Anderswo, Online-Business
Kommentare 25

Konkurrenzdenken – kennst du das?

Konkurrenzdenken

Ich war doch ein wenig erstaunt.

Ist Konkurrenzdenken unter uns Selbständigen, Coaches, BloggerInnen, Online-UnternehmerInnen, also Einzel-„KämpferInnen“ normal und geduldet? Oder irre ich mich vielleicht und das gibt’s gar nicht?

Wie ich darauf komme?

Trotz intensiver Recherche ist es mir schwer gefallen, 5 gehaltvolle Artikel für dich zu finden, die sich mit dem konstruktiven Umgang mit dem Mitbewerb beschäftigen.

Ja, zugegeben, ich hab‘ auch noch keinen darüber geschrieben, das ist wahr …

Umso mehr hoffe ich, dir hier ein paar wirkliche „Schmankerl“ (wie wir in Wien sagen) zusammengesucht zu haben. Wie schon beim letzten Anderswo-Artikel habe ich jeweils einen Absatz des empfohlenen Artikels zitiert, damit du gleich einen Eindruck vom Schreibstil und Inhalt bekommst.

Und eine Bitte noch: Wenn du selbst einen Artikel zu diesem Thema geschrieben oder gelesen hast, verlinkst du ihn bitte unten im Kommentar?

Super, vielen Dank! Und nun zu meinen Empfehlungen für’s Lese-Wochenende:

Wie du deine Angst vor Konkurrenz und Mitbewerbern konstruktiv nutzt

„Halten wir also fest: Konkurrenzdenken lohnt sich nicht! Gleichzeitig sind die Gefühle in dem Zusammenhang normal und jeder dürfte die kennen. Daher: Lerne, diese Energie FÜR dich und zum Wohle aller Beteiligten zu nutzen. Hier ein paar Tipps dazu:“

http://coachingprodukte-entwickeln.de/angst-vor-konkurrenz-mitbewerbern-konstruktiv-nutzen/

Ist Konkurrenzdenken schlecht?

„Wenn ich mich beim Mangeldenken ertappe, erinnere ich mich an eine Bekannte, die mir hier als Vorbild dient. Sie entwickelte ständig neue Geschäftsideen – und erzählte auch gerne davon, was sie als nächstes machen könnte. Das veranlasste ihr Umfeld zur Frage: Hast du keine Angst, dass dir jemand diese Ideen klaut? Ihr Antwort: Warum sollte ich? Wenn dies der Fall wäre, fällt mir garantiert etwas Neues ein! Mir gehen die Ideen niemals aus.“

http://www.mutmacher-magazin.de/2014/05/ist-konkurrenzdenken-schlecht/

Zeig Größe, empfiehl deine Konkurrenz

„Wenn User/innen online nach Lösungen zu Ihren Probleme suchen, spuckt ihnen die Suchmaschine eine Vielzahl von Suchergebnissen aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass nicht alle Resultate der ersten Seite auf deine Webseite führen, ist groß. Das heißt, dass der/die User/in bereits am Start weiß, dass du nicht der/die einzige Anbieter/in auf deinem Gebiet bist. Salopp gesagt: Dein/e KundeIn ist nicht blöd!“

http://keen-communication.com/konkurrenz-empfehlen/

Mehr Traffic mit Kooperation statt Konkurrenzkampf

„Dem Internet-Nutzer sind die einzelnen Websites und Blogs im Internet grundsätzlich erstmal egal. Die Nutzer suchen bestimmte Infos, mit denen sie bestimmte Bedürfnisse und Wünsche erfüllen können.“

http://www.blogprojekt.de/2012/05/29/schreiben/mehr-traffic-mit-kooperation-statt-konkurrenzkampf/

Content-Curation - mit fremden Inhalten Anerkennung bekommen

„Das Ganze macht natürlich Arbeit, das stimmt! Aber es macht auch unheimlich Spaß – und höchstwahrscheinlich sind Sie ohnehin gut informiert über die Trends und Veröffentlichungen in Ihrer Branche, oder? Insofern ist das Kuratieren relevanter Informationen für Ihre Kunden nur ein kleiner Mehraufwand, wenn Sie das Ganze strategisch angehen.“

http://www.bloggerabc.de/content-curation/

Wie gehst du mit deinem Mitbewerb um?

Auch das würde mich natürlich genau so wie weitere Artikel interessieren – schreib‘ mir doch bitte einen Kommentar mit deiner Meinung!

P.S. Und bleib‘ neugierig!

