Alle Artikel in: Featured

Erfolgstagebuch

Das missverstandene Erfolgstagebuch

Hast du in deiner Jugend ein Tagebuch geführt? Du konntest so richtig abschimpfen, jammern, diesem besten Freund alle Geheimnisse und Ärgernisse, jeden Frust, Liebeskummer und die Unfairness deiner Eltern anvertrauen, ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Man könnte das als Psycho-Hygiene betrachten und als Tochter bin ich durchaus froh, dass meine Mutter nie auf die Suche nach meinem Tagebuch gegangen ist. Sie hat sich jedenfalls nie durch unbedachte Fragen zu Dingen, die sie eigentlich nicht wissen konnte, verraten 🙃. Das Erfolgstagebuch zur  Psycho-Hygiene Starten wir mit dem ersten Missverständnis: Es gibt nicht DAS #Erfolgstagebuch – Es gibt nur DEIN Erfolgstagebuch! Click To Tweet Denn natürlich gibt es viele Tipps dazu, wie du sinnvoll ein Erfolgstagebuch führen kannst, aber ich denke, dass du im Laufe der Zeit selbst erkennen wirst, was dir guttut und was nicht. Für mich gibt es speziell beim Erfolgstagebuch nur ein paar wenige Regeln, zu denen wir später auch noch kommen. Was mich dazu bringt, über Erfolgstagebücher zu schreiben, ist, dass es von fast jedem Coach, den ich kenne, empfohlen wird. Aber ich …

Unproduktiv sein

6 Gelegenheiten, um weniger unproduktiv zu sein

Kannst du deine unproduktiven Phasen so richtig genießen? Ganz ohne schlechtes Gewissen? Nein? Dann hast du die Entscheidung, einfach mal einen solchen unproduktiven Tag einzulegen, nicht getroffen. Es ist nichts Böses dran. Ständig und durchgehend sollte es halt nicht sein, weil es dich unzufrieden macht, wenn du eben immer dieses doofe Gefühl hast, dass du nichts weiterbringst und für alles Ewigkeiten brauchst. Erkennst du, wenn du unproduktiv bist? Sicher gibt es dafür irgendwo schlaue Berechnungen, wenn du in einem Produktionsbetrieb arbeitest. Ich sehe bei meinen KundInnen aber, dass das eher ein diffuses Gefühl ist. Dass du das erkennst und mit einem Augenzwinkern und Wohlwollen auf dich selbst schaust, das möchte ich erreichen. Es gibt genügend Tipps dafür, wie du deine Produktivität steigerst und darum gehen wir die Sache einfach einmal von der anderen Seite an, nämlich der Unproduktivität. Vielleicht fühlst du dich an der einen oder anderen Stelle ertappt? Apropos ertappt: Ich habe kürzlich alle Newsletter der TeilnehmerInnen meines Content-Planungs-Clubs abonniert und dann folgende Rückmeldung einer Teilnehmerin bekommen: „Ich muss zugeben, dass ich mich ein …

Nicht mehr verzetteln

Nicht mehr verzetteln mit dieser Universal-Reihenfolge!

Verwendest du PostIts? Oder mehrere Notizbücher? Bei uns Onlinern: Mehrere Tools für ein und dieselbe Art von Aufgaben? Das ist das, was oft als Ursache fürs Verzetteln genannt wird, wenn ich bei meinen KundInnen nachfrage. Aber selbst wenn du diesen Versuchungen widerstehen kannst, gibt’s noch einen anderen Grund dafür, dass du das Gefühl hast, nichts zu Ende zu bringen und keine Struktur in deiner Arbeit zu haben. Struktur – ein großes Wort – aber was bedeutet das eigentlich? Lass es uns einfach einmal auf drei ganz simple Fragen herunterbrechen: Was ist genau zu tun? Diese Frage steht immer an erster Stelle, wenn es um ein Projekt (und sei es noch so klein) geht und natürlich auch ums Alltagsgeschäft geht. Wenn du also den großen Berg „Projekt“ in kleine Was-Abschnitte zerteilst, achte bitte darauf, dass die Einzelschritte so klein wie möglich aber so groß wie nötig sind. Ein Beispiel: Die Aufgabe „Landingpage erstellen“ kann für dich ein Riesenaufwand sein, wenn du es das erste Mal machst – und dich daran hindern loszulegen. Wenn das der Fall …

sprachnachrichten verschicken tool tipps

Du hasst Sprachnachrichten?

