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Warum gesunde Ernährung im Home-Office so wichtig ist

gesunde Ernährung im Homeoffice

Und warum sie genauso wichtig für dein Geschäft ist!

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Solo Unternehmer beim einfachen Erwähnen des Themas Verkauf und Marketing unweigerlich zusammenzucken?

Und weißt du was? Das ist beim Thema gesunde Ernährung nicht anders!

In diesem Artikel will ich dir ein paar Parallelen zwischen den beiden Themen Marketing und Ernährung aufzeigen. Was du davon hast? Hoffentlich die Einsicht, dass beide Themen wichtig sind und mehr Spaß machen, als du vielleicht denkst!

Selbstverständlich bin ich keine Marketing-Expertin, deswegen belasse ich es bezüglich der Tipps dann auch bei meinem Thema – der Ernährung!

Wenn’s super läuft gibt’s keinen Grund, etwas zu ändern. Denkst du?

Zu der Zeit, als Marketing für mich noch ein böhmisches Dorf war, da waren die Gründe, mich nicht damit zu beschäftigen vor allem: „Ich habe keine Zeit und kein Geld dafür. Ausserdem läuft mein Geschäft momentan auch so ganz gut.“

Ich war sogar ein wenig stolz darauf, dass ich kein Marketing zu machen brauchte, weil ich durch Empfehlungen so viele Kunden bekam, dass ich eher zu viel zu tun hatte, als mir lieb war. Der Terminkalender war voller Kundengespräche und wöchentlich riefen neue Leute an, die mit mir arbeiten wollten.

Würdest du mir in der Situation empfehlen, mich einfach nicht ums Thema Verkauf und Marketing zu kümmern? Weil ich es nicht nötig habe?

Nein, wahrscheinlich würdest du das nicht! Denn du weißt, dass es immer Zyklen gibt im Geschäft. Wenn du dich erst dann um deine Sichtbarkeit und Bekanntheit kümmerst, wenn die Auftragslage bereits am Schwinden ist, dann läufst du Gefahr, dass du nicht rechtzeitig auf Touren kommst.

Deshalb lohnt es sich sowohl im Marketing wie auch in der Ernährung, präventiv immer ein wenig etwas zu tun – bevor überhaupt ein handfestes Problem auftaucht.

Setze die Mittel, die du hast, weise ein

Jeder Einzelkämpfer verfügt über ziemlich begrenzte Mittel. Zu wenig Zeit und zu wenig Geld sind die zwei Argumente, die immer wieder vorgebracht werden.

Doch genauso, wie Verkauf und Marketing kein Luxus sind, sondern lebensnotwendig für dein Geschäft, so ist gesunde Ernährung lebensnotwendig für deinen Körper. Wir sind aufgebaut, aus dem was wir essen. Unser Blut, unsere Zellen unser Hirn – gemacht aus den Nährstoffen, die wir über die Nahrung bekommen. Quality in – quality out.

Die gute Nachricht ist: gesunde Ernährung ist weit einfacher und weniger aufwändig, als die meisten Menschen denken! Und genau wie beim Marketing empfehle ich dir: Konzentriere dich auf die 20% Aufwand, die dir 80% des Ertrags bringen!

Wenn du bereit bist, deine Ernährung als einen Erfolgsfaktor für dein berufliches Vorankommen zu akzeptieren, dann unterstützen dich einige Faktoren auf dem Weg dahin.

Ich überlasse es dir, die Parallelen zum Thema Verkauf und Marketing zu ziehen!

1) Frühwarnzeichen erkennen.

Schlechte Konzentration, Müdigkeit während des Tages, Heißhungerattacken, unreine Haut, Gereiztheit, Vergesslichkeit und Krankheitsanfälligkeit sind alles Anzeichen, dass dein Stoffwechsel nicht richtig funktioniert. Warte nicht, bis die Symptome schlimmer sind, sondern fang sofort an, deine Ernährung zu verbessern – so hältst du den Schaden so klein wie möglich und verhinderst Krankheitstage und Zeitverluste durch Arztbesuche etc

2) Kenne deine Zielgruppe.

Als Solounternehmerin oder Alleinkämpfer im Homeoffice willst du wahrscheinlich vor allem erreichen, dass dein Hirn richtig funktioniert. Deine grauen Zellen sind also wahrscheinlich deine Haupt-Zielgruppe! Aber eventuell hast du auch ein anderes Anliegen, wie zum Beispiel ein frisches Aussehen oder eine schlanke Linie – nicht jeder hat die gleiche Zielgruppe 😉

Wenn du deine Zielgruppe kennst, dann fällt es dir auch leichter, die geeignete Strategie zu finden und diese zu erreichen! Denn du weißt, auf wen du dich fokussierst.

3) Überwache deine Zahlen und messe deinen Erfolg.

Dich um deine Ernährung zu kümmern macht vor allem dann Spaß, wenn du ein klares Ziel hast und die Zielerreichung auch überwachst und misst. Zahlen, die es dabei zu überwachen und zu verfolgen gilt sind zum Beispiel: dein Taillenumfang, deine Blutfettwerte (Triglyzeride), dein Langzeitzucker (HbA1c), dein Entzündungsmarker (CRP hochsensitiv), dein Vitamin D Spiegel und dein Fettsäuren-Quotient.

