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9 Überlebens-Strategien für dein Home-Office

Home-Office Überlebensstrategien

Gib‘ doch bitte einmal den Suchbegriff „Home-Office“ bei Google ein … dann reden wir weiter.

Bist du so weit?

Findest du auch nur völlig entspannte und glückliche Menschen? Manche bequem auf der Couch oder sogar in der Hängematte …

OK, ein paar Angebote, wie du mit 0 Arbeit tausende Euro auf dein Konto schaufelst sind auch dabei 😉

Das bringt mich zu meinen 9 Überlebens-Tipps für dein Home-Office

Denn nein, es ist nicht immer nur toll, zu Hause zu arbeiten.

Ich weiß es sehr zu schätzen, habe aber in den vergangenen 20 Jahren so manches ausprobieren und lernen müssen, damit es hauptsächlich toll ist. Noch dazu habe ich 19 Jahre davon „unter verschärften Bedingungen“ gearbeitet, da mein Arbeitsplatz im Wohnzimmer war – mitten im prallen Leben.

Und so habe ich das überstanden und erfreue mich immer noch an meinem Home-Office und hoffe, du tust das auch, wenn du dir hier etwas herauspickst:

1) Dein Schreibtisch

Es muss irgendein physikalisches Gesetz dafür geben.

Oder vielleicht eine kosmische Anziehungskraft?

Wie auch immer, horizontale Flächen haben diese Eigenschaft.

Sie dürfen anscheinend nicht leer sein.

Und so räumt die Home-Workerin diesen Platz frei, erfreut sich daran – und schwups wachsen darauf Fotoapparate, Socken, Mickey-Maus-Hefte, Bücher, … ach so viel Zeit hab‘ ich gar nicht, das aufzuzählen.

Aber ich bin mir sicher, dass du das auch von anderen Ablageflächen kennst.

Überlebensstrategie: Niemand legt ungefragt etwas auf meinen Schreibtisch!

Diese Regel habe ich erst relativ spät eingeführt, als ich endlich erkannt hatte, dass es für mich wichtig ist, mich in der Früh an einen zusammen geräumten Schreibtisch setzen zu können.

Selbst wenn rundherum das Chaos herrscht, diese Oase brauche ich.

Wenn dann doch etwas darauf landete, wurde es auf den (mehr oder weniger) leeren Esstisch übersiedelt. Gnadenlos.

2) Telefon und Kinder …

Inzwischen quaken sie mir ja nicht mehr dazwischen … Oder selten. Ich erlebe es eher, wenn ich mit anderen Eltern telefoniere, dass ich gar nicht überhören kann, dass sich Kinder im Zimmer aufhalten.

Völlig OK, wenn Oma oder Tante oder auch eine Telefon-Marketing-Dame anruft. Für mich ein NoGo, wenn ein Kunde oder jemand aus dem Büro dran ist.

Besonders super habe ich es übrigens einmal gefunden, als ich zuerst mit dem 3-Jährigen einer Kundin diskutieren durfte, bis ich sie endlich an der Strippe hatte ;-).

Nein, er war eeeeh niedlich – und ich irritiert.

Überlebensstrategie: Geh! Nicht! Ran! Oder vereinbare/trainiere Code-Wörter.

Vor 20 Jahren, als ich begonnen habe, war das blöd, weil kein Handy und keine Ruferkennung (und sogar noch Telefon mit Schnur!! am Hörer!). Heute gibt es keinen Grund, einen Anruf anzunehmen, wenn im Hintergrund der Bär oder das Kind tanzt.

Als meine beiden groß genug waren, um zu verstehen, dass Mama am Computer nicht nur coole Sachen macht sondern arbeitet, um den Kindern dann coole Sachen kaufen zu können, gab es zwei Code-Wörter: „Büro“ und „Kunde“.

Das sah dann so aus: Telefon läutet, ich sagte: „Bitte leise, Kunde!“ und Kinder verstummten (meistens).

