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Warum zum Kuckuck klickst du nicht?

Reichweite Facebook

Dieses Thema brennt mir bereits seit vor Weihnachten 2016 unter den Nägeln – und jetzt muss es einfach raus, denn zum ursprünglichen „Stein des Anstoßes“ sind inzwischen noch zwei Faktoren dazu gekommen – aber dazu gleich.

Ich möchte dazu gerne eine Diskussion (möglichst hier in den Kommentaren) anstoßen, um dich, meine/n LeserIn, besser zu verstehen …

OK. Der Satz, der mich vor Weihnachten ins Grübeln gebracht hat war in etwa:

Wenn ich sehe, dass es über ein Tool gepostet wurde, klicke ich nicht.

Ich schreibe absichtlich nicht den Original-Ton weil ich nicht möchte, dass der Verfasser auf Facebook gesucht wird.

Eine gewisse Fassungslosigkeit machte sich in mir breit, denn gleichzeitig glaube ich herauszulesen: „Der Inhalt scheint zwar gut zu sein und würde mich interesseren – aber wenn der/diejenige sich nicht die Zeit nimmt, das händisch zu posten, dann klicke ich nicht …

Mir kommen dabei die Stunden in den Sinn, die ich und andere KollegInnen damit verbringen, relevante Inhalte aufzustöbern, den eigenen Senf dazu zu formulieren und dann über ein (oft teures) Tool so zu platzieren, dass es für den geneigten Leser zur richtigen Zeit angezeigt wird.

Das klingt grantig? Ja, das macht mich ein wenig „verschnupft“.

Was gleichzeitig aber auch passiert …

1) Es scheint ein Thema zu sein …

Ich stehe dazu, dass ich 90% meiner Postings in meinen Profilen mit einem Tool gestalte und da das so ist, und ich schon einige Tools und Workflows ausprobiert habe, möchte ich auch davon meine Follower profitieren lassen.

Daher habe ich ein kostenloses Online-Training zu meinem momentanen Lieblings-Tool CoSchedule angesetzt. Und es hat mich überrascht: Der Zuspruch ist gewaltig!

Das zeigt mir aber auch, dass viele auf der Suche sind, um die eigenen Ansprüche und die der Follower unter einen Hut zu bekommen.

  • Der eigene Anspruch: regelmäßig gute Inhalte liefern und das so effizient wie möglich. Dass wir Zeit nicht „sparen“ können, ist eh nichts Neues.
  • Der Anspruch der Follower: regelmäßig gute Inhalte geliefert bekommen – möglichst gratis.

So weit sind diese Ansprüche also gar nicht voneinander entfernt.

2) Die Facebook-Reichweite

Vermehrt wird auf Facebook darüber diskutiert, wie man der ständig sinkenden Reichweite entgegenwirken kann, möglichst ohne in Facebook-Ads investieren zu müssen.

Ein paar Tipps, die ich immer wieder lese:

  • viele unterschiedliche Medien posten
  • zu bestimmten Zeiten posten
  • nicht nur eigene Werbepostings absetzen
  • auf jeden Kommentar antworten
  • persönlich sein
  • Live-Videos
  • und noch viele mehr.

Was ist das, was alle diese Tips gemeinsam haben?

Genau: sie kosten Zeit!

Nebenbei: Unter dem Motto „Wir holen uns unsere Facebook-Reichweite zurück“ veranstaltet übrigens die sehr geschätzte Katrin Hill ab dem 1. Februar 2016 eine 5-tägige Challenge – sehr empfehlenswert!

Ich würde aus meiner Erfahrung sagen, dass die meisten Postings, die ich per Tool absetze, weniger Reichweite haben, als die, die ich händisch und in Echtzeit poste. Auch da gibt es Ausreißer, aber die Tendenz ist zumindest bei mir so.

Das heißt, dass ich, um effizient zu arbeiten, in Kauf nehme, dass nicht alles gesehen wird. Wenn es so richtig wichtig ist, kann ich mit einem kleinen Budget nachhelfen …

Bitte verstehe mich nicht falsch …

Ich weiß, dass es Profile gibt, die „seelenlos“ wirken, weil ausschließlich auf Masse und Automatisierung gesetzt wird. Aber die erkennst du wahrscheinlich auch ziemlich schnell. Meistens daran, dass

  • Kommentare und Fragen nicht beantwortet werden
  • In regelmäßigen Abständen immer die selben Postings auftauchen
  • Nur eigene Inhalte geteilt werden

Aber selbst bei diesen Profilen klicke ich gerne, wenn es Inhalte sind, die mir gerade weiterhelfen oder eben für meine LeserInnen interessant sind.

Denn erstens kann Wiederholung nie schaden und zweitens habe ich es vielleicht in der letzten oder vorletzten Runde nicht mitbekommen. Solange auf das Publikum eingegangen wird, wird auch Persönlichkeit, Engagement und Seele (also eigentlich „social“) hineingebracht.

Und das ist es, was in meinen Augen Social Media ausmacht.

Nicht ständige Anwesenheit.

Fazit

Mein Fazit ist heute eine Bitte an dich. Ich kann nicht davon ausgehen, dass ich mit meinen Beobachtungen richtig liege. Darum habe ich in der folgenden Umfrage genau zwei kleine Fragen an dich:

1) Verwendest du ein Tool, um deine Kanäle zu füllen?
2) Klickst du, wenn du bemerkst, dass ein Posting per Tool durchgeführt wurde?

Die Umfrage ist natürlich völlig anonym das bisherige Ergebnis kannst du dir auf dieser Seite anschauen!

UND ich bin sehr gespannt darauf, was dir bei diesem Thema durch den Kopf geht, lass‘ uns in den Kommentaren darüber diskutieren!

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P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

62 Kommentare

  1. Hallo Claudia, ich nutze kein Automatisierungstool auf Social Media. Unabhängig davon frage ich mich allerdings das Gleiche…poste ich zum Beispiel etwas völlig unrelevantes wie ein Selfie mit Freunden, wird kommentiert und geliked. Poste ich selbst erstellte Artikel mit Mehrwert passiert oft gar nichts. Manchmal frage ich mich dann schon, warum ich mir die Mühe überhaupt mache…

    Egal ob Automatisierungstool oder nicht, wenn der Inhalt des Posts gut ist, like ich gerne.

    Danke, dass Du das Thema aufgeworfen hast.

