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Das geht sich nicht aus!

Verlässlichkeit

Im vergangenen Dezember war es das erste Mal …

Ich konnte nicht liefern.

Es lief die Aktion „Goodbye 2016“ und es ging sich einfach nicht aus, ich konnte nicht noch zusätzlich zu all den Inhalten für diese Aktion meinen Podcast ausliefern.

Damals habe ich das im Newsletter meinen LeserInnen gegenüber angesprochen, mich auch dafür entschuldigt, dass ich den Podcast ausgelassen habe – und bin nach der Aktion 3 Wochen in eine Schaffens-Pause (zumindest was Blog und Podcast anging) gegangen.

Das Stichwort war für mich „Verlässlichkeit“ und ich war überrascht, wie viele Antworten ich auf diesen Newsletter damals bekam. Die Inhalte waren in etwa die selben:

„Ich schaffe es leider eh nicht, alles zu lesen und zu hören, was du produzierst, es ist einfach zu viel …“
„Ich glaube nicht, dass es auffällt, wenn du hier und da deine Frequenz nicht einhaltest.“
„Ich denke, dass diese Verlässlichkeit gar nicht notwendig ist.“

Wie wichtig ist Verlässlichkeit beim Ausliefern von kostenlosen Inhalten?

Ja, damals hat das natürlich gut getan, das zu lesen – mein schlechtes Gewissen war etwas beruhigt. Aber selbst wenn du nicht jeden Artikel liest und jede Podcast-Folge hörst, ich habe mich dazu verpflichtet (dir und mir gegenüber), das genau so zu machen.

Und abgesehen davon, dass ich es nicht mag, wenn Dinge versprochen aber nicht gehalten werden (wer mag das schon …), kommt ein Aspekt dazu, der zum Stolperstein werden kann:

Wenn es egal ist, wann ich liefere, hat der innere Schweinehund ein mächtiges Instrument gegen mich in der Hand!

Ach, Claudia, macht ja nix – merkt eh keiner … kann ja keiner von dir verlangen …“ Und schwups, ist schon wieder ein Podcast zu spät online, ein Blogbeitrag nicht geschrieben.

Es liegt nicht am Wollen …

Genau so ist es mir in den letzten Wochen gegangen. In meiner Dezember-Pause konnte ich meinen Trello-Kurs komplett überarbeiten und habe dabei gemerkt, wie viel Aufmerksamkeit das regelmäßige Produzieren von Artikeln und Podcast-Episoden auf sich zieht.

Ohne das war es relativ leicht, den Fokus auf andere Projekte zu richten. Danach habe ich noch einen kleineren Kurs produziert (der sich gerade in der Testphase befindet) und vorigen Freitag den ersten Powertag zur Projektplanung abgehalten, was auch einiges an Zeit verschlungen hat.

Und wieder ist eine Woche ohne Podcast vergangen …

Mein Fazit: Es geht sich einfach nicht aus!

Aus der Feder von einer Expertin für Selbst- und Zeitmanagement? Jepp – ich kann nämlich auch keine Zeit herbeizaubern – leider ;-).

Was ich kann, ist mir einzugestehen, dass ich diese Schlagzahl nicht mehr aufrecht erhalten kann, wenn ich auch noch andere Projekte durchhalten, meine immer mehr 1:1-Kunden ordentlich betreuen und meinem Job in der Fixanstellung nachgehen will.

Es warten zwei bis drei große Brocken im nächsten halben Jahr

Projekt Nr. 1: Mein Kurs Home-sweet-Office ist nun fast 3 Jahre alt und ich möchte ihn wieder überarbeiten. Diesmal aber gleich so richtig … mit neuer Struktur, Tool-Box und vielen anderen Erweiterungen. Das braucht Zeit.

Projekt Nr. 2: Ich hab’s getan … mich beim Facebook-Masterkurs von Katrin Hill *) eingetragen. Das bedeutet wesentlich mehr, als einfach nur im Kurs dabei zu sein. Ich schätze, ich werde meinen Blog umbauen, neue Freebies entwickeln und mich in Facebook-Ads einfuchsen dürfen. Das braucht Zeit.

Projekt(e) Nr. 3: Am 17.2. hat mein erster Powertag stattgefunden. Ein komprimierter Online-Workshop zum Thema Projektplanung einen ganzen Tag lang.

Und es hat richtig, richtig Spaß gemacht! Und hat den TeilnehmerInnen richtig gute Ergebnisse gebracht! Das heißt, diese Art von Intensiv-Tagen soll es möglichst auch im kommenden Halbjahr öfter geben. Zu unterschiedlichen Themen.