Damit der Trainings-Frust nicht zu groß war, bin ich zu Beginn trotzdem aus dem Zimmer gegangen, habe aber darauf bestanden, dass Ruhe herrscht.

3) Kunden/Klienten im Haus – und Kinder

Ich habe ja nicht nur mein Office im Haus, sondern auch meinen Coaching-Raum. Die Erfahrung zeigt, dass es nicht reicht, kleinen bis größeren Kindern zu sagen: „Stör‘ mich nicht – nur wenn es absolut und unbedingt notwendig ist!“.

Wie kann man ahnen, dass das nicht gefundene passende T-Shirt oder der Gusto nach einem Apfel sooo wichtig sind?

Darum gab’s sicherheitshalber die Ansage:

Überlebensstrategie: Nur wenn Blut fließt oder Feuer lodert, kommst du zu mir!

Kleine Anekdote am Rande: Vor ein paar Jahren klopfte es wirklich an meiner Türe während ich einen Kunden hatte und Kind fragte: „Du Mama, die Susi blutet – gilt das auch?“

Die Tochter einer Nachbarin hatte sich in den Finger geschnitten während sie alleine zu Hause war …

Bist du bereit für mehr?

Wenn du dein Selbst- und Zeitmanagement endlich in den Griff bekommen möchtest, dann könnten dieses Programm das Richtige für dich sein. Du kannst jederzeit einsteigen!

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Warnung! Dieser Online-Kurs könnte dich zum zufriedenen Homeworker machen!

4) Das fühlt sich nicht nach Arbeit an

Das Arbeiten außer Haus bringt mit sich, dass du dich in Arbeits-Klamotten wirfst, dich auf den Weg machst und auf diesem Weg irgendwie in den Arbeits-Modus kommst. Die andere Umgebung im Büro tragt das ihre dazu bei, dass du in „Stimmung“ bist, wenn du zu arbeiten beginnst.

Die Motivation und Einstellung ergibt sich also irgendwie automatisch.

Und du als HomeworkerIn?

Für dich trifft nichts davon zu. Du könntest (rein theoretisch ;-)) den ganzen Tag im Jogger oder Pyjama verbringen. Wenn du keinen direkten Kundenkontakt hast, fällt das niemandem auf.

Aber dein Unterbewusstsein … das kriegt alles mit, glaube mir!

Und so kann es passieren, dass du innerlich im Haushalts-Modus oder sogar im Freizeit-Modus bleibst und es unendlich mühsam ist, dich zum Arbeiten aufzuraffen.

Überlebensstrategie: Überliste dein Unterbewusstsein!

Ziehe dich z.B. genau so an, wie du es für einen Kunden-Termin machen würdest.

Ja, gleich in der Früh und nicht erst, wenn du dein Home-Office verlassen musst. Und ja, inklusive des passenden Schuhwerks!

Im Zuge meines Projekts 13-Wochen-Fokus habe ich folgendes ausprobiert: Wenn alle aus dem Haus waren, habe ich mich angezogen und bin eine Runde um den Häuserblock gegangen. Dann habe ich also mein Haus nach einer halben Stunde betreten, als würde ich das Firmen-Büro betreten.

Probier’s aus, es wirkt Wunder! Und dann erzähle mir doch bitte auch im Kommentar, wie es dir dabei gegangen ist.

5) Niemand sieht, dass du arbeitest

Wenn du ein eigenes Büro im Haus hast (eines mit Türe!), dann hast du bei dieser Herausforderung schon etwas bessere Karten als z.B. ich, als ich noch meinen Arbeitsplatz im Wohnzimmer hatte.

Seit meine Tochter flügge geworden ist, bin ich übrigens auch stolze Besitzerin einer Türe, die ich schließen kann.

Trotzdem: auch wenn du in deinem Büro verschwindest – bist du dort wirklich ungestört, so lange du arbeitest? Kein Kind braucht ganz dringend etwas? Kein(e) Partner(in) kommt dich auf einen Sprung besuchen?

