Zeit-Management
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Mit dem Wochenplan zu mehr Freiheit in deinem Home-Office

wochenplan

Ich denke, der größte Widerstand gegen das Planen (egal ob Projekt-, Tages- oder Wochenplan) entsteht, wenn du „planen“ gleichsetzt mit „unflexibel“ – oder vielleicht sogar „Freiheitsberaubung„?

Das ist zumindest eines der stärksten Gegenargumente, die ich immer wieder höre.

  • Ich kann meine Kreativität nicht planen.
  • Jetzt bin ich endlich mein eigener Boss, da werd‘ ich den Teufel tun und mich verplanen.
  • Spontaneität ist das Salz in der Selbständigen-Suppe

Der Wunsch nach Freiheit ist ja einer der wichtigsten Werte, die Viele ins Home-Office und/oder in die Selbständigkeit gebracht hat. Planen und Freiheit – das passt nicht zusammen?

Gleichzeitig erlebe ich aber auch, dass Menschen zwar ToDo-Listen schreiben, einen Kalender verwalten – aber trotzdem jede Woche ins Strudeln kommen oder frustriert sind, weil sie nicht das geschafft haben, was sie wollten.

Ich frage dich: wo bleibt da die Freiheit?

Eine ToDo-Liste alleine reicht nicht – ein Wochenplan muss her!

Denn was nützt dir die ausgefeiltestere ToDo-Liste, wenn du nicht gleichzeitig darauf achtest, WANN du das, was auf der Liste steht, umsetzen kannst? Außerdem gibt es nicht nur die ToDo-Liste, die abgearbeitet werden will, sondern es braucht noch Platz für:

  • Projekte
  • Routinen und Administration
  • Haushalt
  • Familie
  • Sport, Pausen und Zeit für dich
  • Strategie-Zeiten
  • Fortbildung
  • Produktions-Zeiten
  • und sicher noch viel mehr …

Du siehst schon (und weißt es sicher aus eigener Erfahrung), eine ToDo-Liste alleine ist hier zu wenig.

Der grob Ablauf ist wie folgt:

  • Aufgaben zeitmäßig einschätzen
  • Freie Zeiten einschätzen
  • Was geht sich aus? – Prioritäten setzen!
  • Zeitblöcke definieren und eintragen
  • Tägliches Tetris mit den Zeitblöcken
  • Ein Wochenrückblick optimiert

Wie planst du deine Woche? Ich freue mich über deinen Erfahrungsbericht im Kommentar!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

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8 Kommentare

  1. Super Tipps! Durch kluge Planung wird ja oft erst Zeit und Raum frei, um wirklich kreativ zu sein. Denn wenn man im Hinterkopf noch 5 andere Dinge hat, die zu erledigen wären, können die Ideen nicht frei fließen.

  2. Hallo Claudia,

    Ich stimme dir zu. Eine gewisse Planung muss natürlich sein.
    Wenn die Kreativität dann spontan anklopft kann man seinen Terminkalender trotzdem etwas „flexibler auslegen“.

    Liebe Grüße
    Alex von qleverkauf.de

    • Hi Alex!

      Vielen Dank für deine Worte – das ist glaube ich auch ein Knackpunkt im Denken. Planen heißt nicht, dass es unverrückbar ist. Aber nur wenn ich weiß, WAS ich verschieben kann – oder auch nicht – kann ein Kreativitäts-Schub ausgenutzt werden 🙂

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  3. Ohne Planung – hab ich keinen Plan.
    Ich kenne einige Menschen im Home-Office, die sich gerne mal verzetteln, weil sie ihre Dinge zwar im Kopf haben, was alles zu tun ist – aber sie haben keinen wirklichen Plan oder eine Vorstellung dazu. Da kann dann schon mal das ein oder andere Telefonpläuschen, oder mal eben hier noch Wäsche aufhängen, da noch Spülmaschine ausräumen, oder was auch immer, dazwischen kommen – am Abend wird sich aber dann schon gewundert, warum die Todo`s nicht geschafft worden sind, und sie trotzdem total gestresst sind;-)

    Ich bin auch gerne flexibel und kreativ, aber dennoch brauche ich einen fixen Plan und Konsequenz um Business, Familie, Alltag und meine Bedürfnisse „stressless“ unter einen Hut zu bekommen- das bringt mir dann letzten Endes meine Freiheit:-)

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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