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Trello – Die große Liebe braucht Zeit

Wenn die Liebe zu Trello nicht sofort entflammt

Der meistgelesene Artikel hier am Blog ist der, in dem ich 20 Fragen zu Trello beantworte … und das zeigt mir, dass die Suche nach dem „richtigen“ Tool eine ist, die viele meiner LeserInnen bewegt.

Und auch in meinem Halbjahres-Programm Home-sweet-Office 2.0 zeige ich den TeilnehmerInnen eine Menge an Tools, die mir den Arbeitsalltag erleichtern – und ehrlicherweise auch viel Spaß beim Verwenden machen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass es auch nur eine Teilnehmerin in der Vergangenheit gab, die Trello verweigert hätte … bis Stefanie kam.

Die Liebe zum Papier war groß

Stefanie hat ein ganz besonderes Business, das aus Einzelberatungen, Telefon-Beratungen und TV-Auftritten besteht. Außerdem liebt sie ihren Filofax, hat zwar alle vorgeschlagenen Tools ausprobiert – ist aber immer wieder zu ihrem geliebten Papier zurückgekehrt.

Im Rahmen eines Interviews zu den 5 Frauen – 5 Geschichten aus dem Home-Office hat sie das damals auch noch betont.

Egal ob Projektplanung oder die 1-Minuten ToDo-Liste … alles wurde im Filofax umgesetzt.

Irgendwann kamen plötzlich Trello-Fragen von ihr in der Facebook-Gruppe zum Programm – und meine Verwunderung war groß. Stefanie und Trello? Was war passiert?

Genau das habe ich sie unlängst gefragt und wir haben ein paar Punkte herausgearbeitet, die dir auch helfen könnten

  • umzusteigen,
  • dich für das „richtige“ Tool zu entscheiden
  • und dranzubleiben

Tool trifft Workflow

Schon in einem etwas älteren Artikel, nämlich „Tools – wann ist es genug?!“ habe ich den Zusammenhang zwischen Workflow und Tool herausgestrichen.

Und genau so war es bei Stefanie: Sie hat für ihr Kalender-Projekt begonnen, mit dem Fotografen und der Grafikerin in einem Trello-Board zusammen zu arbeiten. Der Workflow und die Kommunikation wurde dadurch immens erleichtert, jeder weiß jetzt immer, was bis wann erledigt werden muss, alle haben den selben Wissensstand. Und – nicht zu vergessen – es kommen viel weniger eMails in ihren Posteingang!

Von da aus war es nicht mehr weit, zu anderen Anwendungen mit Trello, denn die nächste Frage war: „Wobei kann mich Trello noch unterstützen“?

Alles im Leben hat seine Zeit

Bestimmte Dinge funktionieren nur zu bestimmten Zeiten und müssen bis dahin wachsen.

Stefanie hat den treffenden Vergleich gebracht:

Ich kann ja auch nicht im Februar bei uns Birnen pflücken, da muss ich warten, bis sie reif sind!

Genau so kann es bei der Verwendung von Tools gehen.

Wenn du also das Gefühl hast, du bist noch nicht so weit und müsstest dir gerade mit der rechten großen Zehe dein linkes Ohr kratzen, um es zu verwenden, dann warte einfach ein bisserl ab. Die Zeit wird kommen.

Ich kann mich auch noch gut erinnern wie es war, als ich das erste Mal Trello geöffnet habe.

Die Oberfläche klar und aufgeräumt – nicht unbedingt hübsch -, Listen und Kärtchen.

Aha.

Ich konnte nicht unbedingt etwas damit anfangen, weil es so aufgeräumt war – so viele Funktionen waren (und sind) in irgendwelchen Menüs versteckt, dass ich nicht auf einen Blick erfassen konnte, was ich damit tun kann.

Aber es blieb in meinem Hinterkopf … und als ich auf die 1-Minuten ToDo-Liste gestoßen bin, dann war endlich die Zeit reif, mir Trello etwas näher anzuschauen.

So war es wohl auch für Stefanie. Sie hat die vielen Trello-Hinweise im Programm gesehen und reifen lassen.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

In dieser Episode genannte Links:

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Man muss sich daran gewöhnen

Das war ein Argument von Stefanie, das ich nicht sofort nachvollziehen konnte.

Aber sie hat Recht. Damit zu arbeiten ist für jemanden, der mit Windows großgeworden ist, ungewohnt. Du bist es maximal gewöhnt, im Explorer Dateien mit der Maus zu schnappen und von einem Ordner in den anderen zu verschieben.

Am Handy oder Tablet ist das für dich sicher auch nichts Neues. Aber am PC etwas „anzufassen“ und zu verschieben, ist total neu.

Darauf musste sie sich erst einlassen.

Wofür verwendet Stefanie Trello heute? Was sind die Vorteile für sie?

Ja, inzwischen ist Stefanie glühend begeisterte Trello-Userin!

Sie erspart sich dadurch unendlich viel unnötige Kommunikation. Stefanie hat ein sehr „menschenlastiges“ Business und du kennst das vielleicht auch von dir selbst: wenn du den ganzen Tag zugehört und gesprochen hast, dann brauchst du eine Kommunikations-Pause.

Stefanie macht z.B. in einem Trello-Board einen Essensplan. Ihre Kinder können so sehen, was sie am Mittags-Tisch erwartet (und Kommentare abgeben, wenn sie das toll oder nicht so toll finden), sie verlinkt in dem jeweiligen Kärtchen auch das Rezept, damit die Haushaltshilfe weiß, was eingekauft und gekocht werden muss.

Sobald ihr im Haushalt – oder auch für ihr Business – etwas auffällt, hält sie es sofort im richtigen Board fest. Somit kann sie nichts vergessen und hat den Kopf für wichtigere Dinge frei.

Übrigens hat ihre Haushaltshilfe inzwischen selbst den Wert von Trello erkannt: sie hat für jeden ihrer Kunden ein Board und kommuniziert darüber mit ihnen.

Also: Gib‘ Tools – und dir – eine Chance, zusammenzuwachsen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Schluss mit dem Verzetteln auf SocialMedia!

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am 22. August 2018, 11:00 Uhr


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