Zeit-Management
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3 Dinge, die dich an deinen strategischen Aufgaben hindern …

Strategische Aufgaben fokussieren

 

In den letzten Tagen bin ich immer wieder über das Theme „Strategische Aufgaben oder ToDos“ gestolpert.

Einerseits weil ich meine eigenen ein wenig habe schleifen lassen (Schande über mich ;-)), andererseits beim Facebook-Workshop, den ich am Samstag abgehalten habe. Am Nachmittag haben wir besonders viel über Strategien diskutiert – und was alles dagegen spricht, sie durchzuhalten oder überhaupt einmal einzuführen 🙂

Was sind strategische Aufgaben?

Das sind Aufgaben bzw. Tätigkeiten, die dir heute Arbeit machen aber dir erst überüberübermorgen ein Ergebnis bringen!

Bei Selbständigen ist das klar: Akquisition, Aufbau von Kontakten, Pflege von Sozialen Netzwerken, kontinuierliches Füllen des Blogs, Arbeit an neuen Projekten, usw. Aber auch als „Privatier“ oder Angestellter kennst du das sicher: das allmähliche Aneignen von bestimmten Fertigkeiten (z.B. einer Sprache) oder ebenso die Pflege von Kontakten (intern oder extern).

Na und? Dann halt nicht!

Könntest du jetzt denken. Genau. Die Auswirkungen, ob du strategisch etwas machst oder nicht, spürst du ja nicht gleich, nicht wahr? Aber:

  • Du bleibst auf deine „alten“, bestehenden Kunden beschränkt, die z.B. immer das Selbe von dir möchten. Dadurch erweiterst du weder deinen geschäftlichen Horizont, noch deine Fähigkeiten.
  • Deine Projekte, für die du vielleicht einmal Feuer und Flamme warst, schlafen den Schlaf des Gerechten und es fällt dir schwer, die Motivation herzuzaubern, um sie weiterzuführen.
  • Deine Sichtbarkeit in den Sozialen Netzwerken oder deine Leserschaft auf deinem Blog wird immer weniger. Da macht es gleich viel weniger Spaß, dich dafür zu engagieren.

Was dich abhält

1) Du hast aktuell so viele Aufträge, dass du dir keine Zeit für deine strategischen ToDos nimmst.

Gratuliere. Und auch noch verständlich! Wenn ein Kunde mit einem Auftrag winkt, der Geld bringt, dann wäre es doch der blanke Wahnsinn für dich als Selbständige(r), nein zu sagen, oder? Was allerdings dagegen spricht, habe ich schon oben erwähnt. Keine Weiterentwicklung, Stillstand und irgendwann hektische Akquise oder ein panisches Projekte-aus-dem-Boden-stampfen.

Gegenmittel: Du sagst dem Kunden nicht „Nein, geht nicht!“ sondern vielleicht „Gerne, aber zu einem etwas späteren Termin.“?

2) Du planst diese ToDos nicht ein, sondern machst immer dann ein bisserl, wenn du gerade Lust oder Zeit hast.

„Wenn ich dann Zeit habe, …“. Ebenso fatal. Du wirst nie – oder selten – und vor allem nicht regelmäßig Zeit dazu finden! Und gerade die Regelmäßigkeit ist bei strategischen Tätigkeiten extrem wichtig. Es bringt z.B. in den Sozialen Netzwerken wesentlich mehr, täglich ein Posting abzusetzen, als ein Mal die Woche deine Fans mit Informationen zuzuschütten!

Gegenmittel: Wenn du gerade viel um die Ohren hast, plane trotzdem (oder gerade deswegen!) nur ein Minimum ein, das du sicher bewerkstelligen kannst. Gib‘ diesen Dingen die höchste Priorität, die du du vergeben kannst.

3) Du willst alles – gleich – sofort – JETZT.

Die Ungeduld wirft dir wahrscheinlich auch immer wieder einen Klotz zwischen die Beine, oder? Du siehst ja den Erfolg nicht jetzt, gleich und sofort, wodurch die Motivation dranzubleiben, stetig sinkt.

Gegenmittel: Setze dir möglichst längerfristige Ziele – und überprüfe die Ergebnisse auch eher längerfristig, dann siehst du die Erfolge klarer!

Was meinst du?

Das passt doch jetzt sehr gut zum Montag, oder? Welche strategischen Aufgaben hast du in der letzten Zeit vernachlässigt? Durch welche der drei Gegenmittel kannst du sie wieder in deinen Fokus rücken?

Ich nehme mich hiermit übrigens auch an der Nase und werde mich besonders auf das Gegenmittel Nr. 2 konzentrieren …

Ich bin gespannt darauf, von dir zu lesen!

P.S. Bleib‘ neugierig!


 

4 Kommentare

  1. Liebe Claudia,

    Markus Cerenak spricht in einem Podcast von Häuptling und Indianer. Häutplingsaufgaben sind strategisch, Indianeraufgaben operativ (sehr knapp zusammengefasst). Er empfiehlt ebenfalls, mal in die Häuptlingsrolle zu schlüpfen und mal in die Indianerrolle, damit das Business nachhaltig erfolgreich sein kann. Ein sehr schönes Bild, wie ich finde 🙂

    Danke für den erneuten Impuls. Ich werde meinen Wochenplan gleich mal überarbeiten. Donnerstag ist Häuptligszeit!
    Liebe Grüße, Katrin

    • Liebe Katrin,

      ja, den Podcast hab‘ ich auch schon gehört – genial 😉 Habt ihr Donnerstag keinen Feiertag? Oder gerade deswegen „Häuptlingstag“?

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  2. Silly sagt

    Wunderbarer Artikel! Und voll auf mich zutreffend. Hat prima zu nachdenken angeregt! Was man nämlich auch sehr oft vergißt: Sich selber immer mal wieder hinterfragen.

    Liebe Grüße,

    Silly

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