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Selbständig – Mit schlechtem Gewissen in den Urlaub?

Selbständig - Mit schlechtem Gewissen in den Urlaub?

Es war einmal …

Noch vor ca. 5 Jahren hatte ich überhaupt keine Bedenken, Sommerpause in meiner Selbständigkeit zu machen. OK, da war noch kein Blog, keine Video-Reihe, ein nur unregelmäßig erscheinender Newsletter und eigentlich „nur“ Kunden, denen ich Bescheid geben musste.

Aber mit steigendem Engagement und Erfolg schlich sich ein „ich kann doch nicht …“ und „ich muss doch …“ in meinen Hinterkopf.

Was für eine Idee … 3 Wochen offline? Unerreichbar? Nix mitkriegen?

Also ein bisserl arbeiten geht doch immer, oder?

Es ist paradox. Wenn du dich oder andere Selbständige fragst, was der Hauptmotivator hinter ihrer Selbständigkeit ist, dann ist die Antwort sehr oft: „Freiheit und Selbstbestimmung“.

Die Freiheit, keiner Anwesenheitspflicht unterworfen zu sein. Pausen und Urlaub machen zu können, wann es passt. Vielleicht sogar, von überall aus arbeiten zu können.

Da schließe ich mich an – und das bringt mich zur Frage, wieso eigentlich so viele Selbständige (und auch da nehme ich mich nicht aus …) entweder keinen Urlaub machen oder nur „halbherzig“ bzw. mit schlechtem Gewissen.

Über mein schiefgegangenes Redesign während des Urlaubs habe ich schon berichtet. Was ich nicht dazu geschrieben hatte ist, wie schwer es mir heuer gefallen ist, das im Urlaub zu machen und nicht einfach völlig abzuschalten.

Ich werde wohl zum Ganz-oder-Garnicht-Typ.

Und das hat durchaus ein paar Vorteile:

Kein Multitasking

Dass Multitasking nicht funktioniert weißt du wahrscheinlich auch aus eigener Erfahrung.

Mein jüngstes Erlebnis dazu:

Ich habe mich auf einen Termin vorbereitet. Im Bad die Kontaktlinsen hergerichtet. Die erste ins linke Auge gegeben … intensiv darüber nachgedacht, wie das Gespräch wohl verlaufen würde … die zweite Kontaktlinse hergerichtet … und sie auch ins linke Auge gepackt.

Erst beim Blick in den Spiegel und einem sehr eigenartigen Seh-Gefühl habe ich gemerkt, dass da wohl etwas nicht stimmt … Es war eine ziemliche Herausforderung, sie wieder herauszubekommen.

Erholen und Abstand gewinnen und gleichzeitig fokussiert arbeiten, Dinge voranbringen?

„When there’s fish, you fish. So, when there’s no fish – you don’t fish!“

Leider habe ich dieses Video erst nach meinem Urlaub gesehen, denn Sigrun hat mir eines dieser kleinen Aha-Erlebnisse damit beschert. In diesem Mastermind-Video von 4 erfolgreichen Frauen im Online-Business (ganz anschauen übrigens sehr empfehlenswert!) ging es darum, wie sie es schaffen, den Fokus beim Arbeiten zu behalten.

Sigrun meinte (ab Minute 11:13)

„Ich glaube, es ist auch eine Sache der Gene. Ich komme aus Island und in den früheren Generationen waren die Menschen hier Fischer. Nun, und so ist das bei den Fischern eben: wenn Fisch da ist, fischst du. Und wenn kein Fisch da ist, dann fischst du eben nicht!“

So simpel.

Ganz oder gar nicht. Ebbe und Flut.

Kannst du dein hohes Tempo, das du außerhalb des Urlaubs hast, wirklich immer beibehalten?

Oder ist es eher wie Ebbe und Flut? Sigrun z.B. erzählt, dass sie gelernt hat, diese Schwankungen zu akzeptieren. Phasen der Produktivität und Phasen des Innehaltens.

