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22 Selbständige erzählen …

Ich möchte gar nicht mit langen Vorworten von den tollen Geschichten ablenken, die zur Blogparade „Wenn ich DAS schon vorher gewusst hätte!“ geschrieben wurden.

Es ist immer wieder beeindruckend, wie Menschen aus schwierigen Situationen Kraft schöpfen, kreativ mit Hindernissen umgehen und geplante Wege verlassen, um auf neuen ihre Berufung zu finden.

All diese und noch viel mehr Geschichten und Motivation gibt es in jedem einzelnen der geschriebenen Artikel – vielen Dank dafür!

Und wenn du gerade an einem Punkt angekommen bist, an dem dir die Motivation ausgeht, dann lies‘ hinein in diese Geschichten …

Die Beiträge habe ich nach ihrem Eintreffen sortiert …


Birgit Desch, Musik mit Menschen

Meine wichtigste Lektion: immer mehr weglassen, den Kern herausschälen, die einfachste, zielgerichtetste Form finden – und Zeit einkalkulieren. Es braucht alles seine Zeit.

Es braucht alles seine Zeit …

Simone Beez, beez balance entspannt.einfach.anders

Hätte ich DAS vorher gewusst…..

  • …wären mir viele unnötige Verzweiflungen erspart geblieben.
  • …wären mir zu den damaligen Zeitpunkten unnütze Investitionen erspart geblieben.
  • …hätte ich mich nicht ganz so verwirren lassen von Angeboten und Versprechungen die für mich nicht stimmig sind.

Wenn ich das vorher gewusst hätte …

Anne Nühm, die Programmierschlampe

Ich kann nur jedem raten, der mit dem Gedanken einer Selbständigkeit spielt, sich vorher gründlich und umfassend zu informieren. Dank des Internets gibt es so viele (kostenlose) Informationsquellen, dass es später überhaupt keinen Anlass gibt, auszurufen: „Wenn ich das doch nur vorher gewusst hätte!“

Vorbereitung ist die halbe Miete …

Thomas Reining, Gute Führung braucht Gespür

Damit die eigene Disziplinlosigkeit nicht zu groß wird, erinnern mich meine Hunde, rechtzeitig eine Unterbrechung einzulegen und meine 10000 Schritte täglich zu absolvieren.

Herausforderung Homeoffice …

Martin Grünstäudl, 1001 Erfolgs-Geheimnisse

Wenn du über irgendein Thema nur deshalb schreibst, Podcasts aufnimmst und Videos drehst, weil du glaubst, das hat Potential, dann wirst du wahrscheinlich scheitern. Zumindest dann, wenn dich das Thema nicht wirklich interessiert. Du es also nur des Geldes wegen machst.

Mein Onlinebusiness: Von einer Pleite zur nächsten?

Christiane Quenel, Paula Grimms Schreibwerkstatt

Hätte ich im Jahr 2014 schon gewusst, wie unrealistisch es ist, mit Büchern, die abseits der beliebten Genres aber auch auf Nebenpfaden der „ernsthaften Literatur“ angesiedelt sind, einen Verlag zu finden und wie schlecht die Behandlung bei den so genannten Druckkostenzuschuss-Verlagen ist, hätte ich nach dem ersten Versuch mein Buch Orca selbst zu veröffentlichen, nicht gleich das Selfpublishing aufzugeben.

Geduldig und lernwillig meinen Schreibtraum verwirklichen …

Petra Coll Exposito, Feng Shui Institute of Excellence

Das Feng Shui Büro zu Hause ist in aller Munde und hochaktuell. Sogar große Firmen senden ihre Mitarbeiter nach Hause und lassen sie vom sogenannten Home-Office aus arbeiten.

Weiß ich doch aus eigener Erfahrung, dass der Erfolg und das entspannte Arbeiten daheim im Feng Shui Büro nicht einfach ist.

Wenn ich das schon früher gewusst hätte, dann hätte ich meine Ziele entspannter erreicht …

Claudia Barfuss, Neue Kunden für Pferdeprofis

Denn anders, als in der bekannten Brillenwerbung, hätte ich so einiges anders gemacht.

Und obwohl mich das Thema sofort begeisterte, begann mich die Frage zu beschäftigen, ob so eine Betrachtung überhaupt Sinn macht. Oder führt das nur dazu, dass ich künftig ängstlich und zaghaft werde?

Macht diese Reise in die Vergangenheit Sinn?

Silvia Berft, Mehr Leben durch weniger Stress

Und während meines Masterstudiums kann mir nun endlich die Erleuchtung. Alle meine Ausbildungen die ich gemacht hatte, waren wichtig. Sie waren meine Puzzleteile. Aber erst jetzt war ich in der Lage sie zusammenzusetzen. Nun ergaben sie endlich ein Bild.

Ich denke, ich bin nur durch diese Erfahrungen zu dem geworden, was ich heute bin …

Kerstin Paar, Social-Media-Marketing & Webdesign

Natürlich kann ich sagen, ich hätte mich sicher schon viel früher selbständig machen können. Aber nur meine Seele weiß, was gut für mich ist. Sie führt und lenkt mich. Mag für den einen oder anderen etwas „esoterisch“ klingen und ich gebe zu, ich wartete mehrere Tage, ob ich diesen Satz tatsächlich niederschreibe. Aber es ist für mich so stimmig.

