Zeit-Management
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Keine Zeit für Zeitmanagement? 3 Dinge, die du trotzdem tun kannst, um effizient zu arbeiten

Keine Zeit für Zeitmanagement

 

Eigentlich würde ich jetzt gerne schreiben:

Wenn du so zugeschüttet mit Aufgaben bist, dass du keine Zeit hast zu planen und dein Zeitmanagement zu verbessern, dann nimm dir erst recht Zeit dafür!

Aber ich weiß, dass das illusorisch und an der Praxis vorbei geschrieben ist. Es gibt einfach „Hochzeiten“, in denen man nur durch und keinen Gedanken daran verschwenden möchte oder kann, WIE es wohl einfacher/schneller/effizienter ginge.

Du steckst gerade mitten drinnen?

Dann nimm‘ dir bitte trotzdem eine Minute (versprochen, das ist ein ganz kurzer Artikel!) Zeit, um hier fertig zu lesen und setze einen der Tipps um.

Versprochen: alle drei kosten dich keine zusätzliche Zeit, sind aber wahre Effizienz-Booster!

Los geht’s!

Tipp Nr. 1: Dreh‘ ab!

Schließe jetzt sofort (OK, nachdem du fertig gelesen hast …). alle Programme, die du nicht für deine aktuelle Aufgabe brauchst. Also Facebook & Konsorten, dein eMail-Programm, drehe dein Handy auf stumm, schließe deine Bürotüre.

Wie du alle benötigten Browser-Fenster schnell wieder öffnest, habe ich übrigens in diesem Video gezeigt. Nachdem du wenig Zeit hast, spule zu Minute 02:44 vor!

Tipp Nr. 2: Begrenze die Zeit

Du hast eine Aufgabe für die du deiner Meinung nach 3 Stunden brauchen wirst? Dann stell‘ dir einen Wecker (Timer am Handy) auf 2 Stunden und werde innerhalb dieser Zeit fertig.

Und wenn der Timer läutet, BIST du fertig. Punkt!

Tipp Nr. 3: Scheibchenweise mit Pomodoro

Diese Technik nennt sich Pomodoro-Technik. Warum und wieso ist in deiner jetzigen Situation unwichtig. Wichtig ist nur, dass es ein absoluter Produktivitäts-Booster ist!

Du könntest z.B. die in Tipp 2 angeregten 2 statt 3 Stunden genau so verbringen:

  • Timer auf 25 Minuten stellen.
  • Diese 25 Minuten absolut konzentriert arbeiten.
  • Wenn die 25 Minuten vorbei sind, stelle den Timer auf 5 Minuten und mach‘ Pause. D.h. du stehst auf, streckst dich ein bisserl, schnappst kurz frische Luft vor der Türe, o.ä.
  • Danach geht’s mit konzentrierten 25 Minuten Arbeit weiter,
  • usw.

Wenn du das vier Mal wiederholst, hast du 2 höchst produktive, fokussierte Stunden gearbeitet, danach machst du eine halbe Stunde Pause.

Du wirst staunen, was du in dieser kurzen Zeit weitergebracht hast!

Vielleicht sogar so viel, dass du dir ein kurzes Video über meinen Online-Kurs ansehen kannst, der am 17. Oktober 2015 wieder startet?

Natürlich kannst du in solch einer Pomodoro-Session auch mehrere kleinere Aufgaben abarbeiten. Vielleicht hilft dir dieses Formular dabei, in 5 Minuten deine nächsten Pomodoro-Abschnitte zu planen.

Wenn dir einer dieser Tipps geholfen hat, freue ich mich über dein Feedback im Kommentar! Oder wie sieht deine „Erste Hilfe“ bei Zeitnot aus?

Happy productivity und noch einen schönen Tag!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


Keine Zeit – und nie fertig?