Überlebensstrategie: Ich bin dann mal in der Firma …

Es genügt ganz eindeutig nicht, dass deine innere Einstellung sagt „Ich arbeite jetzt“ – alle anderen müssen das auch mitbekommen!

Hier hilft wirklich nur ganz klare Kommunikation – und ein bisserl Familien-Training natürlich :-). Es klingt zwar eigenartig, aber wenn ich beginne zu arbeiten und irgendjemand ist anwesend sage ich „Ich bin dann mal in der Firma.“

Einerseits, um zu signalisieren, dass ich mich ausklinke, andererseits aber auch in gewisser Weise, um die Wahrnehmung meiner Familie zu schärfen, dass ich nicht auf Facebook & Co. herumsurfe, sondern wirklich arbeite.

Und *flüster* manchmal sag‘ ich das sogar zu mir, wenn ich alleine bin. Schwups, bin ich im richtigen Mindset!

6) Mütter (oder Väter) und ihre Ohren

Ich frage mich oft, wann dieser verflixte Hormon-Cocktail endlich ausgedient hat – irgendwann muss es doch vorbei sein, dass ich jeden Piepser im Haus höre, oder?

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Das kennst du sicher auch, dass du dich in dein Büro zurückziehst und dann doch irgendwie jedes Gespräch im Haus, jedes Sesselrücken und jedes Klingeln an der Türe hörst … Diese ewigen Unterbrechungen sind der Tod jeder Produktivität! Ivan Blatter hat diese Konzentrationssäge in einem Video sehr gut beschrieben.

Aber was dagegen tun, wenn deine Ohren jede Fliege husten hören?

Überlebensstrategie: Kopfhörer – dein bester Freund

Es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, ob es gut oder schlecht ist, während der Arbeit Musik zu hören. Ich denke, das kannst du für dich nur herausfinden, wenn du es ausprobierst!

Wichtig sind in meinen Augen übrigens die Kopfhörer (bitte nicht geizen, kauf‘ dir richtig, richtig gute!), weil sie dich auch gefühlsmäßig abschirmen. Außerdem nehme ich an, dass du die Musik nicht so laut aufdrehen kannst, bis du wirklich nichts mehr rundherum hörst 🙂

7) Könntest du bitte mal …

Ich behaupte: Jeder, der im Home-Office arbeitet kennt diesen Satzanfang: „Du bist ja eh zu Hause, könntest du bitte mal …

… zur Post fahren,
… das unangenehme Telefonat übernehmen,
… Kinder von A nach B bringen,
… diverse Geschenke besorgen,
… das Ehrenamt übernehmen,
… den Buchstabentag in der Volksschule bestreiten,
….und vieles mehr.

Liste unendlich fortsetzbar 😉

Überlebensstrategie: „Nein“ ist ein vollständiger Satz!

Das gilt übrigens nicht nur im Home-Office!

Noch einmal: „Nein“ ist ein vollständiger Satz, jawoll!

Wie erweiterst du nämlich üblicherweise diesen Satz? Mit „Weil ich … blablabla …“ oder „Würde ich ja gerne, aber … blablabla …“

Worauf lasst du dich damit ein? Du rechtfertigst dich. Du erklärst. Du bittest um Verständnis. Und damit ist die Bühne frei für Diskussionen – und auch für die Möglichkeit, dass du dich breitschlagen lasst, weil dein Gegenüber doch die bessere Rhetorik hat – oder weiß, welche Knöpfe man bei dir drücken muss.

Das setzt natürlich auch voraus, dass du nur dann „nein“ sagst, wenn du es wirklich, wirklich genau so meinst!

Als Beispiel eine SMS-Konversation mit Sohn:

Sohn: Mama, kannst du mich abholen?
Ich: Nein, geht leider nicht, muss noch arbeiten!
Sohn: 🙁 Oooooch ….
Sohn: Kannst du doch auch später noch, bin soooooo müde!
Ich : ….