    Viele Grüße

    Angelique

    • Liebe Angelique,

      Vielen Dank! Und vielleicht hilft dir der Gedanken-Wechsel, den ich Alexandra vorgeschlagen habe, auch. Wenn mir so etwas auffällt, dann denke ich an meine längerfristige Vision – und dann geht’s wieder 😉

      Schönen Abend und bleib‘ dran!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Hallo und guten Morgen, ich nütze auch kein Automatisierungstoll und kann das bereits von Angelique genannte bestätigen. Inhalte mit Mehrwert verleiten nicht zum Klicken, Selfies oder irgendwelche Blödheiten schon. Mir persönlich fällt gar nicht auf, ob etwas mit einem Automatisierungstool gepostet wurde – ich achte da nicht drauf und behaupte mal, 90 Prozent der normalen User fällt das auch nicht auf. Aber die Klickfaulheit ist wirklich ein Thema …

    • Hallo Alexandra!

      Das Phänomen kenne ich auch – aber das liegt daran, dass Facebook nicht nur der Information sondern vor allem der Unterhaltung dient. Aber ich persönlich finde das OK – denn auch durch solche „lustigen“ Inhalte lernen die Menschen dich kennen und erinnern sich an dich … vielleicht als kleiner Perspektiven-Wechsel.

      Schönen Abend noch und liebe Grüße,
      Claudia

  3. Hallo liebe Claudia,
    toller Artikel und schön, dass du das Thema aufgreifst. Ich gebe zu, ganz am Anfang, als die ersten Posts per Tool veröffentlicht wurden, fand ich das auch etwas befremdlich. Allerdings hab ich ganz schnell gemerkt, dass es eigentlich total egal ist, ob jemand direkt postet oder per Tool. Gedanken machen muss man sich schließlich so oder so. Und ob jemand mit ganzem Herzen bei der Sache ist, das merkt man ganz schnell, wenn (und wie) z.B. auf Kommentare geantwortet wird.

    Ich nutze inzwischen ein Tool, um in meinen Gruppen zu posten. Für die FB-Seite kommt es eher selten zum Einsatz, weil man auf Seiten ja auch Beiträge planen kann. Alle anderen Kanäle bespaße ich „von Hand“ (abgesehen von Twitter, neue Blog-Artikel werden automatisch gleich getwittert), was aber schlicht daran liegt, dass ich da nicht so aktiv bin. Steht aber auf der To do-Liste für dieses Jahr, da auch mehr Struktur und Strategie reinzubringen. Und da erleichtern Tools die Sache einfach ungemein.

    Nochmal danke, dass du das Thema angesprochen hast und eine tolle Woche dir!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Hallo, Elke!

      Danke dir für deine Zeilen! Vor 2-3 Jahren habe ich auch alles händisch gemacht bzw. über das Facebook-interne Planen abgewickelt. Aber ich gestehe: das hat teilweise schon genervt und mich oft dazu gebracht, etwas NICHT zu teilen (auch von mir …). Find ich auch spannend, dass du mit dem automatischen Posten in den Gruppen anfangst, das mach‘ ich z.B. eher händisch 🙂

      Liebe Grüße,
      Claudia

  4. Hallo und einen guten Morgen,
    ich benutze auch kein Automatisierungstool, allerdings nur, weil ich mit meinem online-business noch ganz am Anfang bin und es noch nicht brauche.
    Und ich finde es total gut, dass es diese tools gibt. Sonst würden wohl einige interessante Beiträge nicht erscheinen.
    Es erscheint mir etwas albern, den Klick davon abhängig zu machen, wie der Beitrag ausgeliefert wurde. Das ändert ja am Inhalt nichts. Eher in Gegenteil. Wenn der Beitrag vorbereitet wurde, weiß ich, dass jemand sich vor der Auslieferung Gedanken gemacht und recherchiert hat und nicht spontan irgendwas geschrieben hat nach dem Motto „huch, jetzt muss ich unbedingt wieder mal was liefern“.
    Muss allerdings gestehen, dass der Klick bei mir manchmal untergeht. Wenn ich etwas interessantes lese und anfange darüber nachzudenken, glaube ich, dass ich den Klick oft vergesse. Werde daran arbeiten, das zu ändern! 🙂

    • Liebe Brigitte,

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Und du sprichst mir total aus der Seele und ich nehme mich auch bei der Nase :-). Ich vergesse oft auf den Klick bei „Gefällt mir“, obwohl ich den Beitrag lese und dann auch teile …

      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Ich denke, dass viele Facebook eher als private Seiten an sehen. Freunde interessieren sich nun mal mehr für das Selfie als für die besonderen geistigen Ergüsse. Wenn man interessante Inhalte bietet, dann kommen die Klicks. Ich habe das getrennt: es gibt eine „private“ FB-Seite und eine Extra-Seite für meinen Blog. Kann mich über mangelnde Klicks nicht beklagen.
    LG
    Ulrike

    • Hallo Ulrike!

      Ah, jetzt wird mir dein späteres Posting klarer – du hattest schon sehr früh hier kommentiert … Diese Trennung, wie du sie hast, kann ich mir durchaus auch sinnvoll vorstellen, wenn man auch viel privat auf FB ist. Bin ich aber eher nicht.

      Danke für den Input!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  6. Hallo Claudia,

    schöner Artikel.

    Zur Zeit verwende ich noch kein Tool. Liegt aber auch daran, dass mein Instagram Account wirklich mein Hobby ist und Facebook einen eigenen Planer hat. Twitter nutze ich im Moment eher sporadisch.

    Ich freue mich auf dein Webinar und bin dabei.

    Ich klicke auf jeden Fall, auch wenn die Posts von Tools stammen. Ich mache da keinen Unterschied. Was ich nicht mache? Antworten bzw. auf Posts reagieren, wenn der Account kaum mit Leben gefüllt ist. Und derjenige nicht oder extrem spät auf mich reagiert. Und damit meine ich nicht, dass der Account-Betreiber den Beitrag liked, den ich geteilt habe. Oder mein Kommentar brav liked. Sondern, wenn fragen gestellt werden, auf dich ich eingehe und es keine oder nur eine arg verspätete Reaktion gibt. Das macht mir dann einfach keinen Spaß. Ich will ja Socialn und nicht möglichst viele Beiträge schreiben.