Da hilft mein Audio-Kurs inklusive meiner besten Checklisten


 

12 Kommentare

  1. Hi Claudia, ich arbeite auch sehr gerne mit der Pomodoro-Technik wenn extrem viel zu tun ist. Ich habe dabei nur ein Problem: Ich weiß nie so richtig was ich in den 5min Pause mit mir anstellen soll 😉 Wenn ich „in der Wohnung herumrenne“ komme ich mir irgendwie doof dabei vor. Viele Grüße, Katharina

    • Hi, Katharina!

      Danke für deinen Kommentar 😉 Schon mal probiert, 5 Minuten lang einfach nichts zu tun? Oder aus dem Fenster zu schauen und die Gedanken fliegen zu lassen? Ist reine Gewöhnungssache … Wenn du für dich die ultimative 5-Minuten-Beschäftigung gefunden hast, lass‘ es mich bitte wissen!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Robert Kraxner sagt

    Liebe Claudia,

    danke für deine Erste-Hilfe Tipps. 😉

    Im Blog-Business ist das mit den Ablenkungen ja so eine Sache. Ständig im Internet und vor dem Bildschirm…

    Hier eine E-Mail, da eine Facebook-Nachricht… und hier dieses tolle Bild……
    und plötzlich ist wieder eine halbe Stunde vergangen und ich weiß nicht, was ich eigentlich gerade getan habe… Jaja, die kleinen Produktivitätsfallen die sehr viel Zeit kosten.

    Ich arbeite mit ToDo Listen, welche ich in Evernote anlege in Kombination mit einem Wochenplan, in dem Zeit für gesammelte Aufgabenbereiche blocke. Dadurch habe ich einen roten Faden und verlier mich nicht so leicht im Aufgabenjungle.

    DANKE für deine Hilfe.
    Alles Liebe
    Robert

  3. Hallo, liebe Claudia,
    ich teste gerade seit einer Weile die Pomodoro-Technik. Mir geht es oft so, dass die 25 Minuten unheimlich schnell rum sind, eigentlich sogar zu schnell, weil ich sehr konzentriert gearbeitet habe. Dann fühle ich mich rausgerissen aus dem, was ich gerade tue, wenn es größer aufgaben sind. Jetzte probiere ich mit etwas längeren Einheiten, um heruaszufinden, was für mich optimal ist.
    Liebe Grüße
    Maren

    • Hallo, Maren!

      Super Ansatz – ich glaube zwar, dass es einen Hintergrund für die 25 Minuten gibt – aber was hilft’s, wenn’s nicht hilft 😉 Bin gespannt, wo deine optimale Grenze liegt!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  4. Ich musste so schmunzeln bei Deiner Headline, liebe Claudia!
    Sie erinnerte mich an einen ehemaligen Kollegen, der, als es einmal besonders hektisch bei uns zuging, sagte: „Ich muss heute noch mehr Zeitmanagement machen als sonst.“ 😀
    Damals habe ich darüber gelacht, aber jetzt weiß ich… da war was dran.
    Nur wenn Du gerade in stressigen Zeiten genau planst, kannst Du noch die Kurve kriegen.

    Liebe Grüße
    Leonie

    • Ich glaub‘ dazu braucht man erste eine Menge, Menge zu tun, bis man das wirklich nachvollziehen kann, Leonie 🙂 Und ausprobieren muss man es natürlich auch!

      Liebe Grüße,
      Claudia

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  7. Hallo Claudia,

    danke für die Tipps! 🙂

    Besonders für Einsteiger und Chaoten ist die Kombination aus „Abschotten – Deadline setzen – in Etappen arbeiten“ besonders gut geeignet. Zumindest habe ich diese Erfahrung schon öfter gemacht und bekomme dazu das beste Feedback. 🙂

    Beim Deadlinesetzen habe ich selbst die größten Schwierigkeiten. Besonders dann, wenn mir meine Deadline nicht genug Angst macht.

    Viele Grüße
    Tim

    • Hi Tim!

      Spannender Ansatz, dass du es brauchst, dass dir die Deadline Angst macht … den Stress versuche ich möglichst zu vermeiden 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

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