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Negative Überzeugung – Beweise dir das Gegenteil!

Negative Überzeugungen

Also die erste Aufgabe im Goodbye 2016 hat schon einige Irritation hervorgerufen (mehr zu Erwartungshaltungen und Irritation gibt’s im Podcast am Mittwoch …) und ich bin begeistert davon! Zeigt es doch auch, wie eingefahren und (bitte nicht negativ interpretieren) eingeschränkt wir in unserer Meinung und Wahrnehmung sind.

Und dann fordert jemand plötzlich etwas, was völlig außerhalb der eigenen Ideen und Vorstellungen liegt – und eröffnet aber auf der anderen Seite völlig neue Möglichkeiten!

Aber wie gesagt, dazu mehr im Podcast.

Heute schließe ich im Prinzip an meinen vorletzten Artikel an, in dem es um Ausreden ging, mit denen du dich selbst in Ketten legst – und dem einen Satz, der dir verlässlich zeigen kann, OB es eine Ausrede oder doch etwas Tieferes ist.

Was ist „tiefer“ als eine Ausrede?

Tja – wenn du bemerkst, dass das, was dich abhält keine Ausrede ist, sondern eine tiefe Überzeugung. Und ja, meistens ist das natürlich eine negative Überzeugung, auch gerne Glaubenssatz genannt, sonst würde sie dich nicht von etwas Wichtigem abhalten können.

Durch das Online-Business und das Arbeiten im Home-Office bin ich an meine tiefsten und hartnäckigsten Überzeugungen gekommen und auch bei meinen Kunden macht sich das immer wieder bemerkbar. Es liefert sogar täglich neue ;-).

Mach‘ einfach?

Wenn ich das schon höre … denn wenn es einfach wäre, dann wäre es ja kein Problem, diese Glaubenssätze beiseite zu schieben, oder? Augen zu und durch ist auch ein beliebter Ratschlag – der in meinen Augen nichts bringt.

Ich bin eher die Verfechterin der sanften Methode der kleinen Schritte – egal worum es geht. Das fordert genau so heraus, lässt dich deine Komfortzone schrittweise erweitern und ruft nicht so viele Widerstände hervor, dass ein Scheitern vorprogrammiert ist.

Eine hartnäckige Überzeugung und wie ich sie losgeworden bin

Schon vor Monaten hat mir ein sehr erfolgreicher Kollege den Rat gegeben: „Claudia, du musst Videos machen. Nicht die Screenvideos, sondern solche, in denen du zu sehen bist!

Meine Reaktion: „Ich weiß – aber niemals nie nicht!!!“ Ich war davon überzeugt, dass ich in Videos ganz schlecht rüberkomme, das nicht kann und wohl nie können werde. Stell‘ mich auf eine Bühne vor 500 Menschen und ich halte spontan einen Vortrag. Aber Video??

Einige „Eingeweihte“, die von meiner Phobie gegenüber Videokameras wissen, haben es nicht ganz verstanden, weil ich ja in den Webinaren überhaupt kein Problem habe, die Kamera dabei laufen zu lassen. Aber: in einem Webinar konzentrieren sich die Leute auf das, was ich am Bildschirm zeige und nicht auf mich in dem klitzekleinen Video rechts oben.

Aber so ein „ganz nur ich“ Video ist wieder etwas gaaaaaanz Anderes, finde ich.

OK, fand ich 😉

Denn mit der Aktion Goodbye 2016 habe ich mich genau dieser Überzeugung gestellt. Natürlich hätte es gereicht, wenn ich Audios gemacht oder nur Text geliefert hätte … aber mein Ziel war, mir selbst und meinem Unterbewusstsein das Gegenteil zu beweisen.

Ich kann Video mit mir drinnen 🙂

In welchen Themen stehst du dir selbst im Weg?

Die Möglichkeiten, sich selbst mit so einer Überzeugung im Weg zu stehen, sind fast unendlich. Ein paar der „bliebtesten“ Überzeugungen, die ich in meinen Kursen und bei meinen Kunden immer wieder antreffe, sind die folgenden – vielleicht kommt dir etwas bekannt vor und du möchtest etwas daran ändern?

