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Entrümpeln: 8 Kubikmeter sind zu wenig …

entrümpeln als Projekt ohne Endtermin

Ich hab’s völlig unterschätzt …

Nach 19 Jahren und 2 Kindern im Haus haben mein Mann und ich am Freitag eine große Entrümpelungs-Aktion gestartet. Dachboden, Keller, Büro … alles voll mit Dingen, „die man ja vielleicht noch brauchen könnte“. Also haben wir uns einen Container bestellt (mit eben 8 Kubikmetern Fassungsvermögen) und waren ziemlich bester Dinge, dass damit das Haus leer werden würde.

Pustekuchen.

  • Nach 3 Tage schleppen, aussortieren und schwelgen in Erinnerungen ist der Container randvoll und die 8 Kubikmeter haben nicht ganz gereicht.
  • Auch die körperliche Anstrengung habe ich unterschätzt. Am Samstag hat mein Fitbit fast 14.000 Schritte angezeigt.
  • Körperliche Arbeit macht auch den Kopf müde – darum gibt’s heute diesen sehr kurzen Erfahrungsbericht von mir statt dem geplanten Artikel.

Entrümpeln als Projekt ohne Endtermin

Der Rest, der noch vorhanden ist, soll aber jetzt nicht bis zur nächsten Gewaltaktion warten (wahrscheinlich bei der nächsten größeren Renovierung oder wenn Junior auszieht …), sondern wird jetzt zu meinem Projekt ohne Endtermin.

Solche Projekte sind erfahrungsgemäß besonders schwer durchzuziehen – weil eben kein Zeitdruck, sondern einzig die eigene Disziplin und Motivation ausschlaggebend ist, ob es gelingt. Dranbleiben ist die Devise und natürlich planen:

Folgende Schritte sollten helfen:

  • In meinen Kalender trage ich alle Termine ein, an denen der Müllplatz geöffnet hat.
  • Am Tag vor diesem Termin reserviere ich jeweils 2 Stunden für das Vorbereiten, sprich Aussortieren.
  • Außerdem gibt’s eine Liste mit allen „Ecken“, die noch durchgeschaut werden müssen. Sie wird einfach von oben nach unten abgearbeitet.
  • Bei uns wird monatlich die Mülltonne geleert – auch diese Termine kommen in den Kalender, denn sie wird nicht mehr halb leer vor die Türe gestellt!

Mal sehen, wo wir im Herbst stehen :-).

Fazit

Diese Gewaltaktion hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, um den richtigen Impuls zu setzen und dieses Projekt ohne Endtermin zu starten! Solche Projekte werden ja sehr gerne in der Prioritäten-Liste ganz nach unten geschoben …

Besonders Spaß gemacht hat es übrigens, mit der Flüchtlings-Hilfe hier im Ort zusammenzuarbeiten. Die organisierenden Damen und ich kennen uns noch gut von der gemeinsamen Zeit im Elternverein und somit war die Organisation gleich noch leichter. Sobald ich auf etwas stieß, was für die Familien passen könnte, ging ein Foto an die Leiterin der Organisation, sie schickte es an die Betreuer der Familien weiter und so gab es am Wochenende auch einige leuchtende Augen. Fahrräder, Trampoline, Gewand, Spielsachen, Schreibtische, alles fand neue BesitzerInnen!

An dieser Stelle ein großes Danke für eure großartige Arbeit, Silke und Birgit und all die anderen, die ich namentlich nicht kenne!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

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