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Wo fang‘ ich nur an??

Selbstmanagement

Zuerst das Positive: es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie du es angehen kannst. Das Internet ist voll davon – inklusive meines Blogs.

Die Schattenseite: es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie du es angehen kannst …

Was eigentlich anfangen?

Sorry, hatte ich nicht gleich geschrieben.

Es geht (natürlich) um dein Selbstmanagement im Home-Office 😉

Diese Frage (Wo soll ich nur anfangen??) höre ich oft. Vor allem, wenn sich Menschen für ein kostenloses Strategie-Gespräch bei mir anmelden und mir schreiben, was sie gerade bewegt und beschäftigt. Da bekomme ich alles aufgezählt, was sie machen möchten, was ansteht, welche Altlasten sie mit sich herumschleppen und ja, manchmal halte ich beim Lesen die Luft an.

Weil der Druck rüberkommt. Der Druck, unter dem diese Menschen stehen, alles sofort und gleichzeitig anzugehen.

An einer Baustelle wird begonnen, dann fehlt ein Element, um weiterzumachen – und schon ist die nächste Baustelle eröffnet. Und so weiter … naja, vielleicht kennst du das auch.

Was fehlt?

Ein System. Meist eigentlich sogar das Fundament. Um nicht das Beispiel Haus zu nennen: du beginnst beim Kochen auch nicht mit dem Abschmecken, oder?

Nur mit Hilfe eines Systems kannst du deinen Fokus auf dem nächsten Schritt halten.

Als mir aber unlängst sogar innerhalb meines Online-Kurses Home-sweet-Office eine ähnliche Frage gestellt wurde, nämlich „Was muss ich denn aus dem Kurs UNBEDINGT machen, was kann ich weglassen?“ wurden mir zwei Dinge klar:

  1. Der Kurs ist so umfangreich, dass es gut ist, dass die TeilnehmerInnen ein Jahr lang Zugang zu den Kursunterlagen und mir haben.
  2. Es braucht eine Anleitung dafür, in der dir die Entscheidung darüber, womit du beginnen solltest, leichter gemacht wird.

Aus diesen Überlegungen habe ich die Selbstmanagement-Pyramide zusammengestellt, ide im Prinzip aus folgenden großen Ebenen besteht:

 

  • Reflektion
  • Planung
  • Arbeitstechniken
  • Prioritäten
  • Motivation
  • und – als Topping – Tools

Das ist auch der rote Faden, der sich durch den Kurs zieht und jede Ebene besteht aus mehreren Bausteinen.

Ein Beispiel gefällig?

Im letzten Live-Talk ging es um einen Workflow (=Ebene Arbeitstechniken) für die Buchhaltung. Jeder hat dabei seine eigenen Anforderungen. Ich schreibe z.B. relativ wenige Ausgangs-Rechnungen, weil ich hauptsächlich über Digistore24 verkaufe und mir damit die Rechnungslegung abgenommen wird.

Auf der anderen Seite zahle ich sehr viel mit Paypal oder Kreditkarte und habe hier viele Belege, die verwaltet werden. Außerdem gebe ich quartalsweise meine Belege an meine Steuerberaterin weiter, die sie dann endverarbeitet.

Auch wenn deine Belegsammlung völlig anders aussieht als meine, kannst du trotzdem ein ähnliches System hineinbringen, indem du Schritt für Schritt vorgehst:

  1. Schreib‘ auf, was alles gemacht werden muss
  2. Was davon musst du laufend, wöchentlich, quartalsweise, jährlich tun
  3. Sortiere die unter 1 aufgeschriebenen Aufgaben in der richtigen Reihenfolge zu den Zeitpunkten
  4. Bringe alles in die richtige Reihenfolge
  5. Was brauchst du für die laufenden, wöchentlichen, etc. Aufgaben an Arbeitsmaterial? Also z.B. Locher, Leuchtstift, etc.

Und fertig ist im Prinzip der Workflow!

Workflow BuchhaltungWie detailliert du die einzelnen Schritte ausarbeiten möchtest, bleibt dir überlassen. Das kommt sicher darauf an, wie „geübt“ du in diesen administrativen Dingen bist. Vor ein paar Jahren hat dieser Workflow für mich auch noch anders ausgesehen als heute.

Da das jetzt sehr theoretisch klingt, kannst du dir hier meinen grob skizzierten Workflow für meine Buchhaltungs-Aufgaben herunterladen. Ja, ganz ohne eMail-Adresse, klicke einfach auf das kleine Bild 😉

 

Fazit

Lass‘ dich nicht von den vielen, vielen Tipps verwirren! Fang‘ dort an, deine Gewohnheiten zu verändern, wo es für dich genau jetzt wichtig ist. Und wenn du dir nicht sicher bist, was das sein könnte, dann buche dir hier eine gratis Strategie-Halbestunde mit mir und wir schauen uns das gemeinsam an!

Also – bleib‘ neugierig und meld‘ dich!


 

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