    Ich verstehe, dass wenn Coca Cola mit seinen 102.764.910 Fans auf Facebook nicht auf alles eingehen kann. Obwohl, auch die haben eine nicht so hohe Kommentarbeteiligung, dass eine Reaktion von ihnen für jeden Post machbar wäre.

    Ich denke aber, selbst wenn man ein Tool nutzt, sollte man dem Leser immer das Gefühl geben, dass habe man jetzt just in diesem Moment geschrieben. Man verfasst Texte ja auch so, als seien sie nur für diesen einen Leser. Ist dasselbe Prinzip.

    Ein gutes Beispiel ist da auch das Fernsehen. Fernseh-Shows versuchen auch immer das Gefühl zu vermitteln, die Show wäre Live. Jeder weiß aber, dass es eine Aufzeichnung ist. Genau so sollte man das mit seinen Posts halten. Bedeutet jetzt aber nicht, dass man seine Planung verheimlichen soll. Es geht lediglich darum, dem Leser ein „Soziales“-Erlebnis zu bieten. Dem Follower/Fan/Lik’er teil von etwas sein zu lassen.

    Genau das ist ja das schöne an Social-Media. Auf der einen Seite können wir unseren Followern/Fans/Kunden/Klienten (what ever) so nah sein, wie nie zuvor. Und auf der anderen Seite können Followet/etc. Unternehmen so nah sein, wie nie zuvor.

    Die Facebook-User sind smarter geworden. Der Facebbok-Algorithmus ebenfalls. Die anderen Social-Media-Kanäle ziehen sicher nach, wenn sie es noch nicht getan haben. Die Zeiten, wo Facebook als stumpfe seelenlose Werbeplattform genutzt werden konnte, sind vorbei.

    Automatisierungen helfen einem besonders, wenn man niemanden extra dafür einstellen kann.

    Deshalb finde ich Automatisierung gut. Aber man darf den Account nicht aus den Augen verlieren und sollte, ja muss sogar zeitnah auf Reaktionen reagieren.

    Viele Grüße

    Pascal

    • Hi Pascal!

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! „Socialn“ gefällt mir extrem und auch der Gedanke, ein „Erlebnis“ zu vermitteln bzw. liefern, finde ich spannend.

      Anhand der vielen positiven Rückmeldungen hier und auch auf FB leite ich für mich ab, dass ich nicht alles falsch mache ;-).

      Sonnige Grüße,
      Claudia

        • Vielen Dank, Pascal! Auch für deinen Kommentar für Ulrike – ich fürchte nur, du wirst keine Antwort dazu bekommen. Ich halte mich absichtlich zurück, da die Kommentare ja an Ulrike gerichtet sind …

          Wünsch‘ dir einen schönen Abend!

          Liebe Grüße,
          Claudia

  7. Liebe Claudia,

    danke, dass Du dieses Thema mal aufgreifst! Ich höre es immer wieder, dass über Tools eingespielte Beiträge eine schlechtere Reichweite haben – weswegen ich bis jetzt auch auf den Einsatz eines solchen Tools verzichte. Allerdings werde ich im Laufe des Jahres auch das ändern (müssen), wenn meine Arbeitsabläufe effektiv bleiben sollen (und das sollen sie, ganz bestimmt!!).
    Über Deine Frage, ob ich selbst Inhalte weniger klicke, wenn Sie über ein Planungstool kamen, mußte ich einen Moment nachdenken. Die Antwort: Jein …
    Ja, wenn ich weiß, dass der Post von jemandem kommt, der zumindest die eigenen Inhalte immer wieder über sein Tool teilt UND ich das Gefühl habe, den Beitrag schon zu kennen.
    Sonst: nein. Wenn mich der Inhalt interessiert, dann ist es mir ehrlich gesagt egal, WIE Du Dir die Mühe gemacht hast, ihn zu posten. Dann will ich mir den Inhalt zu Gemüte führen 🙂
    Liebe Grüße, Frauke

    • Hallo Frauke!

      Danke dir! Etwas habe ich aus den Reaktionen und auch deinem Kommentar schon gelernt: wenn ich ältere Blogbeiträge wieder aus der Schublade krame, werde ich in Zukunft auf den Hinweis „Review“ achten – damit man gleich sieht, ob alt oder neu 🙂

      Liebe Grüße,
      Claudia

  8. Hallo Claudia,

    natürlich nutze ich ein Tool zur automatisierten Verpostung bei Social Media. Es ist bei mir PromoRepublic. Und ich habe noch nie einen Unterscheid gemacht, ob jemand mir seinen Wissen „persönlich“ schickt oder automatisiert.

    Zum einen könnte auch der persönliche Versand durch eine Assistenz erfolgen und zum Zweiten macht das keinen Unterschied. Der Hauptaufwand liegt im Recherchieren der geigneten Inhalte.

    Jemand der automatisiert postet zeigt mir, dass er /sei gut mit der Zeit umgehen kann und Aufgaben batched.

    Liebe Grüße,
    David

    • Hi David!

      Danke für deine Zeilen! Das ist eine Interpretation, die ich sehr spannend finde: zeigt, dass er/sie mit der Zeit umgehen kann … so hab‘ ich das noch gar nicht betrachtet, danke!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  9. Hallo, Claudia, ja, ich nutze ein Tool (sporadisch), weil ich mir damit Zeit sparen kann. Ich bin nicht omnipräsent und setze nachts persönlich Tweets ab. Das darf dann gerne ein Tool für mich tun. Und deshalb macht es mir auch nichts aus, Postings oder Tweets zu liken oder zu sharen, die erkennbar von einem Tool veröffentlicht wurden. Wenn der Inhalt stimmig ist, ist mir das egal. Was ich nicht mag, sind Seiten, die ausschließlich von Tools befüllt werden. Das ist für mich seelenlos. Also eine gesunde Mischung aus beiden ist doch vollkommen ok, oder?

    • Hallo, Susanne!

      Mischung ist immer gut 🙂 Wobei mir die Reaktion wichtiger ist, als die Aktion des Postens … Danke für deine Gedanken dazu!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  10. Blöde Frage: Woran erkenne ich denn, dass mit einem Tool gearbeitet wird?
    Gibt’s da ein (verborgenes) Zeichen? 😉
    Aus dieser Frage wird schon deutlich, dass ich kein Tool verwende, aber nicht aus Prinzip, sondern weil ich Sorge habe, es koste mich noch mehr Arbeit.
    Auf jeden Fall klicke ich, wenn mir etwas interessant ist oder gefält.
    Zum Webinar habe ich mich schon angemeldet 🙂

    • Hallo, Brigitte!