Rate mal, was ich gemacht hab‘ … irgendwie hatte er ja recht 😉

8) Niemals ist der Haushalt soooo verlockend!

Prokrastination, sprich Aufschieberitis, ist besonders im Home-Office extrem hilfreich – für deinen Haushalt!

Niemals wieder fällt dir so sehr auf, was alles herumliegt und was alles zu tun wäre, als wenn du dich aufraffen und dich an den Schreibtisch klemmen solltest. Auch von Studenten höre ich immer wieder, dass ihr Haushalt niemals so ordentlich war, wie kurz vor dem Abgabetermin einer Arbeit oder vor großen Prüfungen 😉

Überlebensstrategie: Trainiere deine selektive Wahrnehmung.

Die Versuchung ist nun einmal sehr groß, wenn du zu Hause arbeitest, „schnell nur mal“ die Waschmaschine anzuwerfen, kurz die Küche zu säubern, rasch über die Tische zu wischen …
Tu dir das bitte nicht an.

Trainiere lieber deine selektive Wahrnehmung.

Blende den Haushalt aus, der läuft dir nicht davon und reserviere dir lieber gewisse Zeiten, in denen du dich auf diesen Teil deiner Aufgaben konzentrierst. Du wirst sehen, es geht dann auf beiden Seiten mehr weiter!

9) Du weißt selbst nicht, was du den ganzen Tag so treibst?

Ich lass‘ dich gucken …

In meinen kostenlosen Webinaren  zeige ich dir mein liebsten Tools und Strategien. Damit du nicht auf die Suche gehen musst und danach sofort umsetzen kannst.

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Du kennst wahrscheinlich diese Tage: den ganzen Tag am arbeiten, der innere oder technische Schrittzähler hat den roten Bereich erreicht – und wenn du gefragt werden würdest, was du denn so erledigt hast, hättest du keine Antwort.

Überlebensstrategie: Bauchgefühl ist gut, Tools sind besser 🙂

Nein, ich bin kein Kontroll-Freak – zumindest kein großer – aber es gibt Zeiten, da zeichne ich Minuten-genau auf, was ich tue. Und dann sehe ich abends, was mich wie viel Zeit gekostet hat.

Gerne mache ich das dann, wenn ich eben dieses unbestimmte Gefühl habe, dass ich „ins Blaue arbeite“ und eine gewisse Unzufriedenheit oder auch Unsicherheit in mir hochkriecht.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, deine Zeit zu „tracken“. Von ganz lowtech bis automatisiert, wenn es vor allem um deine Arbeitszeit am Computer geht:

Lowtech: Schlicht ein Zettel, auf dem du die Beginn- und Endzeit aufschreibst – fertig.

Middletech: Such‘ dir eine für dich und dein Mobiltelefon passende App, mit der du deine Zeit aufzeichnen kannst. Ich verwende dafür Worktime-Tracker, weil ich damit Kategorien mit Tätigkeiten anlegen kann, auf die ich dann die Zeiten „buchen“ kann.

Oder verwende ein Excel-Sheet, das deine Zeit ganz automatisch errechnet und summiert.

Hightech: Für deine Computer-Arbeitszeit empfehle ich dir wärmstens Rescuetime. Die Basis-Version mit den Basis-Einstellungen reicht für’s Erste völlig. Ich versprech‘ dir, das wird spannend :-).