Selbständigkeit: Das Heute ändern, dem Vergangenen danken …

Patrik Frauzem, Gelassen im Business & Leben

Es kam anders: Es dauerte ein Jahr bis die ersten Klienten kamen. Mein erstes Produkt (ein Selbstlernkurs) floppte. Und statt Menschen dabei zu unterstützen, mehr Gelassenheit in ihrem Arbeitsleben zu finden, war ich hauptsächlich damit beschäftigt, mein eigenes Business und Leben zusammenzuhalten. 😉 So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich hinterher nicht schlauer gewesen!

Huberta Weigl, Schreibwerkstatt

Ich kann mir vorstellen, dass meine Erfahrungen für andere hilfreich sind. In diesem Blogartikel gehe ich deshalb auf die fünf wichtigsten Fragen ein, die im Zuge der Gründung der Schreibwerkstatt aufgetaucht sind:

  • Wo versichere ich mich?
  • Brauche ich einen Gewerbeschein?
  • Was ist das Firmenbuch?
  • Wie komme ich zu einer Website?
  • Brauche ich eine Steuerberaterin bzw. einen Steuerberater?

Selbständigkeit: Was mir am Anfang alles nicht klar war …

Petra Merz, Fengshui Konzepte im Einklang mit der Natur

Zunächst dachte ich, da gibt es kein Schlüsselerlebnis. Schritt für Schritt voran gehen, ist meine Devise. Ihr bin ich auch bei der Entwicklung von Feng Shui Konzepte treu geblieben. Doch das steht ja nicht im Widerspruch zu besonderen Erkenntnissen.

Architektin auf Abwegen?

Anna Koschinski, Corporate Blogging, Text, Content Marketing, Webistes

… dann wäre ich vermutlich schon ein ganzes Stückchen weiter mit meinem Business. Wer mich kennt weiß, dass ich mein Business neben dem Studium betreibe und dass deswegen manches eben länger dauert. Es gibt aber Prozesse, die nicht nur aufgrund meines Studiums länger dauern, sondern weil ich es einfach nicht besser wusste.

Wenn ich das schon früher gewusst hätte …

Gabriele Thies, Office Coaching, Office Management

„Das eigene Business ist die beste Persönlichkeitsentwicklung.“
Ich weiß nicht mehr, wer mir zum Start diesen Satz gesagt hat. Zwischenzeitlich bin ich immer wieder mal darüber gestolpert und ich kann nur sagen: Das stimmt!

Wenn ich an meine enorme fachliche und vor allem persönliche Entwicklung denke, die ich seit meiner Gründung gemacht habe und wie gut mir das alles tut, frage ich mich: Warum bin ich nicht schon viel früher in die Selbständigkeit gegangen? Warum war das in all den Jahren im Angestellten-Dasein nie ein Thema für mich?

Wenn ich das vorher gewusst hätte ...

Brigitte Nolting

Wenn ich gewußt oder auch nur geahnt hätte, dass ich nach mehr als 50 Jahren Berufstätigkeit ein Buch über meinen beruflichen Werdegang schreiben werde, hätte ich mich zumindest einmal im Monat hingesetzt, um die Ereignisse, die Aus- und Fortbildungen, und meine Gedanken und Gefühle festzuhalten.

Schreibst du Tagebuch?

Swantje Gebauer, Onlinekongress Coaching

„Deine Videos für Deinen Online-Kongress kannst Du nur mit kostenpflichtigen Hostern wie Vimeo oder smooveo schützen.“

Bis vor kurzem habe ich diese Aussage von Online-Unternehmern und Kongressveranstaltern als bare Münze genommen. Und obwohl ich eigentlich alles zum Thema Online-Kongresse recherchiere, habe ich hier wohl zu meinem eigenen Leidwesen schlampig gearbeitet.

Eine Alternative zu kostenpflichtigem Video-Hosting

Petra Kress, Grafikdesign

Ja, ich muss es ehrlich zugeben, die Selbständigkeit und ich, „wir“ waren am Anfang eine reine Zweckgemeinschaft. Ich hatte nie darüber nachgedacht, mich selbständig zu machen und plötzlich war ich es! Aber wie kam es dazu?

Meine Selbständigkeit und ich …

Stephanie Dowidat, Officeheldin

„Wenn man immer alles vorher weiß, dann verpasst man den ganzen Spaß.“

Es gibt aber tatsächlich etwas, das ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte, das mich voranbringt und weiterträgt, als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Und wenn ich gewusst hätte, wie mich das noch vorne katapultiert, dann hätte ich das sicher schon früher gemacht.

Wenn ich das vorher gewusst hätte …

Catherine Hyza, Life Design

Denn heute weiß ich:

  • Hart arbeiten bringt langfristig gesehen nichts (weder mehr Geld, mehr Erfüllung mehr… nix!)
  • Hart arbeiten ist das Gegenteil von glücklich sein, im Fluss sein, Lebensfreude!
  • Hart arbeiten ist nicht ausschlaggebend für Erfolg!

Wenn ich das früher gewusst hätte, dann hätte ich nie mehr hart arbeiten müssen!

Anke Schubert-Hinrichs,  Praxis Power

In den letzten 10 Jahren meiner Selbständigkeit entwickelte sich manches wie geplant, doch vieles entstand aus der Dynamik mit den Kunden und deren Anliegen. Womit ich nicht gerechnet hatte: meine verschiedenen Berufe und Erfahrungen bilden die Grundlage meiner Arbeit und alles hat seinen Platz. Es ist wie ein Mosaik, dass einmal zusammengefallen ein neues Bild ergibt. Niemals hätte ich gedacht, dass alles so fließend zusammen passt.