      Ich weiß nicht, ob die Frage jetzt schon auf Facebook beantwortet wurde, darum sicherheithalber hier. Meistens steht neben dem Datum des Postings der Name der App, über die gepostet wurde. Bei mir z.B. „CoScheduleApp“ 🙂

      Freu‘ mich auf dich im Webinar und hoffe, ich kann’s für dich gut erklären!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  11. Hallo Claudia,
    dieser Artikel und vor allem Deine nicht vorhandene Reaktion auf Kommentare sind ein Beispiel dafür, wie mann es nicht machen sollte, wenn man mehr Traffic generieren möchte. Ist mir unbegreiflich, wie Leute, die meinen anderen sagen zu können, wie’s richtig ist, dann völlig darauf verzichten, auf Kommentare zu antworten. Wenn das zuviel für Dich ist: Mein Tipp: man kann auch die Kommentarfunktion abschalten. Damit blamiert man sich weniger als daruch, nicht zu antworten.

    • Autsch, Ulrike – ich war den ganzen Tag dabei, in Facebook und Twitter zu antworten – und jetzt ist meine Zeit für Kommentare.
      Aber ist OK – jetzt weiß ich wenigstens, wer den sehr ausführlichen anonymen Kommentar in der Umfrage hinterlassen hat.
      Danke für deine Meinung – danach hatte ich ja gefragt …

      Liebe Grüße,
      Claudia

    • Boah, Ulrike. Also Claudia hat sich hier sicher nicht blamiert.
      Man kann am Tag auch anderes unternehmen, als sekundenweise zu schauen, ob es neue Kommentare im Artikel gibt …

    • Ulrike, schau mal, das hat Claudia oben im Artikel geschrieben:

      „Solange auf das Publikum eingegangen wird, wird auch Persönlichkeit, Engagement und Seele (also eigentlich „social“) hineingebracht.

      Und das ist es, was in meinen Augen Social Media ausmacht.

      Nicht ständige Anwesenheit.“

      Soweit ich das sehe, hat Claudia sich gestern die Mühe gemacht, alle vielen Kommentare hier noch am selben Tag zu beantworten. Das ist schon sehr zeitnah. Nun weiß ich nicht, wieviel Zeit zwischen Deinem Kommentar und ihrer Antwort lag, aber es können maximal 24 Stunden gewesen sein.

      Das hier ist ein Blog, kein Chat.

      Nicht jeder von uns hat die Zeit, jede Minute seines Arbeitstages im eigenen Blog eingeloggt zu sein um Kommentare minutös zu beantworten.

      Die Erwartungshaltung auf einen Blogkommentar SOFORT eine Antwort zu erhalten finde ich schon ziemlich krass …

    • Hallo Ulrike, Claudia macht alles richtig. Das nennt man Zeitmanagement. Wer Erfolg haben will und das Abenteuer Home-Office meistern möchte, muss seine Zeit im Griff haben.

      Und darum geht es hier doch im Blog oder? Abenteuer Home-Office!

      Die Antworten auf einem Blog passieren teilweise zu ganz unterschiedlichen Zeiten. In Echtzeit zu reagieren ist ein totaler Zeitkiller. Es würde mich jedes mal aus meiner Arbeit reißen. Was soll man machen, wenn man ein Workshop gibt? Laufende Projekte bearbeiten muss und und und.

      Alles sofort unterbrechen? Dann abgehetzt und nicht bei Sache antworten? Nein, Danke! Das wäre nämlich absolut unprofessionell.

      Claudia nimmt sich Zeit und zwar dann, wenn sie die Zeit hat. Bzw. wie ich herausgelesen haben, nimmt sie sich die Zeit. Plant sie ein. Und das ist gut so. Anders kannst du deinen Lesern nicht gerecht werden. Außer du hast natürlich nichts weiter zu tun, als zu Bloggen.

      Man sollte sich ein Beispiel an ihr nehmen und kann noch eine Menge von ihr lernen!

      Ich wünsche dir und allen anderen noch einen entspannten Tag und viel Erfolg im Abenteuer Home-Office!

  12. Liebe Claudia,

    da ich weiß, wie wichtig Interaktion ist, reagiere ich – egal, ob eine Nachricht automatisch abgesetzt wurde oder nicht. Ich werde auf anderen Profilen etc. oft auch aktiv, weil ich andere damit unterstützen möchte.

    Leider denken nicht viele so. Ein wenig mehr Networking könnte nicht schaden.

    Und zu deinem Kommentar, liebe Ulrike:

    Wir sind alle nur Menschen. Und da kann man Kommentare schon einmal übersehen. Wenn dir Claudias Reaktion wirklich wichtig ist, gibt es zig Kanäle um nachzufragen.

    Herzlichen Gruß
    Huberta

    • Hallo Huberta!

      Du bist für mich ein absolutes Vorbild, was Netzwerken und Co. angeht – danke für deine Antwort auf Ulrikes Kommentar – aber ich habe nichts übersehen, sondern gezielt erst am Abend Zeit fürs Antworten eingeplant. Das muss drinnen sein, dass ich binnen 12 Stunden reagiere und nicht im Minuten-Takt ;-).

      Schönen Abend und danke, Huberta!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  13. Carina sagt

    Liebe Claudia,

    vielen Dank für diesen Artikel. Mir war das gar nicht so bewusst. Ich nutze selbst auch ein Tool, um meine Beiträge zu planen. Und ich klicke Beiträge an, egal, ob sie über ein Tool oder „in echt“ gepostet wurden.

    Klasse, dass du mit diesem Artikel für die Thematik sensibilisierst.

