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Wie du fertig werden kannst

Wie du endlich mit deinen Aufgaben fertig werden kannst

Mit dem Thema „fertig werden“ gehe ich schon relativ lange schwanger … um jetzt endlich damit fertig zu werden 😉

Denn es begleitet mich und meine TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 2.0 natürlich immer wieder:

  • Wie planst du am besten, um am Ende des Tages fertig zu werden?
  • Wie gehst du Projekte an, um sie zu Ende zu bringen?
  • Was tun gegen dieses blöde Gefühl, wenn du dir etwas auf die ToDo-Liste gepackt hast und dann doch nicht erledigst?
  • Warum ist fertig werden so wichtig, damit du zufrieden mit dir selbst bist?
  • Woher kommt dieser Anspruch an dich selbst?
  • Wie kannst du mit diesem Anspruch so umgehen, dass er dich nicht in den Burnout treibt?
  • Und vor allem: wie und was tun, um wirklich fertig zu werden?

Gibt es überhaupt ein „fertig werden“ als Selbständige(r) im Home-Office?

Definitiv ja.

Denn jede Aufgabe, die du dir vornimmst, ist irgendwann einmal abgeschlossen. Egal ob’s ein Telefonat oder ein großes Projekt ist, irgendwann ist es so weit …

Außer vielleicht, du denkst jetzt an Projekte ohne Endtermin, wie z.B. Content-Marketing, Blog-Pflege, Marketing oder auch den lieben Haushalt. Aber auch innerhalb dieser Endlos-Schleifen brauchst du Ankerpunkte, um das Gefühl „damit bin ich fertig“ zu bekommen.

Das ist nämlich für deine Motivation und Zufriedenheit extrem wichtig, ich denke, da bist du bei mir.

Diese Fragen möchte ich dir heute beantworten, doch dazu zuerst ein paar Beispiele, damit du genau weißt, bei welchem „fertig“ ich dich gerne abholen möchte.

Erkennst du dich wieder?

Die Zero-Inbox als never ending Story

Nehmen wir einmal an, du nimmst dir jetzt vor, deinen Posteingang zu bearbeiten und deine Zero-Inbox (= leerer Posteingang) zu erreichen. Du öffnest dein Mailprogramm und die eMails trudeln ein. Sie abzuarbeiten kann 10 Minuten dauern, aber vielleicht auch 90 Minuten. Je nachdem.

Hast du dir vorgenommen, diese Aufgabe heute fertig zu machen, kann das eben entweder ein sehr schnelles Hakerl auf deiner Liste sein, oder aber auch deinen gesamten Tagesplan durcheinander würfeln. Wenn deine Zeit nicht dafür ausreicht, das JETZT fertig zu machen, dann … kein Hakerl. Kein fertig. Doofes Gefühl, oder?

Nur fünf Aufgaben pro Tag

Ich arbeite mit einer leicht abgewandelten 1-Minuten ToDo-Liste nach Linnenberger (und sie ist das einzige System, das bei mir und vielen anderen seit Jahren funktioniert). Dieses System beinhaltet auch einige Beschränkungen, die es dir ermöglichen, die richtigen Prioritäten zu setzen und dich zu fokussieren. Soweit so gut.

Eine der Beschränkungen ist, dass du dir nicht mehr als 3-5 Aufgaben täglich vornehmen sollst. Du beginnst also zu arbeiten … und nach der zweiten Aufgabe ist es 17:00 Uhr und du bist eigentlich zu müde um weiter zu machen.

Da sind wir aber wieder am gleichen Punkt wie bei der Zero-Inbox: diese 3-5 Aufgaben können eine Stunde dauern – oder aber auch 20!

Nur zwei Hakerl. Kein fertig. Doofes Gefühl.

Ist ja nur eine Landingpage …

Als drittes Beispiel, mit dem du dich vielleicht identifizieren kannst: Stell‘ dir vor, du möchtest ein Webinar veranstalten und daher schreibst du auf deine ToDo-Liste von heute: „Landingpage erstellen“. Und andere Aufgaben natürlich auch noch.