 


25 Kommentare

  1. Hallo Claudia,
    das ist doch eine lesenswerte Sammlung zum Thema Konkurrenzdenken. Die Beiträge hätten auch gut zur Blogparade „Ehrlich verkaufen“ gepasst, die bereits abgelaufen ist.
    Ich denke, dass es besser ist, einen Auftrag auch mal abzulehnen, wenn man ihn nicht fachgerecht ausführen kann, und einen Kollegen zu empfehlen, der besser geeignet ist. Dadurch gewinnt man mehr Vertrauen.
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Claudia

  2. Hallo Claudia,

    vielen Dank für dieses Thema.
    Vor gut einem Jahr habe ich mit meiner Selbstständigkeit von der Naturheilkunde zur Buchhaltung gewechselt und dabei ist eines besonders auffällig: In der neuen Branche gibt es statt Konkurrenzdenken vorwiegend ein kollegiales Miteinander. Da dies viel mehr meinem Naturell entspricht, habe ich mich auf diese neue Erfahrung eingelassen und kann die Argumente in den Blogs nur bestätigen. Durch einen offenen Dialog erkennt man die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und so hat eine Kollegin diese Woche einen Auftrag erhalten können, den ich aus Kapazitätsgründen ablehnen musste. Alle beteiligten Personen sind total happy – ein tolles Gefühl 🙂

    Herzliche Grüße von München nach Wien

    Natascha

    • Liebe Natascha,

      vielen Dank! Das finde ich aber spannend, dass du so ein „Gefälle“ zwischen den Branchen bemerkt hast! Wobei ich auch BuchhalterInnen kenne, die fürchten, dass die Konkurrenz ihnen etwas wegnimmt. Gerade in dieser Branche verstehe ich das überhaupt nicht!

      Ebenso herzliche Grüße zurück nach München!
      Claudia

  3. Liebe Kollegin, 🙂

    ich habe weder Zeit noch Lust oder Nerven, irgendwie in „Konkurrenz-Schubladen“ zu denken. Ich sehe nur viele Menschen, die ähnliche Interessen wie ich haben und mit denen ich mich gerne austausche.

    Ich glaube, der Kuchen ist ohnehin gross genug für uns alle.

    Ivan, dein Mitbewerber 🙂

  4. Liebe Claudia,

    danke für die Aufnahme meines Artikels in deinen Beitrag!

    Konkurrenzdenken ist immer noch ein sehr heißes Pflaster, wo viele nicht das leben, was sie predigen – oder zumindest nicht im vollen Ausmaß. Da liegt noch sehr viel Arbeit vor uns.

    Liebe Grüße
    Ivana

    • Sehr gerne, Ivana!
      Vielleicht stecken da immer noch ein paar Urinstinkte in uns 😉 Wobei. So RICHTIG verstanden habe ich es auch erst, seit ich mich im Online-Business tummle! Ich habe schon den Eindruck, dass Menschen, die diese Weite und Kooperationen länderübergreifend noch nicht erlebt haben und auf ihr örtliches „Revier“ beschränkt sind, eher ins Konkurrenzdenken kippen. Oder?

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  5. Hi Claudia,

    ich gehe immer von „mündigen Kunden“ aus, die sehr wohl wissen, dass es außer mir noch andere Anbieter gibt. Das was mich besonders macht, stelle ich heraus und fahre damit sehr gut! 🙂

    Viele Grüße, peter

    • Lieber Peter,

      vielen Dank für diesen Impuls! Das ist ein guter Gedanke und gerade deswegen müssen wir unsere Mitbewerber nicht „totschweigen“ oder verstecken. Dank Google & Co. kann sich jeder unserer Kunden ein Bild vom Angebot machen …

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  6. Dazu eine schöne Geschichte: Vor ein paar Jahren habe ich tatsächlich mal einen Auftrag nicht bekommen, weil ein anderer Filmemacher günstiger angeboten hat. Ich habe dann immer wieder auf der Website des Kunden nachgeschaut, ob das Video nicht endlich mal online geht. Als ich schon nachfragen wollte, kam der Auftrag, den Film des Mitbewerbers neu zu schneiden. Das habe ich natürlich gerne und zur vollsten Zufriedenheit des Kunden gemacht.