Ja, und das reicht eigentlich auch schon ;-).

Was bedeutet das für Blog und Podcast?

Ich drehe die Schlagzahl herunter.

  • Es wird weiter am Montag frische Inhalte für dich geben. In einer Woche einen Blogbeitrag, in der Woche darauf eine Podcast-Episode, allerdings mit ausführlichen Shownotes, damit du auch etwas zum Lesen hast.
  • Auch die Webinare sind momentan ausgesetzt, hier warte ich noch ab, welche zeitlichen Auswirkungen der Kurs bei Katrin hat, bevor ich weiter Termine anbiete.
  • Der Mittwoch fällt somit in Zukunft aus, zumindest bis September 2017, denn da ist dann der Kurs bei Katrin Hill abgeschlossen und Home-sweet-Office fertig überarbeitet.

Und dann werden wir sehen, was wieder möglich sein wird!

Fazit

Mir fällt innerlich ein kleiner Stein vom Herzen … es fühlt sich gut an, selbst wenn es wahrscheinlich pro Woche „nur“ 4-6 Stunden sind, die ich mir erspare. Denn es geht nicht nur um das Produzieren dieser Inhalte, sondern auch darum, dass ich mich innerlich mit den geplanten Themen sehr intensiv beschäftige – und das kostet zwar keine aktive Zeit, aber viel Energie!

Zuletzt hoffe ich natürlich, dass du mir trotzdem als LeserIn treu bleibst und vielleicht daraus mit nimmst, dass du auch gut auf deinen Energie-Haushalt aufpasst und rechtzeitig die Reißleine ziehst, wenn du bemerkst, dass es sich eben einfach nicht ausgeht …

P.S. Und bleib‘ neugierig!

P.P.S. *) So gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine Provision erhalte, falls du darüber etwas bestellst – es kostet dich aber keinen Cent mehr, du unterstützt mich dadurch nur!


 

29 Kommentare

  1. Hoi Claudia
    Ich bin erleichtert das zu lesen 🙂 Bei Dir erscheint immer alles so leicht und ich habe mich schon mehrfach gefragt wieso ich das nicht hinbekomme. Für mich ist diese Frequenz auch besser, da ich gern von Dir lese/höre, aber mir manchmal einfach die Zeit dafür fehlt.
    Ich wünsche Dir viel Spass im Kurs und freue mich auf den nächsten Podcast.
    Herzliche Grüsse
    Claudia

    • Auch Hoi Claudia 🙂

      Bei allem „leicht“ – und ich empfinde das, was ich mache, meist auch nicht als schwer, sind die Grenzen einfach durch die Zeit gegeben. Ich hoffe sehr, dass ich nicht den Eindruck vermittle, dass immer alles easy-peasy ist, das wäre nämlich ein falscher …

      Mit System, Fokus und Planung und den passenden Tools ist sehr viel mehr möglich, als sich viele vorstellen können – aber eben auch nur begrenzt!

      Daher danke!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Mir geht es ähnlich wie Claudia B. Ich frage mich auch immer, wo ihr alle die Energie herholt für all das, was ihr anbietet? Ich kann da einfach nicht mithalten und habe mich in letzter Zeit auch gefragt, ob ich das überhaupt will.

    In meinem Kopf gibt es einmal diese ein Umsatzzahl, die ich gerne erreichen will. Daneben ist der Wunsch sehr präsent, nicht mehr nur hunderte Stunden vor dem PC zu hocken. Ich liebe die Technik und im allgemeinen auch die Dinge, die ich tue, hätte es aber gerne auch etwas leichter. Weniger Hamsterrad, mehr Lebensfreude und eine Stimme sagt mir, dass dies dann nicht mit meinem Umsatzziel zusammen passt.

    Ich seh‘ schon – ist eher so eine Mindset-Sache 😉 Das bleibt also ein spannendes Jahr 😉

    Lieben Gruß
    Irene

    • Hallo, Irene!

      Vielen Dank für deine Zeilen! Leichter ist ein gutes Stichwort. Und Kopf auch :-). Denn wenn du davon überzeugt bist, dass deine Umsatzziele nicht mit „leicht“ und Lebensfreude zusammenpassen – wie soll das dann funktionieren? Ich bin selbst noch nicht bei meinen Umsatzzielen angekommen, weiß aber, dass das auch damit zusammenhängt, dass es noch ein bisserl Zeit braucht, bis ich alle Räder gedreht habe, die mir beides (leicht und Umsatz) ermöglichen.

      Also: Mindset, wie du schon schreibst!

