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Wie du hochwertige Entscheidungen im Homeoffice-Alltag triffst (Gastartikel)

Benedikt Ahlfeld Entscheidungen treffen

 

Der Home Office Alltag ist mit vielen Vorteilen verbunden. Einerseits ersparst du dir den Weg zur Arbeit, das kommt nicht nur dir, sondern auch der Umwelt zugute, andererseits kannst du dir die Arbeitszeit flexibler einteilen und bist deiner Familie näher. Diese positive Situation der Freiheit bringt oftmals mit sich, dass berufliche Entscheidungen in den eigenen vier Wänden alleine getroffen werden müssen. Das System Home Office kann sowohl als Selbstständiger als auch als Angestellter nur funktionieren, wenn du Entscheidungen nicht vor dir herschiebst, sondern ihnen bewusst entgegen trittst.

Wie triffst du deine Entscheidungen?

Weißt du eigentlich, welcher Entscheidungstyp du bist und nach welchem Schema du bevorzugt Entscheidungen triffst?

Dieses Bewusstsein kann dir gerade im Home Office Alltag dabei helfen, anstehenden Entscheidungen von Haus aus richtig zu begegnen.

  • Drückst du auf den Turbo und bist du auf der Suche nach schnellen Entscheidungen?
  • Tendierst du zu einem Ja, aber – also ein Turbo-Entscheider mit einer Motorbremse?
  • Bist du ein Warum-Nicht Typ und für vieles offen?
  • Lässt du bei Entscheidungen deinen Bauch mitreden und bist daher ein Bauchmensch?
  • Bist du kopfgesteuert und musst alles mit Fakten hinterlegt haben?

In welchem Typ findest du dich wieder? Welcher sagt dir am meisten zu? Alleine diese Erkenntnis kann dir dabei helfen, die für deine Person passenden Punkte aus unserer Top 10 Liste zu wählen und effektiv umzusetzen.

Die Top 10 Blockbuster der Entscheidung

Diese simplen Tipps können dir in deinem Arbeitsumfeld Home Office helfen, qualitativ hochwertige Entscheidungen zu treffen:

1. Entscheide dich!

Als Erstes musst du dir deiner Fähigkeit bewusst werden, Entscheidungen treffen zu können. Nur so kommst du voran! Unentschlossenheit ist lähmend und kann ganze Arbeitsprozesse im Home Office Alltag lahmlegen. Zum Zeitpunkt der Entscheidung weiß niemand, wo diese wirklich hinführen wird, dennoch ist es immer besser, durch eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung voran zu kommen, als ewig auf einem Punkt zu verharren.

2. Mach es dir nicht selbst zu kompliziert!

Versuch dir das Leben in deinem Home Office aus Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, nicht unnötig kompliziert zu machen. Oft verlierst du vor lauter Lösungsansetzen den Fokus auf das eigentliche Problem aus den Augen. Du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Versuch für dich Prioritäten zu setzen und deine Auswahlmöglichkeiten einzuschränken. Es ist immer leichter, sich zwischen zwei als zwischen 10 Dingen zu entscheiden.

3. Sorge für Orientierung!

Bei allen Entscheidungen ist es wichtig, sich über seine langfristigen Ziele und Wertvorstellungen bewusst zu sein. Damit hast du dir persönlich schon eine gewisse Richtung vorgegeben und kannst dir sicher sein, auch später aus tiefster Überzeugung deine Entscheidungen vertreten zu können.

4. Wirf einen Blick in deine Zukunft!

Ein Blick in deine „perfect future“, in deine bevorzugte Zukunft, kann dir dabei helfen, Entscheidung bewusst zu treffen. Diese Perspektive der Zukunft wirft mit Sicherheit auf viele Sachen einen anderen Blickwinkel.

5. Entscheidungen sind kein Bund fürs Leben!

Entscheidungen sind nicht zwingend für die Ewigkeit gedacht. Sie sind mit einer langen, geraden Straße zu vergleichen. Immer wieder führen von dieser Abzweigungen in eine andere Richtung und du erreichst trotzdem dein Ziel.

6. Gib dir eine Probezeit!

Triff Entscheidungen, die du alleine triffst, nicht zu voreilig. Gib dir eine persönliche Probezeit. Schreib zum Beispiel deine Entscheidung in einem E-Mail nieder und beobachte deine Gefühle, bevor du es in die Welt verschickst. Was löst die Entscheidung in dir aus? Fühlst du dich jetzt befreiter oder noch mehr belastet? Diese Emotionen können dir dabei helfen, eine Tendenz für die eine oder die andere Richtung festzustellen.

