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Mein Fazit aus dem Jahresabschluss Goodbye 2016

Mein Fazit zum Jahresabschluss

Jippieh, ich bin wieder da 🙂

Ganz ehrlich: die drei Wochen Blog- und Podcastpause haben auf der einen Seite sehr gut getan, sonst wäre der Trello-Kurs immer noch nicht fertig überarbeitet. Auf der anderen Seite hat mir irgendwie etwas gefehlt ;-).

Aber jetzt zum eigentlichen Thema, nämlich dem Abschluss der Dezember-Aktion Goodbye 2016.

Warum überhaupt ein Jahresabschluss und keine Challenge?

Ich wollte ein bisserl etwas Anderes machen. Nicht auf den letzten Drücker vor Weihnachten noch jede Menge Druck aufbauen, bis zum Jahresende noch so richtig reinzuklotzen, um alles fertig zu machen und dann mit hängender Zunge unter dem Weihnachtsbaum ermattet zusammenzuklappen. Sowohl der 24.12. als auch der 31.12. sind schließlich nichts anderes als ein Datum …

Aber: Der Onliner denkt – und die Gruppe lenkt! Was mir einiges an Überraschungen beschert hat, aber dazu später mehr.

Woraus bestand die Aktion?

Die Aktion war eigentlich ein kleiner Kurs zum Abschließen. Zuerst nur ganz klitzeklein angedacht wurde er in meinem Kopf immer größer – das kennst du vielleicht auch – und schließlich gab es:

  • 5 Missionen mit Video, Audio und Arbeitsblättern in einem geschlossenen Kursbereich
  • Zu jeder Misssion einen ausführlichen Blogartikel auf meinem Blog
  • Eine sehr aktive Facebook-Gruppe für die TeilnehmerInnen
  • Und natürlich eMails zu jeder Mission.

Und das alles, um insgesamt 19 Gewinne auszuspielen.

Mit diesem Video habe ich die TeilnehmerInnen im Kursbereich begrüßt – damit du auch die „Spielregeln“ dieser Aktion sehen kannst:

 

Die Themen zum Jahresabschluss

Mission 1: Offene Projekte

Diese Mission haben sich die TeilnehmerInnen quasi selbst geschaffen. Bei einer kleinen Umfrage unter den ersten TeilnehmerInnen in der Facebook-Gruppe noch vor Start der Aktion wurde als größter „Schmerzfaktor“ genannt, dass es so viele offene Projekte gibt. Bzw. dass der Überblick darüber fehlt, was noch alles in den Schubladen schlummert.

Daher habe ich das Thema im Blogbeitrag Fast fertig – was hält dich ab aufgenommen und gleich damit gestartet. Die Aufgabe war es, die offenen Projekte nach einer Entscheidungsmatrix zu bewerten, auszusortieren und sich für eines davon zu entscheiden.

Nein, nicht, um es noch schnell vor dem Jahreswechsel fertig zu machen, sondern den ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung zu machen!

Diese Mission war auch diejenige, bei der die meisten Blogartikel dazu entstanden sind. Z.B. diese beiden:

Von Susanne Speer nicht nur ein Artikel sondern gleich zwei Videos zu ihren offenen Projekten und der Aktion Goodbye 2016 – danke, dass ich das Video hier einbinden darf, Susanne!

Und von Davis Seedorf ein großartiger Artikel darüber, wie man den Fokus bei all den Projekten behält. Hast du schon einmal deine Projekte als Freizeitpark gesehen? Nicht? Dann schau‘ unbedingt vorbei!

Was an Rückmeldungen kam, hat mir wirklich das eine oder andere Tränchen in die Augenwinkel gedrückt …

„Ich komme zwar aus dem Projektmanagement und hatte daher meine Aufgaben recht gut unter Kontrolle, doch eine Bewertung nach dem Faktor SPAß war mir neu und gefällt mir richtig gut.“

„Liebe Claudia, jetzt kommt auch mein Beitrag zu dieser Aufgabe. Danke dafür, ich war schon wieder drauf und dran, mich mies zu fühlen mit all den unvollendeten Projekten und Ideen. Jetzt fühle ich mich aufgeräumter“

Mission 2: Negative Überzeugungen

Das war anscheinend der härteste Brocken bei allen Missionen. Es ging darum, eine hinderliche Überzeugung so herunterzubrechen, dass die Hemmschwelle gering genug ist, um sich selbst vom Gegenteil zu überzeugen.