Vor allem wenn du mit den Lowtech- bzw. Middletech-Tools arbeitest, stellt sich ein nicht unerwähnenswerter zusätzlicher positiver Effekt ein: du möchtest vielleicht nicht so oft das Tool zur Hand nehmen (das nervt nämlich manchmal auch …) und bündelst dadurch deine Tätigkeiten …

Noch einmal zusammengefasst …

  • Niemand legt ungefragt etwas auf deinen Schreibtisch.
  • Telefon: Geh! Nicht! Ran! Oder vereinbare/trainiere Code-Wörter.
  • Kunde ist da: Nur wenn Blut fließt oder Feuer lodert, kommst du zu mir!
  • Überliste dein Unterbewusstsein mit der richtigen Kleidung
  • Kommunikation: Ich bin dann mal in der Firma …
  • Kopfhörer, dein bester Freund
  • „Nein“ ist ein vollständiger Satz
  • Trainiere deine selektive Wahrnehmung
  • Timetracking: Bauchgefühl ist gut, Tools sind besser

Welche Tricks hast du so drauf im Home-Office? Hinterlass‘ sie mir doch bitte im Kommentar!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

30 Kommentare

  1. Hey Claudia,

    danke für die Anregungen! 🙂

    Ich bin in der (glücklichen?) Lage, keine Kinder zu haben, die hier herum springen, während ich arbeiten will.

    Allerdings ist mein „Schreibtisch“ (= Wohnzimmertisch) nicht immer leer. Geht auch gar nicht. Aber hier stehen nur Getränke und meine Planungen auf Papier. Ich achte darauf, dass ich trotzdem regelmäßig aufräume.

    Interessante Taktik mit dem um den Block laufen. 😀 Ich glaube bei mir würde es reichen, wenn ich einfach das Duschen wirklich wieder als erstes am Morgen einplanen würde und nicht erst irgendwann. Danach bin ich dann sowieso im „Tun-Modus“, nicht mehr so „gammlig“.

    „Nein“ ist ein vollständiger Satz – genial! 🙂 Stimmt, sobald man anfängt Gründe zu nennen, beginnt eine Diskussion.

    Ich glaube mein größtes Problem ist, dass ich eher erst gegen Abend wirklich Lust habe zu schreiben. Momentan ist das kein Problem, da kann ich auch gerne so lange wach bleiben wie ich will, aber wenn ich demnächst nicht mehr alleine wohne, muss ich die Kreativität irgendwie in den Morgen verlagern, wenn die Wohnung leer ist und man keine anderen Interessen verfolgt.

    Mit dem Zeit-tracken würde ich mir, glaube ich, nur mehr aufhalsen als nötig ist. Ich tue das was ich tue ja gerne und so verbringe ich liebend gerne auch sehr viel Zeit damit. Ich kann nicht wirklich gut tracken. (Ich fand schon immer das Berichtsheft am schlimmsten an Ausbildungen!)

    Liebe Grüße,
    Ronja

    • Hallo Ronja!

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich war im Urlaubsmodus, darum meine Antwort etwas spät ;-).
      Es ist egal, welche Taktik du anwendest – solange du eben leicht in den Arbeitsmodus kommst. Und wenn’s duschen ist … super! Du schreibst, dass du deine Kreativität in den Morgen legen musst. Das würde ich einmal mit dem neuen Bewohner ganz offen ansprechen, wer weiß, vielleicht musst du nicht alles umkrempeln?

      Das Tracking ist so eine Sache … wenn du gerne Zeit mit dem verbringst, was du tust – und du nicht das Gefühl hast, Zeit zu „verdaddeln“, dann lass‘ es einfach. Aber wenn du an irgendwelche zeitliche Grenzen stößt („Ich würd‘ ja gerne – aber dafür hab‘ ich keine Zeit“), dann ist ein genauerer Blick hilfreich!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Hallo Claudia,

    ein guter Beitrag der die Hindernisse im Home Office aufgreift.

    Ja, auch ich habe sie unterschätzt und mich immer wieder ablenken lassen.

    Ich habe mittlerweile meine Ruhe gefunden und kann entspannt Zuhause arbeiten. Dort bin ich sogar wesentlich kreativer, was in meinem Beruf sehr wichtig ist. Die passende Musik durch die Kopfhörer läuft dann ebenfalls und gibt mir die Motivation, die ich für den Tag brauche.

