Motivation und Durchhalten
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Ordnung im Kopf (3) – Mach‘ ihn zum besten Freund!

Im ersten Teil der Serie “Ordnung im Kopf” konntet ihr lesen, wie ich Kopf-Zeit definiere – und was es mit dem Inneren Schweinehund zu tun hat, im zweiten Teil haben wir uns näher angeschaut, wie dieser Anteil von euch tickt. Heute machen wir den Inneren Schweinehund zum besten Freund!


Drei einfache Fragen

Nach dem Motto: wenn ignorieren nicht hilft – horch zu!

Erste Frage an deinen Inneren Schweinehund:

„Was hindert dich daran, dich jetzt ruhig in eine Ecke zu legen?“

Widerstand wahrnehmen

Damit gebt ihr dem Mauler in euch die Gelegenheit, einfach einmal zu sagen, was denn jetzt gerade nicht passt. Einfach hin horchen und wahrnehmen, was da ist. Jeder Anteil in euch möchte wahrgenommen und anerkannt werden. In den Antworten liegt vielleicht der Schlüssel!

Vielleicht lauten die Antworten folgendermaßen:

Beispiel Sport: „Es ist draußen kalt, dann traben wir durch die Gegend und kommen vor Kälte gar nicht ins Schwitzen, dann bringt das doch eh nix, wahrscheinlich ist der Untergrund ganz rutschig. Wer weiß, vielleicht verletze ich mich?“
Beispiel Buchhaltung: „Das ist so langweilig, ich muss mich konzentrieren, eigentlich hab‘ ich auch Angst davor, was unterm Strich herauskommt, ich will es gar nicht wissen.“

Zweite Frage an deinen Inneren Schweinehund:

„Wie würdest du dich fühlen, wenn wir das jetzt doch machen würden?“

Ziel erspüren

Erinnert euch an den zweiten Teil dieser Serie: wenn etwas unangenehm wird, hebt den Kopf und blickt in Richtung Hochgefühl beim erreichten Ziel – und nicht auf den mühsamen Weg dort hin!

Das „Kopf hoch“ könnte so lauten:

Beispiel Sport: „Ich spüre mein Herz klopfen, die Muskeln spannen sich, wenn ich mich bewege, ich fühle mich richtig lebendig und bin stolz auf mich!“
Beispiel Buchhaltung: „Ich stell‘ die Ordner weg, freu‘ mich, dass etwas erledigt ist, bin stolz auf mich, weiß, ob ich Maßnahmen setzen muss, ich WEIß!“

Dritte Frage an deinen Inneren Schweinehund:

„Welches Leckerli soll ich in dein Körbchen legen?“

Was ist dein MotivatorBehaltet die Antworten auf die erste Frage im Blick – was motiviert euch? Womit könnt ihr euch den eventuell steinigen Weg zum ersehnten Ziel schmackhaft machen?

Wie sieht dein Motivator aus?

Beispiel Sport: Podcast horchen, Freund(in) mitnehmen, Partner-Zeit erhöhen, nachher etwas lesen, …
Beispiel Buchhaltung: Musik aufdrehen, Vereinbarung treffen: heute nur 15 Minuten

Zum Abschluss dieser Kurzserie wünsche ich uns allen, mit hocherhobenem Kopf auf unsere Ziele zuzugehen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


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