Wenn ich das vorher gewusst hätte …

Und zu guter Letzt mein eigener Beitrag …

Ich habe mich bei dem Gespräch mit ihr sofort an eine Zeit vor mehr als 22 Jahren zurückerinnert, als so eine Riesenveränderung auf mich zukam. Nämlich als ich mein erstes Kind erwartet habe. Als meine Tochter dann auf der Welt war, wie oft habe ich mir da gesagt „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte …“.

Denn vorher hab‘ ich mir sehr oft gedacht: „Wenn der Zwerg dann da ist, geht alles viel leichter, das mach‘ ich dann …„. Tja und ich habe nicht damit gerechnet, dass meine Tochter nach 10 Minuten Schlaf wieder 5 Stunden top fit sein würde …

So bereitest du dich auf große Veränderungen vor …

Nochmals herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


marketing-aufgaben-organisieren

Marketing Aufgaben organisieren mit Trello, ToDoIst und dem Google Calendar

Du kennst das: Je nachdem, was Du gerade planst oder bearbeitest, nutzt Du unterschiedliche Tools. Ärgerlich ist es, wenn Du Aufgaben vergisst oder verspätet siehst, weil Du vergessen hast, Informationen von einem Tool in ein anderes zu übertragen. Daher wäre es eigentlich wünschenswert, alles in einem einzigen Programm zu erledigen.

Zwar gibt es so mächtige Planungswerkzeuge auch speziell fürs Marketing, aber die Nachteile überwiegen – insbesondere, wenn Du allein oder in einem kleinen Team arbeitest – denn diese Tools sind oft teuer und haben auch einen hohen Einarbeitungsaufwand.

Daher plane ich mein Marketing und meinen Alltag im HomeOffice mit Standard-Werkzeugen, die Du als Leser dieses Blogs wahrscheinlich schon gut kennst: mit Trello, ToDoIst und dem Google Calendar. Wie Du vielleicht auch jetzt schon gemerkt hast, schreibt hier nicht Claudia, sondern jemand anders. Dies ist ein Gastbeitrag von Birgit von Marketing-Zauber. Weiterlesen

Motivation

Deine Motivation geht winkend an dir vorbei? Dann probiere das aus!

Mit der Motivation ist das so eine Sache …

Viele erzählen dir, dass sie von innen kommen soll.

Intrinsische Motivation nennt sich das dann.

Ja aber wo soll’s herkommen, wenn innen nichts ist? Denn wenn sie immer da innen wäre, die Motivation, dann bräuchte ich das hier nicht schreiben ;-).

Warum arbeitest du (selbständig) im Home-Office?

Es geht um Freiheit, der eigene Chef sein, sich von niemandem etwas sagen lassen müssen, der eigenen Leidenschaft folgen, so arbeiten können wie man will … und trotzdem bleibt in den Köpfen und im Verhalten das alte Bild von Arbeit.

Oder besser gesagt, das negative alte Bild von Arbeit! Denn es gibt natürlich auch ein positives Bild davon … aber das ist einen eigenen Artikel wert … kommt bald.

Oft lässt sich dieses Bild im Kopf durch viel Disziplin verwirklichen. Und ja, es gehört zur Selbständigkeit und zum effizienten Arbeiten im Home-Office Disziplin.

Aber du musst es dir nicht so schwer machen!

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Bitte unterstütze mich dabei, den Podcast bekannter zu machen, indem du auf iTunes eine Rezension und/oder eine Bewertung hinterlässt! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

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Wie, wo, wann und was arbeitest du am liebsten?

Vielleicht fällt dir dazu der Satz ein, „Na ja, am liebsten – das Leben ist ja kein Ponyhof!

Ich bin der Meinung, man kann es ein wenig dazu machen. Man kann zumindest einmal die Koppel schön gestalten, in der man sich bewegen muss.

Warum deine Arbeitsweise und Motivation so wichtig ist

Es gibt einfach weniger Widerstand, wenn du die Dinge dann tust, wenn sie dir Spaß machen. Beziehungsweise, wenn du die Rahmenbedingungen so veränderst, dass sie dir Spaß machen, dann ist sofort der Widerstand dagegen wesentlich niedriger, der innere Schweinehund kommt nicht hervor.

Außerdem machst du Dinge, die du gerne tust, zu einem Zeitpunkt, der dir passt, wesentlich effizienter.

Das heißt, es geht nicht darum, noch mehr in den Tag hineinzupacken, den Tag noch dichter zu machen, sondern die Sachen, die du erledigen möchtest, möglichst ohne Reibungsverlust zu machen.

Und natürlich arbeitest du dann wesentlich genauer und fehlerfreier. Du musst Fehler nicht mehr ausbügeln und bist dadurch auch wieder effizienter.

Und – ganz wichtig –  das Setzen von Prioritäten fällt dir leichter!

Wie du deine liebste Arbeitsweise findest

Um herauszufinden, wie du am liebsten arbeitest und damit deine Motivation zurückeroberst, ist es natürlich notwendig, dass du einen gewissen Überblick darüber hast, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, die Dinge anzupacken.