Ein großes Vorbild für diese Geisteshaltung ist für mich auch Marit Alke. Sie hat Phasen von überschäumender Produktivität und extrem hohem Output und dann zieht sie sich wieder für ein paar Wochen zurück, produziert keinen Content, um dann wieder richtig Fahrt aufzunehmen. Und es schadet ihrem Business in keiner Weise.

Ich bin dabei, das auch bei mir zu akzeptieren. Denn es bringt mir und meinen LeserInnen überhaupt nichts, wenn ich mit schlechtem Gewissen die Dinge halbherzig tue.

Für meine erste Urlaubswoche z.B. hatte ich Beiträge vorgeplant und veröffentlicht. Die Leserzahlen? Frustrierend. Einfach weil ich nicht anwesend, nicht präsent war. Produzieren ohne promoten bringt gar nichts.

Der andere Blickwinkel

Wenn du erst Abstand von deinem Business hast, lässt du auch einen anderen Blickwinkel zu. Nämlich den auf das große Ganze.

Wo geht’s hin? Welche Projekte und Ideen unterstützen deine Vision?

Dafür ist in der ToDo-Liste oft kein Platz. Eine Auszeit kann dir die Möglichkeit geben, über den Dingen zu stehen und zu beobachten.

Was mir im Urlaub auch gut getan hat, war z.B. mir Zeit für Informationen zu nehmen, die sonst an mir vorbeigerauscht sind. Ich habe unzählige Podcasts nachgehört, mir viele Notizen dazu gemacht, Video-Kurse aufmerksam geschaut und so neue Ideen bekommen.

Nichts mitbekommen

Das hatte ich schon als „Grundangst“ angesprochen. Weg vom Fenster, nichts mitbekommen, was andere tun, welche Projekte gerade angeschoben werden … aber auch das kann sich positiv auswirken. Denn dieses ständige Beobachten, was andere und die „Konkurrenz“ so macht, treibt oft unangenehm an.

Dies müsstest du noch, das solltest du auch … Ui, das geht ganz schnell und du kommst von deinem Weg ab.

Nicht erreichbar sein

Ich habe es schon in einem Beitrag zu den täglichen Ablenkungen geschrieben: „Niemand liegt auf deinem OP-Tisch!„. Das gilt genau so für längere Auszeiten.

Natürlich kommt es auch auf den Inhalt deines Business an. Wenn du also deine Kunden nicht völlig alleine lassen kannst, dann sorge für eine Vertretung. Sehr bewährt hat sich z.B. ein Co-Moderator für die Fanpage und Facebook-Gruppen. Danke, Frank an dieser Stelle!

Dieses Abkapseln bedeutet auch wieder Fokus.

Darauf, was du gerade möchtest. Darauf, Prioritäten darauf zu setzen, was dir gerade gut tut. Wenn das vielleicht im Alltag nicht immer funktioniert, dann hast du im Urlaub die Gelegenheit nachzuspüren, was du wieder in deinen Alltag integrieren möchtest.

Fazit

Es gibt für Selbständige immer etwas zu tun.

Im Urlaub bist du allerdings in einer völlig anderen Umgebung (wenn du nicht gerade auf Balkonien urlaubst), auch in einem anderen Mindset. Was spricht dagegen, in dieser anderen Umgebung entweder gar nicht oder anders zu arbeiten?

Anders arbeiten – oder an Anderem arbeiten, könnte z.B. so aussehen, wie folgende KollegInnen geschrieben haben. Als kleine Anregung, falls du im nächsten Urlaub doch ein bisserl etwas machen möchtest:

Mein persönliches Fazit

Meine nächsten größeren Urlaube werden arbeitsfreie Zone sein. Denn schlechtes Gewissen macht unproduktiv und unglücklich. Und beides habe ich nicht vor, in mein Leben und mein Business zu lassen!

Wie hältst du es mit Urlaub? Ganz oder gar nicht?

P.S. Und bleib‘ auch im Urlaub neugierig!

