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Streiche die Hälfte deiner ToDo-Liste!

Streiche die Hälfte deiner ToDo-Liste!

Stell‘ dir einmal vor, du arbeitest im Team.

Besser noch, du bist für ein Team verantwortlich und musst deinen Mitarbeitern die Arbeit zuweisen. Das kann z.B. auch sein, wenn du mit einer Virtuellen Assistentin zusammenarbeitest …

Was ist dein erster Gedanke dabei, wenn du ihr oder ihm (ich bleib‘ jetzt der Einfachheit halber bei ihr) Arbeit überträgst?

Ich bin davon überzeugt, dass es nicht ist „Der drück‘ ich jetzt so richtig viel rein, damit sie weiß, wo der Chef wohnt!

Oder irre ich mich?

Wenn du deine ToDo-Liste jemand anderem geben müsstest …

Lass mich das an einem Beispiel noch plakativer zeigen: Bevor ich in meiner Anstellung in die IT-Abteilung gewechselt bin, habe ich die Abteilung für Datenerfassung mit ca. 30 MitarbeiterInnen geleitet. Damals war es noch üblich, (ja, vor Facebook- und eMail-Marketing-Zeiten), mit diversen lustigen Gewinnspielen an die Adressen von Interessenten zu kommen. Und dann kamen in meiner Abteilung säckeweise Postkarten an, die in einer Datenbank erfasst werden mussten.

Ich kannte die Geschwindigkeit meiner MitarbeiterInnen sehr genau, manche schafften durchaus 100 solcher Kärtchen pro Stunde! Wenn diese Mitarbeiterin 5 Stunden gearbeitet hat, habe ich ihr allerdings nicht mehr als 400 Adressen hingelegt.

  • Weil Mitarbeiter auch Pausen machen dürfen.
  • Weil die „Schlagzahl“ von 100 Adressen pro Stunde das Maximum ist – und nicht der Durchschnitt.
  • Weil sie sich gefreut hat, wenn sie früher fertig war – und sich noch Adressen holen konnte.

Wenn du jetzt so ein Team leiten würdest. Würdest du dieser Mitarbeiterin für 5 Stunden 1.000 Adressen hinlegen?

Wenn das nicht so ist – dann frage ich mich, wieso du dir so viel auf deine ToDo-Liste packst, dass du bereits in der Früh ganz tief in deinem Inneren weißt, dass es eigentlich unmöglich ist, das alles zu schaffen.

Ja warum zum Kuckuck, gehst du dann so schlecht mit dir um?

Weniger ist mehr

Gestern bin ich mit der Aufforderung „Streiche die Hälfte von deiner ToDo-Liste“ sehr spontan auf Facebook live gegangen – und die Reaktionen haben mich wirklich überrollt. Das heißt, das ist wirklich ein Phänomen – vor allem bei uns Selbständigen.

Ich weiß nicht, ob wir uns alle für Wonderwoman und Superman halten … das wäre vielleicht eine Erklärung?

Das geht doch nicht!

Im Video habe ich auch erzählt, dass es zwei mögliche Reaktionen auf dieses Ansinnen gibt:

1) Super, muss ich nicht so viel machen!
2) Das geht doch nicht!

Ganz ehrlich: die erste Reaktion habe ich noch nie gehört, wenn ich einem meiner Kunden genau das vorgeschlagen habe:

  • Mach‘ nur die Hälfte der Aktionen, die du geplant hast, dafür aber richtig.
  • Schreib‘ nur die Hälfte aller Postings, die du gerne schreiben würdest.
  • Verbringe nur die Hälfte der Zeit auf Facebook, die du bisher dort verbracht hast.

Meistens war es ein „Das geht doch nicht!„.

Zumindest als erste Reaktion. Das scheint ganz natürlich zu sein. Viele sind aber auf dieses „Experiment“ eingestiegen und genießen es inzwischen!

Zwei Fragen, die dir zeigen, dass es doch geht:

Nimm‘ dir bitte jetzt deine ToDo-Liste für heute zur Hand.

Und überlege dir bei jedem Punkt, bei dem du dich nicht traust, ihn zu streichen:

„Was ist das Schlimmste, was passieren könnte, wenn ich das jetzt streiche. Nicht erledige.“

Wie sieht die Antwort darauf aus?

  • Es steht vielleicht ein unangenehmes Telefonat an.
  • Die Reichweite deiner Fanpage sinkt.
  • LeserInnen tragen sich aus deiner eMail-Liste aus.
  • Du hast heute (!) keine Zero-Inbox.
  • Dein Kunde wartet etwas länger auf … was auch immer.
  • Du verkaufst ein Stück (oder auch 2 oder 3) weniger.
  • Der Fußboden bleibt staubig.
  • Deine Kinder müssen sich ihr T-Shirt selbst bügeln und sind grumbelig.

Nächste Frage:

„Wirst du das überleben?“

Ja. Wirst du definitiv.

Nimmt dir das den Schrecken?

Eine Zuseherin auf Facebook hat noch einen guten Impuls gesetzt – falls dich meine beiden Fragen noch nicht genug motiviert haben:

„Wird das, was ich mir im Kopf ausmale überhaupt eintreten?“

Es ist nur in deinem Kopf!

