Motivation und Durchhalten
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Ordnung im Kopf (2) – Wie tickt der Schweinehund?

Im ersten Teil der Serie „Ordnung im Kopf“ konntet ihr lesen, wie ich Kopf-Zeit definiere – und was es mit dem Inneren Schweinehund zu tun hat. Heute geht es darum zu erkennen, wie euer Innerer Schweinehund tickt – und wer oder was dieses ominöse Tier eigentlich ist.


Darf ich vorstellen?

schwein_1cDas hier ist meiner – oder meine 🙂

Doch wer oder was ist eigentlich der innere Schweinehund? Er/sie ist nichts Anderes als ein Teil von euch selbst. Manchmal ist er (ich bleibe jetzt einfach einmal bei der männlichen Form) eine warnende Instanz, manchmal faules Stück, zeitweise auch Bewahrer (von bekannten Verhaltensweisen). Aber immer ist er ein Teil von euch.

Ein Teil, den ihr zwar versuchen könnt, auszumerzen oder zum Schweigen zu bringen – doch ganz weg wird er niemals sein. Warum solltet ihr auch anstreben, einen fixen Bestandteil von euch selbst „zu erledigen“?

Schauen wir uns doch einmal näher an, wann dieser Geselle besonders munter und aufmüpfig wird. Wie denkt der eigentlich? Machen wir ein kleines Experiment:

Einladung zu einem Experiment:

Teil 1

Denkt einmal an etwas, das ihr so richtig, richtig gerne macht. Das könnte z.B. ein besonders geliebtes Hobby sein, etwas Leckeres zu essen, ein Teil eurer Arbeit.

Ein Beispiel: Nehmen wir an, ihr habt so richtig Spaß an eurem Beruf und an einer bestimmten Tätigkeit wie z.B. dem Vorbereiten eines Kurses. Ihr seht wahrscheinlich wie ihr vor der Gruppe an TeilnehmerInnen steht, eure Inhalte präsentiert, wie ihr sprüht und der Funke auf die ZuhörerInnen überspringt … einfach toll, oder?

Teil 2

Und jetzt denkt einmal an etwas, das ihr ablehnt. Etwas, das euch immer wieder von neuem Überwindung und jede Menge Energie kostet.

Ein Beispiel: Bleiben wir bei den Selbständigen. Hier ist ein ziemliches „Hassthema“ die Buchhaltung und alles was daran hängt. Hier seht ihr vielleicht, wie ihr euch an den Computer quält, die Unterlagen zusammensucht, flucht, weil ihr nicht alles sofort findet, wie ihr genervt in die Tasten haut … könnte das so sein?

Wo ist der Unterschied?

Es macht einen Unterschied, ob ihr den Weg zum Ziel seht (= anstrengend, mühsam, vielleicht nicht von Erfolg gekrönt), oder das positive Ergebnis, das Ziel, spürt! Wichtig ist vor allem das Spüren!

Genau so tickt der Innere Schweinehund. Er bekommt seine Nase einfach nicht nach oben, um das angestrebte Ziel zu sehen, sondern hält den Blick fix auf die einzelnen Schritte, die ihn/euch dort hin bringen könnten. Und die sind nicht immer nur lustig, daher wird er aufmüpfig, wehrt sich – und schafft es oft sogar, den Weg (und somit das positive Ergebnis-Gefühl) zu boykottieren.

Wo ist der Ausweg?

Bevor wir im dritten Teil dieser Artikelreihe eine Möglichkeit erarbeiten, wie ihr euren Inneren Schweinehund zum besten Freund erklären könnt, lade ich euch dazu ein, in den nächsten Tagen zu beobachten, wann ihr den Weg und wann das Ziel spürt. Damit ihr dafür genügend Zeit habt, kommt der dritte Teil erst in ein paar Tagen!

Viel Spaß bei dem Experiment! Über Rückmeldungen und Erfahrungsberichte freue ich mich natürlich ganz besonders!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


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