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Wie Aufschieberitis, Prioritäten setzen und Altlasten zusammenhängen – #3um8

Wie Aufschieberitis, Prioritäten setzen und Altlasten zusammenhängen

Aktualisiert am

Zeit, wieder einmal zusammenzufassen, welche Fragen ich in meiner Live-Video-Serie #3um8 in den letzten Wochen beantwortet habe.

Falls du dieses Format noch nicht kennst: Jeden Freitag um 08:00 Uhr beantworte ich auf meiner Fanpage drei Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Kurz und knackig, damit du dir jede Woche eine Kleinigkeit mitnehmen kannst!

Diesmal habe ich drei Folgen herausgepickt, die wunderbar zusammen passen und Themen behandeln, die dir in Kombination ziemliche Knüppel zwischen die Beine werfen

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Denn wenn du mit Aufschieberitis kämpfst, dann fällt es dir auch schwer, Prioritäten so zu setzen, dass du voran kommst – und keine Altlasten auflaufen …

#3um8 – drei Fragen zur Aufschieberitis

Du kennst sicher den Scherz von Studenten:

So sauber wie vor einer Prüfung ist meine Wohnung sonst nie …

Aber nicht nur Studenten befällt die Aufschieberitis (auch Prokrastination genannt), dieses Phänomen zieht sich durch alle Berufsgruppen, so auch uns Homeworker. Vor allem weil wir auch so wunderbar viele Möglichkeiten haben, uns anderweitig zu beschäftigen!

Das wichtigste, das du dir bewusst machen kannst, ist, dass die Aufgaben in deinem Kopf immer größer werden, je länger du sie aufschiebst. Dieser Gedanke alleine kann schon helfen, über den Punkt des „anfangens oder aufschiebens“ hinweg zu helfen.

Ich erlebe es in Home-sweet-Office 2.0 immer wieder, dass sich TeilnehmerInnen am CoWorking-Tag eine Aufgabe herauspicken, die sie schon sehr lange aufgeschoben haben und wenig später kommt dann die Rückmeldung: „Ich hab’s erledigt!„.

Und dieses Hochgefühl ist fast nicht zu beschreiben …

Die Frage nach einem „Trick“ ist die wirklich am häufigsten gestellte. Kein Trick, aber eine Übung mit durchschlagender Wirkung, die ich mit meinen TeilnehmerInnen in Live-Meetings mache, erkläre ich im Video.

Außerdem beantworte ich diese 3 Fragen:

  • Vom Kopf her verstehe ich es ja – und wieso tu‘ ich es dann nicht?
  • Hast du einen Trick, damit du nicht aufschiebst?
  • Gibt es so etwas wie positive Aufschieberitis?

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Ein Grund, warum die Aufschieberitis immer wieder zuschlägt ist sicherlich der, dass dir alles gleichzeitig wichtig erscheint.

Womit wir beim nächsten Thema wären …

#3um8 – Fragen zum Prioritäten setzen

Unlängst habe ich im Podcast von Madame Moneypenny gehört: „Es gibt das Wort PritoritätEN (also Mehrzahl) eigentlich nicht.“ Es gibt nur EINE Priorität!

Und das in jedem Augenblick.

Das Märchen vom Multitasking, das angeblich Frauen besser beherrschen als Männer, ist in meiner Wahrnehmung Gott sei Dank bereits aus den meisten Köpfen verschwunden. Dir ist bewusst, dass es effizienter ist, eine Sache nach der anderen zu machen …

Und trotzdem schaust du vielleicht auf deine ToDo-Liste und hast den Eindruck, dass alles gleich dringend und wichtig ist.

Deine Gedanken hüpfen von einer Aufgabe zur nächsten und kaum hast du eine begonnen, hast du das Gefühl, dass eine andere Aufgabe viel wichtiger wäre.

Aber so kommst du nicht vom Fleck!

Mach‘ dir bitte bewusst, dass es immer nur eine Priorität gibt. Und zwar genau jetzt.

Aber wie entscheidest du, was das ist? Darum geht’s in diesem Video:

  • Wie sortiere ich meine Aufgaben nach Prioritäten?
  • Wann kommen die unwichtigen und nicht dringenden Aufgaben dran?
  • Was tust du, wenn alles wichtig ist?

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Tja, und wenn du z.B. immer wieder die Priorität auf die „leichten“ Aufgaben lenkst, bzw. auch auf die Aufgaben, die dich keinen Schritt weiter bringen, dann kann es sein, dass sich Berge entwickeln.

Berge, die zu Altlasten werden. Was mich zum letzten Thema heute bringt:

#3um8 – Fragen zum Thema Altlasten loswerden

Das passt ja ganz wunderbar zum ersten Video hier. Denn Altlasten entstehen ganz oft durch Aufschieberitis!

Und nach einiger Zeit entstehen so Berge von Arbeit, die wahrscheinlich nie erledigt werden wird. Das ist ansich noch nichts Schlimmes … wenn du dadurch nicht auch ein ständig schlechtes Gewissen hättest. Oder dich dadurch selbst daran hindern würdest, etwas Neues zu beginnen.

Erst vor kurzem hatte ich eine Kundin, die gemeint hat, sie müsse erst alle Altlasten aufarbeiten, bevor sie sich auf neue Workflows einlassen kann. Vielleicht kommt dieses Verhalten auch daher, dass wir von unseren Eltern gehört haben: „Fang‘ erst etwas Neues an, wenn du das Alte erledigt hast.“

Was prinzipiell wie eine gute Idee klingt, hemmt aber ganz gewaltig! Also sei nett zu dir und bearbeite entweder deine Altlasten, mach‘ dir einen umsetzbaren Plan, um sie aufzuarbeiten – oder lass‘ sie einfach los!

Einige Tipps dazu bekommst du natürlich durch meine Antworten auf folgende Fragen:

  • Was kommt zuerst: Altlasten beseitigen oder Neues anfangen?
  • Du sagst, ich soll löschen – aber was ist, wenn ich das irgendwann noch brauche?
  • Wie verhindere ich, dass ich „neue“ Altlasten produziere?

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Der wichtigste Tipp

Wenn du dir die Begleit-Texte zu den Videos durchgelesen hast, dann entscheide dich dafür, dir EIN Video anzuschauen. Nämlich das, dessen Thema dich JETZT am meisten betrifft.

Und dann setze EINEN der Tipps für dich JETZT sofort um.

Damit bist du einen wichtigen Schritt weiter, als du vorher warst!

P.S. Und nicht vergessen: Bleib‘ neugierig!


 

4 Kommentare

  1. max sagt

    Danke für den Beitrag, auch wenn mich beim lesen bzw. zuhören erneut auch bei der Prokrastination erwische. Finde es gut, wie Du auch Beispiele nennst und nicht zu sehr im theoretischen bleibst, ohne zu weit abzuschweifen.

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Max!

      Vielen Dank für den Schmunzler am Morgen ;-) Ich wünsch‘ dir einen Prokrastionations-freien Tag!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Hallo Claudia, vielen Dank für deinen tollen Artikel. Danke, dass Du echte Tipps mit Praxisbezug gibst und nicht nur Theorie wie manch ein Anderer. Ich verfolge Dich schon länger und finde Du machst es wirklich sehr gut. Liebe Grüße nach Österreich, Peter

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Peter!

      Vielen lieben Dank für dein Feedback – ich bleib‘ dran ;-)

      Sonnige Grüße,
      Claudia

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