    Liebe Grüße
    Carina

    • Sehr gerne Carina! Mir ist durch die Kommentare und die Diskussion auch einiges bewusst geworden: ich teile oft, vergesse dann aber „Gefällt mir“ zu klicken und es fehlt oft der Hinweis, dass es sich um einen älteren Blogartikel handelt, wenn ich denn ältere teile …

      Sehr spannend alles, danke!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  14. Pingback: 3 Tipps, wie du die Arbeitszeit für dein Business verringerst und mehr schaffst | Lydia Wilmsen

  15. Liebe Claudia, danke für deinen Top Beitrag! Er hat gleich Einzug in meinen heutigen Blogartikel gehalten 🙂
    Für mich ist es vollkommen egal, wie ein Beitrag gepostet wurde. Eher negativ fällt mir ständige Eigenwerbung mit Posts bestimmter Menschen in vielen verschiedenen Gruppen auf – auch wenn händisch gepostet 😀
    Ich finde, es kommt total auf die Intention an, wie ein Artikel verfasst wurde. Schneller, schlechter Content händisch oder mit Tool verteilt -> schlechter Nachgeschmack. Toller Beitrag händisch oder mit Tool verteilt -> super!

    Ab einer bestimmten Business-Größe find ich es auch eher unseriös, wenn sich die Betreffenden keine externe Hilfe (sei es Tools, VAs, etc.) holen. Dann geh ich eher von Überforderung und Stress bei derjenigen Person aus. Denn irgendwann ist es einfach nicht mehr zu schaffen ohne „Hilfen“.

    Danke, dass du das Thema angesprochen hast!
    Liebe Grüße
    Lydia

    • Liebe Lydia,

      vielen Dank für deine Worte und das Verlinken in deinem Blogbeitrag! Sehr spannend, dass du das benutzen von Tools als Indikator für Professionalität siehst, ich erlebe eher, dass das als „Distanz“ wahrgenommen wird. Weißt du was ich meine?

      Liebe Grüße,
      Claudia

      • Ja genau, manche nehmen es als distanziert wahr. Ich finde es – wie gesagt guter Content vorausgesetzt – strange, wenn jemand ein großes, gut laufendes Business hat und dann alles händisch postet (außer vielleicht es macht ein VA). Wenn z.B. die Kernkompetenz Coaching oder Seminare sind und die Person verbringt zwei Stunden täglich damit, Content zu posten etc., spricht das aus meiner Sicht eher dafür, dass sie keine Aufträge hat 🙂
        Es geht jedoch ums Posten und nicht um das Antworten auf Kommentare, also Netzwerken und Verbindung zu anderen Menschen pflegen. Das halte ich für sehr wichtig.

        Liebe Grüße
        Lydia

        • Hallo Lydia!

          Nun, der Schluss „hat keine Aufträge“ hat sich bei mir noch nie aufgetan, muss ich ehrlich sagen. Da kommt es doch auch auf das Business-Modell an, denke ich mir? Wenn z.B. jemand ausschließlich (oder hauptsächlich) Online-Kurse verkauft, dann kann die aktive Live-Präsenz in den Sozialen Netzwerken durchaus eine sinnvolle Strategie sein?

          Danke auch für den Hinweis aufs Antworten – das kann nicht oft genug betont werden!

          Liebe Grüße und danke für die Diskussion!
          Claudia

          • Hehe liebe Claudia,
            da muss ich in der Tat ein wenig zurückrudern, denn ich glaub so ist es wirklich missverständlich rübergekommen 😀
            Was ich sagen wollte, ist, dass ab einer bestimmten Business-Größe externe Hilfe einfach angesagt ist. Sowohl, um die eigenen Klienten bestmöglich zu versorgen (du schreibst weiter unten, dass du bestimmte Beiträge zeitlich gar nicht schaffen würdest zu veröffentlichen). Als auch, um sich nicht in nen Burnout und/ oder Überforderung hineinzuarbeiten und Familie/Freunde zu vernachlässigen.
            Ich hab in meinem obigen Kommentar zu sehr abstrahiert von „händisch posten“ = unprofessionell. So hab ich das absolut nicht gemeint, denn Live-Präsenz ist extrem wichtig.
            Es ging mir eher so um das größere Thema „Unternehmer-Mindset“, mit dem ich mich in meinem Business viel beschäftige. Sich ab einer bestimmten Unternehmens-Größe ein Team aufzubauen, dazu kann ich nur immer wieder ermutigen.
            Evtl. gehört dazu eben auch das Verwenden von Posting-Tools oder virtuellen Assistenten, die das übernehmen. Wobei der Inhalt natürlich ursprünglich von einem selber stammt.
            Irgendwo weiter unten stand es auch und ich finde es ist eine tolle Möglichkeit: Postings einerseits automatisieren (auch in Gruppen) und andererseits selber kommentieren und eine Diskussion ermöglichen und ab und zu auch mal live Posts, „aus dem echten momentanen Leben“. Mal ein live Video, ein Bild aus dem Office, whatever…
            So, ich hoffe ich hab alle Klarheiten beseitigt 😀 und wünsch dir noch einen schönen Sonntag!
            Auch von mir ein herzliches Dankeschön für die Diskussion!
            Lydia

          • Liebe Lydia,

            diese verflixte schriftliche Kommunikation – danke, dass du dir die Mühe machst, das genauer zu sagen! Ja, damit kann ich 🙂

            Liebe Grüße,
            Claudia

  16. Pingback: Ist Automatisierung böse? 3 leichte Möglichkeiten zum Einstieg › Abenteuer Home-Office

  17. Nun möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben 🙂 Ich klicke prinzipiell auch Beiträge an, die per Coschedule oder einem sonstigen Tool veröffentlicht worden sind. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass nicht alle 5 Minuten ein automatisiertes Posting erscheint und man langsam aber sicher die Augen verdreht rein nach dem Motto:“ Ach herrjeh, der / die schon wieder „!
    Viele automatisierten Postings sind lieblos geplant, einfach nicht durchdacht und dann kann es auch schon vorkommen, dass mehrere Beiträge exakt zur selben Zeit gepostet werden.
    Spätestens ab diesem Zeitpunkt bin ich weg!

    Also, um es kurz auszudrücken, Egal, ob ein Tool dahinter steckt oder die Beiträge manuell gepostet werden, haben die Beiträge Mehrwert, dann werden sie auch gerne angeklickt.
    Lass dich nicht verrückt machen Claudia, ich finde, es ist alles im grünen Bereich, mehr als das!
    Liebe Grüße aus Baden-Württemberg und freue mich schon sehr auf das Webinar mit CoSchedule 🙂
    LG Tina

    • Tina, welche Ehre, dich hier zu lesen, vielen Dank! Genau dieses Posten von mehreren Beiträgen zur selben Minute – bzw. das Vermeiden davon – hat mich dazu bewogen, mich auf ein Tool zu beschränken. Das ist mir nämlich auch manchmal passiert …

      Nein, ich mach‘ mich eh nicht verrückt, allerdings möchte ich „über den Tellerrand“ schauen. Gerade wenn man so „in der Blase“ sitzt, ist es gut, sich auch einmal umzuhören, wie andere denn das sehen. Aber auch die verstärkte Reaktion auf meine Postings seitdem ich CoSchedule mit den Templates verwende, zeigt mir, dass ich nicht ganz falsch liege. Wobei: es liegt nicht nur am Tool, sondern sicher auch daran, dass ich durch die Templates und Platzhalter „gezwungen“ bin, mich intensiver mit meinen Postings auseinanderzusetzen. Das ist ein Aspekt, der gar nicht so rauskommt.