Fünf davon möchte ich dir heute vorstellen:

1) Scheibchenweise kontra Gewaltakt

Du kennst das schon: Um vom Berg der Arbeit nicht erschlagen zu werden, teilst du sie in kleinere Aufgaben auf. Nach dem Motto: „Wie ißt du einen Elefanten? Scheibchenweise!“

Der Gegenpol dazu wäre  ein Gewaltakt.

Das heißt, du hast einen riesigen Berg vor dir und beißt die Zähne zusammen, um das einfach erledigt zu haben.

Ein schönes Beispiel dafür bringt Ivan Blatter, ein sehr geschätzter Kollege aus der Schweiz. Er vereinbart  mit seiner Frau einmal pro Jahr einen Aufschieberitis-Tag. Das heißt, dieser Termin wird in den Terminkalender eingeschrieben und genauso geplant und gehandhabt wie ein ganz, ganz wichtiger Termin. Und an diesem einen Tag werden Dinge erledigt, die einfach schon lange, lange aufgeschoben wurden.

Inzwischen bietet er dieses Format auch für Kunden zum Mitmachen an!

Ein weiteres Beispiel dafür, den ganzen Berg auf einmal zu erledigen, ist eine Entrümpelungs-Aufräum-Technik von Marie Kondo, die nennt sich „Magic Cleaning„.

Maria Kondo empfiehlt, immer eine Sache vollständig zu machen.

Beispiel: Kleiderkasten entrümpeln beziehungsweise Gewand aussortieren. Alles Gewand aus dem gesamten Haus oder der gesamten Wohnung auf einen Haufen werfen und dann abarbeiten.

Mir persönlich wird schon ganz schwindelig, wenn ich daran denke, aber auch das ist eine Möglichkeit. Also, scheibchenweise gegen „alles auf einmal“.

2) Gemeinsam statt einsam?

Das, was vielen Homeworkern so richtig auf den Geist geht, ist, dass sie nicht einfach so die Möglichkeit haben, sich mit einem Kollegen, einer Kollegin auszutauschen! Natürlich lieben wir das alleine Arbeiten im Home-Office – aber nicht das alleine Sein!

Manchmal zumindest.

Das hat mir mein Experiment mit dem Virtuellen CoWorking sehr deutlich gezeigt. Wenn du davon noch nicht gehört hast, dann schau‘ hier beim Artikel Virtuelles CoWorking als Motivations-Booster vorbei!

Oder du probierst es gleich selbst aus?

Vom 16. bis 20. Oktober 2017 findet meine erste Home-Sweet-Office Challenge statt, bei der du auch die Möglichkeit hast, am CoWorking teilzunehmen. Melde dich doch gleich hier an:

home-sweet-office challenge

Die erste Home-Sweet-Office Challenge

In diesen 5 Tagen holst du dir den Überblick zurück und bereitest dich auf fokussiertes arbeiten in den letzten Wochen des Jahres vor!

Melde dich jetzt gratis an, am 16.10.17 geht's los!

3) Frosch oder Prinz

Eine weitere Herangehensweise ist „Frosch oder Prinz“. Dazu gibt es auch ein eigenes Buch von Brian Tracy, der empfiehlt: „eat the frog“.

Das heißt, in der Früh als allererstes, bevor du sonst irgendetwas erledigst, das zu erledigen, was dir am schwersten fällt, was am unangenehmsten ist, was einfach am belastendsten ist. Danach hast du das tolle Gefühl der Freiheit!

Demgegenüber steht der Prinz. Ich küsse in der Früh nämlich lieber den Prinzen ;-), weil ich mir dadurch Energie und Schwung für den restlichen Tag hole. Ich habe wirklich ausprobiert, den Frosch oder die Kröte zuerst zu schlucken. Das Problem ist dabei, dass ich dann in der Früh aufwache, schon an diese Kröte  denke und dadurch meine Motivation in den Keller geht.

Wie gesagt, das sind lediglich Möglichkeiten, die du ausprobieren musst, um dahinter zu kommen, was dir am liebsten ist!

4) Pomodoro oder Zeitblöcke

Dann gibt es zum Beispiel noch die Pomodoro-Technik, deren Vorteile ich in diesem Pomodoro-Artikel beschrieben habe. Falls du nicht damit zurecht kommst, könntest du dir auch den Podcast „Die größten Fallstricke der Pomodoro-Technik – und wie du sie umgehst“ anhorchen.

Dem gegenüber steht die Arbeitstechnik der Zeitblöcke, das heißt, du beschäftigst dich einen längeren Zeitraum nur mit einer einzigen Aufgabe. Also z.B. ein halber Tag nur Administration. Dann ein Tag nur Produktion von Inhalten, usw.

Praktisch, dass sich diese beiden Arbeitsweisen auch miteinander kombinieren lassen. Du setzt dir einen Zeitblock für die Administration – und verbringst diesen in Pomodoro-Häppchen!

Du siehst, du wirst auch das ausprobieren müssen!

5) Lerche oder Eule?

Ich bin eindeutig die Frühaufsteherin, das war schon in Schulzeiten so, dass ich lieber um drei in der Früh gelernt habe als um neun am Abend.

Und wenn das für dich eine irrsinnige Überwindung ist, wenn du in der Früh einfach nicht in die Gänge kommst, dann ist vielleicht doch die Nachteule in dir am Abend munterer, und du kannst am Abend konzentrierter arbeiten.

Dann gib diesem Rhythmus eine Chance, wenn es sich irgendwie mit deinem sozialen Umfeld vereinbaren lässt!

