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Wie Yoga dir zu mehr Fokus im Homeoffice verhilft – Gastartikel von Claire Oberwinter

Mit Yoga zu mehr Fokus im Home-Office

Wenn du das Wort “Yoga” hörst, denkst du bestimmt wie die meisten Menschen an (teils komische und akrobatische) Körperhaltungen, an Dehnungsübungen und Flexibilität.

Yoga ist im äußeren Ausdruck eine körperliche Praxis, zumindest in unserem Kulturkreis. Im Ursprung ist Yoga allerdings ein ganzheitliches System für Körper, Geist UND Seele, von denen die Körperübungen nur eine Säule sind.

Yoga hat die Fähigkeit, dein ganzes Leben zu verändern, was nicht einfach so daher gesagt ist. Ich habe selber erfahren, was Yoga bewirken kann und ich erfahre es weiterhin jeden Tag.

Aber was hat das jetzt mit Business und Home Office zu tun?

Verdammt viel! Denn Yoga kann dir dabei helfen, sowohl fokussierter in deiner Arbeit zu werden und auch mehr Gelassenheit in deinen Alltag zu bringen.

Aber wie genau funktioniert das?

Der Zweck der Yogapraxis

Die gesamte Yogapraxis dient dem Zweck, die Gedanken im Kopf zur Ruhe zu bringen. Durch die meditative Ausgestaltung der Übungen lernst du, deinen Geist auf eine Sache zu fokussieren und die umherschweifenden Gedanken immer mehr zur Ruhe kommen zu lassen.

Du lernst also, im Business mehr bei einer Sache zu bleiben und dich nicht mehr so schnell ablenken zu lassen.

Körper und Geist

Durch die Yogapraxis schulst du dein Körperbewusstsein und deine Körperwahrnehmung. Dadurch fällt es dir leichter, die Bedürfnisse deines Körpers wahrzunehmen.

Konkret bedeutet das: Du spürst in deinem Arbeitsalltag immer leichter, wann es Zeit für eine Pause ist. Damit gibst du deinem Körper automatisch die Erholungspausen, die er braucht, um voll leistungsfähig zu bleiben. Du nutzt damit deinen ganz natürlichen Rhythmus optimal aus und wirst dadurch produktiver.

WICHTIG: Damit das gelingt, nutze deine Pausen auch wirklich als Pausen!

Kein Scrollen auf Facebook, keine WhatsApps oder E-Mails, kein Ausräumen der Spülmaschine (außer es entspannt dich total). Nutze deine Pause bewusst (!), um etwas zu tun, das dich für ein paar Minuten komplett aus deiner aktuellen Aufgabe herausnimmt. Atme ein paar Mal bewusst ein und aus, gehe kurz vor die Tür, mache dir einen Tee – und das alles mit voller Aufmerksamkeit auf dem, was du in dem Moment tust. Wenn du das regelmäßig machst und dich auch daran hältst, wirst du schnell merken, dass du deine Aufgaben fokussierter angehst und deine Produktivität steigt.

Das Interview zum Blogartikel

Du solltes auf jeden Fall reinschauen! Denn ich habe Cliare mit einem ganz anderen Thema kennengelernt – und über diesen krassen Wechsel musste ich sie natürlich auch ausfragen 💖

Gelassenheit ist die Devise!

Yoga trägt auch dazu bei, gelassener zu werden. Denn mit jeder Einheit, die du machst, lernst du, deine eigenen Grenzen wahrzunehmen und entweder Stück für Stück auszudehnen oder aber sie so anzunehmen, wie sie eben sind.

Ich habe z.B. im Juli das erste Mal, seit ich mit Yoga vor gut 7 Jahren angefangen habe, den Kopfstand geschafft. Das ist eine sehr intensive Haltung, die zu Recht als Königshaltung im Yoga gilt. Als ich sie vor Kurzem erneut geübt habe, kam ich wiederum nicht rein.