      Schönen Abend und ich hoffe, das Webinar war erhellend, auch wenn ich die letzten Fragen im Chat einfach nicht angezeigt bekommen habe. Antworten kommen dann per Mail …

      Liebe Grüße,
      Claudia

      • Hi Claudia, nun , das Webinar war so klasse, dass ich doch flugs Hootsuite gekündigt habe und nun CoSchedeule ausprobiere 😉 Mal sehen wie ich damit klar komme, aber bislang habe ich noch jedes Tool „geknackt“ 🙂

        Vielen dank für die Mühe die du dir da gemacht hast. Thumbs up!!!

        • Ui, du bist ja flott im umsetzen, gratuliere! Wenn du Hilfe brauchst, weißt du ja, wo ich wohne 😉

          Sehr gerne, hat wieder einmal Spaß gemacht!

          Liebe Grüße,
          Claudia

  18. Liebe Claudia
    Du sprichst mir so aus der Seele.
    Ich finde es schon fast anmaßend von Lesern, sehr wohl darauf zu achten ob ein Artikel in Echtzeit oder per Planner versandt wurde, nicht aber darauf zu achten, wie und ob sie sich selbst in den sozialen Medien darstellen. Wäre sie nämlich selbst Ersteller von Posts, Blogartikeln, Newslettern, Freebies und Fachartikeln, dann wünschten sie sich bestimmt auch eine Anerkennung ihrer Leistungen. Auch Online-Business-Menschen haben mal Urlaub, Wochenende, Feierabend, Schicksalsschläge, Krankenzeiten, Familienfeiern und sind einfach mal müde oder möchten Zeit mit den Kindern oder Enkeln verbringen oder haben so ganz nebenbei noch einen Vollzeitjob. Mir zeigt eine solche Reaktion nur, dass derjenige, der einen guten aber geplanten Post nicht liked oder teilt oder gar kommentiert (was leider völlig vernachlässigt wird) mit Sicherheit noch nicht in dieser Zeit angekommen ist und sich auch noch nicht mit Social Media auseinandergesetzt hat. Schlimmer noch, da scheint jemand nur Infos zu konsumieren, selbst aber keine zu verbreiten. Das behaupte ich so dreist, weil doch sonst derjenige wüßte, dass es für manche Artikel megagut ist, sie zwischen und 23.00 und 24.00 Uhr zu posten und dann gleich morgens um 5.30 Uhr wieder. Gut, natürlich kann man es zu diesen Zeiten händisch erledigen, nur wie lange hält man dies durch, bis das erste Mal etwas dazwischen kommt. Und was passiert im „echten Leben“ , werden Wiederholungssendungen weggeklickt? Lieder aus den 80ern überhört? Die 2. und 3. und 4. Buchauflage verschmäht? Hm, auch wenn es krass klingt, ich denke, so etwas schreiben völlig Unwissende mit überzogenem Anspruch und einer sehr ausgeprägten Selbstherrlichkeit. Jeder, der einen Blog, eine Seite und eine Gruppe hat, Webinare hält, twittert, wertvollen Content liefert und Videos und Audios oder Podcast dreht oder gar alles zusammen-wie die meisten Solopreneure- sollte über solche Äußerungen lediglich müde lächeln. Ja, ich weiß, ich lächle auch grad nicht drüber, sondern schreibe mir die Finger wund, weil ich es so leid bin, mich ständig gegen diese Art der Ignoranz und diese Kultur des Nichtwertschätzens zu wehren. Es gab Zeiten da waren Informationen Holschulden. Inzwischen haben Konsumierer den unfassbaren Luxus, sich Informationen, Tipps, Ratschläge, E-Books, Workbooks und was weiß ich nicht noch alles, kostenlos und rasend schnell liefern zu lassen und sondieren nur noch wie ein Eichhörnchen-nehm ich es mit oder lass ich es liegen-oder später oder nie oder löschen? Jeden Tag bin ich dankbar, wenn wieder eine Frage gelöst wird, die ich noch gar nicht gestellt hatte oder ich einen wertvollen Beitrag entdecke. Leute, wir Social Media Anbeter sollten einen Ehrenkodex für uns manifestieren und wer diesen nicht wahrt, fliegt. Claudia, nimmst Du die Herausforderung an? Danke für Deinen wunderbaren Artikel mit diesem Impuls. Das er mich voll angetriggert hat, muss ja wohl hier nicht mehr klargestellt werden 🙂

    • Oh, Elke – ich seh‘ dich vor meinem geistigen Auge direkt hüpfen und gestikulieren ;-).

      Du hast Recht, das hat sich total geändert von der Hol- zur Bringschuld. Spannender Gedanke … eigentlich kann man das auch in Online-Kursen manchmal beobachten, wenn ich so darüber nachdenke?

      Hmmm … Ehrenkodex … nein, das ist glaube ich nicht mein Ding ;-). Ich möchte auch niemandem eine böse Absicht unterstellen, Vieles kommt sicher auch aus einer gewissen Unwissenheit heraus. Ich bin ja jetzt schon recht lange im Netz unterwegs und komme kaum mit der Entwicklung nach. Und jetzt stell‘ ich mir vor, dass da jemand völlig neu herein kommt. Das muss ja der blanke Wahnsinn sein, oder? Also: wenn so etwas auffällt, einfach ein paar Jahre zurückschauen und gelassen bleiben. Ich wurde ja GsD noch nie so richtig angegriffen – wenn Kritik kommt, dann überprüfe ich die Richtigkeit (für mich). Stimmt es, dann ändere ich es. Wenn nicht, hülle ich mich in meinen Umhang mit Lotuseffekt und gut ist.