Ja, da war es in der Facebook-Gruppe erst einmal recht still und ich hab‘ befürchtet, dass mir die TeilnehmerInnen reihenweise aussteigen werden … Aber einige haben sich dann doch aufgerappelt und es sind großartige Artikel und Kommentare daraus entstanden, wie z.B. dieser hier von Claudia Barfuss.

Und ein paar Rückmeldungen haben mir gezeigt, dass ich doch nicht so ganz falsch gedacht hatte, als ich diese Mission erstellt habe:

„Hmm… ich merke, dieses Goodbye2016 wird für mich vielleicht doch mehr, als nur ein Jahresausklang… Könnte gleichzeitig auch eine spannende Reise zu mir selbst werden. Ich lass mich mal überraschen.“

„Danke für die Anregung und auch ein bisschen die Verpflichtung sich mit diesem unangenehmen Thema zu beschäftigen. Ich hätte es lieber wieder verdrängt als mir über das „was und warum“ Gedanken zu machen.“

Mission 3: Was stört dich an deinem Home-Office?

Im dazugehörigen Artikel habe ich beschrieben, wie ich einen gruseligen Kasten in meinem eigenen Home-Office versteckt habe – und nach den Rückmeldungen stieg danach der Absatz von Schiebevorhängen und ähnlichen Behelfsmitteln beim großen schwedischen Möbelhaus um einiges ;-).

Mit dieser Mission kam wieder ein bisserl mehr Leichtigkeit in die Aktion und das war nach dem zweiten Thema auch dringend notwendig, denke ich.

Da wurde umgeräumt, aussortiert und natürlich auch Blogartikel dazu geschrieben, wie z.B. dieser hier von Elke Kaiser mit dem Titel Sauerkraut im Kopf.

„Durch deine Aktion bin ich endlich wieder zum Blogschreiben gekommen. Das soll auf jeden Fall auch im Neuen Jahr anhalten“

„Da meine Seite ja noch nicht online war, konnte ich erst heute einen Artikel schreiben.
Und dass ich überhaupt so weit schon bin, habe ich tatsächlich dir ein wenig zu verdanken. Denn das einfach anfangen…das wars.
Jetzt hab ich meine Perfektion in die Schublade gelegt und meine Seite schon online gestellt obwohl noch nicht alles fertig ist.“

Mission 4: Deine Fixkosten

Nach der Leichtigkeit kamen mit dieser Mission die TeilnehmerInnen dann wieder ein bisserl ins Grübeln. Mit meinem Beitrag Fixkosten – dein Freund und Helfer wollte ich den Fokus weg von den Umsätzen und hin zu den Kosten lenken. Zu oft habe ich schon gelesen, dass zwar die Umsätze gewaltig sind, aber im Endeffekt nichts übrig bleibt …

Einige haben sich sehr intensiv mit ihren eigenen finanziellen Aufwänden beschäftigt und auch darüber geschrieben. Z.B. Valerie Aspacher, die erstmalig geschaut hat, was sie ihr Hobby genau kostet  oder Maike von den Taschendamen, die die einzige Währung findet, mit der du dich nicht verschulden kannst.

„Liebe Claudia, auch hier wieder ein dickes Dankeschön! Ohne deine Aktion hätte ich mich niemals mit meinen Kosten beschäftigt. Weil ich es (noch) als Hobby betrachte… Ich bin erstaunt, wieviel Geld ich schon investiert habe!“

Mission 5: Erfolge sind zum Feiern da!

In der letzten Mission habe ich meine TeilnehmerInnen aufgefordert, für jedes Monat des vergangenen Jahres mindestens einen Erfolg aufzuschreiben. Zuerst kamen zwar einige Rückmeldungen, dass das so gut wie unmöglich ist, aber auch hier hat sich Dranbleiben ausgezahlt.

Denn wenn du ganz genau hinschaust und für dich auch definierst, WAS genau ein Erfolg ist, dann wirst du leichter fündig, wie z.B. Brigitte Spät in diesem wunderbaren Artikel.

Die großen Überraschungen für mich

Was ich wirklich als locker-flockige Aktion gedacht hatte, hat bei einigen TeilnehmerInnen Unglaubliches bewirkt und war für viele eine echte, massive Herausforderung.

Ich hatte wirklich nicht im Blick gehabt, sie zum Bloggen zu bringen! Ganz im Gegenteil, ich hätte eher gedacht, dass alle, die dabei mitmachen, bereits etablierte BloggerInnen sind.

OK, jetzt könntest du sagen: „Voll an der Zielgruppe vorbei„. Und du hättest sogar Recht damit. Meine KundInnen sind hauptsächlich Frauen, die bereits ein Online-Business haben und es mit meiner Hilfe organisiert und fokussiert betreiben möchten.

