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Tools – wann ist es genug?!

Tools

Warum sind wir ewig auf der Suche nach neuen Tools?

Zwei Umstände haben mich zu diesem Thema geführt:

Ich bin ja bekannt dafür, dass ich „Trello atme“, wie es eine liebe Kollegin einmal genannt hat. Und irgendwie haben das auch andere Hersteller von Tools in ihren Recherchen herausgefunden. Denn ich bekomme oft „unmoralische“ Angebote, andere ToDo-Listen- oder Projektmanagement-Tools gratis zu testen.

Außerdem stolpere ich immer wieder über Fragen wie: „Ich suche ein Tool für … was könnt ihr empfehlen?“ Was dann passiert ist klar: der Fragende hat noch mehr Fragezeichen im Gesicht, weil er/sie jetzt 10 Tools testen darf …

Um auf die Ausgangs-Frage zurückzukommen, warum wir immer wieder in die Tool-Falle tappen, ein paar Gründe dafür:

  • Die (Tool-)Hoffnung stirbt zuletzt – es könnte ja DIE Lösung sein!
  • Die Angst, etwas zu versäumen.
  • Neu ist immer gut.
  • Die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen.
  • Das Gefühl, dass du als Profi das brauchst.

Meine Gründe für ein neues Tool?

  • Der Funfaktor – ich mag Technik und Tools
  • Mein Workflow passt nicht mehr
  • Irgendeine Aufgabe nervt mich extrem

In dieser Episode erfährst du:

  • Wann es Zeit wird, ein neues Tool zu testen
  • Was ein Workflow ist
  • Und wie du vorgehen kannst, damit du dich zwischen den Tools nicht verirrst.

Genannte Links:

Danke fürs Zuhören!

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Die optimale Tool-Suche zusammengefasst

Vor der Entscheidung steht die Analyse!

Und zwar nicht die Analyse der vielen verschiedenen Möglichkeiten, sondern die Analyse, was du wirklich für deine Arbeit brauchst!

In der Technik-Welt stellt man vor einer solchen Entscheidung ein sogenanntes Pflichtenheft zusammen. Darin steht ganz genau, welche Prozesse wie unterstützt werden sollen, wer damit wie arbeitet und noch vieles mehr. Im Artikel „Warum ich mich für CoSchedule als Social-Media Planungs-Tool entschieden habe“ kannst du mein Mini-Pflichtenheft nachlesen …

  • Beobachte also, wo es bei deinen Abläufen hakt. Was nervt dich regelmäßig? Was geht zu umständlich? Wobei hast du das Gefühl „das könnte schneller gehen“?
  • Wenn du dir selbst ein Tool bauen könntest – was müsste es können, um deinen Workflow zu verbessern?
  • Gehe in die Recherche. Und schau‘ zuerst, ob nicht eines der Tools, die du bereits verwendest, das kann!
  • Falls nicht: Frage in deinem Netzwerk nach. Allerdings mit ganz genauer Spezifikation (siehe Pflichtenheft), was das Tool können sollte.
  • Und dann entscheide dich!
  • Bleib‘ dran und gib‘ dir und dem neuen Tool auf jeden Fall Zeit, euch aneinander zu gewöhnen 😉

Wie geht’s dir mit diesem Thema? Was war deine letzte Tool-Entscheidung – und warum?

P.S. Und bleib‘ neugierig!


4 Kommentare

  1. Hallo Claudia,
    das ist recht typisch für die Nerds. Immer auf der Suche nach einem App oder Tool, was neu und besser/anders ist. Man verliert echt Zeit damit und ich sage immer, das was man kennt ist das Beste Tool.
    Ich war letztens auf der Suche nach einem CRM Tool und habe es dann wieder verworfen, da mir die Einarbeitung eben zu Aufwendig ist. Langfristig muss ich mich aber damit beschäftigen.

    Gruß
    Wolfram

  2. Wobei man den Unterschied zwischen den grossen und den kleinen Tools sehen muss.

    Diese Lernerei über die umfassenden Dienste ist schon sehr mühsam.

    Wer schätzt aber nicht die kleinen Werkzeuge, die nur eine Sache können, dafür aber sofort klar ist, wie sie funktionieren.

    • Hallo Walter! Ganz klar, Tools, die nur eine Sache können – diese aber sehr gut -, brauchen oft keine große Einarbeitung. Allerdings bemerke ich öfter, dass kleine Tools verwendet werden, weil man nicht weiß, dass große, die man eh schon in Verwendung hat, diese Funktion auch haben …

      Liebe Grüße und danke,
      Claudia

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