Motivation in der Praxis umgesetzt

Gut, bisher graue Theorie. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie erkennst du, was dir am besten liegt?

Der ganz banale Tipp: Beobachte dich!

Wenn du dich selber beobachtest, wie du arbeitest, beziehungsweise in der Rückschau beobachtest, dann wirst du schon die erste Idee davon bekommen, wie du am liebsten arbeitest.

Eine weitere Frage ist: wo liegen deine Prioritäten?

Was ist dir wichtig? Was ist dir wertvoll?

Ich habe zum Beispiel Kundinnen, die sagen, sie können sich erst so richtig auf die Arbeit einlassen, wenn der Haushalt erledigt ist. Was bedeutet das in der Praxis? Dass diese Frauen zum Beispiel in der Früh, wenn Kinder und Mann aus dem Haus sin, sich erst einmal auf den Haushalt stürzen.

Aber das wäre auf der anderen Seite eine total produktive Zeit für sie, weil ja niemand im Haus ist, der stört.

Ausprobieren könntest du zum Beispiel, wenn das für dich zutrifft, den Haushalt am Abend zu machen, um nicht die produktive Zeit zu verplempern, wenn du ungestört bist.

Oft reicht es schon, wenn du kleine Verschiebungen in deinem Tagesablauf vornimmst.

Auch hier ein Beispiel, diesmal von mir:

Ich bin ja Frühaufsteherin und habe früher immer um halb sechs in der Früh gefrühstückt. Was hat das für eine Konsequenz gehabt? Ich habe um 11 Uhr herum schon einen Bärenhunger gehabt und mich dann hingestellt, um zu kochen.

Aber das war produktive Zeit, weil die Kinder erst um circa 14.00 Uhr nach Hause gekommen sind. Das heißt, ich habe von 11.00 bis 13.00 Uhr mein Mittagsritual eingehalten, und wenn die Kinder nach Hause gekommen sind und im Prinzip etwas loswerdenund reden wollten, dann hat sich diese Mittagsroutine oft über drei Stunden hingezogen, und ich habe wahnsinnig viel Zeit verloren.

Was habe ich dagegen gemacht?

Ich habe nicht sofort um halb sechs in der Früh gefrühstückt, sondern habe das Frühstück ein Stückchen nach hinten verschoben, damit mein Hunger zum Mittagessen auch ein Stückchen nach hinten verschoben ist. Und somit habe ich eineinhalb Stunden ungestörte Arbeitszeit gewonnen.

Das nur als kurzes Beispiel, wie du ausprobieren kannst, ein bisschen mit deinem Tagesablauf herumzuspielen.

Fazit

Ja, Disziplin ist bis zu einem gewissen Grad wichtig und wertvoll, wenn du deine Ziele erreichen möchtest. Aber du kannst eine Menge Disziplin durch Motivation ersetzen, indem du deine Bilder von Arbeit, die du aus früheren Zeiten mit dir herumschleppst, in Frage stellst und ausprobierst, was für dich am meisten Motivation bringt.

Die kommt dann nämlich von innen, wenn du „deine“ Lieblings-Technik gefunden hast!

Und noch etwas: Das kann sich natürlich auch ändern! Deine Arbeitsfelder in deiner Selbständigkeit ändern sich vielleicht, die Kinder werden größer, usw. Bleibe auch hier aufmerksam, was für dich das Beste ist, wenn die Karten vom Leben neu gemischt werden!

Was ist dein Trick, um deine Motivation hoch zu halten?

P.S. Und bleib‘ neugierig!


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Die erste Home-Sweet-Office Challenge

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auf Veränderung vorbereiten

So bereitest du dich auf große Veränderungen vor

Dieser Artikel ist gleichzeitig mein Beitrag zu meiner Blogparade „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte …“

Anfang dieses Sommers hatte ich eine Anfrage für ein 1:1-Coaching von einer jungen Frau, die folgende Veränderung in ihrem Leben ab Herbst hatte:

  • Sie stockt ihre Arbeitszeit von 20 auf 40 Stunden auf und
  • sie beginnt ein berufsbegleitendes Studium mit täglichen Präsenzveranstaltungen am Abend.

Uff.

Das klingt nach viel. Eigentlich viel zu viel. Gleichzeitig hat sie mir erzählt, dass sie mit ihrer Haushaltsführung total unzufrieden ist und sich eigentlich überhaupt nicht in ihrem Zuhause wohlfühlt.

Um es kurz zu machen: sie hat sich dann aus finanziellen Gründen gegen das Coaching entschieden und ich habe ihr per Mail noch ein paar Tipps geschrieben, die ich heute hier aufdröseln möchte.

Denn es gibt immer wieder solche große Veränderungen im Leben, die es auch erforderlich machen, dein bisheriges Denken und Tun völlig über den Haufen zu werfen oder zu optimieren.

Ich habe mich bei dem Gespräch mit ihr sofort an eine Zeit vor mehr als 22 Jahren zurückerinnert, als so eine Riesenveränderung auf mich zukam. Nämlich als ich mein erstes Kind erwartet habe. Als meine Tochter dann auf der Welt war, wie oft habe ich mir da gesagt „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte …“.

Denn vorher hab‘ ich mir sehr oft gedacht: „Wenn der Zwerg dann da ist, geht alles viel leichter, das mach‘ ich dann …„. Tja und ich habe nicht damit gerechnet, dass meine Tochter nach 10 Minuten Schlaf wieder 5 Stunden top fit sein würde …

Veränderung ist anstrengend

Es ist nämlich nicht nur die Zeit direkt bei der Veränderung, die anstrengend ist, sondern auch die Monate davor (wenn man es absehen kann …), die allerdings oft nicht dazu genutzt werden, um sich darauf vorzubereiten.