Ich hätte mich ärgern und aufregen und mich zudem permanent fragen können, warum ich es denn dieses Mal nicht geschafft habe. Stattdessen nahm ich es an, wie es war und freute mich einfach darüber, es erneut versucht zu haben.

Diese gelassene Haltung hilft mir in vielen Situationen! Denn es ist nie die Situation an sich, die uns Stress verursacht, sondern das, was wir darüber denken, die Bedeutung und Bewertung, die wir auf sie legen.

Yoga hilft ungemein dabei, diese gelassenere Haltung zu üben und zu trainieren, was wiederum auch deinem Business und damit deiner Produktivität zugutekommt.

Die physiologische Ebene

Yoga hat unglaublich viele Wirkungen auf physiologischer Ebene, die dir ebenfalls helfen, fokussierter und gelassener zu werden.

Beispielsweise wird dein zentrales Nervensystem durch Yoga aktiviert und geschult. Es besteht u.a. aus dem Sympathikus (“Gaspedal”) und Parasympathikus (“Bremse”). Beides brauchen wir, um gut durch unser Leben zu kommen. Durch Yoga gleichst du diese beiden Pole aus, was zu mehr Entspannung und innerer Ausgeglichenheit führt.

Durch Yoga werden aber auch Stresshormone abgebaut. Heutzutage haben die meisten Menschen zu viele Stresshormone in sich, was dauerhaft schädlich ist und ernste gesundheitliche Folgen haben kann (Diabetes, Burnout, Depressionen, Übergewicht, Schlafstörungen etc.). Stresshormone sorgen aber auch dafür, dass wir uns schlecht konzentrieren können und nicht produktiv sind, weil unser Blick verengt wird und wir nicht mehr klar denken können. Wenn du also durch eine regelmäßige Yogapraxis dein Stresshormonlevel immer wieder herunterfährst, wirkt sich dies ebenfalls positiv auf deine Produktivität aus.

Durch Yoga wird übrigens auch die Zirbeldrüse aktiviert, die im Gehirn sitzt. Diese ist u.a. dafür zuständig, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu koordinieren. Durch Yoga wird dieser Rhythmus besser ausbalanciert, was dich besser schlafen lässt. Und wir wissen ja alle, wie viel produktiver und fokussierter wir arbeiten können, wenn wir uns ausgeruht und ausgeschlafen fühlen, oder?

Es gibt noch viele andere Wirkungen von Yoga auf physiologischer Ebene, die ich aber nicht alle hier nennen kann, da dies zu weit führen würde. Ich denke, du hast jetzt aber einen Eindruck erhalten, was Yoga für dich tun kann, wenn du es regelmäßig übst.

Aber genau das ist das Problem, oder? Also das regelmäßige Üben… Deswegen habe ich jetzt noch ein paar Tipps für dich, wie du (wieder) mit Yoga anfangen und vor allem dabei bleiben kannst.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Tipps fürs regelmäßige Üben

Werde dir klar, welcher Typ du bist!

Zuerst solltest du dir bewusst darüber werden, welcher Yogatyp du bist. Wie schon erwähnt, ist Yoga weit mehr als nur die Körperhaltungen, die man so von Bildern kennt. Vielleicht ist ja eher eine Atemübung was für dich oder eine Meditation.

Es gibt da kein richtig oder falsch, sondern nur, was für dich passt!

Fang klein an!

Wie eigentlich überall im Leben ist es besser, erst einmal klein anzufangen und sich dann zu steigern. Für den Anfang könnte (muss es aber nicht!) es überfordernd für dich sein, gleich mit einer 90-minütigen Yogaeinheit anzufangen.

Dann ist es besser, du machst jeden Tag nur 5-10 Minuten etwas und steigerst dich dann in der Frequenz und Dauer.