    Ich habe keine Kinder bei mir, aber das Problem mit dem Telefon gehabt. Deswegen ist dies teilweise einfach aus und ich habe Telefonzeiten eingerichtet.

    Ebenso schreibe ich mir eine Done-Liste neben meiner To-Do-Liste, um zu sehen was ich am Tag geschafft habe. Sonst denke ich schnell, dass ich gar nichts gemacht habe und bin am Ende des Tages frustriert.

    Dein Tipp mit der Kleidung ist super. Ich dachte immer, dass ich spinne 😀 Ich ziehe mich auch richtig an, sobald ich anfange zu arbeiten. So habe ich ein anderes Gefühl und bin in der Arbeit drin 😀 Schön, dass Du es ebenfalls so machst.

    Lieber Gruß
    Verena 🙂

    • Hallo Verena!

      Danke für deine Erfahrungen! Du hast anscheinend auch schon länger Erfahrung im Home-Office – und damit ergeben sich auch Strategien! Inzwischen „brauche“ ich die korrekte Kleidung nicht mehr unbedingt, um in den Arbeitsmodus zu kommen aber früher war es so …

      Weiter viel Spaß in deinem Home-Office,
      Liebe Grüße,
      Claudia

  3. Hey Claudia,
    tolle Anregungen, die man im Home Office auf jeden Fall gebrachen kann :).

    Hab zwar keine Kinder, aber auch der Partner legt gerne mal was auf den Schreibtisch und der Hund bellt auch immer genau dann, wenn ein Kunde am Telefon ist ;).

    Aber auch der umgekehrte Fall sorgt für tägliche Herausforderungen – z.B. beim gemütlichen Abendessen den Anruf vom Kunden nicht mehr anzunehmen :)!

    Freu mich auf weitere Tipps aus deinem Home Office!

    Alles Liebe,
    Julia

    • Danke dir, Julia!

      Oh, demnächst könnte es sein, dass ich öfter den Hund meiner Tochter bei mir habe … sie bellt zwar 99% der Zeit nicht, aber lass‘ mich wetten ;-). Bin dann gespannt auf meine Webinare … mit Hund.

      Danke, dass du weiter mitliest!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  4. Liebe Claudia,

    schöner Artikel, dem kann ich nur zustimmen:-)

    Besonders schmunzeln musste ich bei
    „Kunde da: Nur wenn Blut fließt oder Feuer lodert, kommst du zu mir!“ ;-), hihi
    Den Tipp nehme ich mit, denn mein Schild „Bitte nicht stören!“ an der Tür meines Coaching-Raums wird doch gern mal von den kleinen oder großen Mitbewohnern unseres Haushalts übersehen.

    Ich freu mich auf Deine weiteren Artikel aus dem Home-Office Abenteuer:-)

    Alles Liebe,
    Alexandra

    • Hi Alexandra!

      Ich denke so Schilder, die immer da hängen werden einfach übersehen. Oder es gab keine „Konsequenzen“, wenn es übersehen wurde?

      Ich freue mich, wenn du weiter mitliest – und mitschreibst!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Claudia sagt

    Meine Tochter kam mal ins Büro uns hat angefangen, Keyboard zu spielen, während ich eine Telefonkonferenz hatte. Das hat sehr aufgelockert 😉 und wir haben laut gelacht…. Vereinbarkeit von Familie und Beruf….

  6. Liebe Claudia,
    vielen Dank für deine Überlebensstrategien. Ich kann das echt gut nachempfinden! Als Führungskraft arbeite ich überwiegend im Homeoffice und führe aus diesem Base-Camp heraus mein virtuelles Team. Meine Mitarbeiter arbeiten teils auch im Homeoffice. Deine Tipps haben mich inspiriert, meine Empfehlungen zur Selbstorganisation im Homeoffice auf den Prüfstand zu stellen. Insbesondere Punkt 4 „Das fühlt sich nicht nach Arbeit an“ kann ich persönlich nur unterstreichen. Gerade in der Kundenakquise habe ich selber erfahren, dass ich mit einer viel größeren professionelleren Haltung in die telefonischen Akquisegespräche gehe, wenn ich im Business-Outfit bin.