Die Wichtigkeit, die Dringlichkeit … und irgendwann einmal überhaupt keine „… keit“ mehr, weil du den Blick für das, was für DICH wichtig ist, verloren hast.

Todo-Liste streichen

Dein Trainingsplan, wenn du da raus willst:

  1. Schau‘ auf deinen Kalender, wie viel Zeit du hast (und haben möchtest!), um deine Aufgaben zu erledigen.
  2. Schau‘ auf deine ToDo-Liste (ich arbeite mit der 1-Minuten ToDo-Liste, da habe ich schnell den Überblick darüber, was anliegt)
  3. und schätze ab, wie lange du für welche Aufgaben brauchen wirst. Du kannst es ja einfach daneben schreiben.
  4. Rechne dir aus, wie viele Stunden dich diese Aufgaben beschäftigen werden.
  5. Akzeptiere: Das ist wohl für die heute zur Verfügung stehende Zeit zu viel.
  6. Streiche die Hälfte. Mindestens!

OK, vielleicht kann nicht alles gestrichen werden (z.B. ein Auftrag von einem Kunden). Das ist ja dann auch wichtig (und vielleicht dringend?) und darf erledigt oder eventuell verschoben werden.

Wenn nicht, muss dafür eine andere Aufgabe NICHT gemacht werden.

Ein pragmatischer (vielleicht sogar naiver) Ansatz?

Ja, vielleicht. Aber – Frage an dich: Wie würde es deinem wichtigsten Team-Mitglied gehen, wenn es mit dem, was es sich vorgenommen hat, fertig wird?

Bin gespannt auf deine Antworten …

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Produktivität - Trenne denken vom tun

Der Produktivitäts-Booster: Trenne denken von tun

Produktivität wird gleichgesetzt mit erledigen und tun. Die Definition von Arbeitsproduktivität lt. Wikipedia ist:

Arbeitsproduktivität = Ausbringungsmenge durch eingesetzte Arbeitsstunden

Das kennst du sicher: Wenn viele Punkte (= Ausbringungsmenge) auf deiner ToDo-Liste abgehakt sind, dann fühlst du dich produktiv. Das heißt aber auch, dass dem Tun wesentlich mehr „Wert“ zugestanden wird, als z.B. dem Denken. Beim Denken kommt ja nichts raus, oder?

Sei ehrlich: hast du auf deiner ToDo-Liste z.B. stehen:

  • Über die nächste Aktion nachdenken.
  • Überlegen, was mich morgen zufriedener macht als heute.
  • Nachdenken, wie ich Problem xy lösen kann.
  • Recherchieren, wer mich bei xy unterstützen kann.
  • Nachdenken, was ich an meinem Workflow ändern sollte.

Ich gestehe: ich nicht. Früher zumindest nicht 😉

Denken ist nicht produktiv.
Denken kannst du nicht abhaken.
Denken bringt keinen direkten Output.

Bäh!

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Ein Schritt zurück

Weißt du, was einen wirklichen Produktivitäts-Schub bei mir auslöst?

Ich schaue auf meinen Plan und denke nicht darüber nach, ob ich jetzt gerade Lust darauf habe, das zu tun. Manchmal schleicht sich zwar der Gedanke ein: „Das könntest du auch morgen/übermorgen/nächste Woche noch erledigen„. Auch dann geht mein inneres Stop-Schild hoch und ich tue.

Das funktioniert aber nur – du wirst es bereits ahnen – mit Plan. Oder ToDo-Liste.

Und beides gibt’s nur, wenn du vorher, also vor dem Tun, nachgedacht hast. Denn was würde passieren, wenn du erst darüber nachdenken musst, WAS du eigentlich jetzt tun solltest oder könntest?

Genau:

  • Es würden dir 100 Dinge gleichzeitig einfallen, die getan werden sollten (oder auch kein einziges)
  • Du müsstest dich für eines davon entscheiden.
  • Bei dieser Riesenauswahl würde das viel Zeit und vor allem auch Energie kosten.

Warum denken die Produktivität hemmt

Blinder Aktionismus und Routinen können deinen Tag so vollpacken, dass du keine Zeit und keine Muße hast, dich mit neuen Wegen zu beschäftigen oder dir zu überlegen, welche alten, ausgetretenen Pfade du nicht mehr gehen möchtest.

Denken und tun sind zwei völlig unterschiedliche Zustände. Wenn du den ganzen Tag zwischen diesen beiden wechselst ist das zwar eine (vielleicht willkommene) Abwechslung, das heißt aber nicht, dass du etwas weiterbringst und deine Ziele erreichst.

In einem vor kurzem geschriebenen Artikel habe ich dir gezeigt, wie du deine Ideen verwalten kannst, um sie später weiterzuentwickeln. Ein Strategietag (wobei es nicht unbedingt ein ganzer Tag sein muss) ist die Erweiterung des Ideenmanagements, wie ich es dir vorgestellt habe.

Noch vor 2-3 Jahren war ich viel mehr im Denk-Modus als heute. Es war einfach weniger zu tun ;-). Daher konnte ich mich mehr damit beschäftigen, was ich eigentlich erreichen will und vor allem, wie ich dort hin komme. Im Laufe der Zeit ist das in den Hintergrund gerückt. Die „Ausbringungsmenge“ hat einfach das Nachdenken überlagert.