      Ich freu‘ mich schon auf unser Gespräch!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  3. Gratuliere, liebe Claudia!
    Loslassen und gleichzeitig dranzubleiben ist die hohe Schule des Erfolgsmindset.
    Ich kann es dir gut nachfühlen – ich kenne die Momente, wo die wohlorganisierten Abläufe und optimierten Strukur versuchen die Kontrolle über mein Leben an sich zu reißen.
    Zum Glück sitzen wir selbst in der Schaltzentrale unseres Lebens und können das große Erfolgsgeheimnis der Evolution für uns nutzen: Wir passen uns den Außenanforderungen an, formen unsere Umwelt nach unseren Bedürfnissen um und entwickeln uns so weiter.
    Solange die Richtung stimmt, ist alles gut.
    Herzliche Grüße,
    Tom

    • Hi Tom!

      Vielen Dank für deine Bestärkung! Du hast ja im Herbst so eine ähnliche (wenn auch in meinen Augen „radikalere“ im besten Sinne) Entscheidung getroffen … und es scheint dir gut zu tun, oder?

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  4. Hallo Claudia, ich habe mich eh schon die ganze Zeit gefragt, wo du nuir all die Kraft, Zeit und Energie hernimmst, zu bloggen, podcasten and more. Immerhin hat es in jedem Winkel der Erde nur einen 24 Stunden Tag, ich könnte da echt nicht mithalten..

    Die Zeit, die Du jetzt sparst kannst du ganz easy in dein eigenes Wohlbefinden investieren. Ein Sauna-Besuch, ein toller Kino-Abend oder ein gemütliches Zusammensein mit Freunden..
    Loslassen um Dranzubleiben – das praktiziere ich jedes Wochenende und es tut sooo gut 😉
    LG Tina

    • Hi Tina!

      Danke für deinen Kommentar! Was für ein Wink mit dem Zaunpfahl – ins eigene Wohlbefinden investieren … Ich danke dir dafür, dort hatte ich noch gar keinen Fokus! Das geht vielleicht nicht in den nächsten 6 Monaten, weil ich ja für Beschäftigung gesorgt habe (wenn auch eine andere als bisher), aber danach könnte ich die Lücken einmal damit füllen 🙂

      Danke dir!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Liebe Claudia,

    ich kann dir nur gratulieren, das ist eine super Entscheidung!
    Einmal für dich, dir den Stress zu nehmen, wieder ein gutes Gefühl zu haben und kein schlechtes Gewissen. Ich verstehe das seehr gut, dass man solche Versprechen halten will! Das geht mir genau so.
    Zum anderen aber auch für mich (oder uns): Mir war es auch einfach zu viel! Ich konnte nicht hinterherhalten mit lesen und das fand ich schade. Weil du eben wertvolle Inhalte und Tipps lieferst, die ich nicht einfach in einen Ordner schieben möchte, sondern lesen – und eben auch umsetzen.
    Das kommt bei deinen Themen ja hinzu: Das sind ja oft konkrete Tipps, die man ausprobieren und umsetzen kann und sollte, damit sie etwas bringen. Dazu brauche ich dann ja auch Zeit.

    Also von daher, alles richtig!

    Fröhliches Schaffen!
    Zamyat

    • Liebe Zamyat,

      ja, ich habe mich bei dieser Entscheidung auch an dich erinnert, das „zu viel“ hast du mir schon einmal rückgemeldet. Du bist also auch Teil dieser Entscheidung. Für „alles umsetzen“ wird es wohl weiter auch zu viel sein, denn das braucht mehr Zeit, als ich Zeit brauche, meine Inhalte rauszubringen. Aber dafür gibt es die Suche auf meinem Blog – und meine Kurse 😉

      Mit lieben Grüßen,
      Claudia

  6. Liebe Claudia,

    ich denke, in diese Situation kommen wir alle von Zeit zu Zeit. Denn nebenbei noch an großen Projekten zu arbeiten und sein Business umzubauen, das ist eine gewaltige Herausforderung. Zum einen zeitlich, aber auch, weil man oft in einem ganz anderen Modus ist. Sich selbst total zu überfordern, bringt niemandem etwas.

    Das Vorgehen, das du praktiziert hast und hier darstellst, ist in meinen Augen sehr unternehmerisch-professionell: Nämlich Bestandsaufnahme zu machen, den Herausforderungen ins Gesicht zu sehen und die Ressourcen neu einzuteilen.

    Chapeau! Und ein schönes Modell für alle, die in einer ähnlichen Situation sind oder über kurz oder lang sein werden.

