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Motivationsloch? Die einzige Frage, die du dir jetzt stellen solltest …

Total im Motivations-Loch?

Motivation ist immer wieder ein großes Thema im Home-Office. Und eigentlich ist das völlig widersinnig.

Denn du hast es dir ausgesucht, im Home-Office zu arbeiten. Du hast dich dafür entschieden, dein Wissen und dein ganzes Herz in deine Selbständigkeit zu legen und warst dir sicher auch bewusst, was da auf dich wartet.

Und trotzdem passiert es, dass du völlig lustlos in den Seilen hängst, mit Zweifeln und Ängsten kämpfst …

Komisch, oder?

Motivation aus der Trickkiste

Es gibt viele Ansätze und sogar Tricks, wie du dich motivieren kannst.

  • Denke an deine große Vision.
  • Denke an deine Ziele.
  • Der 10 Minuten-Trick.
  • Schau‘ nur auf den nächsten kleinen Schritt.
  • Eat the frog.
  • Augen zu und durch ;-).

Und ja, auch bei mir liest du diese Tricks immer wieder. Und manchmal helfen sie auch.

In letzter Zeit wird mir allerdings immer bewusster, dass es oft nicht reicht, den Fokus auf die Zukunft zu lenken. Denn was jetzt gerade ist, das ist.

Der größte Motivations-Killer

Könnte es sein, dass es nur Bilder im Kopf sind, die sich zwischen dich und deine Motivation drängen?

Deine Bilder darüber, was du kannst – und was nicht.
Deine Bilder darüber, was du magst – und was nicht.
Deine Bilder darüber, was leicht ist – und was nicht.

Vor kurzem hat mich Michaela Ortmayer interviewt und gefragt: „Gibt’s einen Trick, den du anwendest?“ und sehr spontan sind mir zwei Fragen eingefallen, die ich mir oft stelle – und viel öfter stellen sollte:

Was ist jetzt gerade da?
Ist das Drama, das du gerade abspielst, real?

Im Podcast erzähle ich dir, was sich bei meinen letzten Motivations-Löchern so an Bildern herumgetrieben hat und wie ich sie gelöst habe:

  • Meine Landingpages sind potthässlich – ich kann das nicht.
  • Ich kann keine Verkaufs-eMails schreiben.
  • Zahlen-Ziele blockieren mich total.

Was wäre, wenn du deine Bilder im Kopf nicht hättest?

Wo kommen sie her, diese Bilder?

Wenn du jetzt annimmst, dass die meisten negativen Bilder deine eigenen sind, dann kann ich dich beruhigen: so viel, wie du dir ausmalst, ist dir sicher noch nicht passiert.

Wenn du genau hinschaust, mischen sich deine eigenen Erfahrungen mit denen von anderen. Was du vielleicht im Netz bei KollegInnen gelesen oder gehört hast, was Schlimmes passiert ist. Was nicht funktioniert hat. Womit sie gescheitert sind.

Das alles vermischt sich in eine Kakophonie von „geht nicht“, „kann ich nicht“, „ist gefährlich“.

Und ganz ehrlich: du würdest doch gegen deine Urinstinkte (Lebenserhaltung) handeln, wenn du dich auf diese gefährlichen Situationen einlassen würdest, oder?

Also alles so lassen wie’s ist?

Nein. Denn daraus ergibt sich die einzige Frage, die du dir stellen solltest, wenn du in einem Motivationsloch steckst:

Was wäre, wenn …

  • Wenn du davon überzeugt wärst, dass du super verkaufen kannst?
  • Wenn du Spaß an deiner Buchhaltung hättest?
  • Wenn es sich wäre, dass dir dein Produkt aus den Händen gerissen wird
  • Wenn du Interessenten wie Kunden behandeln würdest?
  • Wenn du so sportlich sein würdest, wie du möchtest?

Wie würdest du dich jeweils verhalten?

Was würdest du fühlen?

Wie würde es dir dabei gehen?

Wie wäre deine Körperhaltung?

Welche Bilder hättest du im Kopf?

Fake it – and make it!

Es geht nicht darum, etwas vorzuspielen oder dich mit Affirmationen zu überreden, dass du kannst oder bist, was du nicht kannst oder bist.

Aber du würdest dich doch völlig anders fühlen oder verhalten, wenn genau das Gegenteil von dem der Fall wäre, was ist. Also was spricht dagegen, dich so zu verhalten und zu fühlen als ob?

Wie geht es dir bei diesem Gedanken? Großer Widerstand – oder hast du etwa selbst schon Erfahrungen damit gemacht?

Schreib‘ mir im Kommentar, was du denkst – und welche Bilder du gerade jetzt im Kopf hast!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


P.P.S. Schon gesehen? Der Kurs zur 1-Minuten ToDo-Liste ist fertig! Einfach, verlässlich, flexibel und doch so strukturiert, dass sie dir den richtigen Halt und die nötige Freiheit im Alltag gibt.


 

4 Kommentare

  1. Hey Claudia,
    eine echt gute Zusammenfassung um sich wieder aus dem Motivationsloch zu ziehen!
    Kommt immer mal vor, dass einem die nötige Motivation fehlt. Da kommen deine Tipps wie gelegen!

    Liebe Grüße

    Tim

  2. Liebe Claudia,
    du sprichst ein wichtiges Thema an: Fake it – and make it!

    Man nimmt quasi den End-/Ziel-Zustand voraus und spürt das Gefühl, wenn man die Aufgabe erledigt hat. Es geht nicht darum, sich selbst etwas vorzumachen.

    Beim Erledigen bzw. nach Erledigung von unliebsamen Aufgaben stellt sich ein gutes/zufriedenes Gefühl ein. Dies zu erreichen steigert die Motivation, die unliebsame Aufgabe baldmöglichst zu erledigen ….

    Motivationslöcher sind nicht schlimm. Wir fallen alle mal hinein und klettern dann wieder heraus. Hier muss jeder Homeworker seine Technik finden.

    Viel Spaß dabei wünscht
    Silvia

    • Genau, Silvia – gut zusammengefasst! Ich bin auch davon überzeugt, dass wir uns dann nicht nur anders fühlen, sondern sogar andere Dinge anders tun 🙂

      Danke für deine Zeilen,
      liebe Grüße,
      Claudia

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