  • Wenn du ein Kind erwartest
  • Wenn das Kind vom Kindergarten in die Schule wechselt (man glaubt dann nur, dass man mehr Zeit haben wird …)
  • Wenn du von Sidepreneur auf Solopreneur wechselst (siehe den Gastartikel von Thomas Mangold)
  • Wenn du dich auf ein längerfristiges Online-Programm einlasst (wie ich 2014 oder gerade in diesem Jahr)
  • Wenn du von Offline- auf Online-Business umstellst
  • Wenn die Kinder aus dem Haus gehen
  • Wenn dein Partner in Pension geht
  • Und es gibt sicher noch viele andere große Veränderungen

Aber kommen wir zurück auf die junge Frau, mit deren Veränderungen ich begonnen habe.

Was du konkret schon vor einer Veränderung tun kannst:

Im Detail kannst du alle Tipps hier anhorchen – der Artikel wäre sonst endlos lange geworden …

Danke fürs Zuhören!

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1) Vereinfache deinen Haushalt

  • Entrümple – jedes Stück weniger, das du pflegen musst, spart Zeit. Ich habe das erst sehr spät, aber dann im großen Stil gemacht, wie ich hier beschrieben habe.
  • Automatisiere – z.B. mit einem Staubsauger-Roboter. Der zusätzliche Pluspunkt: du musst deine Böden frei halten.
  • Mach‘ dir einen Essensplan, koche größere Portionen vor und friere sie ein, damit du nicht auf Ungesundes zurückgreifst.
  • 2 Minuten-Regel habe ich bereits hier beschrieben – mit Sicherheit die beste Zeitersparnis.
  • Alles sollte seinen Platz haben. Wenn nicht: brauchst du es wirklich?
  • Wenn du magst, richte ein Kruspel-Zimmer ein.
  • Dein Arbeitsbereich zu Hause muss perfekt zum Anfangen sein!

2) Verabschiede dich von dem Anspruch, alles perfekt zu machen

Wenn der Haushalt bisher nicht geklappt hat, wird’s jetzt nicht besser. Aber die Zeit für z.B. eine Fortbildung ist absehbar, in der das so sein wird. Du kannst entweder deine Energie aufteilen und alles ein bisserl gut machen oder eine Sache (Fortbildung und Job?) sehr gut machen und den Rest liegen lassen.

  • Mach‘ dir immer bewusst, warum du das gerade tust!
  • Überprüfe alle, was du bisher immer so gemacht hast!

3) Hol‘ dir Hilfe!

  • Was kostet dich am meisten Zeit? Was demotiviert dich am meisten?
  • Jemand könnte für dich vorkochen oder du suchst dir ein Gasthaus um die Ecke, das einen Mittagstisch anbietet.
  • Suche dir eine Bügelfee, oder bring‘ es deinem Partner/deinen Kindern bei.
  • Binde alle ein, die du erwischen kannst!

4) Achte auf dein Pausenmanagement!

Mache auch Pausen zwischen den einzelnen Lebensbereichen. Hetze nicht vom Büro zur Fortbildung, setze immer dich und dein Wohlbefinden an erste Stelle!

5) Plane deine Woche

Und zwar von Woche zu Woche, nicht schon Monate im voraus! Nichts ist frustrierender, als einen Plan immer wieder über den Haufen zu werfen. Du und dein Wohlbefinden kommen immer zuerst! Schlafen/Sport/soziale Kontakte/Ernährung sind die Basis, die kannst du nicht 3 Jahre lang ignorieren und vernachlässigen.

Natürlich hast du dann weniger Stunden zur Verfügung – aber das hilft ungemein dabei, deine Prioritäten richtig zu setzen, wenn du nur Zeit für die wichtigen Dinge hast.

6) Sag mindestens 1 x pro Woche „Nein“

Nein zu Überstunden, Nein zu Treffen mit Menschen, die dich nicht unterstützen, Nein zum Fensterputzen ;-), Nein zum keine Pausen machen …

An dieser Stelle ein Shoutout an meine Tochter, die es genau richtig gemacht hat. Sie hat gerade mit einem berufsbegleitenden Studium begonnen und die letzten Wochen dazu genutzt, ihre Wohnung zu entrümpeln, aufzuräumen und alles so vorzubereiten, dass sie ohne Altlasten in das Studium starten kann. Bin heftig stolz auf sie …

Wie sieht’s bei dir aus?

Das waren sie also, meine Tipps für die junge Frau, die wahrscheinlich gerade jetzt mit ihrem Studium beginnt. Stehst du vielleicht auch gerade vor einer großen Veränderung? Wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ja, und wenn du jetzt noch bei der Blogparade mitmachen möchtest, bis zum 15. September hast du noch Gelegenheit dazu!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

virtuelles coworking

Virtuelles CoWorking als Motivations-Booster!

Wenn du meinen Newsletter abonniert hast – und ihn auch liest -, weißt du, dass ich seit Anfang August in meiner Facebook-Gruppe ein Experiment laufen habe. Wir treffen uns jeden Donnerstag (übrigens am 31.8.2017 zum nächsten CoWorking …) in einem Zoom-Raum und arbeiten virtuell zusammen.

