Selbst-Management
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Dreh‘ am Rad! Was Selbst-Vertrauen mit Selbst-Management zu tun hat.

Selbstvertrauen und Selbstmanagement

 

Beim ersten Webinar im Rahmen des Selbst-Coaching-Camps wurde eine Frage gestellt, die mich auf den zweiten Blick doch etwas beschäftigt hat. Und zwar:

„Hat Selbst-Management auch mit Selbstvertrauen zu tun, oder geht es eher um Selbst-Organisation?“

Mein erster Gedanke war: „Hier geht’s mehr um Selbst-Organisation.“
Zweiter Gedanke: „Naja … nicht so ganz von der Hand zu weisen.“

In mir steigt ein Bild auf – von Zahnrädern, die ineinander greifen. Eines bewegt und beeinflusst das Andere. Ich denke, dass auch ein drittes Zahnrad, nämlich das Selbst-Bewusstsein sehr gut in dieses Bild passt, und zwar so:

Das erste Rad: Selbst-Bewusst-Sein

selbstbewusstseinAbsichtlich mit zwei Bindestrichen geschrieben. Als Aufforderung dazu, bewusst wahrzunehmen:

  • Was machst du gerne?
  • Was begeistert dich?
  • Wann gerätst du in den Flow beim Arbeiten?
  • Wann bist du am besten drauf? Wann am schlechtesten?
  • Was machst du genau, um dorthin zu kommen?
  • Was brauchst du genau?
  • Was denkst du, wenn du etwas aufschiebst?
  • Welche Selbstgespräche führst du?
  • Warum willst du überhaupt etwas ändern?

Erst wenn du dich selbst besser kennst als jeder andere, kannst du wirklich wissen, wie du eine Änderung herbeiführen kannst – und ersparst dir höchstwahrscheinlich ein paar „Try-and-error“-Runden.

Das zweite Rad: Selbst-Management

Selbst-ManagementDu kennst also deine derzeitige Arbeitsweise, weißt was du warum in welche Richtung verändern möchtest. Du weißt, wie du „tickst“.

Jetzt kannst du beginnen, mit den unterschiedlichsten Methoden dich selbst zu managen. Sieh es als Training, vielleicht sogar als Spiel!

Lass dich von deiner Neugierde auf dich selbst (die du im Rahmen des Selbst-Bewusst-Seins schon bewiesen hast) treiben.

Das dritte Rad: Selbst-Vertrauen

selbstvertrauenIch denke, dieses dritte Rad ist das „passivste“. Passiv insofern, als es mitgedreht bzw. von den anderen Rädern (und da gibt es noch mehr als die beiden oben beschriebenen) bewegt wird.

Je besser du dich selbst kennst, desto besser kannst du an deinem Selbst-Management arbeiten – und wenn du dich dann darauf verlassen kannst, wenn du weißt, dass du da auf dem richtigen Weg bist, dann bewirkt das, dass du dir selbst vertrauen kannst.

 

Ein spannender Prozess

Es gehören nicht nur diese drei Zahnräder zum Gesamtprozess, auch z.B. Selbst-Bestimmung und Selbst-Verpflichtung sowie Selbst-Kompetenz sind im Prozess des lebenslangen Lernens wichtige Rädchen!

Apropos 😉 Ein paar wenige Plätze sind noch frei im Selbst-Coaching-Camp! Du bekommst die Aufzeichnung des ersten Webinars zugeschickt – und kannst dann am 8. Mai mit dem Thema „Selbst-Bestimmung“ einsteigen!

Bis dahin – bleib‘ neugierig!


4 Kommentare

  1. Viola sagt

    Sehr schön aufgeschlüsselt. Vielen Dank!
    Ich sollte vor allem beim ersten Rädchen mal wieder richtig drehen, wär gut zu wissen, was einem hilft in Arbeitsstimmung zu kommen und so weiter. Ich drück das alles gern einfach nur weg.

    • Hallo Viola!

      Wie meinst du das, „du drückst das gern einfach nur weg“? Das erste Rädchen ist glaube ich auch das, das das Werkl so richtig zum Laufen bringt!

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  2. Julia sagt

    Auf diese Weise habe ich das Wort „Selbst-Bewusstsein“ noch nie betrachtet. Ich verband mit dem Wort bisher eher damit, wie meine Wirkung auf andere wäre. Also ob ich sicher und kompetent wirken würde und ich zu meinen Überzeugungen stehen würde. Aber bei genaueren nachdenken hat das Wort eigentlich eine andere Bedeutung, wie mir durch deine Erklärung gerade klar geworden ist. Selbstbewusstsein hat weniger mit den Bild der anderen von mir zu tun, und mehr mit meinem eigenen Selbst-Bild. Wenn man sich selbst gut kennt, seine Schwächen und Stärken nutzen bzw. kompensieren kann und die eigene Persönlichkeit optimal in den Berufsalltag einbringen kann, wirkt man automatisch selbstsicher auf andere. Die Konzentration sollte also auf dem eigenen „Ich“ sein und nicht auf der Meinung der Mitmenschen. Danke für den Denkanstoß!

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