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Was du brauchst, BEVOR du fokussiert arbeiten kannst

fokussiert arbeiten - das brauchst du

Fokussiert arbeiten – das ist das ersehnte Gipfelkreuz!

Nein, nicht der Anfang von „alles wird gut“. Es ist das Ende.

Das letzte Fitzelchen, die letzten Schritte vor dem Gipfelkreuz.

Damit natürlich nicht unbedingt ein Spaziergang (ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, wir haben unsere seltenen Urlaube in den Dolomiten verbracht … Goldene Wandernadel …).

Aber wenn du den Aufstieg vor diesen letzten Schritten nicht gegangen bist, dann … naja, ist glaube ich klar, dann wird’s auch nichts mit der Wandernadel.

Das bedeutet also, dass einiges dazu gehört, BEVOR du dich darum kümmern kannst,

  • nicht abgelenkt zu werden (oder dich nicht ablenken zu lassen),
  • deine Energie durch Pausen aufrecht zu erhalten,
  • in deinem eigenen Rhythmus zu arbeiten,
  • diverse Tools und Arbeitstechniken sinnvoll einzusetzen, usw.

Was bringt dich zum Gipfelkreuz „fokussiertes arbeiten“?

fokussiert arbeiten - das brauchst duDu musst wissen, worauf du dich konzentrieren möchtest.

Und zwar sowohl im Großen als auch im Kleinen.

Im Großen: Was ist dir wichtig? Auf welches Projekt möchtest du dich in den nächsten Wochen/Monaten fokussieren? Wo willst du überhaupt hin mit deinem Business? Welche Werte stehen hinter deinen Zielen?

Im Kleinen: welche Aufgabe hat jetzt gerade die höchste Priorität?

Das ist der letzte Anstieg vor dem Gipfelkreuz. Reicht aber auch noch nicht ganz. Denn es gibt sicher genug Aufgaben auf deiner ToDo-Liste, die dir als total wichtig, dringend oder sogar beides erscheinen.

Und im Business gibt es auch mehr als genug Strategien, die du einschlagen könntest.

Damit du also im Großen wie im Kleinen weißt, worauf du dich konzentrieren möchtest musst du etwas manchmal Unbequemes tun.

Du musst Entscheidungen treffen

Wiederum im Kleinen genauso wie im Großen. Und jede Entscheidung für ein Projekt ist auch immer eine Entscheidung gegen ein anderes. Das hast du hier bei mir sicher auch schon öfter gelesen …

Jede Entscheidung darüber, worauf du dich jetzt konzentrieren möchtest bedeutet vielleicht, dass du andere Aufgaben nicht erledigen wirst. Oder vielleicht bedeutet das auch, dass du dich nicht auf Facebook unterhalten lässt, nicht stundenlang recherchierst oder ein hippes neues Medium nicht bespielen wirst.

In der Home-sweet-Office Challenge bekommen die TeilnehmerInnen eine Entscheidungs-Matrix an die Hand, mit deren Hilfe sie ihre Projekte, Kooperationen und die vielen Ideen, die im Kopf herumspuken, priorisieren können.

Und eines ist sicher: jede Entscheidung (egal ob schmerzhaft oder nicht) ist besser, als keine Entscheidung! Sonst ist nämlich den Ablenkungen Tür und Tor geöffnet. Das ist dann das Ende von Fokus und Konzentration …

Aber Entscheidungen sind noch nicht die Spitze vom Berg, denn:

Vorher brauchst du einen Überblick

Überblick darüber, welche Optionen du hast. Was ist möglich? Was soll überhaupt alles auf den Wochenplan, auf die Projektliste, was soll im nächsten Jahr alles passieren?

Du siehst schon, das Ganze hat System. Erst wenn du einen Überblick darüber hast, was möglich ist oder was getan werden soll/kann, kannst du Entscheidungen treffen. Und dann erst fokussiert dran arbeiten, wofür du dich entschieden hast.

Wie bekommst du einen Überblick?

Überblick hat für mich immer mehrere Ebenen: zuerst wird gesammelt und dann aussortiert, priorisiert und in ein System gebracht.

  • Wie gehst du mit den Ideen, die du hast um, wie hebst du sie auf?
  • Wie schaut der Workflow aus von der Idee zum Projekt?
  • Wie sehen deine Routinen aus, um Ordnung und Überblick zu behalten?

An aller erster Stelle steht für mich die Ordnung im Kopf, am Schreibtisch, im Posteingang, in den Dateien am Computer, auf deiner Todo-Liste. Das sind die Basics. Und um die herzustellen und beizubehalten braucht es wiederum eine Art von System.

Fazit

Es ist wirklich keine Hexerei, zum Gipfelkreuz zu kommen … nur ein wenig System, Ausdauer und Motivation, dranzubleiben. Wenn du versuchst, mit „Hilfsmitteln“ konzentriert zu arbeiten und dabei spuken 1.000 Gedanken durch deinen Kopf, dann wird es dich sehr viel Energie kosten, das alles auszublenden und trotzdem bei der Sache zu bleiben.

Daher:

  • Bring eine gewisse Systematik in deine Arbeit
  • Verschaffe dir so oft wie möglich einen Überblick
  • Triff Entscheidungen schnell

Dann klappt’s auch mit dem Fokus!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

1 Kommentare

  1. Liebe Claudia, du sprichst mir aus dem Herzen. Alle Produktivitätstools und -tricks verpuffen, wenn wir uns nicht auf das für uns Wesentliche besinnen und Unwichtiges aussortieren. Nur so können wir uns immer wieder fokussieren. Der Gipfelanstieg ist ein schönes Bild. Für mich ist Fokus kein Ziel, sondern ein Weg. Zu einem Fernziel wie auch kleinen Etappenzielen, die wir hoffentlich kennen. Vielen Dank für deinen gelungenen Artikel zu einem wichtigen Thema des Selbstmanagements.

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