Vor allem ein Blick auf meine Ideen-Liste hat mir immer wieder gezeigt, dass es dringend Zeit ist, nachzudenken und zu entscheiden, was ich wie umsetzen möchte.

Der Strategietag war geboren.

Produktivität durch StrategietagNicht immer ist es ein ganzer Tag. Da ich nebenbei noch angestellt bin, kann ich das Tun nicht so reduzieren, dass ich mir z.B. jede Woche so einen Tag gönnen kann. Das ist auch nicht notwendig. Aber genau so wie der Wochenrückblick ein guter Zeitpunkt ist, nachzudenken, so ist es auch ein Strategietag pro Monat.

Der Blick zurück:

  • Was ist im letzten Monat gut gelaufen?
  • Wo hat’s gehapert?
  • Was hast du nicht mit ganzem Herz und Seele gemacht?
  • Was hast du nur gemacht, weil du es immer so getan hat – ohne zu reflektieren, was es bringt?
  • Welche Projekte hast du gestartet?

Der Blick nach vorne:

  • Welche Aktion willst du in den nächsten drei Monaten starten?
  • Was möchtest du lernen?
  • Welche Kontakte möchtest du intensivieren?
  • Gibt’s ein neues Netzwerk, in dem du dich umschauen möchtest?
  • Welche Idee soll von der Ideen-Liste auf den Projekt-Plan wandern?
  • Brauchst du in dem einen oder anderen Bereich deines Lebens Unterstützung?
  • Welche Umsatz-Ziele setzt du dir für das nächste Monat?
  • Und was genau musst du Schritt für Schritt in den nächsten Wochen/Tagen tun?

Lauter Fragen, deren Antworten dein Tun auf jeden Fall bestimmen werden.

Keine Zeit - und nie fertig?

Da hilft mein Audio-Kurs inklusive meiner besten Checklisten

Vorbereitung

Es geht ja darum, dir im Alltagsgeschäft Zeit und Raum zum Denken zu schaffen. Das heißt auch, dass du diesen Tag gut einplanen und vorbereiten solltest. Also schon früh genug im Kalender eintragen und ihn mit Händen und Füßen verteidigen.

Plane ein, dass du an diesem Tag für niemanden erreichbar bist und auch alle Routine-Aufgaben vorher erledigt sind. Damit sie dir nicht im Hinterkopf herumspuken.

Ein Tipp zur mentalen Vorbereitung: setze dich nicht mit der Erwartung unter Druck: „Da muss jetzt richtig viel dabei rauskommen. Der Tag muss perfekt sein.“ Gib‘ dir die Erlaubnis, mit Gedanken zu spielen und etwas zu entwickeln. Es muss nicht perfekt sein!

Je nachdem, wie du gerne arbeitest, sorge auch dafür, dass du genügend Material hast. Zeichnest du gerne am Flipchart deine Gedanken auf? Oder schreibst du sie lieber auf Karteikärtchen und Moderationskarten, die du dann sortierst? Du solltest dir an deinem Strategietag nicht mehr überlegen müssen, wo dieses Material ist.

Und dann kann’s losgehen!

Widerstehe der Versuchung, dich (vielleicht wie üblich) zuerst um deine Mails oder Social-Media-Kanäle zu kümmern. Du bist auf deiner Denk-Insel, auf der dich niemand und nichts stören soll.

Wenn du nicht weißt, wie du genau anfangen sollst, dann öffne zuerst deine Ideen-Sammlung(en) und lass‘ dich davon inspirieren. Oder du gehst die Fragen, die ich gesammelt habe, eine nach der anderen durch und beantwortest sie für dich.

Das klingt vielleicht ein wenig ziel- und planlos aber du wirst sehen, du kommst dadurch in einen sehr kreativen und klaren Flow.

Das Ziel

Der Aufhänger zu diesem Artikel ist ja, dass du denken von tun trennen solltest, um produktiver arbeiten zu können.

Das bedeutet auch, dass am Ende des Strategietages ein Plan herauskommen sollte, den du dann „nur mehr“ abarbeiten musst. Beende also den Tag nicht mit einem Wust an Ideen, sondern mit einer Liste von Schritten, die du gehen wirst, um sie umzusetzen.

Keine Zeit - und nie fertig?

Da hilft mein Audio-Kurs inklusive meiner besten Checklisten

Dazu gehört auch, diese Schritte bereits zeitlich einzuplanen. Zumindest in einer groben zeitlichen Abfolge. Dann musst du nämlich in den nächsten Wochen auch nicht mehr darüber nachdenken, wann du das umsetzen wirst, sondern kannst die Aufgaben Woche für Woche abarbeiten.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf meinen nächsten Strategie-Tag – machst du auch mit?

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Zoom-Anleitung - So kann Zoom auch dein Business verändern

Zoom-Anleitung: So kann Zoom auch dein Business verändern

Solange ich schon meinen Podcast veröffentliche, so lange wird mir die Frage gestellt: „Womit nehme ich am besten Interviews auf?“ Und diese Frage habe ich mir auch oft gestellt, glaube mir!

Mit der Kombination aus Skype und Supertintin habe ich gestartet, dann kam kurzfristig Zencastr dazu, aber beide Systeme waren leider nicht das Gelbe vom Ei, weil ziemlich instabil und unzuverlässig.

