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Vorsicht, garantiert wirkungsvoll! Die InspiCon

Wirkung InspiCon

Ich kann mich noch gut an dieses Gefühl erinnern, etwas Großes versäumt zu haben, als ich 2014 die ersten Rückmeldungen auf FB mitbekommen habe. Vom ersten InspiCamp.

Und dann kamen all die Podcasts, in denen sich gefühlt alle gegenseitig interviewt haben. Und natürlich vom InspiCamp geschwärmt haben. Damals waren es „nur“ 25 Teilnehmer, die sich in Bonn getroffen hatten.

Trotzdem hätte ich mich 2015 wohl nie auf das InspiCamp getraut, wenn mich nicht Marit direkt eingeladen hätte. Im Rückblick auf 2015  habe ich damals geschrieben:

Und somit musste ich ganz schnell auf den Anmelde-Button klicken, um es mir nicht noch einmal anders zu überlegen, als die Einladung zum Inspirationscamp nach Bonn von Marit Alke eintrudelte.

DAS ist nämlich eine wirkliche Herausforderung für mich. Reise alleine … neue Stadt … so viele Menschen auf einem Fleck … so viele Eindrücke auf einmal. Ich gestehe, kurz vorher hab‘ ich nach einer Ausrede gesucht, warum ich nicht fahren kann …

Ja, und ab da habe ich beim Auschecken aus dem Hotel auch immer gleich das Zimmer für das nächste Jahr reserviert …

Jedes Jahr kamen mehr Menschen zu den InspiCamps und immer mehr hat es sich wie „nach Hause kommen“ angefühlt. Bis ich mich 2017 sogar getraut habe, eine eigene Session zu geben … 2016 habe ich noch gekniffen („Da sind soooo viele andere in der Schlange, da braucht’s mich nicht„).

Tja und dann kam die InspiCon 2018.

160 Menschen statt wie bisher 60-70.

Kann das gehen? Bleibt der Spirit erhalten? Wird dir das nicht zu viel?

Das waren nur einige der Fragen, die ich mir natürlich gestellt habe.

Und ja, das geht!

Wenn die „richtigen“ Menschen zusammenkommen, dann bleibt der Spirit so wie er sein soll. Viele, viele Blogartikel, Podcasts, Facebook-Postings beweisen es, dass diese Mischung aus Konferenz und Barcamp ein großartiges Format ist!

Und es wirkt …

Wie jedes Jahr hatte ich das Gefühl: „Du hättest mit mehr Menschen sprechen müssen. Mehr Sessions mitmachen müssen. Du hast Gelegenheiten vorbeiziehen lassen.

Immer wieder musste ich mir ins Gedächtnis rufen, was Katrin Linzbach zu Beginn der Sessions gesagt hat: „Was immer geschieht, ist das Einzige, was geschehen konnte„. Und ganz heimlich still und leise ist auch in mir etwas geschehen.

Ich habe über Wirkung nachgedacht.

Wirkung von dem, was ich tue.

Über die Frage, was für mich wichtiger ist: Wirkung oder Umsatz?

Denn gerade gehen 6 Monate im Online-Programm Home-sweet-Office 2.0 zu Ende und ich schaue mir an, wer von den TeilnehmerInnen was umgesetzt hat. Welche Veränderungen sie durchgemacht haben, was sie erreicht haben. 5 der TeilnehmerInnen habe ich ja interviewt und ihre Geschichten im letzten Blogartikel zusammengefasst.

Und da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Sie allen haben beim Virtuellen CoWorking mitgemacht!

Eine Erkenntnis mit Folgen

Ein paar Teilnehmerinnen habe ich auch persönlich auf der InspiCon getroffen und natürlich wurde ich auch von InspiCon-TeilnehmerInnen gefragt: „Wie funktioniert denn dein Home-sweet-Office? Was ist denn da drinnen? Wie viel Zeit pro Woche müsste ich den investieren?

Und je mehr ich darüber gesprochen und erklärt habe, was in den letzten 6 Monaten passiert ist, umso klarer wurde mir: Ich möchte das Programm nicht mehr ohne CoWorking (also als Silber-Paket) durchführen.

In einem Newsletter habe ich es so zusammengefasst:

Wenn du mit mir auf Facebook irgendwie verbandelt bist, kommst du wahrscheinlich gar nicht an den vielen Postings über die InspiCon vorbei … und da das „Inspi“ für „Inspiration“ steht, ist diese auch nicht spurlos an mir vorbei gegangen.

Und ich habe eine Entscheidung getroffen.

Eine Entscheidung darüber, was mir wichtiger ist: Umsatz oder Wirkung?

Zur Vorgeschichte: In der ersten Runde von Home-sweet-Office 2.0 waren die Teilnehmer recht gleichmäßig über die drei möglichen Pakete verteilt. Und ich habe mir genauer angeschaut, welche der drei Gruppen am meisten vom Programm profitiert haben:

  • Die Silberlinge, die kein CoWorking mitgebucht hatten,
  • oder die Gold- bzw. VIP-Teilnehmerinnen, die jede Woche gemeinsam mit der Gruppe im CoWorking verbunden waren.

Wahrscheinlich wundert es dich nicht, dass die fehlende Verbundenheit durch das CoWorking Auswirkungen hatte: In meiner Wahrnehmung hat das Programm nur bei wenigen Silberlingen DAS bewirkt, was in Home-sweet-Office 2.0 drinnen steckt.

Könnte mir egal sein, meinst du?