Aber halte auch nicht so gut messbare Erfolge fest, und beobachte Häufigkeit und Intensität von Symptomen wie: Magensäure, Verdauungsbeschwerden, Gelenkschmerzen, Nachmittagsmüdigkeit, Hautausschläge, Kopfschmerzen. Sie alle lassen sich durch die Ernährung positiv beeinflussen!

Denn Fehlernährung drückt sich nicht nur durch erhöhtes Körpergewicht aus.

4) Wähle das Format, das zu dir passt.

Genauso wie der eine Facebook lieber mag als Twitter, lieber bloggt statt podcastet oder lieber anruft statt schreibt, genauso gibt es auch unterschiedliche Ernährungsformen, die alle zum gleichen Ziel führen.

Ob du dich von Paleo, Rohkost, Lowcarb, Vegan oder etwas ganz anderem angesprochen fühlst: suche dir zuerst einmal eine Methode aus und teste sie für dich. Bleibe 30 Tage dran und schau, was es dir bringt. Du erkennst eine gute Methode im Normalfall daran, dass sie auf natürlichen, frischen Lebensmitteln basiert, wenig Zucker und keine künstlichen Geschmacks- und Zusatzstoffe erlaubt und keine Produktkäufe voraussetzt.

5) Hole dir Unterstützung.

Als Solounternehmerin hast du keine Zeit, alles alleine zu tun. Natürlich kostet Unterstützung Geld, aber nicht leistungs- oder konzentrationsfähig zu sein oder Zeit zu verschwenden kostet dich mehr Geld!

Die Möglichkeiten, dir helfen zu lassen reichen von fertigen Menuplänen über Online-Kauf von Lebensmitteln bis hin zu Online-Kursen, Ernährungs-Coaching, Hauslieferdienst von gesunder Ernährung (davon gibt’s immer mehr!) oder sogar dem Einstellen einer Haushaltshilfe, die gerne und gut kocht.

Systematisieren und Automatisieren

Ich glaube, dass es bei der Ernährung – gleich wie beim Marketing – nicht an guten Tipps und Informationen im Netz mangelt. Deswegen ist es umso wichtiger, sich selber ein wenig mit der Thematik auseinanderzusetzen, um die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Und dann lässt sich auch die gesunde Ernährung mit ein wenig Wissen und Planung systematisieren und automatisieren. Damit du mit einem minimalen Aufwand das Maximum herausholen kannst!

Ausserdem habe ich für dich ein Dokument mit 15 Tipps zum Zeitsparen beim Kochen zusammengestellt. Hier anfordern

Über Julia Gruber

Mit ihrem Mann Roman und ihrer Mitarbeiterin Milena führt Julia Gruber in Basel die Praxis Gruber Gesundheit.

Julia unterstützt ihre Kunden dabei, die Ernährung zu finden, die zu ihnen und ihrem Lebensstil passt. Ihre Tipps sind einfach und alltagstauglich, denn ihr Credo lautet: gesunde Ernährung muss Spaß machen – sonst ist sie nicht gesund!

Sie schreibt regelmäßig auf ihrem Blog und startet demnächst die nächste Runde ihres Online Kurses „Nie wieder Nudeln ist auch keine Lösung“.

P.S. Bleib‘ neugierig!

 


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4 Kommentare

  1. Liebe Julia und liebe Claudia,

    das ist ja ein super Artikel und eine tolle Idee, Marketing und Ernährung zu verbinden. Vor allem weil die körperliche Vitalität einen echten Einfluss auf die berufliche Leistung hat. Momentan messe ich lieber die Zahlen in meinem Business als die auf der Waage, aber mit Julias Tipps kann ich das leicht verändern. 🙂

    Liebe Grüße an Euch zwei,

    Sandra

    • Liebe Sandra

      vielen Dank für deinen netten Kommentar. Ja, das kann schon sein, dass manchmal die Zahlen im Business mehr Freude machen als die Zahlen auf der Waage 🙂 Als Kennzahlen finde ich deswegen auch die Blutwerte sinnvoller, denn die zeigen wirklich, wo man auch gesundheitlich und präventionstechnisch steht…

      viele Grüsse zurück!
      Julia

  2. Hallo Julia,

    der Punkt „Systematisieren und Automatisieren“ hat mir besonders gut gefallen!
    Und: Gesunde Ernährung muss Spass machen, sonst ist sie nicht gesund!
    Ich arbeite doch oft sitzend und mittlerweile gelingt es mir gut, Leistungstiefs erst gar nicht aufkommen zu lassen durch häufiges Wassertrinken und zwischendurch Obst und Nüsse essen. Ich kann nur sagen, es funzt! 🙂

    • Vielen Dank, Peter! Das leite ich sehr gerne an Julia weiter! Gehören eigentlich auch regelmäßige Pausen zu deiner Leistungstief-Prävention? Das klingt zumindest so für mich 🙂

      Liebe Grüße,
      Claudia

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