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Was funktioniert auf Facebook?

Was funktioniert auf Facebook?

Markus fordert mich – und wie ich aus den Kommentaren herauslesen kann auch viele andere Blogger – ziemlich heraus. Und das ist gut so! Seine Frage im zweiten BlogMomentum-Video klingt auf den ersten Blick einfach:

„Was/welche Art von Artikel funktionieren für dich auf Facebook?“

blogmomentum-2016Nur auf den ersten Blick einfach, denn die Strategie, die auf diese Frage (bzw. die Antworten) folgt, ist eine ziemliche Aufgabe, die, wie Markus selbst betont, nicht innerhalb des BlogMomentums erledigt werden kann. Du kannst übrigens immer noch hier einsteigen – es lohnt sich auf jeden Fall!

OK, aber um diese Aufgabe noch ein bisserl weiter zu „spinnen“: Was ist das Ziel eigentlich neben der erhöhten Sichtbarkeit deiner Blogbeiträge, die du durch den vorgeschlagenen Einsatz von Facebook-Ads erreichen kannst?

Du verlässt deine ganz persönliche Facebook-Blase!

Das was du auf Facebook siehst, ist nur ein klitzekleiner Ausschnitt dessen, was gepostet wird. Und genau das selbe gilt auch für deine Fans und Kontakte. Sie sehen einfach nicht alles, was du produzierst!

Einige (mehr oder) wenige interagieren mit deinen Postings. Ihnen werden natürlich weitere Postings von dir angezeigt. Und wieder interagieren sie … und so weiter. Damit verdichtet sich diese Facebook-Blase, in der du gesehen wirst.

Ziel muss allerdings sein (so du es halbwegs ernst meinst und nicht nur spaßeshalber auf Facebook bist), diese Blase zu verlassen und auch außerhalb gesehen zu werden!

Um das zu erreichen, gibt es sicher mehrere Strategien – und eine davon ist es, deine Blogbeiträge auszutesten (welche laufen gut) und dann verstärkt in diese Richtung zu schreiben. Wenn’s passt natürlich nur.

Die Aufgabe zum Teil 2 vom BlogMomentum war es zwar, wieder einen Artikel zu schreiben, der zu den bereits gut laufenden passt, dazu schauen wir uns aber erst ein paar Statistiken von mir an:

Statistiken in CoSchedule

Meine eigenen Blogbeiträge poste ich im Zeitraum von 2 Monaten nach Veröffentlichung automatisiert über CoSchedule *). Das finde ich am bequemsten und komfortabelsten. Wenn ich mir nun die Statistiken meiner Blogbeiträge von 2016 anschaue, wird ganz klar, was meine LeserInnen gerne lesen/teilen/kommentieren: Beiträge, in denen ich quasi die Hosen herunterlasse ;-).

was-funktioniert-auf-facebook-1

  • Nr. 1: In der 0-er Episode zu meinem Podcast habe ich nicht erzählt, welche Ausbildungen ich habe, warum ich das mache, was ich mache, sondern mehrere sehr persönliche Eigenheiten und Geschichten von mir erzählt. Das kam eindeutig gut an 🙂
  • Nr. 2: Öffentliches Commitment: In diesem Artikel habe ich ganz offen zugegeben, dass ich wohl nie in die Puschen kommen werde mit meinem Podcast, wenn ich mich nicht öffentlich dazu verpflichte – hat übrigens super funktioniert, mein Podcast wächst und gedeiht.
  • Nr. 3: 9 Überlebens-Strategien für dein Home-Office: Diesen Artikel habe ich im Juni aus einer alten dreiteiligen Serie überarbeitet und seitdem immer wieder geteilt. Ebenso sehr persönliche Einblicke …
  • Nr. 4: Weil es nicht passt! Vor einem halben Jahr bin ich aus dem Launch-Wahnsinn für meinen Online-Kurs Home-sweet-Office ausgestiegen. Und war ehrlich überrascht auf das gewaltige Feedback.

Statistiken in Facebook:

 

was-funktioniert-auf-facebook-2

  • Nr. 1: Ebenso der Artikel zur 0-er Episode zum Podcast
  • Nr. 2: Schluss mit dem Verzetteln auf Social Media! In diesem Artikel habe ich auch für ein Webinar geworben und ihn mit Facebook-Ads gepuscht. Hat gut funktioniert, wie du sehen kannst 😉
  • Nr. 3: Wie machst du das mit mehreren Kalendern? Das war die Antwort auf eine Leser-Frage, die mir immer wieder gestellt wurde. Also eigentlich eine „How-to“ Anleitung – ebenso beworben.
  • Nr. 4: Und wieder ein Artikel, in dem es Optins für ein Webinar gab und den ich mit Ads beworben hatte.

Der Unterschied zwischen CoSchedule und den Facebook-Statistiken?

Ich sehe die Auswertung auf CoSchedule objektiver und daher auch wichtiger, weil es darin wirklich nur um meine Blogbeiträge geht und ich keine anderen Postings von dort aus absetze oder plane. Das heißt, ich sehe es als Bestätigung dessen, was mir mein Bauchgefühl schon gesagt hatte: Bei mir funktionieren besonders gut Beiträge, die dir einen persönlichen Einblick geben, meine Schwächen beleuchten und solche, die „How-To“-Charakter haben.

Super, neben dem Bauchgefühl auch eine zahlenmäßige Bestätigung zu bekommen!

Der nächste Schritt …

Ja, wie von Markus vorgeschlagen, werde ich die restlichen Wochen des Jahres für die weitere Evaluierung, das Schreiben solcher Artikel-Typen und die Facebook-Strategie nutzen, die er vorschlägt.

Und dann gibt’s einen Erfahrungsbericht darüber 🙂

Welche Erfahrungen hast du mit dem Boosten deiner Blogartikel bereits gemacht?

P.S. Und bleib‘ neugierig!

 


 

5 Kommentare

  1. Hallo Claudia,

    vielen Dank für deinen Einblick in dein „Facebook-Marketing“. Auch in diesem Artikel hast du quasi wieder die Hosen runter gelassen.

    Ich freue mich schon auf den Erfahrungsbericht!

    Viele Grüße

    Pascal

  2. Hallo Claudia,

    das Fazit ist also „Öfter mal die Hosen runterlassen“.
    Oh Mann, ob ich das nachmachen will. 🙂

    Danke für diesen tollen Einblick hinter (oder unter) die Kulissen.

    Viele SinnSTIFTende Grüße,
    David

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