Und dann kam Zoom *)

Ursprünglich hatte ich darin nur einen wesentlich stabileren Ersatz für Skype gesehen, aber inzwischen könnte ich mir mein gesamtes Business nicht mehr ohne vorstellen. Insofern bin ich auch irgendwie froh darüber, dass Zoom nicht ausschließlich kostenlos angeboten wird, denn so stehen die Chancen auf ein Überleben dieses Dienstes viel besser.

Die Zoom-Anleitung für Moderatoren

Wofür du Zoom verwenden kannst

1:1-Beratung

Egal, ob du als Coach mit Kunden zusammenarbeitest, oder technischen Support anbietest, kann ich dir Zoom als Kommunikations-Mittel nur empfehlen. Früher habe ich auch hier natürlich mit Skype gearbeitet, aber es war mühsam. Denn gleichzeitig ist Camtasia zum Aufnehmen mitgelaufen, dann musste ich das Video rendern, auf meinem Vimeo-Account hochladen, dem Kunden den Link schicken … das war einiges an Nachbearbeitungs-Zeit.

Mit Zoom geht es viel einfacher und schneller:

  • Der Kunde kann selbst aufnehmen (wie das geht, zeige ich dir im Video), damit fällt viel Manipulations-Zeit weg, der Kunde kann sofort mit der Aufzeichnung arbeiten.
  • Die Aufnahme selbst dient mir auch als Zeit-Kontrolle, da ich in meinen Paketen Minuten-genau abrechne.
  • Ich erspare mir detaillierte schriftliche Aufzeichnungen, worüber wir gesprochen haben, denn ich kann vor dem nächsten Termin kurz in das letzte Video schauen (ich fasse immer am Ende für den Kunden und mich zusammen, was die nächsten Schritte sind …) und weiß genau, worum es ging.
  • Das bedeutet eine immense Zeit-Ersparnis, weil ich mir das Nachbearbeiten erspare.

Interviews aufnehmen

Erst vor kurzem kam es in meiner Facebook-Gruppe zur Diskussion darüber, was angenehmer ist: Interviews für den Podcast mit oder ohne Video aufnehmen?

Ich bin der Meinung, dass es, selbst wenn ich dann nur die Audio-Spur für den Podcast verwende, „natürlicher“ ist, mit einem Menschen Auge in Auge zu sprechen. Wenn ich jemanden interviewe und eine Frage stelle, kann ich am Gesicht sehen, ob es im Gegenüber „arbeitet“, ob die Augen aufblitzen, ob er/sie grinst … Wie gesagt, das fühlt sich für mich natürlicher an.

Ein Gegenargument in der Diskussion war, dass man sich ohne Video besser auf die Fragen und Antworten konzentrieren kann, wenn man sich nicht selbst ständig sieht und versucht, „unter Kontrolle zu haben“. Also in dem Sinne: „schau‘ ich jetzt gerade komisch drein?“.

Das ist natürlich ein Argument, das man gelten lassen kann – aber ich denke, auch das ist wie so Vieles, Gewöhnungs- und Trainings-Sache.

Jedenfalls: abgesehen von diesen Überlegungen besticht Zoom für Interviews mit der (neuen?) Einstellung, die Audio-Spuren aller Gesprächspartner (könnte ja auch eine Gruppen-Diskussion sein), getrennt aufzunehmen.

Wozu das gut ist?

Oft bemerkt man erst im Nachhinein, dass ein Mikrophon zu leise eingestellt war. Irgendwelche Hintergrundgeräusche stören. Einer der Sprecher bekommt einen Hustenanfall. Oder das „soziale Grunzen“ (damit ist z.B. ständiges „Mhmmm“ oder ähnliches gemeint) wirkt störend.

Zoom-Anleitung Interview aufnehmen

Um dann das Audio so zu bearbeiten, dass der Zuhörer in den größtmöglichen Genuss kommt, ist es notwendig, jede Tonspur getrennt zu verbessern – und das geht eben nur, wenn auch getrennt aufgenommen wird!

Wo du diese Einstellungen findest, zeige ich dir auch im Video.

Mastermind-Meetings

Ich arbeite inzwischen mit zwei Mastermind-Gruppen zusammen – und nicht immer haben alle Mitglieder Zeit, live bei den Treffen dabei zu sein. Früher war auch hier Skype am Start, allerdings auch wieder mit der Herausforderung, dass die Aufnahme am besten von jemanden gemacht wurde, der auf einem Mac arbeitet. Denn für den Mac gibt es den CallRecorder. Und wenn niemand im Team mit einem Mac arbeitet?

Eben. Außerdem war die Qualität der Aufnahmen mit Skype und Supertintin, wie ich es in einem früheren Artikel (der jetzt offline ist) beschrieben habe, nicht berauschend.

Mit Zoom ist das wieder kein zusätzlicher Aufwand.

Rein theoretisch könntest du sogar in der Cloud aufnehmen und den Link dann für alle freigeben. Ich nehme lieber die Sessions lokal am PC auf und lade sie dann für meine KollegInnen auf Vimeo hoch.