    Viele Unternehmen ermöglichen verstärkt die Option auf Homeoffice, aber können sich kaum vorstellen, in welche „Fallen“ die Mitarbeiter ungewollt reintappen. Die sollten vielleicht mal eine humorvolle „Home-Office-Guidline“ erstellen, die nicht den technischen Aspekt in den Vordergrund stellt, sondern die ganz normalen menschlichen Aspekte, Verhaltensweisen & Bedürfnisse.
    Liebe Grüße, Steffi

    • Liebe Steffi,

      find ich sehr spannend – als Führungskraft im Home-Office, toll! Ich habe damals (vor 20 Jahren …) meine Führungsfunktion aufgegeben, weil es undenkbar war, eine Abteilung vom Home-Office aus zu leiten. Also wenn ich es jemals schaffe, einen Podcast zu starten, bist du auf meiner Interview-Liste, wenn du Lust hast!

      So eine Home-Office-Guidline wäre wirklich oft hilfreich – denn es liegt NIE an der Technik, wenn’s nicht funktioniert!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  7. „Geh! Nicht! Ran!“ – Den Tipp nehme ich mir zu Herzen, ich verschanze mich zwar manchmal im Bad, aber da kann man ja auch nicht in Ruhe telefonieren. Auch sonst danke für die hilfreichen Strategien, da kann ich mir noch viel abgucken. Lg

    • Hi Kerstin!

      Ja, das Bad kenne ich als Ausweichstelle auch noch ;-). Aber man hört doch die andere Raumakustik …

      Ich freue mich, wenn du dir etwas abguckst!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  8. Hallo Claudia,

    schön, dass ich nun endlich einmal eine Gruppe gefunden habe, in der sich viele Homeworker/innen tummeln.
    Mein Home Office (Telefonmarketing Bereich) werde ich nun doch wieder Aktivieren.

    Der Blog gefällt mir schon einmal sehr gut. Wertvolle Tipps, die man ja auch schon kennt, aber es gibt ja auch immer wieder was Neues, das man anwenden kann.

    Die Disziplin im Homme Office finde ich auch eine ganz wichtige Sache. Ohne eine solche wird das nicht funktionieren.

    Gewisse Regeln muss man einhalten.

    Der Tipp, einmal um den Häuserblock zu laufen und dann in das Büro zu Hause zu kommen……echt gut. Probiere ich doch glatt mal aus. Und wenn es nur der Weg zum Bäcker ist und auch die Zeitung zu holen.

    Schön, dass ich in dieser Gruppe sein darf. 🙂

  9. „Nein“- ist ein volständiger Satz! Sehr geil! Vielen lieben Dank für diesen Ausspruch und für deine Arbeit hier auf diesen Seiten. Ich bin noch nicht rund mit dem Stöbern, dennoch bereits hellauf begeistert.

  10. Also ich glaube ja, die Jogginghose ist unerlässliches Utensil für gesundes Arbeitsklima im Home-Office – aber ich bin ja auch Mann und Journalist 😉 Es geht vor allem darum, dass man sich wohl fühlt, und das tue ich eben nicht im Business- oder Casual-Dress, sondern nur in Gammel-Klamotten. Ich fühle mich am Schreibtisch erst so richtig wohl, wenn ich die alte Beckenbauer an habe, auch wenn das jedes Mal für irritierte Blicke von Postboten und Nachbarn sorgt, wenn Pakete geliefert und abgeholt werden 😉

    • Hi Christian!