  • Deine Sichtbarkeit: Bist du der Meinung, dass Audio, Video, Foto oder einfach einmal ein persönlicher Artikel nichts für dich ist?
  • Deine Gesundheit: Du kannst kein Frühstück essen? Es ist für dich unmöglich, 3 Liter Wasser pro Tag zu trinken? Früher aufzustehen? Früher schlafen zu gehen? Das wäre doch eine Überprüfung wert.
  • Dein Home-Office: Wie sieht’s aus mit Schreibtisch aufräumen, Zero-Inbox oder einer Tagesplanung? Alles nicht Deins?
  • Deine Ernährung: Ohne deinen Kaffee bist du nicht arbeitsfähig? Ein Green Smoothie ist außer grün nur grün und vertragen tust du ihn auch nicht? Ein Tag pro Woche ohne Fleisch ist ein verlorener Tag – und kochen kannst du eh nicht?
  • Dein Business: Du kannst nicht in kurzer Zeit einen Blogartikel schreiben, Sichtbarkeit ist gruselig, du kannst nicht verkaufen, du bist nicht für die Technik gemacht und außerdem kannst du nur Perfektes veröffentlichen?

Und so geht’s auch in ganz kleinen Schritten:

  • Finde die Überzeugung, die dich am meisten bremst.
  • Finde den Punkt, an dem der Widerstand am geringsten ist.
  • Beweise dir nur ein Mal das Gegenteil!

 

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

33 Kommentare

  1. Was ist tiefer als eine Ausrede? Diese Frage gefällt mir sehr gut. Da nähert man sich dann so langsam des Pudels Kern. Danke für diese Inspiration

    • Liebe Claudia,

      toll geschrieben – und ich habe mir heuer auch wieder einen Workshop bei Gitte gegönnt – sonst hättet ihr nämlich nicht so gute (das behaupte ich jetzt einfach einmal …) Arbeitsblätter in der Aktion bekommen ;-).

      Ich freue mich darauf, weiter von dir zu lesen!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Geschafft – ich habe das Thema für meinen Blogartikel gefunden 😉 War echt eine nicht ganz einfach Aufgabe, aber ich habe dadurch gemerkt, dass ich mir einfach auch etwas Zeit lassen darf, eine Aufgabe anzugehen. 😉

    Blogartikel teile ich mittlerweile auf drei Tage auf und fahre mit dieser Strategie eigentlich ganz gut. Das ist auch ein Learning in diesem Jahr 😉

    OK, hier ist er, der Blogartikel:
    https://irenewolk.de/keine-website-ohne-marketing/

    Liebe Grüße
    Irene

    • Liebe Irene,

      super getroffen, vielen Dank! Ich lese inzwischen sehr gerne bei dir mit – neben den Inhalten ist auch die Optik ein Hammer! Und ja, du darfst dir Zeit lassen – bis zum 9.1.2017, wenn du magst :-).

      Liebe Grüße,
      Claudia

    • Hallo Irene,
      ja, mir tut es auch gut, einen Artikel etwas liegen zu lassen. Der reift dann noch ein bißchen nach 😉
      LG Antje

    • Liebe Antje,

      ich liebe dieses Foto! DAS ist z.B. etwas, was ich bei anderen Bloggern „beneide“ – dieser Mut, sich selbst so ins Bild zu setzen … Mal sehen … 2018?? 🙂

      Liebe Grüße,
      Claudia

      • Ja, mich per Foto oder per Stimme zu zeigen fällt mir zum Glück ziemlich leicht. Dafür habe ich noch ziemlich viele andere Blockaden, an denen ich wachsen kann. Ich hoffe, dass ich meine Struktur und meine Projektplanung schon deutlich vor 2018 weiterentwickeln kann. Gibt ja gute Coaching-Angebote dazu ;)…und wenn ich deine Videos anschaue, merke ich da auch nichts von „Video kann ich nicht“. Meine Prognose: vor 2018!

  3. Liebe Claudia
    mit dem Bild von den „losen Enden“ kann ich irgendwie nichts anfangen und mein unfertiges Projekt läst auch noch keinen abschließenden Knoten zu. Aber das Jahr soll ja ausklingen.
    Wie ich es hinkriege, dass es mit einem zufriedenen Wohlklang ausklingt, das weiß ich noch nicht.
    Gerade deshalb habe ich den Blogartikel darüber geschrieben, damit der Wunsch nach Transformation und Umsetzung des Projekts in die Welt kommt.
    Ich kann Dir sagen, es ist mit sehr unangenehmen Gefühlen verbunden, mich in der Öffentlichkeit so bloß zu stellen.
    Und so habe ich mit der Veröffentlichung des Artikels gleich die zweite Aufgabe erfüllt:
    Es erscheint mir zwar nicht als tiefsitzende überzeugung, dass meine Schreibe nicht zum Bloggen geeignet ist, aber eine tiefsitzende Erfahrung, gegen die ich kaum ankomme, ist es wirklich.
    Nun ist er aber geschrieben, der Artikel, den es eigentlich gar nicht geben dürfte, weil ich ja nicht schreiben kann.
    Da ich kaum Besucher habe, werden wohl nur wenige die Nase rümpfen. Daran stirbt man nicht. Vielleicht …?
    kriege ich hingegen einen Hinweis, wie ich den zweiten Schritt vor dem ersten mache …
    http://blog.praxis-ressources.de/zum-jahresausklang
    ,