Aber abseits der absoluten Zahlen, Zielgruppen und all dem Gedöns war das für mich persönlich einer der reichsten Adventswochen, die ich in den letzten Jahren erleben durfte. So viele Gedanken anzustoßen, Blogs in die Welt zu schicken und so herzliches Feedback zu bekommen hat diese Wochen so bereichert!

Danke an alle TeilnehmerInnen dafür!

Jetzt aber zu den harten Fakten und meinen Erkenntnissen aus dieser Aktion

Zuerst möchte ich mich bei zwei Online-KollegInnen bedanken, die mir jeweils ein paar Puzzlesteine für diese Aktion geliefert haben:

Danke dir, Markus Cerenak: Du hast mir durch deine Aufgabe, über eigene Aktionen und deren Sinn und Zweck nachzudenken, in deinem BlogMomentum 2016 den richtigen Stups gegeben. Um TeilnehmerInnen zu aktivieren und gleichzeitig etwas für meinen eigenen Blog zu tun, war es goldrichtig, als Gewinn-Basis die geschriebenen Blogartikel zu nehmen.

Danke dir, Katharina Lewald: In einem deiner Webinare hast du mir den Impuls gegeben, die Frühanmelder auf dem Laufenden halten und in der FB-Gruppe bereits zu aktivieren. Daraus ist meine Umfrage entstanden, die dann ja auch maßgeblich an der Themenänderung „Schuld“ war.

Was hat nicht so funktioniert, wie gedacht?

In meinem Enthusiasmus habe ich erst nachträglich die Idee gehabt, den TeilnehmerInnen meinen Kurs Home-sweet-Office anzubieten. Dazu waren allerdings die Inhalte der Aktion nicht richtig! Wenn das hätte funktionieren sollen, hätte ich sie durch die Missionen viel mehr in Richtung Organisation führen müssen.

Da ich das erkannt habe, habe ich auch nur kurz gepitcht, einen Reminder geschickt – und das war’s dann auch.

Die Aktion hat teilweise für ziemlichen Stress gesorgt (was nicht unbedingt negativ ist, darüber habe ich in dieser Podcast-Episode berichtet) weil Teil der Aufgaben ein geschriebener Blogbeitrag war. Auf der anderen Seite: Einige sind endlich online gegangen oder haben ihre Freude am Schreiben wiederentdeckt – also super Ergebnisse!

Und natürlich hatte ich selbst auch den Zeitaufwand ein wenig unterschätzt. Nicht was die Erstellung der Kursunterlagen anbelangt, das hatte ich gut im Griff, aber die Betreuung der Teilnehmer war aufwendiger als geschätzt. Ich habe mich nämlich bemüht, jeden Artikel (soweit technisch möglich) zu kommentieren, die Kommentare bei mir am Blog zu beantworten und auch die geschriebenen Artikel in meinem Netzwerk zu teilen.

Mal gucken, ob ich das bei meiner nächsten Aktion auch wieder mache …

Die Zahlen:

  • 309 TeilnehmerInnen
  • davon ca. die Hälfte in der Facebook-Gruppe
  • 61 Blogbeiträge bzw. ausführliche Kommentare!

Warum haben „große“ Blogger nicht mitgemacht?

Das könnte sowohl am Zeitpunkt als auch am Thema gelegen haben. Oder daran, dass sie einen Redaktionsplan haben und den nicht umwerfen?

Ich überlege gerade für mich selbst: beim Blogmomentum von Markus Cerenak hatte ich gerade keinen prall gefüllten Redaktionsplan, somit konnte ich relativ gut mitmachen (auch wenn mich zu Beginn die Perfektionsfalle voll im Griff hatte).

Für die nächsten drei Monate ist mein Redaktions- und Projekteplan allerdings voll, da würde ich selbst es auch nicht schaffen.

Mein Fazit:

Hätte ich meine Zielgruppe besser definieren und ansprechen sollen? Vielleicht. Allerdings weiß ich jetzt, was mir entgangen wäre, hätte ich das gemacht: ich hätte viele Menschen nicht kennengelernt!

Möchte ich diese Aktion wiederholen? Auf jeden Fall :-). Am Freitag schließe ich den Kursbereich und dort wird er bis zum nächsten Dezember schlummern … um dann mit neuen Missionen gefüllt zu werden!

Hat sie für mein Business etwas gebracht? Auch ein eindeutiges Ja! Aus der ersten Mission wird ein neues Freebie entstehen und außerdem veranstalte ich am 17. Februar 2017 den ersten ganztägigen Online-Workshop zum Thema Projektplanung.