Aus welcher Perspektive heraus hast du diese Überschrift gerade gelesen? Als Sprachnachricht-EmpfängerIn, als der/die du genervt davon bist, wenn dir Kunden ihre Aufträge oder ihre Fragen per Sprachnachricht schicken? Und du hasst es, dass du dir jetzt alles mitschreiben musst, um dieser Bitte dann wirklich nachzukommen? Oder als Sprachnachricht-VersenderIn, als der/die du davon begeistert bist, auf lange E-Mails schnell und persönlich antworten zu können? Du siehst schon, die Sache hat zwei Seiten … Entschuldige bitte die späte Antwort, aber … Wie viele E-Mails mit so einem ersten Satz bekommst du? Und wie viele schreibst du selbst? Das kommt in den besten Familien vor, oder? Wie ich im Artikel über die liebsten Kommunikationskanäle geschrieben habe: E-Mails sind für viele der liebste Kommunikationskanal. Und gleichzeitig der größte Fluch. Es ist eher eine Teillösung Oft wäre es einfacher, zum Telefon zu greifen, anzurufen und die Frage zu beantworten, die dir in einem Mail gestellt wurde. Trotzdem tust du das wahrscheinlich selten. Weil du die Telefonnummer nicht bei der Hand hast. Weil du den Anderen nicht persönlich kennst. Weil …

No-Gos in Online-Kursen

No-Gos in Beta Online-Kursen

Ich arbeite eher selten mit 1:1-KundInnen zusammen und wenn, dann gleich in intensiver 3-Monats-Begleitung. In den Vorgesprächen betone ich dann immer, dass ich kein Business-Coach bin. Und ich würde mich auch sicher nicht als Expertin für das Erstellen von Online-Kursen bezeichnen, da gibt es wesentlich versiertere, wie z.B. Marit Alke. Aber ich habe in den letzten Jahren dutzende Online-Kurse und Online-Programme mitgemacht, darunter auch sehr viele in der Beta-Phase. Zu Beginn eher aus dem Gedanken der finanziellen Ersparnis heraus, aber später habe ich dann bemerkt, dass mir das Mitgestalten von Online-Kursen total Spaß macht. Und je mehr Online-Kurse und Online-Programme ich selbst erstellt habe, desto mehr konnte ich auch weitergeben und somit hoffentlich auch eine Art „Mehrwert“ für die AnbieterInnen sein. Die Verlockung von Beta Online-Kursen Gleich zu Beginn eine kleine Warnung: Mach‘ bitte bei Beta-Programmen nur mit, wenn du wirklich zu diesem Zeitpunkt den Bedarf hast! Auch wenn das bedeutet, dass du vielleicht ein Jahr später das Doppelte dafür zahlen müsstest. Es hat keinen Sinn, ein Programm oder einen Kurs nur wegen der finanziellen …

ToDo-Liste funktioniert nicht

Warum deine ToDo-Liste nicht funktioniert

Ich arbeite ja schon seit Jahren mit der 1-Minuten ToDo-Liste nach Linenberger und empfehle dieses System auch immer meinen KundInnen. Aber obwohl dieses ToDo-Liste vorsieht, dass du dir nicht mehr als eine Handvoll Aufgaben für den Tag vornimmst, höre ich einen Satz von meinen KundInnen immer wieder: „Ich schreibe mir  eine ToDo-Liste und dann setze ich es nicht um.“ Und am liebsten antworte ich ihnen: „Bleib entspannt, das ist ganz normal!“ Natürlich gibt es einige Gründe, warum deine ToDo-Liste nicht funktioniert, und die schauen wir uns auch genauer an. Aber auf der anderen Seite ist es einfach so, dass ich nur sehr wenige Menschen kenne, die das zu 100% im Griff haben. Ich gehöre übrigens auch nicht dazu. Sie schreiben sich ihre Aufgaben auf ihre Liste und fangen dann an von oben nach unten abzuarbeiten. Ohne wenn und aber. Und ja, ich empfehle meinen KundInnen auch immer, nicht darüber nachzudenken, ob sie gerade „Bock“ auf die Aufgabe haben, die ansteht, denn das spart Zeit und lässt weniger Widerstände aufploppen. Was wichtiger als „funktionieren“ ist Viel …

fokussiert arbeiten

Was du brauchst, BEVOR du fokussiert arbeiten kannst!

Egal ob nach den Feiertagen, nach einer Urlaubspause, nach einer überstandenen Krankheit, ganz oft höre ich bei meinen Kundinnen den Vorsatz, ab jetzt „fokussiert arbeiten“ zu wollen. Das war übrigens auch einer der meistgenannten Bereiche in meiner Umfrage zum Kartenset im Abenteuer Home-Office! Natürlich neben „nicht ablenken lassen“, „Aufschieberitis ausschalten“ und Ähnlichem. Oft ist dieser Wunsch für meine Kundinnen auch der Einstieg in mein Programm Home-sweet-Office 2.0 und sie sind dann vielleicht sogar etwas desillusioniert, wenn sie dort nicht sofort Tools und Arbeitstechniken an die Hand bekommen, die (möglichst sofort und ohne Anstrengung) fokussiertes Arbeiten ermöglichen. Fokussiert Arbeiten ist das Gipfelkreuz im Selbstmanagement! Fokus und auch Konzentration entsteht erst, wenn du die Grundlagen dafür gelegt hast, die ich dir hier umreißen werde (denn eigentlich besteht mein halber Blog daraus …). Erst danach wird es für dich leichter sein, den Ablenkungen zu widerstehen. Pausen so zu machen, dass sie dir die Energie dafür liefern, konzentriert zu arbeiten. Deinem Arbeits- und Lebensrhythmus zu folgen und somit z.B. auch deinen Rhythmus in der Content-Erstellung anzupassen. Und auch Tools …