Der große Vorteil: man sieht sich, und falls jemand einmal nicht dabei sein konnte, bleibt er trotzdem auf dem Laufenden, was bei den Mitgliedern der Mastermind gerade läuft.

Virtuelles CoWorking und Tages-Workshops

Ich habe zu Beginn geschrieben, dass ich mir mein Business inzwischen ohne Zoom gar nicht mehr vorstellen könnte – und das hast du vielleicht als übertrieben empfunden. Aber genau so ist es, denn in diesem Jahr habe ich ein paar Angebote entwickelt, die ohne Zoom nicht auf diese Weise umsetzbar wären.

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Begonnen hat alles mit meinem Powertag Redaktionsplan und Themenentwicklung.

Beim ersten Durchlauf hatte ich noch am Plan, mit meiner Webinar-Software ClickMeeting die Input-Abschnitte durchzuführen. Aber schon bei der ersten Session habe ich bemerkt, wie mühsam und zeitaufwändig es ist, den einzelnen Teilnehmern die Sprech-Berechtigung zu geben. Es kam irgendwie keine Diskussion auf.

Darum habe ich noch während des Workshops die Bezahlversion von Zoom *) gekauft und ab da war eine völlig andere Qualität drinnen!

Bezahlversion deshalb, weil die gratis Version maximal 40 Minuten Aufnahme bei Gruppen-Meetings (also mehr als 2 Personen) ermöglicht, dann wird das Meeting apruppt beendet. Das geht natürlich bei einem Programm, für das die Teilnehmer zahlen, nicht.

Und dann kam meine Idee des Virtuellen CoWorkings, ein Experiment, das schon einmal genau beschrieben habe.

Virtuelles CoWorking

Inzwischen läuft mein Online-Programm Home-Sweet-Office 2.0 seit fast zwei Monaten und wir treffen uns ein Mal pro Woche zum Virtuellen CoWorking – mit erstaunlichen Ergebnissen, sowohl für die Teilnehmerinnen, als auch für mich.

Zu Beginn des Online-Programms war ich mir noch nicht sicher, ob dieses Angebot bleiben wird – inzwischen kann ich es mir ohne diese Treffen fast nicht mehr vorstellen. Ich war noch nie so nahe an einer Gruppe dran – und noch nie sind die TeilnehmerInnen so intensiv am Umsetzen drangeblieben. Eine absolute Win-Win-Situation.

Auch meine Powertage finden inzwischen so statt, dass wir uns den ganzen Tag im Zoom-Raum tummeln und die TeilnehmerInnen in den Umsetzungs-Phasen jederzeit Fragen an mich stellen können.

Und wenn du das Virtuelle CoWorking selbst einmal ausprobieren möchtest, dann komm‘ in meine Facebook-Gruppe Abenteuer Home-Office, ab Jänner 2018 werden auch dort wieder regelmäßig CoWorking-Tage stattfinden!

Webinare und Live-Videos mit Zoom

Die Webinar-Version von Zoom ist relativ teuer und ich habe sie noch nicht getestet. Aber das könnte im nächsten Jahr kommen.

Der Unterschied zur kleinen Bezahl-Version ist unter anderem, dass du damit auch Live-Videos auf Facebook machen und vorausplanen kannst. Außerdem können damit die Webinar-TeilnehmerInnen nicht selbst das Video oder Audio aktivieren (so habe ich es zumindest verstanden). Wie das mit den vorausgeplanten Live-Videos geht, hat Katrin Hill in einem Beitrag ebenfalls mit Video genau beschrieben.

Übrigens danke an Claudia Barfuss,  die mich auf diesen Artikel von Katrin hingewiesen hat!

Eine andere, kostengünstigere Möglichkeit, mit Zoom auch Live-Videos zu planen und Webinare durchzuführen, ist die Kombination mit OBS (Open Broadcast Software). Das werde ich auch auf jeden Fall testen.

Ich bin von OBS absolut begeistert, obwohl ich mich damit erst ein bisschen „herumgespielt“ habe. Eine Voraussetzung, um damit (nicht nur in Kombination mit Zoom) sinnvoll zu arbeiten, ist allerdings ein halbwegs großer Bildschirm. Sonst wird es wirklich frickelig. Da bin ich mit meinen beiden 27-Zöllnern natürlich gut dabei.

Und jetzt leg‘ selbst los mit meiner Zoom-Anleitung!

Schon lange habe ich für meine Kunden und KursteilnehmerInnen eine Zoom-Anleitung geschrieben, wie sie als Nicht-Administrator mit Zoom umgehen können – hier kannst du sie dir herunterladen.

Aber in diesem Artikel geht es ja vor allem darum, wie du als Administrator bzw. Moderator mit Zoom umgehst und wo du welche Einstellungen sehen kannst – daher zeige ich dir das im Video zu Beginn dieses Artikels Schritt für Schritt. Ich habe mir extra einen zweiten Account angelegt (mit der Gratis-Version), damit ich dir auch zeigen kann, wo die Unterschiede liegen …

Also viel Spaß und Erfolg mit Zoom!

P.S. Und bleib‘ neugierig!

*) So gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, falls du darüber etwas bestellst – es kostet dich aber keinen Cent mehr, du unterstützt mich dadurch nur!


 

rueckblick-2017-vorschau-2018

Danke 2017 und herzlich willkommen 2018!