Mein Yogaweg begann tatsächlich mit einer 90-minütigen Einheit pro Woche. Ansonsten habe ich aber nichts gemacht, was für damals in Ordnung war.

Inzwischen mache ich aber JEDEN Tag etwas und suche mir auch immer neu heraus, was für mich gerade passt, sowohl was die Länge als auch was die Aktivität an sich angeht. Ich spüre inzwischen ganz genau, wann ich mich intensiv bewegen möchte und wann es eher Zeit ist, mich still für x Minuten zur Meditation auf mein Kissen zu setzen.

Für den (Wieder-)Einstieg perfekt geeignet sind meine “Yoga-Quickies”, die es einmal als kostenlose Videoserie mit 12 Videos auf Youtube gibt, aber auch mit 5 weiteren Videos als Freebie. In jedem Video bekommst du von mir eine Übung gezeigt, die du jederzeit in deinen (Business-)Alltag einbauen kannst, ohne dass du dich groß vorbereiten musst. Du kannst die Übungen einfach dort üben, wo du gerade bist und brauchst noch nicht einmal deine Matte ausrollen oder dich umziehen. ;)

Schaffe dir Platz im Kalender!

Oft scheitert eine dauerhafte Umsetzung daran, dass man vermeintlich (!) keine Zeit hat und die Aktivität nicht im Kalender steht. Schaffe dir daher konkret Platz in deinem Kalender, um jeden Tag Yoga zu machen. Vielleicht passt es gut rein, jeden Morgen vor dem Hochfahren des Computers, einige Minuten still zu sitzen und bewusst zu atmen. Oder du machst eine Meditation im Bett direkt nach dem Aufstehen. Oder du packst mittags kurz für 20 Minuten deine Yogamatte aus und machst ein paar Übungen für dich.

Egal was, wann und wo: Plane es konkret ein und mache es dann auch! Denn nur so wird es zur Gewohnheit!

Ich kann dir versprechen, dass dein Körper irgendwann von allein nach einer Yogaeinheit “schreien” wird. Dann weißt du: Yoga ist zu einem festen Bestandteil deines Lebens geworden – und dann wirst du auch noch bewusster sehen, welche positiven Effekte sich neben mehr Fokus, Produktivität und Gelassenheit noch in dir eingestellt haben.

Suche dir einen Buddy!

Viele Menschen tun sich leichter, neue Gewohnheiten einzuüben und bei der Stange zu bleiben, wenn sie es mit anderen Menschen gemeinsam machen. Wenn du also der Typ “Ich brauche andere Menschen, die mich immer wieder motivieren” bist, dann suche dir Gleichgesinnte, mit denen du dich täglich triffst, um gemeinsam zu üben. So bleibt ihr gemeinsam dran und habt sicher viel Spaß dabei, auch immer wieder Neues auszuprobieren.

Im Übrigen bekommst du diese Form von Accountability auch in meiner Membership, dem Mehr OM im Online-Business-Circle.

Durch die wöchentlich angebotene Online-Yoga-Stunde, die live stattfindet, hast du einen festen Termin für dich, an dem du Yoga praktizierst. Du gibst dir dort also selber das Commitment, auch wirklich etwas für dich zu tun und bist umgeben von Gleichgesinnten. 🤗

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude damit, (wieder) ins Yoga einzusteigen und mehr Fokus und Gelassenheit zu erfahren – mehr “OM” eben!

Namasté – und immer schön OM! 🕉

Deine Claire

Zur Autorin Clair Oberwinter

Claire Oberwinter mehr-om.deAls Yogalehrerin und Bewusstseins-Coach unterstützt Claire herzbasierte Online-Unternehmer*innen mit einem starken Warum dabei, ihr körperliches, geistiges und seelisches Fundament zu stärken, um ihr Business bewusst und aus dem Inneren heraus erfolgreich zu führen.

Website: https://mehr-om.de/
Blog & Podcast: https://mehr-om.de/podcast-blog/


 

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