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Selbstmanagement ist keine Raketenwissenschaft!

Selbstmanagement ist TUN

Gleich vorweg: ich könnt‘ hier ein bisserl emotional werden … auch wenn ich versuche, professionell und mit Abstand an die Sache heranzugehen.

Vor ein paar Wochen habe ich ein Webinar zum Thema „Mit der Wochenplanung zu mehr Freiheit“ gehalten. Es war eines der meistbesuchten Webinare und das zeigt mir, dass es hier wirklich noch Bedarf an Ideen und Inspirationen gibt. Das haben auch die Antworten auf meine Umfrage nach dem Webinar gezeigt.

Eine der Antworten hat mich allerdings nicht losgelassen … Aber lies selbst, die Frage von mir an die TeilnehmerInnen war: „Hast du einen Wunsch für eines der nächsten Webinare? Um welches Thema soll es gehen?„.

Leider weiß ich von demjenigen, der mir diesen Impuls gegeben hat, nicht, wer es ist, außer, dass er männlich ist:

„ Wirkliches Fachwissen. Bei den meisten Webinaren (nicht „nur“ deiner) hat man das Gefühl das 80% copycat-geschichten sind. Es sind sooo viele Dinge die man – zumindest wenn man sich auch nur oberflächlich mit Zeit- bzw. Selbstmanagement beschäftigt – die man mehrfach gehört oder bereits gelesen hat.

Der wirkliche Unterschied wären hier fachlich kompetent aufbereitetes Hintergrundwissen zu erfahren. […]“

OK. Streichen wir einmal mein allererstes Unverständnis und die gekränkte Seele ;-), denn ich bin der Meinung, dass meine kostenlosen Webinare weder Verkaufs-Veranstaltungen, noch  oberflächliches Geplauder, sondern wirkliche Anleitung mit teilweise sehr tiefen Einblicken in die Thematik sind.

Dann erkenne ich in diesem Feedback ein paar spannende Denkanstöße:

Der Wunsch nach einem Selbstmanagement-Rezept

Gibt’s nicht.

Punkt.

Ja, ich stimme dem Teilnehmer zu, viele Tipps sind vielfach im Netz oder in Büchern zu lesen (und in Webinaren zu hören …). Aber es kommt nicht auf diese Tipps an, sondern auf den Kontext und die Erfahrungen des Trainers.

Als ich angefangen habe, mich mit meinem eigenen Zeit- und Selbstmanagement zu beschäftigen, bin ich oft an der Hürde gescheitert, dass alle Tipps, die ich zusammentragen konnte, auf Angestellte oder Führungskräfte gemünzt waren. Das hat aber einfach nicht zu mir gepasst. Bzw. meine eigenen Probleme mit meinem Selbstmanagement gelöst.

Ich musste die generellen Tipps auf genau meine Situation und meine Anforderungen anpassen. Und diese Erfahrungen (und nur diese!) kann ich weitergeben.

Wenn du z.B. in einem Großkonzern arbeitest, in dem du täglich zu zwei Meetings gehen musst, dann bist du bei mir einfach nicht richtig. Natürlich könnte ich dir etwas mitgeben, das ich irgendwo darüber gelesen habe.

Werde ich aber nicht tun.

Denn es ist von mir selbst nicht erprobt, ich kann keine eigene Meinung dazu haben (weil nicht erlebt). Ich werde dich eher an einen Kollegen oder eine Kollegin weiter verweisen, der/die darauf spezialisiert ist.

Solche Tipps wie „Schreib‘ alles auf, dann klappt’s schon …“ wirst du von mir nicht hören/lesen. Zumindest nicht in dieser oberflächlichen, generellen Aussage.

Und ich verstehe die Frustration des Teilnehmers natürlich auch, falls er sich ein Rezept versprochen hat, das er 1:1 übernehmen kann. Aber:

Ich weiß wirklich nicht, was ich im Bereich Selbst- und Zeitmanagement unter „wirkliches Fachwissen“ verstehen soll. Für mich gibt’s das nicht. Es gibt wirkliches Fachwissen in Bezug auf Projektmanagement z.B. Das kann man studieren. In meinem Kurs Home-sweet-Office gibt es ein ganzes Kapitel zur Projekt-Planung. Allerdings schreibe ich dezidiert dazu, dass das kein Projekt-Management im klassischen Sinn ist. Es geht um Tools und Abläufe für Solo-UnternehmerInnen, die online arbeiten. Du siehst, wieder eigene Erfahrungen … So wie ich sie auch derzeit gerade in meinem Podcast-Countdown weitergebe – völlig ungeschminkt.