Ich hatte gehofft, dass Marit Alke ihrer eigenen Tradition dieser Blogparade treu bleibt – inzwischen mache ich schon zum vierten Mal mit und habe mir die bisherigen Beiträge durchgelesen bzw. angehört.

Schon irgendwie verrückt, was man sich so am Ende des Jahres denkt und vornimmt – und was dann wirklich im Laufe eines Jahres passiert …

Wenn ich mich jetzt wieder einmal zum Jahresabschluss frage, wie dieses 2017 war, kann ich nur sagen: sehr bunt, sehr wechselnde Gefühle, sehr viel gelernt, sehr dankbar … Aber fangen wir von vorne an:

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Bitte unterstütze mich dabei, den Podcast bekannter zu machen, indem du auf iTunes eine Rezension und/oder eine Bewertung hinterlässt! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

iTunes Stitcher RSS-Feed

Was hatte ich mir für 2017 vorgenommen:

Den Kurs zur 1-Minuten ToDo-Liste

Diesen Mini-Kurs konnte ich sehr bald online stellen und er erfreut sich großer Beliebtheit. Er ist mein erstes Produkt gewesen, das den TeilnehmerInnen einen niedrigpreisigen Einstieg in meine Produkte bzw. auch meine Arbeitsweise gibt. Sie lernen darin binnen einer Stunde, wie sie ihre ToDo-Liste davon abhalten können, dass sie ausufert und ihnen über den Kopf wächst.

Die Überarbeitung des Trello-Kurses

Auch das habe ich umsetzen können und auch von den TeilnehmerInnen, die schon die „alte“ Version kannten, die Rückmeldung bekommen, dass er noch besser und praxisbezogener geworden ist. Ein paar neue Inhalte werden auch 2018 wieder dazukommen …

Die persönliche Weiterentwicklung

Dabei stand an erster Stelle, dieses doofe Gefühl beim Verkaufen loszuwerden … das war wirklich eine harte Nuss, deren Schale ich allerdings endlich knacken konnte. Ich behaupte nicht, die schmackhafte Nuss schon völlig ausgelöst zu haben, allerdings bin ich hier einen Riesenschritt weiter gekommen.

Außerdem hatte ich mir vorgenommen, mein Wissen in Sachen Facebook-Ads zu verbessern – auch das ist mit Hilfe des Kurses bei Katrin Hill gut gelungen.

Der Kurs zur Wochenplanung

Ups, der ist mir entglitten … irgendwann habe ich ihn von meiner Projekt-Liste gestrichen, weil andere Projekte wichtiger waren. Mal sehen, ob ich ihn im nächsten Jahr wieder aufnehme!

Die Powertage

Davon habe ich 2017 auch bereits einige umgesetzt, das Thema „Redaktionsplan und Themen-Entwicklung“ lief sehr gut, dafür musste ich in Sachen „Projektplanung“ vom toten Pferd steigen, wie ich auch schon in diesem Artikel beschrieben habe.

Mein Online-Programm Home-Sweet-Office

Das wollte ich so belassen, wie es war. Pustekuchen, da hat sich am allermeisten geändert ;-). Was und warum, liest du ein Stück weiter unten.

Meine 1:1-Kunden

Hier konnte ich die Anzahl der Kunden ausbauen – soweit das von meinem Zeitkontingent aus möglich ist, momentan habe ich einen Aufnahme-Stop, weil ich auch in Home-Sweet-Office VIP-Teilnehmer mit zusätzlicher 1:1-Betreuung gewinnen konnte.

Mein Jahres-Verlauf 2017

Frühjahr

Im Vorjahr hatte ich mir erstmalig ein Fortbildungs-Budget gesetzt – das ich gleich in den ersten beiden Monaten ziemlich strapaziert habe, indem ich in zwei langfristige und hochpreisige Online-Programme eingestiegen bin.

Und heute, im Rückblick, kann ich nur sagen: Gott sei Dank! Gerade die Kombination aus „Wissen/Kenntnisse“ bei Katrin Hill und „Mindset/entspannter Umgang“ bei Shailia Stephens und Sandra Heim war extrem hilfreich. Gleichzeitig war es auch die größte Herausforderung für mich, mir aus beiden Programmen jeweils das herauszupicken, was ich in den unterschiedlichen Situationen gebraucht habe.

Sommer

Im Früh-Sommer habe ich mich ziemlich verzettelt … zu viele unterschiedliche Powertage in zu engen Abständen angeboten, im Kurs von Katrin nichts weitergebracht und somit auch ein ziemliches Tief und ein bisserl eine Sinnkrise gehabt.

Bis ich mich endlich wieder auf das Allerwichtigste besonnen habe: Fokus! Somit habe ich alle Ideen geparkt und mich endlich auf das konzentriert, was ich im Kurs lernen durfte. Und natürlich vieles umgesetzt und ausgetestet.

Außerdem wurde für mich klar, dass ich mein Online-Programm Home-Sweet-Office im Herbst auf völlig neue Beine stellen wollte. Wie diese Beine aussehen sollten, war zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht klar, aber ab da hatte ich meinen Blick nur darauf ausgerichtet.

