13 Wochen Fokus
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13 Wochen Fokus – Woche 12: Routine als Rettungsanker

Routine als Rettungsanker

 

In der vergangenen Woche habe ich von einer Klientin einen Schlüsselsatz zu diesem Thema geschenkt bekommen:

„Wenn nicht viel los ist, dann funktioniert mein System sehr gut – aber wehe es wird stressig!“

Ein Phänomen, das ich auch selbst immer wieder beobachten darf. Sobald „außerordentliche Rahmenbedingungen“ eintreten wird die Versuchung groß, alles ganz anders als üblicherweise zu tun, da man ja keine Zeit hat.

Dem setze ich ein Zitat von Lothar Seiwert entgegen, der sagt: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam.“ Umgelegt auf diese außerordentlichen Zeiten könnte man dieses Zitat folgendermaßen abändern:

„Wenn es stressig wird, behalte deine Routinen bei!“

Sie verhindern, dass alles aus dem Ruder läuft, geben Sicherheit und steigern dein Vertrauen in dich selbst! Voraussetzung dafür ist natürlich, dass so etwas wie Routinen auch bestehen. In einer Artikelserie habe ich bereits Tipps dazu gegeben, wie Routinen installiert werden und was sie dir bringen können.

Wenn diese Voraussetzung nicht oder nicht ausreichend besteht, könntest du die kommenden, vielleicht ruhigeren Zeiten dazu nutzen, dir gewisse Routinen anzueignen, damit du nicht von der nächsten Welle (die ganz sicher kommt …) überrollt wirst.

Drei Anregungen dazu:

  • Wenn du BloggerIn bist: gewöhne dir an, jeden Tag 15 Minuten zu schreiben – auch so werden Konzepte und Artikel fertig.
  • Wenn du im Büro nicht privat telefonieren kannst: gewöhne dir an, immer wenn du nach Hause kommst, dein Handy auf Anrufe zu checken und sofort zurückzurufen oder dir Notizen zu machen.
  • Wenn du besser an einem leeren Schreibtisch arbeiten kannst, gewöhne dir an, am Abend deinen Arbeitsplatz für den nächsten Tag zu präparieren.

Zwei lesenswerte Artikel von KollegInnen möchte ich dir für diese Woche noch empfehlen:

Ivan Blatter hat einen Gastartikel verfasst: Keine Zeit gesund zu essen?
Ebenso ein Gastartikel auf karrierebibel.de von Ben Paul: Produktivitätssteigerung durch Routinen

[contentbox headline=“Deine Challenge in der vorletzten Woche der Aktion 13 Wochen Fokus lautet:“ type=“gray“]Welche Routinen könnten dich durch die nächste Welle durchtauchen lassen?

Wie und wann kannst du sie dir angewöhnen?[/contentbox]

Ich wünsche dir so kurz vor Weihnachten eine Woche ohne „außerordentliche Rahmenbedingungen“ und freue mich, wenn du einen Kommentar hinterlässt – und so deine Chance auf den Buchgewinn wahrst!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


7 Kommentare

  1. Liebe Claudia,

    ohne meine Routinen im häuslichen Alltag wäre ich echt verloren.

    Im beruflichen Alltag allerdings fehlen mir noch ein paar Routinen. Den Tipp, jeden Tag 15 Minunten zu schreiben, finde ich super. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

    Lieben Gruß
    Birgit

    • Hallo Birgit!

      Du wirst nur mehr in 15- oder 25-Minuten-Paketen denken, wenn das so weiter geht 😉 Den neuen Fokus von der letzten Woche darfst du länger machen!

      Lieben Gruß und schöne Feiertage!
      Claudia

  2. Pingback: Rettungsanker im Alltag – der Bodenhaftungsassistent oder Füsse spüren und atmen kann nützlich sein › Jutta Held Impulseblog

  3. Liebe Claudia,

    mein Rettungsanker ist mein Bodenhaftungsassistent.
    Dieser ist seit einigen Jahren mein „Routine-Tool“. In herausfordernden Situationen leuchten die Worte,
    Füssen spüren und Atmen in meinem Kopf auf.

    Und weil sich so ein „Tool“ in gesprochenen Worten einfacher beschreiben läßt, gibt es dazu einen Podcast auf meinem Blog. Hier der Link,
    http://jutta-held-impulseblog.de/rettungsanker-im-alltag-der-bodenhaftungsassistent-oder-fuesse-spueren-und-atmen-kann-nuetzlich-sein/

    Danke für dieses Stichwort!
    …und ich bin gespannt auf Fokus 13:)

    Liebe Grüsse
    Jutta

    • Liebe Jutta,

      vielen Dank für den „Bodenhaftungsassistenten“ – was für eine tolle Wortkreation und ein toller Podcast! Ich hoffe, auch der letzte Fokus enttäuscht dich nicht 😉

      Liebe Grüße und ein schönes Fest!

      Claudia

  4. Tanja sagt

    Liebe Claudia,

    jetzt lag ich ein paar Tage flach und bin immer noch nicht wieder ganz fit. Ein paar Routinen im Haushalt habe ich trotzdem hinbekommen. Denn irgendwie wird es immer mehr und mehr, was sich anhäuft, wenn der „tägliche“ Kleinkram nicht erledigt wird.

    Durch Umräumen und Umstellen kurz davor, sieht mein Schreibtisch wie ein Schlachtfeld aus. Fürs Schreibtisch und Arbeitszimmer sollte ich mir auch noch Routinen zulegen. Das habe ich glaube ich noch zu wenig.

    Jetzt hoffe ich erst einmal, dass ich bald wieder ganz fit bin und werde mich mal nach und nach darum kümmern.

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Liebe Tanja,

      ich hoffe, du hast dich inzwischen „derfangen“? Du hast ja gesehen, wie dir die Haushaltsroutinen geholfen haben – also im neuen Jahr ran an die Schreibtisch-Routinen!

      Ich wünsche dir wunderschöne Feiertage,
      Claudia

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