By the way. Es macht mich extrem stolz, dass sich in meinem Trello Video-Kurs einige „echte“ Projekt-Manager tummeln, die aus meinen Erfahrungen noch etwas mitnehmen können …

Anspruchsdenken und Selbstverantwortung

Online-Business funktioniert durch kostenlose Inhalte. Das ist klar. Klar ist auch, dass Wissen alleine heute nichts mehr wert ist, weil du es überall im Internet in den verschiedensten Formaten kostenlos bekommst.

Ich denke, darüber müssen wir nicht diskutieren.

Das Anspruchsdenken, dass diese kostenlosen Inhalte immer auch ausreichen, um Probleme des Lesers/Hörers/Zusehers wie durch Zauberhand zu lösen, verwirrt mich allerdings zusehends.

Was hab‘ ich nicht Unmengen an Kohle in mich investiert! Workshops, Coaching-Ausbildung, NLP-Ausbildung, jeder Online-Kurs, der mir über den Weg gelaufen ist, Einzelcoaching … ich glaube, ich möchte mir das gar nicht zusammenrechnen, was ich in den letzten 10 Jahren in meiner Selbständigkeit Geld ausgegeben habe!

Und jeder Cent war es wert! Denn in jeder einzelnen Fortbildung (egal in welcher Form) habe ich etwas gelernt, was mich zu dem Menschen  gemacht hat, der ich heute bin. Und ich werde auch in Zukunft in mich investieren.

Wie sieht’s mit deinem Anspruch und deiner Investitionsfreude aus?

Oder müssen für dich gratis Inhalte kostenpflichtige Fortbildungen ersetzen?

Ist „fertig“ wirklich erstrebenswert?

Du hast deine Wochenplanung die letzten Wochen super im Griff gehabt. Ein Hochgefühl macht sich breit.

Und dann passiert es.

Das Leben.

Und du plumpst aus deinem System raus und darfst die Reset-Taste drücken und im Prinzip wieder von vorne anfangen.

So funktioniert es. Egal ob du ein Tool erlernst, eine Programmiersprache, in Persönlichkeits-Entwicklung investierst, einen Selbstmanagement-Kurs machst … du bist nie wirklich fertig!

Ich finde, dass „fertig“ nicht erstrebenswert ist. Entwicklung dagegen sehr.

Mit Freude hat mich übrigens am Ende erfüllt, dass dieser Teilnehmer doch etwas mitgenommen hat:

Die Trennung von to-Do und Kalender hab ich näher überdacht und findet die ein oder andere Differenzierung durchaus sinnvoll.“

Hey, genau DAS soll sein! Wenn jede/r aus jedem Webinar auch nur einen Impuls mitnehmen kann. Etwas überdenkt, was er bisher gemacht hat – und damit zu einer Verbesserung kommt. DANN hat sich der Aufwand für mich gelohnt.

Und für die TeilnehmerInnen auch, oder?

P.P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

12 Kommentare

  1. Huhu Claudia,

    puh ich kann mir vorstellen, dass du nach dieser Nachricht erstmal sprachlos warst. 😮 Aber das Gute daran: es hat dich zu diesem tollen Blogartikel inspiriert, der genau das betont, was mir auch immer auffällt: Bei Selbstmanagement und Selbstorganisations-Themen erwarten manche Menschen Komplettlösungen – am besten noch auf sie zugeschnitten. Aber die gibt es leider nicht von Fremden – die müssen sich selbst (oftmals auch hart) erarbeitet werden.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Schaffenskraft und hoffe, dass sich derartige Kommentare künftig wieder in Grenzen halten. 🙂

    Liebe Grüße,
    Katja

    • Liebe Katja,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Komplettlösungen trifft es gut. Und dann noch ein Tool, das alles abdeckt :-(. Das, was ich bieten kann, ist, dass Menschen in der gleichen Arbeitssituation, in der ich bin, sich eben nicht alles hart erarbeiten müssen, sondern von meinen Erfahrungen profitieren.

      Ich hadere überhaupt nicht mit dieser einen Rückmeldung – bin wahrscheinlich auch sehr verwöhnt von durchwegs positivem Feedback. Was mich da so fassungslos gemacht hat, war die Annahme, dass in einem einstündigen, kostenlosen Webinar die Welt zurecht gerückt wird. Das geht halt nicht …

      Die Schaffenskraft wünsch‘ ich dir auch,
      sonnige Grüße,
      Claudia

  2. Hallo Claudia,
    wenn der Herr das Gefühl hat, alles schon mal gelesen oder gehört zu haben, dann hat er vielleicht schon zu viel gelesen und gehört und es einfach nicht verstanden, es für sich selbst umzusetzen. Ich beschäftige mich seit 1993 mit Zeit- und Selbstmanagement und habe wirklich schon viel gelesen, gehört, das meiste ausprobiert (von Lothar Seiwert über David Allen bis zu Ivan Blatter und darüber hinaus), manches verworfen und mir so nach und nach mein eigenes System „gebastelt“ an dem ich immer weiter feile. Dein Trello-Kurs und Deine Webinare geben live einen super Einblick darin, was man noch tun kann, wie Zeitmanagement und Selbstorganisation für Dich funktionieren und das ist unglaublich wertvoll.