In dieser sehr fokussierten Phase ist es dann auch passiert: Die Idee des Virtuellen Coworkings hat mich gepackt und im August in einer Testphase in meiner Facebook-Gruppe gezeigt, was für ein Mehrwert und Spaß das ist!

Ab da ging es im Innen und im Außen rund.

Herbst

Die Erfahrungen aus der Testphase für das Virtuelle CoWorking hat mich so beflügelt, dass ich mir das erste Mal vorstellen konnte, eine (für mich und dich) sinnvolle Challenge zu starten. Die Idee der Home-Sweet-Office Challenge wurde ebenso wie das neue Betreuungskonzept für Home-Sweet-Office 2.0 geboren. Und damit auch mein Schwung und meine Begeisterung für beides. Und natürlich – Fokus darauf!

Inzwischen waren auch beide Online-Programme beendet … und glaube mir, ich zehre immer noch davon!

Winter

Eigentlich hat der Winter ja gerade erst begonnen … bei mir steht er voll im Zeichen der Inhalts-Erstellung für Home-Sweet-Office und natürlich der Betreuung meiner Teilnehmerinnen und meiner 1:1-Kundinnen.

Für viel mehr ist nicht Platz, obwohl momentan alles etwas entspannter ist, nachdem ich vor kurzem meinen Veröffentlichungs-Rhythmus geändert habe.

Mein Motto für 2018: Konsolidierung und Wiederholung

Das vergangene Jahr war nicht zuletzt durch den erfolgreichen Relaunch von Home-Sweet-Office 2.0 das umsatzstärkste Jahr meiner gesamten Selbständigkeit. Bisher war es mir als blanke Utopie vorgekommen, die Magie des 5-stelligen Launches zu erleben … und endlich hat es geklappt!

Jetzt könnte man annehmen, dass der nächste Schritt für mich so etwas wie „Verdoppelung“ des Umsatzes sein könnte. Das ist ja ein Schlagwort, das immer öfter durch die Online-Welt geistert. Ebenso wie der 100.000-Club.

Ich möchte aber im nächsten Jahr auf Konsolidierung und Wiederholung setzen. Was einmal funktioniert hat, darf weitergeführt bzw. wiederholt werden, um zu sehen, wie ich den ganzen Prozess noch verbessern kann.

Witzig am Rande: meine Home-Sweet-Office Challenge im Oktober wurde wirklich von sehr vielen Menschen sehr positiv aufgenommen und auch der Verkauf danach hat super funktioniert (und die Teilnehmerinnen sind mitten drin und voll dabei im Kurs) – und mein erster Gedanke danach war: „Cool, und das nächste Mal mache ich die Challenge ganz anders …

STOP!

Nein, ich mache sie im Frühjahr 2018 genau so wieder – mit ablauftechnischen Optimierungen. Ich möchte nicht dem Veränderungs- und Immer-Neu-Wahn verfallen, sondern das, was da ist, wertschätzen und wiederholen.

Ich denke, damit bin ich für mich momentan auf dem besseren Weg.

Was darf also 2018 bleiben und wiederholt werden?

Unter Konsolidierung verstehe ich auch die Optimierung von bisherigen Prozessen. Sowohl was Social Media betrifft, als auch die Vermarktung von bestehenden Produkten.

Außerdem hat mein Blog eine Überarbeitung notwendig. Alte Artikel müssen überarbeitet oder sogar gelöscht werden, vielleicht gibt es sogar ein neues Layout. Bestehende Automations im eMail-Marketing dürfen überarbeitet und optimiert werden, meine Liste benötigt auch einen Frühjahrsputz.

Wo bleibt die Weiterentwicklung in 2018?

Konsolidierung heißt nicht Stillstand. Ich denke, es gibt eine Menge Rädchen, an denen ich noch drehen darf:

  • Live-Videos machen mir total Spaß – das darf mehr und vor allem regelmäßiger werden.
  • 2017 habe ich Webinare total vernachlässigt – auf die eine oder andere Art werden sie wiederkommen.
  • In der Facebook-Gruppe wird es monatliche CoWorking-Tage geben.
  • Ebenso möchte ich die Diskussionen in der Facebook-Gruppe durch Leuchttürme verstärken.
  • Das Verteilen meiner Artikel, Videos und Podcast-Episoden darf kontinuierlicher werden.
  • Wenn es die Zeit erlaubt, wird es einen weiteren, neuen Powertag geben.

Wofür ich dankbar bin

Oh Mann, das ist der schwierigste Teil von Marits Blogparade … Denn die Gefahr besteht, dass ich jemanden vergesse und nicht namentlich nenne.

DIR bin ich auf jeden Fall dankbar. Für deine Treue, deine Kommentare, dein Mitfiebern, dein Teilen, deine Kritik und deine Unterstützung!

Was wäre ich ohne dich? Ungelesen und ungehört … Danke!

Aber ein paar Namen möchte ich doch noch nennen:

Natürlich Marit Alke. Danke für deine moralische Unterstützung! Wie in einem meiner anderen Jahres-Beiträge geschrieben: wenn du mich vor ein paar Jahren nicht aufgefangen hättest, hätte ich den Hut drauf gehaut und meine Selbständigkeit aufgegeben!