      Wünsche dir einen angenehmen Abend!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  19. Liebe Claudia,
    ich verwende kaum ein Tool, dafür nutze ich dir FB-eigene Planungsfunktion. Warum teuer eines bezahlen, wenn FB das sowieso anbietet.
    In letzter Zeit sind die Beitragsreichweiten wieder gestiegen. Ich poste reihum alle Medien und auch Inhalte von Partnern oder andere für meine LeserInnen relevante Inhalte.
    Wenn ich bestimmte Beiträge in Gruppen
    poste, wo die Inhalte passen, steigen die Zahlen massiv.
    Ich like, was mir gefällt, ich finde es lächerlich, einen Post danach zu bewerten, ob er per Hand oder per Hand in ein Tool und von da ins FB kam …
    Interessante Diskussionen hier! Ich bin auch schon auf die Challenge von Katrin Hill gespannt!
    Lg
    Eva Laspas

    • Hallo Eva!

      Die FB-eigene Planungsfunktion habe ich auch eine Zeit lang verwendet, das geht ganz gut. Und jetzt kommt as „Aber“ ;-). Aber damit geht eben nur FB-Seiten, darum bin ich davon abgekommen. Ich bin mir jetzt nicht sicher – aber diese geplanten Postings werden nicht irgendwie von FB markiert, oder?

      Schönes Wochenende!
      Claudia

  20. Hallo Claudia,

    ich benutze Hootsuite, hauptsächlich für Twitter, da ich hier am häufigsten poste, weniger oft auch für ander Social-Media-Kanäle.
    Ich verstehe ehrlich gesagt die ganze Aufregung um das Thema nicht so ganz.
    Soll jeder für sich regeln wie er will, wem es nicht passt, wie oder wann gepostet wird, der klickt nicht – na und? Dann soll er’s bleiben lassen ;-).
    Wenn man natürlich das Gefühl hat, es bringt nichts, wird es Zeit zu hinterfragen, warum so wenig Reaktion kommt und dann etwas zu ändern.
    Bei automatisierten Posts kommt es ganz drauf an, wie sie erstellt sind. Ich klicke automatisierte Posts tatsächlich weniger. Das liegt aber nicht daran, dass über ein Tool geplant wurde. Sondern dass ich, wenn ich eine Seite schon länger folge, entweder den Post schon kenne (wenn häufig wiederholt wird) oder mir die Frequenz zu hoch ist (wenn manche dann übertreiben, was beim automatisierten Posten nun mal häufiger vorkommt als beim händischen posten ;-)).
    Mit dem richtigen Fingerspitzengefühl genutzt und als Ergänzung zur persönlichen Anwesenheit auf den Kanälen finde ich die Möglichkeit zum Automatisieren prima.
    LG Jutta

    • Hallo Jutta!

      Vielen Dank für deinen Beitrag zur Diskussion! Du bringst nämlich ein sehr spannendes „Henne-Ei-Problem“ mit herein. „Wenn die Reaktion weniger wird …“. Genau! Oft ist da, wie du schreibst nämlich nicht das automatische Posten der Grund, sondern WAS veröffentlicht wurde.

      Im Webinar kam auch die Frage nach zu hoher Frequenz und die ist absolut berechtigt. Da heißt es bei aller Automatisierung wirklich täglich drauf zu gucken, dass es nicht zu viel wird. Einfach die Kanäle befüllen und dann nicht mehr draufzuschauen ist sicher der falsche Weg.

      Schönen Abend noch!
      Liebe Grüße,
      Claudia
      P.S. Aufgeregt find‘ ich die Diskussion nicht, oder?

  21. Hi Claudia,

    da scheinst du ja den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben 🙂
    Ich nutze auch die FB Planungsfunktion und fahre damit sehr gut.
    Mich persönlich hat es anfangs auch abgeschreckt, wenn ich Posts andere von Hootsuit etc gesehen hab. Als Unternehmerin weiß ich inzwischen, was sich dahinter verbirgt etc., aber ich denke, viele Privatpersonen wissen das nicht und dann kann es schon irritieren… 😉

    Liebe Grüße!
    Carolin

    • Hallo, Carolin!

      Vielen Dank für deinen Kommentar – ich glaube auch, dass (nicht nur dieses Thema) erst spannend und transparent wird, wenn man selbst in die Situation kommt, es selbst zu verwenden. Ich kann mich auch daran erinnern, dass mir das total lange überhaupt nicht aufgefallen ist – bis zu den ersten Artikeln, die ich über Automatisierung gelesen habe …

      Liebe Güße,
      Claudia

  22. Liebe Claudia,

    das Automatisieren ist eine spezielle Sache, beobachte ich. Da gibt es Gruppen, die waren lange mit sehr viel Mehrwert und irgendwann werden die täglichen Posts automatisiert und die Gruppe lahmt… und ich gebe zu, mich animiert das auch kaum noch zum Schreiben. Es gibt schon Reflektion dann, jedoch wird die Aktivität insgesamt dann extrem weniger. Der Schwerpunkt geht dann über in verkaufte Dienstleistung, da ist ja auch nichts dagegen einzuwenden. Ob die Gruppe damit ihren bisherigen Sinn verfehlt hat? Zumindest verändert dieser sich deutlich. Da macht mir die Gruppe als TN meist nicht mehr viel Freude und ich ziehe mich zurück.
    Es gibt Ausnahmen, zu denen Du zählst, deine Posts – obwohl einige automatisiert – sind immer Mehrwert und da antworte ich auch gerne.

    Ich finde das Thema eben schwierig. Meine Beobachtung ist – irgendwann sollen die Teilnehmer die Gruppe am Leben erhalten? Jedoch die Gruppe leidet, wenn sich persönlich die Leitung zurück zieht. Die Beobachtung ist, dass TN auch viel weniger dann kommentieren, und damit macht es für mich auch weniger Freude, überhaupt einen Beitrag einzustellen. Wenn automatisiert die Frage kommt: Zeig dich hier, wir unterstützen dich – glaubt es keiner und kommentiert dann keiner. Und ich bin überzeugt, in diesem Verhalten unterscheiden sich UnternehmerInnen nicht von Privatpersonen.
    Ist es vielleicht vergleichbar, ob eine Postsendung per Infobrief oder per normalem regulärem Brief kommt? Genau da verhalten sich die Empfänger nämlich auch so different.

