Motivation und Durchhalten
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Meine Tipps für mehr Selbstmotivation (Blogparade)

Selbstmotivation

Martin Grünstäudl hat auf seinem Blog 1001-Erfolgs-Geheimnisse zur Blogparade mit dem Titel „Meine Tipps für mehr Selbstmotivation“ aufgerufen und da das ein sehr wichtiges Thema meine Arbeit als Selbständige ist, folge ich gerne dieser Aufforderung.


„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!“

Na, kommt euch das bekannt vor? Dann seid ihr wohl in der selben Zeit groß geworden wie ich :-). Hannibal vom A-Team beschließt jeden erfolgreichen Einsatz mit diesem Satz und einem fetten Grinsen im Gesicht.

Genau das ist mein Motivator: das fette Grinsen in meinem Inneren, wenn ich etwas geschafft habe!

Voraussetzung: ein „Plan“

Ich habe den Plan in Anführungszeichen gesetzt, weil ich im engeren Sinne keinen Plan, sondern ein Konzept mache. Diese Unterscheidung klingt vielleicht kleinlich, ist für mich aber ausschlaggebend. „Plan“ fühlt sich für mich sehr einengend und (auch wenn ich ihn selbst erstelle) fremdbestimmt an. Ein Konzept darf wachsen, sich verändern – oder aber auch über den Haufen geworfen werden.

Das heißt konkret: ich erstelle mir ein Gerüst rund um meine fixen Termine (Bürotag für meinen Job als Angestellte, Kundentermine) in Form eines Excel-Sheets, das im Laufe des Tages und der Arbeitswoche fröhlich angepasst wird. Das funktioniert immer besser, da ich bereits recht gut weiß, wie lange ich wofür brauche.

Kurzfristiges Ziel ist einzig, am Ende des Tages und der Woche darauf blicken zu können und dabei dieses Gefühl „hat funktioniert“ zu haben. Natürlich dient dieses kurzfristige Ziel im Endeffekt, um auch die langfristigen Ziele im Auge zu behalten und zu erreichen. Aber das ist ein anderes Thema …

Mag aber jetzt nicht!

Die Arbeit mit so einem Konzept erfordert allerdings, dass nicht herum geschoben wird, nur weil ich gerade „keinen Bock“ habe, sondern andere Prioritäten in den Vordergrund rücken. Taucht der Gedanke „kann ich morgen auch noch …“ auf, versuche ich mir das Gefühl „hat funktioniert“ als die Aussicht auf Belohnung her zu holen. Und dieses Zuckerl ist einfach zu gut, um es zu verschenken 🙂.

Der Reset-Knopf

Es gibt sie natürlich, diese Tage, manchmal auch Wochen, wo nichts so läuft, wie es soll. Wenn ihr dann versuchen solltet, in der Woche darauf alles aufzuholen, was liegen geblieben ist und in die bereits konzipierte aktuelle Woche zu stecken, ist Frust vorprogrammiert. Meine Strategie besteht darin, den Reset-Knopf zu drücken und bei der Konzipierung der nächsten Tage bei Null anzufangen. Außerdem wird nur kurz analysiert, warum es nicht funktioniert hat – und dann der Blick nach vorne gerichtet!

Wann geht’s ganz schlecht?

Martin fragt auch: „Wann gelingt es dir hingegen weniger gut, dich zu motivieren?“

Momentan bin ich im Flow 🙂 Aber wenn ich mir ansehe, welche Dinge in den letzten Monaten nur schleppend vorangegangen sind, dann sind das immer Projekte gewesen, bei denen ich mich etwas bis sehr überfordert gefühlt habe. Entweder vom vorgegebenen Zeitrahmen, von den technischen Anforderungen oder vor allem von meiner eigenen Erwartungshaltung.

Noch eine Schlussbemerkung: wenn ihr ein tolles, bombastisches Gefühl nicht als Belohnung anseht, kann’s natürlich nicht funktionieren 🙂

P.S. Und bleib‘ neugierig!


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