    Herzliche Grüße
    Monika

    • Liebe Monika,

      vielen Dank, dass du mir auch ein paar Zeilen hinterlasst! Und danke für dein unternehmerisches Lob. Bei so einer Analyse und Neuordnung bin ich inzwischen Gott sei Dank schon schneller geworden. Das hat früher Monate gebraucht …

      Liebe Grüße
      Claudia

  7. Hallo Claudia,

    deinen Gedankengang kann ich absolut nachvollziehen. Vielen Dank für deine ehrlichen Beitrag.

    Ich finde übrigens, dass dein Handeln perfektes Zeitmanagement ist. Du hast erkannt, wo das Problem ist und gegengesteuert. Es gibt Menschen, die benötigen länger als eins, zwei ausgefallene Episoden, um zu das hinzubekommen. Oder Sie lassen nichts ausfallen und übernehmen sich. Und das kann ja nicht Ziel des Zeitmanagements sein: Um Teufel komm raus, alles zu schaffen, was man sich vorgenommen hat.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und freue mich auf die nächsten Inhalte!

    VG

    Pascal

    • Hi Pascal!

      Vielen Dank – aber wie schon bei Monika geschrieben, auch das ist eine Form von Training bzw. natürlich Erfahrung :-). Mit solchen Entscheidungen habe ich mich früher über Monate gequält, nur um dann zu bemerken „Wow, hätte ich das nur schon früher gemacht …“. Das (mein) Ziel von Zeitmanagement ist, sich nur das vorzunehmen, was man schafft – und den besten Output bringt. Wie auch immer der für dich selbst definiert ist.

      Sonnige Grüße
      Claudia

  8. Das Problem ist immer zwischen den Ohren. ….

    Oft stressen wir uns viel zu viel! Denken wir müssen noch mehr liefern.

    Ich habe 22 Mal Sonntags das Wort zum Sonntag auf Fb gehalten. Seit gestern ist Ende.

    Es entspricht nicht mehr meinen Zielen!

    Ein Nein oder ein Weniger ist mehr Wert als ein Viel ohne Inhalt.

    • Hi Mike!

      Vielen Dank für deine Zeilen! Gehe ich recht in der Annahme, dass es auch für dich ein gutes Gefühl ist, „Nein“ gesagt zu haben?

      Wünsch‘ dir einen schönen Tag!

      Liebe Grüße
      Claudia

  9. Liebe Claudia,
    danke für diesen Artikel. Ich erlebe mich auch oft in dem Dilemma, etwas zugesagt zu haben und dann geht es sich nicht aus, wie ihr Österreicher so schön sagt. Und ich möchte gerne zuverlässlich sein. Ich übe mich seit einiger Zeit, weniger auf meine Todo-Liste zu packen und das tut mir so gut und ich bin dann hoch zufrieden, wenn ich weniger Punkte tatsächlich geschafft habe.
    Außerdem bin ich ein Fan von Minischritten, damit habe ich schon einiges in mein Leben bekommen.

    Ich lese auch nicht alle deine Newsletter, aber immer wieder bin ich dann doch dabei, wenn es mich interessiert.

    Danke für deine so wertvollen Tipps.

    Liebe Grüße
    Brigitte

    • Liebe Brigitte,

      vielen Dank für deine Zeilen! Das ist in meinen Augen der einzig richtige Weg: weniger auf die ToDo-Liste packen, weniger „Ja“ und mehr „Nein“ oder „Später“ sagen – gratuliere dir!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  10. Hallo Claudia,

    ja, es geht sich nicht alles aus. Diese Erkenntnis hatte ich nach meinem Podcast-Start. Podcasten und Bloggen ist wirklich viel zusammen. Seit einigen Monaten ruht mein Podcast, wird aber dennoch weiterhin eifrig gehört, also alles gut für mehr Sichtbarkeit, Kontaktanbahnung und Kontaktpflege.

    Ich konzentriere mich auf guten Webinarcontent, Onlinekurse und Blogartikel. Das reicht.

    Heute habe ich mit Katrin Hill gesprochen. Wenn du in diesem Kurs dabei bist, dann muss ich da nochmal genauer schauen. Facebook Ads sind auch eine Baustelle für mich 🙂

    Viele Grüße von Sabine

    • Hallo Sabine!

      Wie schön, dich hier zu lesen, vielen Dank! Ja, auch Podcasten kostet einiges an Zeit, das hatte ich auch unterschätzt … Bin gespannt, ob ich dich beim Kurs von Katrin sehe, ich freu‘ mich schon sehr darauf!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  11. Liebe Claudia,

    danke für deinen Artikel.
    Er hat mich überlegen lassen, etwas aufzugeben, was ich „eigentlich“ weiterhin gerne anbieten möchte, obwohl es mir schon lange sehr viel Kraft raubt.