    Ich meine, optimal wäre, wenn zu wenigen automatisierten Beiträgen immer wieder spontane Postings dazu kommen, was du selbst ja tust. Dann ist eine gewisse kleine Routine automatisiert und der Rest findet sich auch.
    Doch da kommt mir die Frage: Was sparst du mit der Automation tatsächlich?

    Ich weiß sehr wohl, Gruppe leiten und betreuen ist ein Haufen Arbeit… die Ideallösung habe ich auch noch nicht.

    Ganz liebe Grüße aus Fulda
    Ute

    • Hallo Ute!

      Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Du hast damit das Thema „automatisches Posten in Facebook-Gruppen“ hereingebracht – was ich beim Veröffentlichen des Beitrags eigentlich gar nicht so im Blick hatte.

      Und ja, es ist schwierig. Aber auch hier erlebe ich es in Gruppen, dass der Zusammenhalt der Mitglieder so groß ist (auch in großen Gruppen!), dass sie nicht dauernd von der Gruppenleitung bespaßt werden müssen, damit sich etwas tut. Ich poste die regelmäßigen Gruppen-Postings (auch in der Gruppe zu meinem Online-Kurs) gerne händisch – aber auch hier gibt’s geplante Posts mit Inhalten, die meiner Meinung nach zu vergangenen Fragen oder Diskussionen passen könnten …

      Ich hab‘ aber eben auch überhaupt kein Problem mit automatisierten regelmäßigen Posts in Gruppen.

      Zu deiner Frage: „Was sparst du durch die Automatisierung tatsächlich?“
      Wirklich jede Menge Zeit und vor allem auch Energie. Ich mache mir 1 x Gedanken dazu (da bin ich im Kreativ-Modus) und nicht 10 x am Tag. Wenn ich das nicht so machen würde, würde ich wahrscheinlich vieles gar nicht verteilen, weil ich das schlicht nicht schaffen würde. Ich persönlich stecke meine Zeit lieber ins Beantworten von Kommentaren als in Tätigkeiten, die ein Tool wesentlich präziser und vor allem verlässlicher für mich erledigen kann.

      Liebe Grüße,
      Claudia

  23. Thomas sagt

    Ich habe die vorherigen Kommentare nicht gelesen, aber möchte anmerken, dass es mir egal ist, ob es mit einem Tool oder direkt gepostet wurde.

    Mit vielen Tools kann man nämlich auch direkt posten. Das mache ich regelmässig mit Klout (FB/TW) direkt und ohne Planung.

    • Hi Thomas!

      Danke für den Input, das Tool kenne ich gar nicht. Was halt für die Planung spricht ist, dass man sich nur 1 x Gedanken dazu macht und es dann „abhaken“ kann. Das direkte Posten unterbricht mich zu oft. Aber egal wie es funktioniert, Hauptsache es funktioniert!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  24. die müde Sarah, die darauf wartet, dass der Computer mit dem Backup fertig wird sagt

    Hui, also über mangelnde Kommentare kannst du dich nicht beschweren.
    Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem nicht.
    Immer wenn irgendetwas Zahlen auswertet schauen wir darauf. Es ist ja sehr schön, etwas messen und vergleichen zu können, aber geht es darum? Mein neues Handy hat einen Schrittzähler und gibt mir als Ziel 10.000 Schritte am Tag vor. Irgendwann bin ich abends im Wohnzimmer Kreise gelaufen, um auf 10.000 zu kommen, dann habe ich einen Moment innegehalten und mich gefragt, was ich hier eigentlich tue.
    Was ich sagen will: Es geht nicht um die Zahlen die Facebook auswirft.
    Ich überfliege statt Facebook bspw. nur die Mails von Facebook, wenn mir darin ein verlinkter Titel gefällt, nutze ich direkt diesen Link. Es gibt (inzwischen) so viele relevante, interessante, inspirierende und schöne Inhalte auf Facebook, wenn ich das lesen wollte bräuchte ich mehr als 24 Stunden täglich, also verpasse ich viel schönes. Das heißt nicht, dass es nicht relevant ist oder doof weil geplant oder schlecht, sondern nur, dass ich stattdessen gerade etwas anderes schönes tue. Wenn ich aber auf einem Foto markiert werde, schaue ich immer nach – zur Kontrolle, und manchmal finde ich es dann gut und like es.
    Was ich sagen will (und zur späten Stunde nicht auf den Punkt bringe ist): Leute, macht euch nicht verrückt.

    PS: Ich erwarte keine Antwort auf diesen Kommentar. Es ist schön, wenn jemand der Blogt auch auf Kommentare reagiert, aber ich finde es braucht nicht auf alles eine eigene Antwort. Es ist ja kein Ratgeber-Forum.

    • Liebe Sarah,

      auch wenn du nicht willst – du bekommst eine Antwort von mir 😉 Ich gebe dir Recht, verrückt machen ist nicht … und nicht immer bedeuten große Zahlen auch großen Erfolg. Man kann mit einer kleinen, treuen Leserschaft, mit der man eng in Kontakt ist, auch ein gutes Business führen.

      Find‘ ich schön: „Wenn ich etwas Schönes verpasse, dann nur, weil ich etwas anderes Schönes mache …“

      Also: ein schönes Wochenende wünsch‘ ich dir!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  25. Hallo Claudia,
    toller Beitrag. Ja, Social Media Automatisierung braucht auf jeden Fall eine gute Strategie und Tools, die die Kanäle nicht einfach stumpf mit Inhalten befeuern, sondern eher menschliches Verhalten simulieren und vor allem individuelle Anpassungen und unterschiedliche Formate pro Netzwerk zulassen. Schlecht formatierte, automatisierte Post sind ein Performance- und Interaktionskiller.
    Zur Reichweite der Facebook Posts haben wir gerade eine umfassende Analyse gemacht und herausgefunden, dass Bild-Posts wesentlich besser funktionieren als Link-Posts. D.h. es ist ein großer Unterschied, ob wir unsere Blogbeiträge als Link posten oder stattdessen ein Bild zu unserem Post und den Link im Kommentarfeld platzieren.
    Wir haben das in einem aktuellen Blogbeitrag beschrieben:
    https://www.blog2social.com/de/blog/steigere-die-organische-reichweite-deiner-facebook-posts/

    Beste Grüße
    Melanie

  26. Pingback: Tools - wann brauchst du wirklich ein neues? › Abenteuer Home-Office

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