 


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26. Jänner 2017, 11:00 Uhr

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15 Kommentare

  1. Lieeb Claudia,

    dein aktueller Artikel kommt gerade zur rechten Zeit. Mein Urlaub steht nämlich unmittelbar vor der Tür und ich hab gedanklich schon alles gestapelt, was ich da „schaffen“ will.

    Ist das nicht furchtbar? Anderen erzähle ich, wie wichtig das richtige Energiemanagement ist, um wirklich produktiv und erfolgreich sein zu können und ich selbst?
    Das „Problem“ ist ja, dass ich so gerne an meinem Business arbeite und so viel freie Zeit zu haben, das lockt mich natürlich.

    Aber ich habe soeben beschlossen, es so zu halten wie du es für dich beschrieben hast. Ich werde mir erlauben, den Kopf zu lüften, zu entspannen, neue Eindrücke zu sammeln und nur nachzulesen, nachzuhören was Spannendes liegengeblieben ist, wenn mir danach ist. Im Herbst ist so viel Neues dran, da ist Kraft sammeln wichtig.

    Also, Fazit. Arbeiten im Urlaub nach dem Lustprinzip!
    Danke für den Gedankenanstoß zur rechten Zeit!

    • Liebe Barbara,

      das freut mich natürlich gaaaanz besonders, dass du diese Überlegungen gleich für dich umsetzt! Du schreibst „Anderen erzähle ich …“ Geht uns das manchmal nicht allen so? Auch ich verliere mich hier und da in den Unweiten des Internets, obwohl ich doch sage …

      Wie schön, dass wir alle menscheln 😉

      Ich wünsch‘ dir einen wunderschönen Urlaub!
      Sonnige Grüße,
      Claudia

  2. Ich kann Dich voll verstehen. Auch ich hatte heuer eine Liste, was ich im Urlaub (3 Wochen) alles mitnehme und abarbeite. Es kam Gott sei Dank ganz anders. Zuerst hab ich alles aufgeschrieben. Als ich es geschrieben habe wurde mir bewusst, dass ich das sowieso nie schaffen würde. Dann hab ich mir nur eine Sache vorgenommen und zwar ein Buch fertig zu schreiben. Dann war das Wetter so herrlich, dass ich nur einen Tag daran arbeiten konnte und dann wurde mir bewusst, dass Urlaub Urlaub bleiben soll und habe wirklich nur noch genossen. Welch ein Unterschied. Ich bin dann zu Hause wieder voll relaxt gewesen und konnte meinen Fokus wieder neu richten. Ich hab ein Buch geschrieben der Alleskönner und da steht klar drinnen dass es niemanden nützt die eigene Lebensqualität aufzugeben.
    Ich werde so schnell wie möglich mein Geschäft vorantreiben, dass ich auch im Urlaub ein passives Einkommen haben werde. So kann man ganz entspannt die Füße hochlagern und hat kein schlechtes Gewissen, denn der Geldfluss hört nicht auf. Wir Selbständigen reden ja wirklich immer von Freiheit tun zu können was wir wollen und umgekehrt nehmen wir uns Arbeit in den Urlaub mit. Das ist nicht Zielführend. lg Renate

    • Liebe Renate,

      vielen Dank für deine Zeilen – du beschreibst hier ehemalige Urlaube von mir 😉

      Passives Einkommen ist eine wirklich beruhigende Geschichte. Ich habe durch meinen Trello-Kurs das erste Mal in meiner Selbständigkeit im Urlaub Geld eingenommen – das ist richtig genial 🙂 Weiter so – und hast du einen Link zu deinem Buch?

      Liebe Grüße,
      Claudia

  3. In diesem Zusammenhang fallen mir die Worte meines Vaters wieder ein:
    „Wenn Du selbstständig bist und weniger Urlaub als deine oder vergleichbare Angestellte hast machst Du grundsätzlich was falsch – Du solltest dann von allem mehr haben: höheren Stundenlohn, Verantwortung, Arbeitszeit uvm. aber eben auch Urlaub und Freizeit!“ Er hat dies von Beginn seiner Selbstständigkeit 1968 bis zu seiner Rente 2008 immer so gehalten und war sicher auch aus diesem Grund ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann.