Umsatz passt doch?

Ja, natürlich habe ich auch mit den Silberlingen guten Umsatz gemacht. Und doch … viele Gespräche auf und um die InspiCon herum haben mir die Klarheit gegeben:

DAS REICHT NICHT!

Das Programm ist zwar AUCH für meinen Umsatz da – aber in erster Linie für das Ergebnis der TeilnehmerInnen.

Und wenn dieses Ergebnis durch das Fehlen einer Komponente nicht erreicht wird, dann kann ich das nicht guten Gewissens anbieten.

Und darum habe ich gerade das Silber-Paket ohne CoWorking gestrichen. Damit du nicht ins Wanken kommst, ob du dir wegen ein paar Euros Ersparnis auch gleichzeitig die Wirkung ersparen kannst …

Ich habe auf diesen Newsletter so viele Rückmeldungen bekommen, wie sonst nie und darum auch ein kleines Video dazu gemacht, indem ich erklärt habe, warum folgende Fragen eigentlich nicht zu beantworten sind:

  • Ist XYZ in dem Kurs enthalten?
  • Wie viel Zeit pro Woche muss ich investieren?

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Und die Rückmeldungen auf Facebook zu dem Video und dem Entschluss, haben mich auch wieder bestärkt – vielen Dank an dieser Stelle!

Mein Fazit

  • Unterschätze niemals die Wirkung der Inspi-Veranstaltungen – selbst wenn sie auf den allerersten Blick nicht erkennbar ist.
  • Was immer geschieht, ist das Einzige, was geschehen konnte.
  • Finde deine Brillanz (auch wenn ich mir mit dem Wort echt noch schwer tue …)
  • Ich bin beim nächsten Mal wieder dabei – und du?

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

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8 Kommentare

  1. Liebe Claudia,

    wow, vielen Dank für deinen tollen Artikel (und das Video, das ich ja schon gesehen hatte). Das ist so spannend zu sehen, dass die InspiCon bei mehreren in dieser Richtung wirkt: Ich habe jetzt schon bei mehreren mitbekommen, dass sie sich wieder mehr auf die Liebe und Wertschätzung ihren Kunden gegenüber fokussieren als auf Umsatz und Strategien. Eine gute Entwicklung! Denn ich bin überzeugt, wenn wir aus vollem Herzen helfen, dann wächst auch der Umsatz und Gewinn. Halt im „natürlichen Wachstumstempo“ statt im Turbogang.

    Ich selbst wiederum fühle mich durch dein Posting und die vielen anderen Reflexionen in diese Richtung bestärkt, den Faktor – Wirkung – noch viel offensiver nach draußen zu kommunizieren. Ich möchte nur noch mit Leuten arbeiten, die Onlinekurse aus der Haltung der Wertschätzung ihrer Kunden heraus entwickeln wollen – und die es ernst meinen damit. Alle, die denken, Onlinekurse wären eine schnelle unkomplizierte Geldquelle finden sicher bei anderen bessere Infos zu Taktiken und Strategien.

    Daher finde ich deinen Schritt großartig und werde vermutlich noch öfter davon meinen neuen Teilnehmern berichten. Du Vorbild!

    Lieber Gruß
    Marit

    • Vielen Dank, liebe Marit – selber Vorbild ;-) Jetzt, nach Ende des Launches kann ich sagen: ja, ein paar Leute haben nicht gekauft, weil ich das kleinste Paket anbiete, aber es fühlt sich soooo gut an, mit einer dermaßen commiteten (komisches Wort) Gruppe loszustarten <3

      Ich freu' mich auf unser Wiedersehen in Düsseldorf ... und Bonn ... und ...

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  2. Liebe Claudia,

    Danke für diesen Artikel. Mir gehts ähnlich – kaum was „Greifbares“, und dennoch soooo viel Wunderbares hab ich mit nach Hause genommen.
    Seitdem „denkt“ es in mir anders, ich gucke anders auf Dinge, ich reagiere anders auf Impulse. Und ich kann „es“ immer noch nicht wirklich in Worte fassen, ich merke nur – da ist was.
    Übrigens saß ich am Donnerstag Abend auch auf dem Sofa und habe verzweifelt nach einer Ausrede gesucht, die ich mir selbst auch abkaufen würde … Jens hat sich köstlich amüsiert und nur gemeint: natürlich fährst Du da jetzt hin ! Recht hatte er :-)

    • Oh, liebe Frauke – ein paar Mal noch, dann wirst du keine Ausreden suchen sondern dich nur noch unbänding darauf freuen!

      Auf ein Wiedersehen 2019!

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  3. Liebe Claudia,
    nachdem ich das jetzt gelesen habe, muss ich’s 2019 wohl doch versuchen… vor allem, weil Bonn ja bei mir um’s Eck ist. Die Skrupel die eigene „Brillanz“ zu sehen, kann ich gut nachvollziehen. Es ist ja auch so, dass es für einen selbst gar nicht so brillant ist – man kann’s ja! Ich arbeite gerade stark daran, meine Stärken auch nach außen zu tragen, und es scheint ja, als ob die InspiCon dabei helfen könnte…

  4. Liebe Claudia,
    danke für den schönen Artikel. Bis jetzt dachte ich eigentlich, das brauch ich nicht, aber Du schaffst es immer wieder, den Geist von etwas so zu transportieren, dass ich das Gefühl hab, ich brauch das unbedingt und ich will da nächstes Jahr dabei sein. Wie machst Du das nur?
    LG Susanne

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