Zuerst mit einer Betagruppe, um dieses Format auszuprobieren (darum gibt’s auch noch keine Landingpage …). Wenn du jetzt zum Kalender greifst und dir den 17. Februar 2017 rot markierst, dann schreib‘ mir einfach eine eMail und ich nehme dich ganz unverbindlich als InteressentIn auf. Details folgen dann …

Werde ich beim nächsten Mal etwas anders machen? Ziemlich sicher … aber das lasse ich bis September ruhen und schau‘, was mich in der Zwischenzeit „anspringt“ 😉

In diesem Sinne wünsche ich dir ein wunderbares 2017 und danke, dass du mich hier und da weiter begleitest!

Jetzt freu‘ ich mich darauf, die GewinnerInnen über Facebook oder Mail zu benachrichtigen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Keine Zeit – und nie fertig?

Da hilft mein Audio-Kurs inklusive meiner besten Checklisten


 

8 Kommentare

  1. Liebe Claudia, vielen Dank für deinen Minikurs, der es mir erst möglich gemacht hat, mich mit dem letzten Jahr auseinander zu setzen. Es freut mich, dass dir meine kleine Videos gefallen. Zeichnen hilft mir, komplizierte Dinge auf den Punkt zu bringen.
    Dein Kurs hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, ich bin mir sicher für andere Teilnehmer auch!
    Ich bin froh, dass ich mir auf den letzten Drücker noch einen Ruck gegeben habe teilzunehmen – auch wenn ich nicht alle Missionen geschafft habe. Tatsächlich sind diese beiden meine wichtigsten, die ich mit deiner Fragestellung ein gutes Stück voran gebracht habe.
    Du kannst mit Recht stolz sein, auf das, was du angestoßen hast. Dass die Betreuung mehr Aufwand war, als du gedacht hast kann ich mir vorstellen. Welch ein tolles Feedback für deine treffenden, im wahrsten Sinne bewegenden Missionen!
    Ich würde mich sehr freuen im nächsten Dezember wieder mit dir und anderen aufs Jahr 2017 zurückzublicken und bin gespannt, was dir dann einfällt um deine Teilnehmer auf Trab zu halten.
    Herzliche Grüße
    Susanne Speer

    • Liebe Susanne,

      du hast Prioritäten gesetzt – gratuliere, genau so soll es sein! Das Stichwort „bewegende Missionen“ werde ich mir für das nächste Goodbye merken, vielen Dank dafür!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Liebe Claudia,
    vielen Dank für deinen wundervollen Kurs und deine viele Mühe. Ich bin beeindruckt, dass die Missionen bei mir immer noch nachwirken. So sehr, dass ich heute sogar noch etwas zu negativen Überzeugungen (Sport!) geschrieben habe… Du hast wirklich nachhaltige Themen ausgesucht, die mich mit Sicherheit auch noch in diesem Jahr begleiten werden.
    Ich bin gespannt auf die neuen Aufgaben am Ende des Jahres. Doch jetzt freue ich mich erstmal, neue Projekte zu starten (hoffentlich etwas fokussierter)
    Liebe Grüße
    Maike

  3. Hi Claudia,

    eine tolle Aktion! Falls du sie dieses Jahr wieder machst, kriege ich es hoffentlich rechtzeitig mit 🙂 Da der Dezember bisher mein umsatzstärkster Monat war, war es für mich ziemlich schwierig über Planung und Abschlüsse in jedweder Form nachzudenken und ich war froh, dass ich meine grobe Planung für 2017 schon im November gemacht hatte.

    Freut mich, dass dich mein Webinar inspiriert hat 🙂 Ich denke das war das Webinar zum Thema wie man eine erfolgreiche Challenge durchführt.

    Liebe Grüße
    Katharina

  4. Liebe Claudia,
    Danke, für den tollen Jahresabschluss.
    Bei den Blog-Artikeln habe ich die Hausaufgaben geschwänzt, aber wie bei vielen anderen, hat es mich dazu gebracht überhaupt wieder zu schreiben. Für mein Business gibt es auch bald wieder einen Blog. (Bei der nächsten Mission wird dann dort geblogt und verlinkt.)
    Du hast mit den Missionen so viel angestoßen!
    DANKE!

    • Liebe Sarah,

      Sehr gerne! Auch bei mir selbst wurde dadurch sehr viel angestoßen – ein toller Nebeneffekt :-). Und melde dich bitte, wenn dein Blog online ist!

      Liebe Grüße,
      Claudia

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