  7. Hallo Claudia,
    ich habe noch überhaupt nie böse oder kritisch oder argwöhnisch oder so auf die Website anderer Texter geschaut. Das finde ich eher spannend und interessant zu lesen.
    Ich mache mein Ding, habe meine Sprache, mein Angebot und eine Persönlichkeit, die eben sowieso kein anderer hat. Es geht ja immer auch um „Chemie“ zwischen Auftraggeber und Dienstleister. So hat es eher selten geklappt, einen anderen Texter zu empfehlen, was ich schon sehr aktiv getan habe, wenn wirklich zu viel los war.

    Ich sehe andere Texter/Konzeptioner als Kollegen und freue mich immer über den Austausch von Erfahrungen.
    Viele Grüße, Christiane

    • Liebe Christiane,

      mein erster Impuls beim Lesen deines Kommentars war „ja, bei Textern … ist das logisch!“ 🙂

      Aber es ist bei jedem Angebot logisch! Denn hinter jedem Angebot steht ein Mensch und somit ist eh nichts vergleichbar – und das ist schön und gut so! Ich bin auch mit den bekanntesten VertreterInnen meiner Branche in gutem Kontakt und freue mich immer, wenn ich neue KollegInnen finde. Schwups, hat dann mein Feedreader wieder mehr Futter und ich mehr Inhalte, die ich empfehlen kann.

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  8. Thomas Kozlowski sagt

    Sehr spannendes Thema Claudia! Ich persönlich finde dass die Aufgabe eines Unternehmers ist, sich Marktwissen zu ereignen und das dann zu nutzen. Die Menschen die bereits Marktwissen haben sind whr zum großen Teil, deine Konkurrenz. Wir treffen unsere Konkurrenz einmal in zwei Wochen (Skypen, Bier trinken usw.) und erzählen uns von den Problemen im Markt. Wie es dann jeder für sich selber löst ist dann „geheim“ und macht es spannend.

    Jeder von uns geht mit mehr Marktwissen nach Hause. (Welche Probleme gibt es am Markt –>Fokus auf Probleme, wenn das Problem WIRKLICH WIRKLICH besteht (Kickass Problem) dann ist die Lösung eigentlich nicht mehr „sooo“ wichtig). –> Ich glaube wir sind alle Problemlöser und der eine kann das besser lösen und der andere wiederum das… der Markt ist groß. Positioniere dich perfekt, helf einer Person –> hilf mehreren Personen —> Verlass das Tagesgeschäft von dem und kümmere dich um ein anderes Problem oder kauf es auf :))

    Habe aber oft gesehen, dass manche ein Problem haben. Welches? Ego. Ego macht jeden Unternehmer kaputt … Wobei es whr mit der Menschlichen Geschichte zu tun hat .. Krieg …die Menschen halten an dem fest was sie besitzen und wollen es nicht teilen (Überlebenskampf) ..

    Ah es ist ja so spannend :))
    Du machst das super Claudia 🙂
    Lg Thomas

    • Hi Thomas!

      Schön wieder einmal von dir zu lesen! Bist du noch hier oder schon über dem großen Ozean??

      Zum ersten Punkt – Lösungen nicht verraten: Da gehe ich nicht mit dir konform, in meinen Erfolgsteams werden auch Lösungen klar kommuniziert. Sie können meinst nicht 1:1 übernommen werden, aber Ideen werden dadurch gepflanzt, neue Sichtweisen dargestellt, etc. Daher würde mich das etwas irritieren, wenn meine PartnerInnen auf ihren Lösungen „sitzen“ würden.

      Punkt 2: Ego – das unterschreib‘ ich mal herzhaft und beschwingt, mich selbst immer im Blick, um da nicht hineinzutappen 🙂

      Vielen Dank für das „super“, das lese ich natürlich gerne – und ja, es ist eine spannende Zeit!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  9. Thomas Kozlowski sagt

    Und WENN deine Vision sooooo stark ist, dann kann man das nicht kopieren!!! Vision des eigenen ist unkopierbar .. deswegen gibt es sowas wie Konkurrenz nicht. 🙂
    Problem hier: Viele haben das nicht 🙁 und eiern herum … Kurzes Beispiel: Golden Circle von Simon Sinek (Tedx anschauen dazu !! ) 1.Why 2. How 3. What so sollte der Weg des Unternehmens sein. Viele kopieren nur das How and What, vergessen dabei das why …

    Noch immer sehr spannendes Thema 🙂
    Lg

  10. Pingback: Einblicke in die Redaktionspläne anderer Blogger › Abenteuer Home-Office

  11. Pingback: Selbständig - Mit schlechtem Gewissen in den Urlaub? › Abenteuer Home-Office

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare abonnieren?