    • Liebe Natascha,

      vielen, vielen Dank für dieses Zitat! Ich hab‘ dann doch kurz die Luft angehalten … recht hat er, dein Papa! Geht wahrscheinlich nicht von der ersten Minute der Selbständigkeit (oder ist das ein Glaubenssatz?) aber ein geniales Ziel!

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  4. Hallo Claudia,

    schöner Artikel mit hohem Wahrheitsgehalt. Ich gönne mir seit ca. 2 Jahren ein bis zweimal im Jahr eine Auszeit plus drei Wochen Weihnachtspause um Weihnachten. Und ich merke, wie wichtig diese Pausen sind.

    Früher habe ich den Laptop mit in den Urlaub genommen, jetzt gehe ich zelten um gar nicht erst in die Versuchung zu kommen 😉 … Wichtig ist mir nur, dass ich eine gut funktionierende Vertretung habe und weiß, dass meine Kunden nicht im Regen stehen wenn’s mal irgendwo klemmt oder kriselt.

    Herzliche Grüße
    Michaela

    • Liebe Michaela,

      das finde ich eine großartige Selbstüberlistung!! Wir sind inzwischen am Campingplatz in einem Mobilheim gelandet, weil Sohnemann nicht mehr ins Wohnmobil (schlaftechnisch) passt – aber dort gibt’s Wlan auch nur um 06:00 Uhr Früh für 5 Minuten 😉 In deinem Businessmodell und deiner Spezialisierung ist es natürlich extrem wichtig, dass du für eine Vertretung sorgst – und ich freu‘ mich so für dich, dass das jetzt klappt!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Liebe Claudia,
    ich brauche tatsächlich das komplette Abschalten im Urlaub. Auch kein Beschäftigen mit strategischen Überlegungen oder Nacharbeiten von ungelesenen Informationen. Kommen mir trotzdem Ideen für mein Business, schreibe ich sie auf und kümmere mich nach dem Urlaub drum. Was ich in der Zeit mit Handy, Mails und Laptop mache, habe ich kürzlich in meinem Blog geschrieben:
    Zeitmanagement für den Urlaub – wieso das?
    Ich bin zutiefst überzeugt, dass wir alle dieses komplette Abschalten und Entspannen brauchen, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben.
    Herzliche Grüße
    Maren

    • Liebe Maren,

      absolut konsequent, kann ich da nur sagen – Hut ab! Mal sehen, wie mir mein nächster Urlaub ohne Arbeitsprogramm „schmeckt“, vielleicht ist das dann der nächste Schritt?

      Liebe Grüße nach Berlin,
      Claudia

  6. Liebe Claudia,

    zu dem Thema habe ich auch schon öfter geschrieben und habe da schon mit verschiedenen Formen herumexperimentiert.
    Früher habe ich auch so ganz gemächlich mit 3 Wochen Urlaub im Sommer begonnen, bis ich merkte, dass es im Herbst im Süden viel schöner ist (und ich muss immer in den Orient!). Aber im Frühjahr auch. So dehnte ich meine Aufenthalte in der Türkei immer weiter aus.

    Das führt dazu, dass ich eine Mischung mache. Denn 3 Monate im Jahr komplett Urlaub machen, geht dann doch nicht :-), wäre mir wahrscheinlich auch zu langweilig.

    Einmal habe ich die Variante versucht: einen halben Tag Urlaub, einen halben Tag an meinem Buch schreiben.
    Oder andere Mischformen.

    Nun fahre ich Mitte September wieder los und will da die ersten zwei Wochen komplett Urlaub machen. Und das kann man durchaus auch in den Social Media und im Blog kommentieren. Mit einem lustigen Schild oder Foto. Gitte Härter kündigt das auch in ihrem Newsletter an, wenn sie sich (im Winter) zurück zieht. Das finde ich eine gute Lösung.