  4. Pingback: Fixkosten im Online-Business - dein Freund und Helfer! › Abenteuer Home-Office

  5. Liebe Claudia, liebe Alle,

    nun ja – es war wie immer. 😉
    Zuerst keine Lust, sich mit dieser blöden Hemmung zu befassen, und dann gab ich daraus sogar Beute machen können, worauf ich achten sollte.
    hinterher ist alles so locker, während des Feststeckens kann man Freunde gut brauchen 🙂

    Lest hier:

    http://www.verhandeln-statt-streiten.de/2016/12/13/mein-projekt-stagniert-was-haelt-mich-zurueck/

    Ganz liebe Grüße an alle, die einen Schritt weiter gegangen sind!
    Elke

    • Liebe Elke,

      Chapeau!! Super geworden! Mein Lieblings-Satz: „Wenn ich meine Chefin wäre, würde ich ausrasten!“ Vielleicht sollten wir uns genau das öfter in Erinnerung rufen?

      Liebe Grüße,
      Claudia

  6. Hallo Claudia,
    danke für die Anregung und auch ein bisschen die Verpflichtung sich mit diesem unangenehmen Thema zu beschäftigen. Ich hätte es lieber wieder verdrängt als mir über das „was und warum“ Gedanken zu machen.

    Höre ich doch immer wieder zu dem Thema Aussagen wie: „Warum schließt du nicht mal eben die Sachen ab?“ oder „Verstehe ich nicht. Mach fertig. Dann hast du frei, kannst die Rechnung stellen und ein schönes Plus auf dem Konto genießen.“ Ich denke mir jedes Mal: ´ja stimmt, mach doch einfach… zu blöd auch`. Dann setze ich mich mit einer natürlich immer länger werdenden Liste an den Schreibtisch um erst mal eine gaaanz klitzekleine Kleinigkeit zu erledigen. (sozusagen Phase 1 – oder 1Minuten ToDo-Listen Strategie. Dann schau auf meine Aufgaben-Liste im Projekt: das Engelchen säuselt: „anfangen – du hast den gaaanzen Vormittag keine weiteren Termine. Da schaffst du bestimmt etwas“ OK, tief Luft holen und los geht´s: Ich stelle mal die Unterlagen zusammen, die zum Abschluss gebraucht werden – ach du jeh, da habe ich vergessen einen Beleg anzufordern. … erst mal Kaffee trinken gehen und dabei den Text für die Mail vorformulieren. Dann klingelt das Telefon oder ein wirklich ganz lustiges Foto aus der letzten Whats-App-Nachricht muss dringend weitergeleitet werden. Wenn´s richtig gut-schlecht kommt, klingelt ein Nachbar an der Tür, dem ich bei einer (gemütlichen) Tasse Kaffee erkläre, wie viel ich zu tun habe (Haha). Na ja, macht ja schließlich auch einen guten Eindruck sooo beschäftigt zu seien. Ruck zuck ist die Arbeitszeit vorbei. Kurz vor knapp wird noch schnell die Mail geschrieben und festgestellt: „ups – Vormittagsziel nicht geschafft.“ Einer grinst: mein Schweinehund. Ich bestätige: in einer Anstellung hätte ich mich mit dieser Arbeitsweise wahrscheinlich nicht lange gehalten.