      Wenn du keine Probleme damit hast, in den Arbeits-Modus zu kommen: perfekt! Inzwischen bin ich auch eher leger unterwegs … aber zu Beginn war’s notwendig 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

  11. Pingback: Minnesang & WortMord | Gut geplant ist halb geschrieben | little edition

  12. Lustig Claudia, wie du das mit der Überlebensstrategie formulierst. Ich habe auch schon viel von zuhause aus gearbeitet und kenne die Schwierigkeiten.
    Manchmal geht es besser, manchmal schwieriger.

    Ich persönlich habe keinen fixen Platz, mehr mehrere Plätze: Mein Zimmer mit Schreibtisch, den Esstisch, wenn ich Lust auf Sonne habe, das Sofa im Wohnzimmer. Heutzutage geht dies, da ich mit dem Laptop arbeiten kann.
    Wenn die Kinder unruhig sind, gehe ich kurzerhand auf den Spielplatz oder ins Restaurant in die Spielecke und arbeitet von dort aus ruhig weiter.
    Es braucht innere Antriebskraft und Disziplin, aber irgendwie geht es immer.

    Schön anziehen und mein Inneres überlisten tue ich fast täglich. Vorallem oben. Schminke kommt auch dazu. Schuhe ziehe ich mir im Haus kaum an, finde ich nicht so hygienisch. Oft schaue ich mich im Spiegel an, manchmal mache ich auch Selfies, um zu schauen, wie ich äusserlich auf andere wirken könnte. Denn nur wenn das stimmt, kann ich es auch digital und am Telefon.

    Schlecht ist, dass meine Kinder keine Telefonanrufe entgegen nehmen möchten. D.h. da kann es mal die Grossmama sein, die Kinder nehmen nicht mehr ab, obwohl es Rufnummererkennung gibt heutzutage.

    • Hi Muriel!

      Danke für deinen Kommentar! Obwohl ich Laptop und iPad habe muss ich sagen, dass ich an meinem Schreibtisch am produktivsten bin – aber wenn ich keinen hätte, ginge es wahrscheinlich auch ;-). Da ist doch viel Gewohnheit dabei! Wollten deine Kinder noch nie telefonieren? Oder ist das erst mit dem „Verbot“ gekommen?

      Liebe Grüße,
      Claudia

  13. Liebe Claudia, bin gerade über deinen Blog über FB gestolpert und musste so lachen – ja es ist tatsächlich so: Kleinkinder fangen immer an zu greinen, wenn Mama das Telefon am Ohr hat.

    Vor 16 Jahren, als ich mit dem Homeoffice anfing, war es tatsächlich noch ein Tabu, Kinder zu haben. Mittlerweile hat sich der Markt verändert, finde ich.

    Kinder zu haben, muss man nicht mehr verstecken, im Gegenteil, Selbstständige, die Kinder haben, sind resistenter gegen Stress. Und ein klein bisschen Privatleben anklingen lassen, zwischen dem Business gehört zur Stammkundenpflege, finde ich. Für beide Seiten.

    Da meine Kinder mit meinem Unternehmen mit gewachsen sind, haben sie es von der Muttermilch an mitbekommen, dass Mama „da drinnen“ arbeitet. Je nach ihrem Alter waren meine Arbeitsblöcke im Homeoffice zeitlich gestaffelt. Von einer halben Stunde bis zu acht Stunden ist ein weiter Weg.

    So kann ich alle deine Strategien nur wärmstens empfehlen, ohne die geht’s nicht.

    P.S.: Einzig in den Ferien, da ist es immer noch ein gewisser Ausnahmezustand – eine Herausforderung, die es zu meistern gilt: Wenn nach vier Wochen die Langeweile zuschlägt. Natürlich nicht bei mir…

    • Hallo Eva!

      Danke für deinen Erfahrungsbericht – der deckt sich ja mit meinem ;-). Aber … wir kennen uns doch schon? Du bist doch auch in der Facebook-Gruppe Abenteuer Home-Office, oder?

      Auf jeden Fall schön, dass du da bist!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  14. Pingback: 12 Überlebenstipps für dein Home-Office [P018] › Abenteuer Home-Office

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