    Ansonsten arbeite ich dann auch in der Türkei, aber moderat, in anderer Umgebung (nämlich draußen unter Palmen) und vor allem: auf ein Thema fokussiert. Also ich schreibe entweder an einem Buch oder führe ein Online- Seminar durch oder ein Seminar in der Türkei- und kann mich ganz auf dieses eine Thema konzentrieren. Das macht mir ungeheuer Spaß und erlebe dabei keinen Stress oder Druck wie vielleicht manchmal zu Hause, wo eben immer tausend Dinge gleichzeitig anstehen.

    Durch die räumliche Distanz verschieben sich die Gewichte. Daher kann ich im Urlaub auch ganz entspannt abends 10 Minuten die E-Mails checken. Viele kann ich einfach löschen und nur wenige wichtige (beispielsweise Terminabsprachen für eine Seminar) beantworte ich. Dinge, die länger dauern, bearbeite ich nach dem Urlaub und informiere den Absender nur kurz darüber.

    Das entspannt mich – und vor allem erwarten mich nach 6 Wochen Abwesenheit nicht erschlagende Berge von Mails. Das würde alles wieder zunichte machen :-).

    Mir macht es auch Freude, morgens am Strand „Sachbücher“ zu lesen. Inzwischen sind es weniger Fachbücher für meinen Job, sondern auch welche, die meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung dienen. Wobei das sich oft auch überlappt :-). Da habe ich dann Zeit und Muße, male mit Textmarkern herum, schreibe dazu Mind Maps und es ist reine Lust! Ich empfinde das nicht als Arbeit. Während meines normalen Arbeitsalltags schaffe ich solche Lektüre nicht.

    Das Wichtigste am Urlaub ist für mich aber inzwischen wandern. Dann bin ich den ganzen Tag unterwegs, natürlich ohne Laptop und mit dem Handy mache ich nur schöne Fotos :-).

    Hier einer meiner Beiträge dazu, denn ich auf die Schnelle gefunden habe:
    http://www.zamyat-seminare.de/blog/einzelansicht/2014/09/23/montags-tipp-urlaub/

    Grundsätzlich: ich finde es erschreckend, wieviele Kolleginnen und Kollegen ich kenne, die sagen, dass sie seit Jahren keinen Urlaub hatten. Dass sie es sich nicht leisten können, einfach länger weg zu sein. Das finde ich schlicht irre. Ich plane das schon immer im Vorjahr ein, blockiere diese Zeiten und nehme in den Zeiten eben keine Seminare oder Coaching-Termine an (außer online). Und ich muss den Kunden ja nicht sagen, ich bin im Urlaub. Ich sage, da habe ich keine Zeit. Ich kann dann und dann….

    Für mich ist es kein Zeichen von Erfolg, sich zu Tode zu arbeiten, sondern sich regelmäßig Urlaub zu gönnen und zu erlauben. Ich bin im Frühjahr 6 Wochen in der Türkei und im Herbst ebenso. Und davon sollten mindestens 2 Wochen jeweils reiner Urlaub sein, besser noch drei :-).

    Und da schaue ich auch keine Fortbildungs-Videos an (was ich gerade extrem mache) oder sonst was, da geht es drum, den Kopf komplett frei zu blasen durch Wind und Sonne und Meer und Wandern. Denn dann ist man hinterher VIEL produktiver und vor allem kreativer, als nach 100 schlauen Videos und Büchern und Artikel.

    In diesem Sinne: Hollodrio!

    • Liebe Zamyat,

      vielen Dank für diese wichtigen Gedanken! „Durch die räumliche Distanz verschieben sich die Gewichte.“ Super, genau das denke ich mir auch. Man ist so im „Radl“ drinnen, dass ein bisserl Abstand gut tut. Deine Kombination mit drei Monate in der Türkei ist in meinen Augen ganz besonders toll. Das wäre auch so ein bisserl mein Traum – in den Wintermonaten irgendwo in der Sonne ein Plätzchen … mal sehen!

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  7. Toller Beitrag und viele gute Links. Danke dafür. Ich denke gerade darüber nach mich selbständig zu machen und bin froh, Dich hier gefunden zu haben… : )

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