    Beim Lesen der Artikel habe ich seit langem Mal wieder gehört, das es noch Andere gibt, die nicht mal so locker flockig alles erledigen, was auf dem Plan steht. Oder aber daran arbeiten, das sie das erledigen können.
    Mein „Schweinehund“ macht sich im Moment ziemlich breit. Er sult sich gerade auf den Kundenakten und droht mit Prüfung der Ausarbeitungen. Er dreht sich, legt seine Pfote auf meine Schulter: „Du machst Fehler, das kannst du gar nicht alles wissen. Der Kunde wartet aber trotzdem auf die Ausarbeitung. Naa, was machst du jetzt?“ „Ach du jemine. Fehler machen – um Himmelswillen DAS GEHT GAR NICHT. Ich mache dann mal lieber NIX.“ Mein Engelchen hält dagegen: „Das ist echt nicht schwer, das schaffst du. Das hast du gelernt, wenn du etwas nicht weißt, ruf die Hotline an. Denk doch einfach an den Rechnungsbetrag und an die Erleichterung, wenn das endlich vom Tisch ist und und und… fang an.“ Der Schweinehund grölt „haha, die Hotline anrufen und dann erklären, das Sie das Programm nicht beherrscht oder die Anleitung nicht lesen kann oder haha noch besser, bei der Schulung nicht aufgepasst hat. Klasse Idee – KO in der ersten Runde –Super, haha!“ Je nachdem, wie lange die Beiden sich streiten und diskutieren vergeht tatsächlich viel kostbare Zeit. Manchmal beendet der Kunde die Diskussion mit dem Wunsch nach einem Abgabetermin. Das klappt dann für einige Dinge auch oft erstaunlich gut. Das Engelchen schaut zurück: „siehst du mal. Das hast du jetzt mal richtig gut gemacht.“ Der Schweinehund mault und zieht sich in seine Höhle zurück. Zurückgeschaut hätte ich die Aufgabe wirklich schon lange erledigt haben können. Hätte, hätte – hätte ich rechtzeitig begonnen, hätte ich auch den Flüchtigkeitsfehler auf Seite 7 gesehen. 

    Dann wieder gibt es Aufträge, da lacht mich der Schweinehund schon aus, wenn ich das Angebot schreibe: „puh hahaah – und daas dicke Ding willst du jetzt auch noch annehmen!! Das ich nicht lache.“ Das Engelchen hüpft auf der Tastatur: “ Hätte sie absagen sollen, oder was? Sie kann das doch – und schönes Geld gibt es auch dafür.“ Na ja die beiden streiten wieder und im Verlauf des Auftrages wird das Engelchen immer kleiner. Der Schweinehund schüttelt sich den Staub aus dem Fell und wird immer größer. Er legt mir die eine Pfote wieder auf die Schulter: „Na, Panik??“ Ich tue so als wenn ich es nicht gehört habe, das Engelchen holt kurz Luft, bleibt aber stumm. Alle wissen: er hat recht.
    Die Zeit vergeht, nichts Wesentliches geschieht – der Kunde ruft an. „Jetzt aber los!“ ruft das Engelchen mir zu. Dann beginne ich zu jaulen und der Schweinehund legt auch seine zweite Pfote auf die Schulter und sitzt mir damit, in seiner ganzen Größe sehr unangenehm im Nacken.
    Irgendwie ist die Geschichte bis jetzt immer gut – zumindest aber glimpflich verlaufen.

    Jetzt noch mal zur Anmerkung oben: Wenn wir angestellt wären … – würden wir mit massiven Grundsatzschwierigkeiten vielleicht irgendwann mal zum Arzt gehen und mit Burn-Out krankgeschrieben werden. ½ Jahr Auszeit mit Reha-Maßnahmen zur Wiederherstellung bekommen und schickes Krankengeld noch dazu.
    Wir sind aber selbstständig und zum großen Teil ja auch wirtschaftlich abhängig von konstantem Geldregen oder Weiterempfehlungen. Sollten wir das Handy im Urlaub ausschalten? Premiumtermine am Wochenende nicht vergeben? Ein Monat Sommerpause? Das macht auch keinen guten Eindruck im laufenden Geschäft.
    Ich denke ein bisschen Freiraum müssen wir Freiberufler uns auch nehmen aber eben zu anderen Zeiten als ein Angestellter.
    Tipp dazu: ich habe mir angewöhnt das Wochenende zu verlegen: Donnerstags ist oft mein Samstag  Da sitze ich kaum am Schreibtisch, da ist Putz- und Fegtag. Es wird aufgeräumt, abgeheftet und geliehenes weggebracht, eingekauft und der Haushalt erledigt. Dafür bin ich Samstags bei Kunden zum Gespräch oder eben am Schreibtisch (und helfe dem Engelchen)

    Mein persönliches Fazit zu dieser Aufgabe:
    1. Der Kopf weiß, die Seele kneift.
    2. Die strahlende Fassade des Gegenübers ist ganz vielleicht auch hart erarbeitet und wirkt nur nach langem Training so locker flockig.
    3. für mich wiederentdeckt – aufschreiben entzerrt die Situation und löst vielleicht den einen oder anderen Knoten.

