Ganz persönlich, Online-Business
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This is how I work – this is how I blog

BlogstöckchenSchon im Juni fiel mir ein Blogstöckchen vor die Füße und auf die Reise geschickt hatte es meine Freundin Ilse Lechner. Sie erhielt es ihrerseits von Michaela Schara und visierte neben mir auch Thomas Schröck und Birgit Geistbeck an. Gar nicht so leicht, die Initiatorin Isabella als Ursprung dieses Stöckchens aufzustöbern …

Ihr fragt euch, was dieses Stöckchen soll? Es ist eine etwas andere, vielleicht sogar persönlichere Art der Blogparade (Blogger schreiben über ein bestimmtes Thema), weil gezielte Fragen an den/die BloggerIn gestellt werden und jede/r TeilnehmerIn ganz persönlich andere Blogger dazu einlädt, mitzumachen.

Eine Zeit lang habe ich sehr viele Blöckchen durch die Luft schwirren sehen, momentan ist es etwas ruhiger geworden – Zeit, damit weiter zu machen!


„This is how I work – this is how I blog“

Blogger-Typ?

Frischling 🙂 Naja, eigentlich nicht so ganz, mein (erster) Blog entstand schon 2011, allerdings lief er so nebenbei und sehr unregelmäßig. Eher nach dem Motto „Ui, ein Newsletter steht an, dann schreiben wir mal auch wieder einen Blog-Artikel!“. Jetzt, im neuen Gewand bemühe ich mich redlich, regelmäßig zu bloggen und meinen Redaktionsplan einzuhalten. Noch bin ich am Ausprobieren und Struktur finden – eine spannende Reise!

Gerätschaften digital?

Mein(e) Zweitberuf(ung) als Programmiererin bedingt, dass ich einen tollen Desktop-Computer besitze, den ich auch lieber als meinen Laptop verwende. Zweitliebstes Spielzeug ist mein IPad, auf dem ich inzwischen an die 120 Blogs verfolge und lese und mich auch organisiere. Spiele sind eher von meinem Sohn darauf installiert :-). Falls er also mein IPad besetzt, hab‘ ich als Notlösung noch mein IPhone zum Lesen …

Gerätschaften analog?

Wenn ich so überlege – relativ wenig. Karteikarten verwende ich gerne und an schönen Schreibgeräten und Notizbüchern kann ich nur sehr schwer vorbei gehen. Ein kleines Notizbuch habe ich aber immer bei mir, falls es mir zu mühsam ist, das IPad oder IPhone auszupacken. Und manche Dinge schauen auf Papier einfach netter aus! Aber hauptsächlich bewege ich mich digital.

Arbeitsweise?

Nach 12 Jahren Home-Office und davon noch 6 Jahren Selbständigkeit nebenbei bin ich inzwischen recht strukturiert und fokussiert. Ich glaube, sonst würde sich das alles nicht ausgehen. Es war allerdings ein weiter Weg des Ausprobierens, was zu mir passt – und er ist sicher noch nicht zu Ende.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und zur Bookmark-Verwaltung?

Zum Bloggen an sich nütze ich WordPress mit einem schönen Theme von Der Prinz (die haben übrigens einen tollen Support!). Texte sammle und konzipiere ich mit Evernote, Blogs lese ich über Newsblur, nachdem der Google-Reader abgedreht wurde. Artikel, die mir gefallen, die ich kommentieren oder teilen möchte hebe ich in der Anwendung Pocket auf.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Manchmal zu wenig zentral 😉 Notizbuch, Evernote, Karteikarte, MindMap … je nachdem, was mir gerade in die Hände fällt. Aber im Endeffekt werden sie dann aussortiert und bis zur Bearbeitung in Evernote festgehalten.

Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Wie bereits im Artikel Mein bester Bussiness-Tipp geschrieben: das Wissen, wie lange ich wofür brauche – also messen!

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Ja, da ist (auch nach vielem Herumprobieren) RememberTheMilk übrig geblieben. Außerdem habe ich in den letzten Monaten eine Web-Anwendung programmiert, die mir das strukturierte Vermarkten meiner Veranstaltungen und auch Blog-Artikel im Netz sehr vereinfacht. Die verwende ich natürlich auch gerne. – Näheres darüber gibt’s sicher bald auf meinem Blog!

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Ich gestehe: ungern würde ich ohne mein IPad durch’s Leben gehen – aber natürlich ginge es auch ohne …

Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?

Puh – ich glaube, das ist die schwierigste Frage bei diesem Blogstöckchen. Ich würde mich gerne davor drücken 🙂 Aber OK, das gehört dazu: Ich glaube, ich schaffe es besonders gut, schnell einen intensiven, persönlichen Kontakt zu Menschen über das Internet aufzubauen. Das ist auch eine Grundbedingung (für mich) für mein Online-Coaching.

Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?

Ganz bunt gemischt. Stille, Tim Bendzko, Andrea Bocelli, Christina Stürmer, Bill Withers, Eric Clapton, Zucchero und auch diverse Musicals. Meistens ist es aber die Stille.

Wie ist dein Schlafrhythmus? Eule oder Lerche?

Ich bin eine bekennende Lerche. Schon zu Schulzeiten bin ich gerne um 3 Uhr Früh aufgestanden um zu lernen – und so kommen meine ersten Mails auch oft vor 6 Uhr bei meinen KollegInnen an. Im Gegenzug ist meistens nach 23:00 Uhr mit mir nichts (Vernünftiges) mehr anzufangen.

Eher intro­ver­tiert oder extrovertiert?

Situationsabhängig aber inzwischen eher extrovertiert. Das war ich nicht schon von Kindesbeinen an, ich war sogar eher ein schüchternes Schulkind. Nur auf der Bühne beim Schauspielen oder im Chor habe ich mich damals wohlgefühlt. Rampensau halt, wie heute auch 🙂

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Wie schon zu Beginn geschrieben, ist dieses Stöckchen schon von vielen Bloggern aufgehoben worden, die ich auch lese. Sehr neugierig wäre ich noch auf folgende:

Der beste Rat, den du je bekom­men hast?

Bleibe neugierig und hungrig! Ich weiß nicht einmal mehr, wer mir diesen Rat gab, aber er hat sich mir eingebrannt und es lebt sich super damit!

Noch irgend­was Wichtiges?

Wenn du Fragen hast:

P.S. Und bleib‘ neugierig!


4 Kommentare

  1. Michaela Schara sagt

    Gefällt mia 😉
    Danke für den Einblick in deinen Arbeitstag und danke fürs erwähnen!

  2. Elke Bernshausen sagt

    Liebe Claudia,

    mit dem Bloggen habe ich erst vor ein paar Wochen angefangen und muss mich an die ganze Geschichte ran testen. Learning by doing ist die Devise. Neben Word Press benutze ich mein geliebtes Notizbuch, in dem ich wichtige Dinge festhalte.
    Ideen für meinen Blog habe ich einige ( zum Beispiel häufige Fragen von Klienten, Gespräche mit Kollegen oder Themen, die mich „anspringen“. Mal sehen wie es weiter geht.
    Und jetzt wieder ran an die Arbeit 🙂

    Liebe Grüße,
    Elke

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