Gordon Schönwälder. Danke für deinen sprunghaften (absolut positiv gemeint!) Enthusiasmus und deine Einladung, als Speaker bei der nächsten Podcast-Helden-Konferenz dabei zu sein!

Frank Katzer. Danke für deine unerschütterliche Ruhe und die vielen technischen Tricks!

Siliva Chytil. Danke für die vielen Gespräche, deine Freundschaft und fürs Händchen halten bei meinem Launch!

Thomas Mangold und Tom Oberbichler. Danke für eure Freundschaft und die immer wieder spannende Zusammenarbeit bei unserem Projekt Online-Business Wien!

Birgit Quirchmayr. Danke, dass du mich immer wieder daran erinnerst, wie cool Live-Videos sind ;-).

Shailia Stephens und Sandra Heim. Danke für die tollen Events in Frankfurt, danke für eure Beyond-Gedanken und die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Katrin Hill. Danke, dass du so hartnäckig an mir drangeblieben bist – und dein Versprechen zu Beginn deines Kurses gehalten hast!

Andreas Stocker. Danke, dass du immer wieder mein technischer Hilfs-Anker bist!

Michaela Steidl. Danke für unsere Meetings, deine Sichtweisen, deine Offenheit und deine Unterstützung bei der Umstellung auf https!

Falls ich DICH nicht genannt habe: verzeih‘ mir bitte, du weißt, wie sehr ich dich schätze!

Meine Erkenntnisse 2017 über mein Online-Business

Ich habe dafür zwar schon mehrmals „Schelte“ bekommen … trotzdem wiederhole ich es:

Fokus, Fokus, Fokus!

DAS hat mich sowohl aus der Sinn- als auch der Umsatzkrise herausgeholt. Ich denke, ich habe im vergangenen Jahr nicht nur über mein Online-Business sehr viel gelernt, sondern auch über mich – und auch dafür bin ich sehr dankbar.

„Es“ funktioniert.

Es funktioniert in dem Moment, indem wir (also sowohl ich als auch DU!) DAS finden, das zu uns passt.

Dann wird kostenloser Content zu einem echten Geschenk für dich und deine Kunden.

Dann wird Authentizität zu mehr als einem Schlagwort.

Dann wird ein Verkauf zum Gespräch mit einem Freund.

Dann wird es zu einer echten Freude, an und in unserem Business zu arbeiten.

In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie ein schönes Fest, viel Freude aneinander – und natürlich ein 2018 voller schöner Überraschungen, Erkenntnisse und Begegnungen!

Und vielleicht magst du auch noch bei Marits Blogparade mitmachen?

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Familienorganisation mit Kanban-Boards – im Gespräch mit Dr. Silvia Schäfer

Heute bin ich im Gespräch mit einer lieben Kollegin, die sich ebenso wie ich mit Selbstmanagement beschäftigt. Silvia Schäfer ist Projektmanagerin in einem Großkonzern und bringt diese Erfahrungen in die Organisation innerhalb ihrer Familie ein. Und zwar unter anderem in Form eines Familien-Kanban-Boards!

Sie begreift auch ihre Familie als Team, in dem es – wie in allen Teams – zu Spannungen kommen kann, wenn nicht auf die Bedürfnisse von allen eingegangen wird, sich niemand „verantwortlich“ fühlt und ein Hauptteil der Last auf wenigen Team-Mitgliedern liegt.

Außerdem hat Silvia einen extrem spannenden Werdegang – vom Chemie-Studium über die Forschung, ihre Arbeit als Mentorin bis zum Projektmanagement. Und als Mutter von drei Töchtern auch noch selbständig. Das geht nur mit einem guten (Familien)-Team und guter Organisation!

Und so könnte ein Urlaubs-Kanban-Board für die Familie z.B. aussehen:

In dieser Episode erfährst du:

  • Wie Silvia auf die Idee gekommen ist, Kanban in ihrer Familie einzusetzen
  • Was ein Kanban-Board leisten kann
  • Wie diese Methode im Alltag funktioniert
  • Wie ihre Familie mit dem Kanban-Board Urlaube gestaltet
  • Was das mit Verantwortungs-Gefühl zu tun hat
  • Wie Kanban jeden einzelnen in der Familie entlastet
  • Wie du selbst mit Kanban in der Familie starten kannst.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

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Fazit

Ich finde es nach diesem Gespräch fast schade, dass meine Kinder bereits so groß sind – das hätte ich liebend gerne auch ausprobiert. Es klingt nicht nur nach einer guten Methode, sondern auch nach viel Spaß und Zusammenhalt!

Zu Dr. Silvia Schäfer

Kanban mit Silvia SchäferDr. Silvia Schäfer ist promovierte Chemikerin und arbeitet als digitale Projektmanagerin. Ihre Expertenthemen sind agile Projektmanagementmethoden und Selbstmanagement für Eltern. Mit ihren digitalen Angeboten unterstützt sie Eltern in ihrem Streben nach beruflicher Leistung und Zufriedenheit in der Familie. Sie lebt mit ihrer 5-köpfigen Familie in Frankfurt am Main. 

Mehr über sie findest Du auf  silivaschaefer.de, zu ihrem Minikurs „In drei Schritten zum Familienboard für alle Aktivitäten“ kannst du dich hier anmelden.

P.S. Und bleib‘ neugierig!