    Im Klopf-Kongress-Paket gab es bisher immer Transkripte aller Interviews.
    Da ich selbst auch gerne etwas nachlese, fand ich das einen tollen Service.
    Und ich weiß, dass viele Teilnehmer das sehr schätzen.

    Allerdings steht der Zeit- oder ggf. Kostenaufwand für mich in keinem Verhältnis. Daher überlege ich, die Transkripte erst einmal zu streichen.
    Wenn ich „Zeit und Lust“ habe, dann kann ich sie immer noch anfertigen (lassen).

    Alleine diese Überlegung gibt mir wieder Luft zum Atmen und es fällt eine Last ab. Herrlich!

    Danke, dass „gerade du“, die immer soooo konsequent, zuverlässig, pünktlich, sortiert & strukturiert ist und „alles schafft“ schreibst, dass du einfach schauen musst:
    Was schaffe ich noch? Was bekomme ich unter einen Hut? Wo darf ich kürzer treten?

    Das hat mich unheimlich bestärkt!
    DANKE!

    Liebe Grüße & weiterhin viel Spaß und Erfolg mit deinen Projekten
    Michaela

    • Vielen Dank, Michaela! Ich freu‘ mich total, dich angestupst zu haben <3. Ja, leider (oder Gott sei Dank?) sind auch mir trotz Struktur Grenzen gesetzt. So, wie ich die bisherigen Kommentare lese, ist es auch fast erleichternd für viele, wenn ich nicht so viel produziere 🙂

      Dass du die Transkripte selbst gemacht hast: Waaahnsinn! Ich weiß, wie lange das dauert, habe in früheren Positionen viel von Band geschrieben. Da gehört auch viel Übung dazu - und Spaß macht das nicht immer.

      Weiter viel Erfolg beim "Nein" sagen!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  12. Hallo Claudia,
    da hast du natürlich einen Punkt angesprochen, an dem wir alle irgendwie „kämpfen“.
    Ich habe aktuell genau die gleiche Empfindung … es geht sich grade nicht aus.

    Meine Schlussfolgerung ist allerdings eine andere. Ich bin grade auf der Suche nach einem Mitarbeiter, damit es sich dann wieder ausgeht und trotzdem alle Hüte bedient werden können (und sogar noch mehr).

    Ich bin gespannt, was du weiter berichtest!

    Liebe Grüße
    Henning

    • Hallo Henning!

      Das ist natürlich auch ein Weg – der für mich derzeit nicht in Frage kommt. Das mag ein Glaubenssatz sein, aber ich sehe bei vielen KollegInnen, 1) wie schwer es ist, jemand zu finden, der passt und 2) welcher Druck entsteht, wenn du für Angestellte verantwortlich bist …

      Ich wäre gespannt auf deine Erfahrungen bei der Suche!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  13. Liebe Claudia,
    ach ja, das kenne ich nur zu gut. Wie lange sage ich schon, dass ich z.B. mit meinem Podcast beginne … alles hat seine Zeit und damit ein Beginn und ein Ende oder eben eine Pause. Und andere Dinge haben höhere Prioritäten oder fallen leichter oder machen einfach mehr Spaß. Der Vorteil unserer Selbständigkeit ist halt auch, dass wir innehalten und Dinge verändern dürfen und können.

    Ach der Kurs von Katrin Hill wird bestimmt richtig toll, da juckten mir ebenfalls die Finger … doch …

    Ich freue mich zu sehen, wie es bei dir weitergeht und schicke dir eine Herzensumarmung 🙂

    Alles Liebe, Olaf

    • Hi Olaf!

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Wir können dann ja im Oktober am Inspi-Camp darüber plaudern, was sich bei mir durch den Kurs von Katrin getan hat 🙂

      Auch dicke Umarmung, ich freu‘ mich auf ein Wiedersehen,

      Liebe Grüße,
      Claudia

  14. Silvia sagt

    Hi Claudia,
    danke für deine Offenheit und deine super Inhalte, die ich sehr gerne lese und höre.

    Ich finde es klasse, dass du dein Business neben einer Festanstellung wuppst. Respekt!
    Und ich freue mich, dass du einen Weg für dich gefunden hast. Hört sich sehr stimmig und durchdacht an.

    Lass uns gerne wieder auf dem Inspi-Camp im Oktober plaudern und austauschen.
    Bis dahin, lass es dir gut gehen und genieß dein Leben!

    Ganz liebe Grüße aus Frankfurt
    Silvia

    • Hallo Silvia!

      Vielen Dank für deine Zeilen! Super, dann sehen wir uns spätestens am Inspicamp – schade, dass es noch so lange hin ist 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

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