Kartenset für dein Selbstmanagement Zeitmanagement im Home-Office

Ein Kartenset für dein Selbstmanagement im Home-Office entsteht

Manches dauert einfach länger Bereit 2016 war die Idee eines eigenen Kartensets fürs Selbstmanagement im Home-Office bei mir präsent. Und die Ideen-Geberin war damals Katrin Linzbach, die ihr eigenes Kartenset herausgebracht hatte und gleich einen Onlinekurs dazu erstellt hatte. Und ja, den hatte ich mir damals gekauft, in dem festen Willen, ihn sofort umzusetzen. Aber irgendwie wollte mir nicht die zündende Idee dafür einfallen und ein Projekt durchzuziehen, nur einfach, um es durchzuziehen, das war noch nie mein Ding. So schlummerte diese Idee bis Ende letzten Jahres und wie sehr hab‘ ich mich gefreut, dass Katrin ihren Kurs nicht eingestampft hat, sondern mein Zugang noch funktioniert hat! 5 Jahre später – ein Kartenset entsteht In diesem Jahr 2021 habe ich mir genau zwei große Projekte vorgenommen. Eines davon ist eben ein Kartenset mit ein paar Extras (die ich noch ein bisserl durchdenken muss), das dich dabei unterstützen soll, Schrittchen für Schrittchen dein Leben im Home-Office zu verbessern und vor allem dranzubleiben. Das zweite Projekt ist wahrscheinlich weniger witzig, aber umso notwendiger für uns Selbständige – …

In Corona-Zeiten selbständig online

Corona selbständig online – Goodbye 2020

Schon mehrmals in diesem Jahr hatte ich mir überlegt, wie wohl mein Rückblick am Ende des Jahres aussehen könnte und darum habe ich mich sehr gefreut, als ich über die Blogparade von Eva Peters gestolpert bin! Also lass uns einen Blick zurück machen, auf dieses verrückte und sicher auch beängstigende Jahr 2020. Von der Corona-Ahnungslosigkeit zu den ersten Befürchtungen In meinem ersten Blogartikel 2020 hatte ich noch meine Unabhängigkeit und Kündigung gefeiert und war im Jänner hauptsächlich damit beschäftigt, mit dieser neugewonnenen Freiheit und den 20 Stunden mehr Zeit pro Woche umzugehen. Was hab‘ ich das genossen! Obwohl ich ja im Herbst 2019 schon einen kleinen Dämpfer bekommen hatte, als ich mir meinen Ellbogen gebrochen hatte – und nicht „einfach“ in Krankenstand gehen konnte … eine ganz neue Erfahrung, die aber schnell gewuppt war. Auch im Februar waren Krisen-Gedanken noch sehr weit von mir entfernt. Ja, natürlich hatte ich die Berichte über China gelesen. Mit Schaudern und Bedauern. Aber das war ja so weit weg … Als dann Anfang März klar wurde, dass „es“ ernst …

Selbstmanagement und Selbstführung im Homeoffice

Selbstmanagement und Selbstführung sind keine Raketenwissenschaft!

Ist das nicht blöd, dass „man“ sich immer die negativen Dinge am besten merkt? Jedenfalls ist es inzwischen bereits ein paar Jahre her, da hatte ich das erste Mal mein Webinar zum Thema „Mit der Wochenplanung zu mehr Freiheit“ gehalten. Es war  zu dem Zeitpunkt eines der meistbesuchten Webinare und das zeigte mir, dass es hier wirklich noch Bedarf an Ideen und Inspirationen gab. Das haben auch die Antworten auf meine Umfrage nach dem Webinar gezeigt. Eine der Antworten auf die Frage „Hast du einen Wunsch für eines der nächsten Webinare? Um welches Thema soll es gehen?“ hat mich damals nicht losgelassen und bringt mich auch zu diesem Artikel: „[…] fachlich kompetent aufbereitetes Hintergrundwissen zu Thema Selbstmanagement zu erfahren. […]“ Der Wunsch nach einem Selbstmanagement-Rezept Gibt’s nicht. Punkt. Ja, viele Tipps sind vielfach im Netz oder in Büchern zu lesen (und in Webinaren zu hören …). Aber es kommt nicht auf diese Tipps an, sondern auf den Kontext und die Erfahrungen des Trainers. Vor kurzem hatte ich das auch schon im Artikel Warum dich die …