Inzwischen haben wir verschiedene Spielarten von diesem Virtuellen CoWorking ausprobiert und die Ergebnisse haben mich und auch diejenigen, die dabei mitgemacht haben, verblüfft.

Es zeigt sich wieder einmal:

Nein, natürlich nicht jeder und immer und 24 Stunden pro Tag – aber das, was uns Homeworkern oft abgeht, nämlich das Miteinander, kannst du dir durchaus ganz anders holen, als du vielleicht bisher gedacht hast.

Das war am Virtuelle CoWorking für die TeilnehmerInnen so wertvoll

virtuelles coworking

1. Der erste Schritt ist der schwerste

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die wir vor uns herschieben. Im Kopf werden sie dann immer größer – und der erste Schritt beim Umsetzen damit natürlich auch immer schwerer. Durch das Commitment in und vor der Gruppe wird es leichter, auch wirklich ins Tun zu kommen. Und – Überraschung! – im Nachhinein zeigt sich dann, dass es gar nicht so schwer war und vor allem auch bei weitem nicht so lange gedauert hat, wie angenommen.

Dabei war es egal, ob die TeilnehmerInnen ihr Commitment in schriftlicher Form in der Gruppe abgegeben haben, oder live beim ersten Treffen um 08:00 Uhr (ja, ich weiß, für manche eine unmögliche Zeit, darum starten wir am 31.8. auch erst um 09:00 Uhr …). Der Effekt war der selbe.

Das liegt wohl in unserer Natur, dass wir das, was wir versprechen oder laut aussprechen, auch einhalten wollen. Ich glaube, dass es auch an unseren menschlichen Werten (Verlässlichkeit, Vertrauen, niemanden enttäuschen) liegt, dass das so gut funktioniert.

2. CoWorking gibt Sicherheit

Viele Homeworker starten mit völlig ungewohnten Herausforderungen. Und dabei fehlt im Gegensatz zu einem Büro mit Kollegen, die in einer ähnlichen Situation sind, einfach das Feedback und der Austausch.

virtuelles coworking

Die CoWorking-Gruppe hat genau das abgemildert. Denn alleine das Wissen, dass da jemand ist, den du fragen kannst, wenn du steckenbleibst, hat schon positive Effekte:

  • Du zögerst weniger.
  • Du hast keine Angst, stecken zu bleiben – und tust es dadurch auch nicht.
  • Sicherheit bedeutet auch immer einen klaren Kopf zu haben.

Eines der Feedbacks war auch, dass man natürlich bei Schwierigkeiten auch ein Posting in eine der vielen tollen Facebook-Gruppen absetzen könnte. Allerdings müsstest du dann 1) deine Frage, die im Kopf herumschwirrt, sehr klar schriftlich ausdrücken können und 2) auf Antwort warten, bzw. dich mit den schriftlichen Antworten, die auch nicht immer so klar sind, auseinandersetzen. Das bedeutet natürlich auch, dass du dann wieder in deinem Arbeitsfluss stockst.

Da ist es viel einfacher, im CoWorking-Raum nachzufragen, ob jemand, der sich mit dem Thema auskennt, gerade Zeit hat.

home-sweet-office challenge

Die erste Home-Sweet-Office Challenge

In diesen 5 Tagen holst du dir den Überblick zurück und bereitest dich auf fokussiertes arbeiten in den letzten Wochen des Jahres vor!

Melde dich jetzt gratis an, am 16.10.17 geht's los!

3. Flurfunk ist das klebrige Zeug

2015 habe ich eine Blogparade und eine Umfrage mit dem Titel „Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office?“ gestartet und war überrascht von den Ergebnissen. Das, was viele am Angestellten-Job fürchterlich genervt hat, war auch das, was im Home-Office am meisten fehlt. Nämlich die lieben KollegInnen.

Vor allem in der Kaffeepause.

Auch das kann durch regelmäßige Pausen-Gespräche im Virtuellen CoWorking abgefangen werden. Ich habe über die TeilnehmerInnen, die mitgemacht haben, so viel erfahren, dass ich den Eindruck habe, sie schon seit Ewigkeiten zu kennen. Außerdem konnten ich ein paar Leute miteinander verbinden, einfach weil ich durch diese Zusammenarbeit wusste, wer was besonders gut kann.

Übrigens: der Ausdruck „das klebrige Zeug“ stammt aus der Feder meines Ex-Chefs, der in seinem Abschieds-Mail zu mir gemeint hat: „Du bist das klebrige Zeug in unserem Team“ 🙂 Nett, oder?

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

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4. Lücken füllen

Ich sage immer wieder, dass eine der größten Herausforderungen an der Arbeit im Home-Office (vor allem als Selbständige) ist, dass wir viele Jobs gleichzeitig ausfüllen. Und eines ist klar, nicht jeder kann alles (und das auch noch sofort) können.

Ich erlebe auch bei mir selbst, dass ich Wissen im Netz oder in Kursen aufsammle und fürs Umsetzen fehlt dann ein kleiner Puzzlestein. Und genau der hält dann davon ab, loszustarten – oder fertig zu werden.

virtuelles coworking

Auch diese Lücken können natürlich im Virtuellen CoWorking geschlossen werden. Wie schon im letzten Punkt geschrieben, haben sich die TeilnehmerInnen durch das CoWorking kennengelernt und können dadurch 1) gezielter nachfragen, wenn sie eine Lücke haben oder 2) diese gleich durch die Gespräche füllen. Auch die Angst, jemanden anzusprechen schwindet dadurch natürlich.