    Einen wirklichen langanhaltenden bahnbrechenden Lösungsansatz habe ich noch nicht: Kleinigkeiten können da helfen, wie zB. „Nein“ sagen, wenn finanziell möglich ist und mit den Netzwerkpartnern verträglich erscheint oder „Ja, aber beginnen kann ich erst später“, Podcast hören, Listen schreiben, Stoppuhr stellen, Motivationsbücher lesen, Ziele notieren – alles wichtige Hilfsmittel, auf die ich auf keinen Fall verzichten möchte. Und – ganz wichtig: Aufpassen, dass der Schweinehund abgeschüttelt wird – BEVOR er die 2. Pfote auflegt.

    Aber alles ist nicht so wichtig, wie die eigene innere Überzeugung: „DU KANNST DAS!“ und das ist wohl kein Projekt im klassischen Sinne mit einem klaren Ende sondern ein Prozess an dem jeder für sich wachsen kann.

    Liebe Grüße und eine schöne rest Adventzeit aus Schleswig-Holstein
    wünscht Claudia

    • Liebe Claudia,

      bei deinen Zeilen bin ich zwischen schmunzeln und bewegtsein hin und hergerissen. Und eines muss ich einmal sagen: schade, dass du keinen Blog hast! Du schreibst super authentisch! Und ich bin sicher, dass einige der LeserInnen auch unbewusst mit dem Kopf nicken, weil es ihnen genau so geht. Und ja, es gibt Tage, da geht’s mir genau so … es werden weniger, aber sie sind da.

      Gerade die Aussage „Wenn ich angestellt wäre, würde ich mich mit dieser Arbeitsweise nicht lange halten ..“ finde ich auch wichtig, das habe ich in dieser Aktion jetzt schon ein paar Mal gelesen. Denn die Frage ist: wie gehen wir selbst als unser eigener Chef mit uns um? Ich glaube, da formt sich in meinem Kopf ein Blogbeitrag oder Podcast dazu.

      Und ja, du kannst das! Nicht alles auf einmal, aber Schritt für Schritt!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  7. Liebe Claudia,
    auch zur 2. Mission will ich mich heute melden.
    Ich möchte sie hier als Beitrag schreiben, denn ich habe das Gefühl, es würde jetzt nicht richtig zu meinen sonstigen Blogthemen passen. Aber das ist vielleicht ein anderer Glaubenssatz!

    „Goodbye 2016 Mission 2“
    ***Die Schatten von 2016
    Wenn ich jetzt dem Aufruf von Claudia Kaudescher folge, schreibe ich über die Hürden, die ich 2016 genommen habe. Viele erfolgreich, aber tatsächlich blieben auch viele links liegen.
    ***Innere Vorwände
    „Dafür habe ich jetzt keine Zeit“ „Ich kann doch nicht alles auf einmal machen.“ „Was denn nun noch?“ Das sind die Fragen oder Antworten, die sich dann in meinem Inneren abspielen.
    Okay, allesamt meist Entschuldigungen, weil ich etwas noch nicht kann oder glaube, nicht zu können. Das hält mich dann davon ab.
    ***Jahrelange Erfahrung
    Trotz des Wissens aus meiner jahrelangen Erfahrung: Wenn ich erst einmal rangehe, verstehe ich es auch nach einigen Umwegen. Vielleicht mit drei Anläufen.
    Trotzdem. Irgendetwas in mir hakt dann. Besonders schlimm wird es, wenn ich eine vermeintliche Hilfe von außen in Sicht habe. Dann bekomme ich es fertig, mich vollkommen unfähig und bedürftig zu stellen.
    ***Warten auf Erlösung
    Ich bin immer wieder erstaunt über diese Fähigkeit, denn sonst bin ich schon seit kleinauf ausgesprochen unabhängig und selbstständig.
    Ich schleiche mich dann um die gestellten Aufgaben herum, erfinde Ausreden und Entschuldigungen. Die sind dann sogar in sich schlüssig, denn ich kann überzeugen. Auch mich selbst!
    ***Newsletter
    Mit „activecampain“ verbrachte ich jetzt so ca. 3-4 Wochen. Als ich noch mit Mailchimp gearbeitet hatte, hatte ich alles verstanden: Bei der Umsetzung zu activcampain hatte ich alles meinem Helfer überlassen, obwohl er mir die Schritte auch erklärt hatte. Es war ja auch schön einfach.
    Aber nun musste ich selber ran und jeder Schritt auf diesem Weg war voller Hürden. Zuerst konnte ich meine Landingpage nicht mit dem Programm verbinden, dann stand ich mit meiner ersten Kampagne, dem Weihnachts-Newsletter auf Kriegsfuß.
    Immer wieder gab ich auf. „Ich bin zu blöd dafür!“
    ***Innerer Widerstreit
    Andererseits war der Widerstreit in mir: „Andere können das doch auch! Ich stell mich nur an.“
    Gestern noch habe ich dann wieder um Hilfe gebeten, sie aber nicht bekommen. Jetzt vor Weihnachten ist niemand mehr zu erreichen.
    ***Innere Einstellung
    Also heute früh wieder gestartet. „Es muss doch möglich sein, dass ich vor Weihnachten meinen Newsletter absetze!“ war meine Einstellung als ich aus dem Bett stieg.
    Fast hätte ich es geschafft und hätte noch vorgefertigte Mustervorlagen drin gehabt! 
    Aber dann ist es mir doch gelungen.
    Der Weihnachts-Newsletter 2016 ist heute endlich an meine Kunden raus.
    ***Fazit
    Mit Hartnäckigkeit und Trial and Error schaffe ich alles. Auch einen Weihnachts-Newsletter!