    Was erwartet dieser Mensch für ein kostenloses Webinar eigentlich noch? Denken und umsetzen muss er schon selbst – und dass Du nach der Bikini-Methode (Gruß an Vladi Melnik) nicht alles preis gibst – das sollte auch er verstehen.

    Aber wie Katja vor mir schon schrieb – immerhin hat Dich dieses Feedback zu einem Blogartikel inspiriert – und Du hättest durchaus noch emotionaler werden können. 😉

    Beste Grüße
    Birgit

    • Liebe Birgit,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich hab‘ die Bikini-Methode oft viel zu wenig im Blick 😉 (ja, hab‘ ich auch gelesen und gehört …). Mir geht’s eher darum, Punkte herauszuarbeiten, die sich die Teilnehmer mitnehmen – und halt umsetzen können. Da hapert es anscheinend … aber dafür gibt’s ja meinen Kurs Home-sweet-Office 😉

      Emotionaler wollte ich nicht werden (das wäre eher sarkastisch geworden), weil ich die Rückmeldung trotzdem wertschätzen möchte – alles führt zu etwas, wie man sieht!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  3. Liebe Claudia,

    erst mal möchte ich dich „beruhigen“ (auch wenn es wahrscheinlich nicht nötig ist, aber vielleicht hat der ein oder andere Leser ja jetzt den Gedanken „Ohje, vielleicht sind meine Inhalte auch nicht gut genug …“): Deine Inhalte sind sehr, sehr gut! Reflektiert, sortiert, strukturiert … hilfreich eben.

    Dieses „Erzähl mir mal was Neues!“ höre ich auch ab und zu. Wenn man dann aber nachgefragt, stellt man oft fest, dass zwar das Wissen über viele Dinge schon da ist. Doch wenn dieses nicht UMGESETZT wird, nützt es halt nichts. Menschen, die von einem kostenlosen Webinar „ins nächste rennen“, denen kann ich sicher irgendwann auch nichts Neues mehr erzählen. Das ist aber auch gar nicht mein Ziel. Mein Ziel ist es Menschen zu helfen, das Wissen a) zu erlernen und b) anzuwenden. Menschen, die überall kostenlose Inhalte konsumieren, kaum etwas umsetzen und sich dann auch noch beschweren, man solle doch mal „etwas Neues“ erzählen (und das war ja irgendwie der Kern dieses Kommentars deines Webinarteilnehmers) – diese Menschen sind nicht meine Zielgruppe. Punkt.

    Es gibt einfach Leute, die das ganze kostenlose Wissen einsaugen, nicht umsetzen (oder nur teilweise), und am Ende immer noch auf den heiligen Gral hoffen, der ihnen alle Probleme löst. Den es nicht gibt, wie wir beide wissen 🙂

    Aber bei einer Sache bin ich nicht deiner Meinung:
    „Klar ist auch, dass Wissen alleine heute nichts mehr wert ist, weil du es überall im Internet in den verschiedensten Formaten kostenlos bekommst.“
    Das sehe ich nicht so. Das, was man online in den verschiedensten Formaten kostenlos bekommt, sind Informationen. Erst wenn diese Informationen ausgemistet, strukturiert, sortiert und in Kontext gesetzt und umgesetzt werden, wird Wissen daraus. Von deinem Erfahrungswissen mal ganz abgesehen, dass total individuell ist und mit Sicherheit nirgends so auffindbar ist, wie DU es eben erfahren hast.

    Wer viel kostenlos konsumiert, aber nichts umsetzt, verfügt meiner Ansicht nach nicht über Wissen – sondern über einen Haufen Informationen. Dinge, die FÜR ANDERE funktioniert haben. Bevor er nicht selbst umsetzt, wird er nicht über Wissen verfügen 🙂

    Daher mein Fazit: Wissen ist durchaus etwas wert (aufbereitete Informationen). Die reinen Informationen vielleicht nicht unbedingt. Allerdings gibt es online auch einen Haufen veraltete Informationen, das darf man auch nicht vergessen 😉

    Liebe Grüße
    Katharina

    • Wow, Katharina, hast Du super kommentiert, das mit den Informationen und dass man daraus sein Wissen formen muss, war mir unbewusst klar, Deine Formulierung hat es für mich noch mal verdeutlicht. Lieben Dank dafür

    • Hi Katharina!

