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Empfehlung: Die Kunst des klugen Handelns

Die Kunst des klugen Handelns

 

Ich habe noch nie ein Buch vorgestellt und empfohlen, bevor ich es fertig gelesen habe.

Nun, einmal muss das erste Mal sein 😉

Aber es ist ja eigentlich gar kein Buch zum „fertig lesen“ … so von Seite 1 bis 469 (genau richtig für eine neugierige Leserin wie mich – ich „darf“ das letzte Kapitel zuerst lesen)

Es lädt eher dazu sein, dir deine Lieblings-Kapitel zuerst durchzulesen, wild im Inhaltsverzeichnis quer zu springen und es immer wieder zur Hand zu nehmen.

Nicht umsonst sind es 52 Kapitel – hat das System? 52 Kapitel in 52 Wochen? Das wäre doch eine Möglichkeit, deiner eigenen Denk- und Handlungsweise auf die Schliche zu kommen?

Die Kunst des klugen Handelns: 52 Irrwege, die Sie besser anderen überlassen Durchgehend vierfarbig

Denn darum geht es hier:

Der Autor, Rolf Dobelli, liefert dir die Aufklärung über 52 Irrwege, die du besser nicht gehen solltest. Und ich muss sagen: obwohl ich noch nicht durch bin, hab‘ ich mich doch das eine oder andere Mal ziemlich ertappt gefühlt 😉

Ich denke, es wird mich noch lange begleiten und immer wieder zum Nachdenken aber vor allem auch zum Beobachten meiner eigenen Handlungen anregen!

Zuletzt noch mein derzeitiger Lieblings-Irrweg:

Die Begründungsrechtfertigung

„Wir stoßen auf mehr Verständnis und Entgegenkommen, wenn wir für unser Verhalten einen Grund angeben. Was überrascht: Oft spielt es keine Rolle, ob der Grund sinnvoll ist oder nicht.“

Ein kurzes Denk-Experiment:

Stell‘ dir vor, du stehst in deinem bevorzugten Einzelhandelsgeschäft in der langen Schlange vor der Kassa und jemand bittet dich, vorgelassen zu werden. Was kommt eher bei dir an:

„Entschuldigen Sie bitte, könnten Sie mich bitte vorlassen?“
oder
„Entschuldigen Sie bitte, könnten Sie mich bitte vorlassen? Weil es ist spät.“

Ich lasse prinzipiell die Leute vor, die es nicht erwarten können – aber bei Nr. 2 hätte ich zumindest nicht das Gefühl, ausgebootet worden zu sein …

Die Information „Es ist spät.“ ist eigentlich für dich in dieser Situation völlig irrelevant und trotzdem … wie der Autor schreibt:

„Menschen sind „weil“-süchtig. Dieses unscheinbare Wörtchen ist der Schmierstoff des Zwischenmenschlichen.“

Wie du das für dich verwenden könntest

Nein, bitte nicht, um Menschen zu manipulieren … aber wie wäre es, wenn du dieses Prinzip verwenden würdest, um dich selbst zu motivieren?

Füge doch deinen Selbstgesprächen inflationär das Wörtchen „weil“ hinzu, beobachte die Auswirkungen auf deine eigene Motivation – und berichte mir dann doch bitte im Kommentar oder per Mail!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


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