7. Du lebst in keiner Isolation!

Ein Home Office soll dir ein Gefühl von Freiheit und nicht ein Gefühl von Isolation vermitteln. Natürlich musst du in der Lage sein, manche Entscheidungen selbst treffen zu können. Doch oftmals sind die Sichtweisen und Erfahrungen anderer ein wertvoller Tipp. Das heißt nicht, dass andere für dich die Entscheidung treffen sollen, aber ein Griff zum Telefon hat noch nie geschadet.

8. Sei dein eigener Coach!

Nein, es ist nicht notwendig, Selbstgespräche zu führen. Nimm einen Stift zur Hand und schreib deine Gedanken einfach nieder. Dies verschafft dir Klarheit über die Situation und die Lösung präsentiert sich oftmals wie von selbst.

9. Definiere deinen Fokus!

Gerade bei beruflichen Entscheidungen ist es hilfreich, einen generellen Fokus zu definieren. Welchen Fokus habe ich in meiner Position zu erfüllen? Soll sich mein Handeln auf das Kundenwohl oder rein auf den Betriebserfolg ausrichten? Durch dieses fokussierende Handeln ist dir in manchen Entscheidungen schon eine Richtung vorgegeben und du befindest dich nicht in einem Kreisverkehr mit vielen Ausfahrten.

10. Begib dich aktiv auf die Suche!

Obwohl sich dieser Punkt streng genommen mit Punkt 2 „Mach es dir nicht selbst zu kompliziert!“ widerspricht, ist es manchmal notwendig, tiefer im Sumpf der Möglichkeiten zu graben. Gerade in jenen Fällen, wenn du dich mit keiner der bereits vorhandenen Optionen identifizieren kannst.

Verschanze dich nicht in deinen eigenen vier Wänden

Trotz der vielen Vorteile, die ein Home Office mit sich bringt, ist es wichtig, sich von der Arbeit in seinen vier Wänden nicht dominieren zu lassen.

Sonst fühlst du dich bald als Gefangener deiner selbst und dies wirkt sich negativ auf deine Work-Life Balance und somit auf dein gesamtes Leben aus. Du verstaubst, arbeitest vor dich hin und verlernst die Kommunikation und den Austausch mit anderen. Denn wenn ich in meiner NLP und Hypnose Ausbildung eines gelernt habe, dann das nichts über den Austausch und die persönliche Wertschätzung mit anderen geht. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis!

Lenk daher bei der Kombination aus Arbeiten und Leben in den eigenen vier Wänden gezielt deinen Fokus auf die Arbeit, Familie ODER Freizeit. Es ist das zentrale Wort „oder“ und nicht ein „und“, welches dir die notwendigen Voraussetzungen bietet.

Genau aus diesem Grund, den wechselnden Perspektiven als Elternteil, als Arbeitskraft oder als Teammitglied im Fußball-Klub, gestalten sich qualitativ hochwertige Entscheidungen im Home Office Alltag nicht immer leicht.

Fazit

Das Arbeiten in den eigenen vier Wänden ist mit Sicherheit nicht für jedermann geschaffen.

Es bedarf einer gewissen Portion Konsequenz und Selbstbewusstsein. Die räumliche Trennung zu anderen Arbeitskollegen oder Experten darf nicht dazu führen, dass die eigentliche Arbeit darunter leidet. Im Gegenteil.

Das Home Office soll für mehr Effizienz und eine bessere Work-Life Balance sorgen. Du musst in der Lage sein, für dich und deinen Arbeitsbereich aus bestem Gewissen Entscheidungen treffen zu können und eigenständig deinen Teil zum Unternehmenserfolg beizutragen. Bist du dazu bereit und auch dein Arbeitgeber damit einverstanden, steht deinem Abenteuer Home Office nichts mehr im Wege.

Über Benedikt Ahlfeld

Benedikt AhlfeldBenedikt Ahlfeld ist Trainer, Autor und Entscheidungsmacher.

Er zeigt, wie man selbstbestimmte Entscheidungen trifft und damit seine volle innere Kraft nutzt.

Besuche ihn auf www.BenediktAhlfeld.com und finde heraus, wie du dein Leben nach eigenem Standard gestalten kannst.

P.S. Und bleib‘ neugierig!


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