    • Liebe Annette,

      vielen Dank für deine Offenheit und den inneren Dialog, den du hier zeichnest. Und ich bin ganz sicher, dass es vielen, die hier mitlesen immer wieder so geht …

      Dein Bericht zeigt aber auch schön, dass Dranbleiben eine Fähigkeit ist, die Entwicklung erst möglich macht, oder?

      Ich wünsch‘ dir einen tollen Start im neuen Jahr,
      Liebe Grüße,
      Claudia

    • Liebe Valerie,

      na, da würde ich sagen, es läuft bei dir, super!! Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass durch diese Aktion so viele Leute den Mut zum Bloggen fassen – was für ein tolles Ergebnis!

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  8. Liebe Claudia,

    meine letzte message des Jahres 2016 geht an Dich, Deine Leserinnen und unsere gemeinsame Aktion. Nur ganz kurz, weil der Silvesterabend ruft. Ich wollte aber meine 2. Mission noch unbedingt in diesem Jahr „befertigen“. Es ist für mich eine echte Herausforderung, mich in diesemRahmen mit einem echten Blog ins kalte Wasser zu stürzen. Dass noch nicht alles so rund geht, wie gewünscht, kann jede sehen, die es verfolgt. Aber, nicht das Honfallen ist das Problem, sondern das Liegenbleiben und Aufgeben!
    Liebe Grüße an alle nah und fern und uns allen viel Erfolg, Glück und gute Gesundheit im Neuen Jahr
    Mona
    http://diecoachin.com/goodbye-2016

    • Hallo Katja!

      Ich freu‘ mich, dass sich zwei Artikel bei dir ausgegangen sind – und Platz für die vielen Ordner, die sich in der Selbständigkeit so ansammeln ist doch super!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  9. Das war eine wundervolle Mission, denn ich habe einiges, das unbewußt geschlummert hat, noch mal angeschaut – positiv wie negativ. So ist mir noch mal klar geworden, welche Anteile ich habe, die erst noch zu einem Team werden wollen. Bisher habe ich Kreativität und Organisation nicht zusammen gebracht. Ich habe glaube ich einen Weg gefunden, beides zu verbinden und das fühlt sich super an. Vielen Dank für deinen Kurs!
    Den Blogartikel findest du hier: http://www.designpiranha.de/goodbye-2016-ueberzeugungen-mit-fussfesseln/

    • Liebe Susanne,

      super – und ich finde auch, dass sich Organisation und Kreativität absolut nicht ausschließen! Es braucht doch eine ganze Menge Kreativität, um sein eigenes System zu finden, mit dem man sich wohlfühlt, oder? 🙂 Wieder ein großartiges Video (auch wenn du deiner Zeit mit Goodbye 2017 ein wenig voraus bist 😉 ).

      Liebe Grüße,
      Claudia

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