Wenn wir direkt in der CoWorking-Gruppe keine Lösung hatten, konnten die TeilnehmerInnen ihre Frage dann aber wesentlich klarer und gezielter in der Facebook-Gruppe stellen – und dort gab es immer eine Antwort.

Der Ablauf

Ich muss sagen, ich wusste zu Beginn nicht ganz genau, was ich da tue ;-). Selbst war ich noch nie coworken, zumindest nicht in einem Offline-CoWorking-Space. Virtuell habe ich solche Arbeits-Sessions bereits mit Kollegen gemacht, allerdings nie in der Gruppe. Ich wusste nur, dass es in einem Zoom-Raum stattfinden sollte, damit wir uns alle gegenseitig sehen können (das erleichtert die Kommunikation ungemein).

Also haben wir es einfach einmal ausprobiert:

Variante 1 – fixe Meetings

  • Um 08:00 Uhr Treffpunkt und jeder hat reihum gesagt, was das eine Ding ist, das an diesem Tag höchste Priorität hat.
  • Um 12:00 Uhr Treffpunkt für den Zwischenstand und auch, um Fragen zu klären.
  • Um 16:00 Uhr Treffpunkt um zu feiern 🙂

Variante 2 – OpenSpace

Das Feedback einer Teilnehmerin hat uns dann diese weiter Variante beschert: sie hat erzählt, dass sie mit einen Kollegen bereits so zusammenarbeitet, sie bleiben dabei allerdings die ganze Zeit über miteinander verbunden. Per Video und Audio.

Meine erste innere Reaktion: „Nein, das kann ich mir nicht vorstellen … ist nichts für mich.

Aber da ich mich ja auf ein Experiment eingelassen hatte … haben wir es ausprobiert.

  • Um 08:00 Uhr Start mit einer Commitment-Runde wie bisher
  • Wer wollte, konnte im Zoom-Raum bleiben, mit oder ohne Video, mit oder ohne Audio.
  • Um 12:00 Uhr dann wieder Zwischen-Plauscherl
  • Nachmittags ohne Zoom-Raum
  • Um 16:00 Uhr wieder Abschluss-Treffpunkt

Und ich muss gestehen: das war großartig!

Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass die Kamera anbleibt, ist es sogar motivierend, die Nebengeräusche der anderen TeilnehmerInnen mitzubekommen.

An diesem Vormittag wurde es auch ganz klar, wie hilfreich es ist, wenn die TeilnehmerInnen kurz im Raum nachfragen können, ob jemand Zeit für ein klärendes Gespräch hat. Dadurch wurde nämlich auch verhindert, dass jemand die falsche Abzweigung nimmt.

Wenn diese Gespräche jemanden im Arbeitsfluss gestört haben, konnte er natürlich einfach den eigenen Lautsprecher ausschalten und hatte seine Ruhe.

Ich denke, diese Spielart des Virtuellen CoWorkings kommt am ehesten einem Offline-Büro nahe. Mit allen Vor- und Nachteilen, die jedoch auch gesteuert werden können!

Variante 3 – OpenSpace und Meetings in Kombination

Am  31.8.2017 haben wir diese Variante getestet:

  • Ich öffne um 08:00 Uhr den OpenSpace im Zoom-Raum für alle frühen Vögel.
  • Um 09:00 Uhr erstes Meeting fürs Commitment (wer mag und kann)
  • Um 12:30 Uhr wieder Flurfunk
  • Um 16:00 Uhr wieder Abschluss-Meeting
  • Und dazwischen bleibt der Raum für alle offen, die möchten. Es kann jederzeit jemand dazukommen und kurz Hallo sagen, bleiben, oder wieder gehen.

Diese Kombination hat sich als optimal herausgestellt, weil sich damit jeder genau das aus dem CoWorking holen kann, was er braucht!

So geht’s weiter mit dem Virtuellen CoWorking

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, während meiner Home-Sweet-Office Challenge vom 16. – 20. Oktober 2017 nur an einem Tag CoWorking anzubieten.

Aber was soll’s, wir machen das jeden Tag! Von Montag bis Freitag! Jeweils einen halben Tag, damit du als Teilnehmer mit der Tagesaufgabe ganz sicher nicht alleine dastehst.

Hammer, oder?

In diesen 5 Tagen der Challenge holst du dir den Überblick zurück und bereitest dich auf fokussiertes arbeiten in den letzten Wochen des Jahres vor!

home-sweet-office challenge

Die erste Home-Sweet-Office Challenge

In diesen 5 Tagen holst du dir den Überblick zurück und bereitest dich auf fokussiertes arbeiten in den letzten Wochen des Jahres vor!

Melde dich jetzt gratis an, am 16.10.17 geht's los!

Fazit

Ich hätte mir selbst nicht gedacht, was das für einen Unterschied macht, wie viel Spaß das Virtuelle CoWorking macht – und wieviel Gewinn für alle darin steckt! Daher bin ich natürlich froh und dankbar, dass ich es ausprobiert habe – noch einmal ein großes Danke an alle, die dabei waren und noch dabei sein werden.

Es zeigt, dass das Denken „Out of the box“ immer wieder hilfreich ist und dass wir, nur weil wir im Home-Office sitzen, es nicht alleine „bespielen“ müssen.

P.S. Und bleib‘ neugierig!