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Mein erster kurzer Zweifel war wirklich nur ein Aufblitzen ;-).

      Wenn du den Begriff „Information“, den du verwendest, mit „Wissen“, den ich verwende, ersetzt, dann widersprechen wir uns überhaupt nicht. Und selbst wenn Informationen bezahlt werden und nicht kostenlos abgerufen, bringt es immer noch nichts, wenn nicht umgesetzt wird. Das kennst du sicher auch aus deinen kostenpflichtigen Angeboten.

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  4. Liebe Claudia,

    danke für deinen ehrlichen Artikel.

    Wer hätte sie nicht gerne – die Formel, bei der man wie bei einem Kuchenrezept alle Zutaten der Reihe nach zusammen mixt und dann hat man DIE Lösung?!

    Theoretisch gibt es sie vielleicht, aber das ist eben nicht die Praxis, der Alltag, das Leben.

    Und solange man das Wissen nicht umsetzt, nützt es wenig. Da kann man unendlich sammeln und suchen.
    Wie ein Wein schmeckt weiß ich auch erst, wenn ich ihn probiere. 😉

    Beim Selbstmanagement muss ich selbst etwas tun, aber das passt nicht für jeden und zu jedem. Da wäre dann vielleicht eine Sekretärin oder Planerin die bessere Lösung.

    Bei mir ist – was die zeitliche Planung angeht – noch sehr viel Luft nach oben.
    Also weiterhin: lernen und umsetzen. 😉

    Danke für deinen Input.
    Ich finde es echt klasse, wie strukturiert du alles angeht. Das ist so gar nicht meins, aber ich würde es gerne so können. 😉

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Hallo, Michaela!

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Aber glaube mir: ich bin nicht so strukturiert auf die Welt gekommen ;-). Und wenn ICH das lernen kann, dann kannst du das auch, davon bin ich überzeugt!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Liebe Claudia,
    das ist ein wirklich treffender Beitrag! Die Haltung solcher Webinarteilnehmer verärgert mich einerseits, weil eine solche Kritik nichts anderes ist, als das Wegschieben von Verantwortung. Andererseits zucke ich aber auch mit den Schultern, weil ich genau mit diesen Menschen nicht zusammenarbeiten möchte. Ich kenne solche Seminarteilnehmer aus meiner Zeit in großen Unternehmen, in denen es natürlich immer wieder mal Mitarbeiter gab, die meine Inhalte oberflächlich fanden, aber in den dazugehörigen praktischen Übungen die einfachsten Dinge nicht beherrschten. Da ist sie wieder die Lücke zwischen Information und Wissen. Wissen heißt anwenden können, in Bezug setzen können und Neues daraus entwickeln zu können und sich weiterentwickeln zu können.

    Du stellst gute Inhalte zusammen und gibst wertvolle Denkanstöße und handfeste Tipps zum Ausprobieren. Du gibst Dein Wissen und Deine Erfahrungen her. Wer so reagiert wie dieser Mann, ist meines Erachtens nicht bereit, das Gehörte auf sich wirken zu lassen, es zu adaptieren und im eigenen Umfeld und für sich einzusetzen. Aber genau da fängt doch die Selbstverantwortung an. Katharina hat das in ihrem Kommentar weiter oben ja schon sehr treffend beschrieben.
    Wer nicht in die Umsetzung kommt, lamentiert noch lange weiter und schiebt es auf tausend Dinge im Außen, warum es im Business nicht aufwärts geht, schaut aber eher nicht aufs Innere. Ich wünsche mir Kunden, die etwas verändern wollen und sich die Mühe machen, etwas Neues in Gang zu setzen.
    Aber etwas Gutes hat er doch Dein Teilnehmer: Er macht Dir Deinen Wert bewusst 🙂

    • Liebe Kristine,

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

      Genau um diese Selbstverantwortung und Umsetzung geht es meiner Meinung nach – und das macht Selbstmanagement dann doch wieder irgendwie zur Raketenwissenschaft, fürchte ich.

      Ich muss zugeben, dass mich diese Rückmeldung in den ersten Stunden nach dem lesen schon sehr getroffen hat – aber es hat einiges Gutes, wenn man so gezwungen wird, zu reflektieren, da hast du Recht!

      Mit sonnigen Grüßen,
      Claudia

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