Tja, Landingpages können in 10-20 Minuten erstellt werden, können dich aber auch viele, viele Stunden beschäftigen. Je nachdem, ob du das schon oft gemacht hast, genau weißt welche Texte du dort stehen haben willst. Je nachdem, ob es eine Landingpage für ein Webinar oder für ein großes Programm wie z.B. mein Home-sweet-Office 2.0 ist. Glaube mir, da habe ich wirklich lange daran gesessen!

Was passiert also? Du hast vielleicht 1-2 Stunden Zeit, dich damit zu beschäftigen … und wirst HEUTE logischerweise nicht damit fertig.

Kein Hakerl. Kein fertig. Doofes Gefühl.

Ich denke, mit diesen drei Beispielen habe ich bei dir doch ein paar Mal Nicken ausgelöst?

Der Haupt-Fehler bei allen drei Beispielen ist folgender:

Du denkst in der Aufgaben-Dimension und nicht in der Zeit-Dimension!

Was das genau bedeutet und wie du es für dich verwenden kannst, dazu etwas später.

Überblick verloren?

Dann hol' ihn dir zurück!
In der Home-sweet-Office Challenge
vom 01. - 05. Oktober 2018

Mit Virtuellem CoWorking zum Dranbleiben!

Mit deiner Anmeldung erhältst du automatisch auch meinen wöchentlichen Newsletter mit den besten Tipps für dein Selbstmanagement, den aktuellen Beiträgen im Blog und speziellen Angeboten.

 

Aber weil das WARUM auch beim fertig werden so wichtig ist, sehen wir uns zuerst folgendes an:

Worin liegt die Wurzel des Übels?

Der Zeigarnik-Effekt verhindert das fertig-werden-Gefühl

Wir merken uns unvollendete Dinge besser als vollendete.

Das bedeutet für dich: Sobald du mit einer Aufgabe nicht fertig wirst und sie aus irgendwelchen Gründen unterbrechen musst, beschäftigt sie dich einerseits weiter, auf der anderen Seite hast du nicht das Gefühl von „fertig“. Und wie schon geschrieben: beobachte dich selbst dabei, wann du zufrieden mit deinem Arbeitstag warst oder wann dieses unangenehme Gefühl aufkommt, dass du nichts geschafft hast.

Ich wette mit dir, dass das ganz oft dann der Fall ist, wenn du zwar viel gemacht – aber nichts davon fertig gemacht hast.

Zur Erinnerung: Du nimmst dir z.B. vor, jetzt Zero-Inbox zu erreichen – und unterbrichst diese Aufgabe, weil du zu einem Termin musst …

Aufgaben sind oft nicht abschätzbar

Das begleitet uns alle, mich inklusive. Und nicht nur, wenn du eine Aufgabe das erste Mal in Angriff nimmst und sogar mit Timetracking (z.B. mit meinem Lieblingstool PrimaERP) festgestellt hast, wie lange du beim letzten Mal dafür benötigt hast.

Denn heute ist ein anderer Tag. Du bist vielleicht nicht so gut drauf. Hast seit dem letzten Mal etwas vergessen. Kommt ja alles vor.

Und trotzdem packst du dir 5 Aufgaben auf deine Liste … ohne zu wissen, wie lange du dazu benötigen wirst!

Eigentlich paradox, oder?

Leere ist auch unangenehm, mindestens genau so wie nicht fertig werden

Noch so ein Paradoxum.

Erst gestern ist es mir „passiert“, dass ich zwar viele Aufgaben nach dem Urlaub auf meiner ToDo-Liste stehen hatte (so mit dem Gefühl „uff, ob ich damit fertig werde?“) – und zu Mittag war ich durch. Die Liste war leer.

Und das Gefühl war irgendwie totzdem doof und ging in Richtung „Orientierungslosigkeit“. Keine Sorge, den Nachmittag hab‘ ich dann genossen … und wenn ich gewollt hätte, hätte ich ja vorarbeiten können.

Aber ich glaube, du weißt, was ich meine.

Eine andere Ausprägung davon habe ich unlängst gelesen, als ich in meiner Facebook-Gruppe Abenteuer Home-Office gefragt habe, wie die Mitglieder besser arbeiten: Leertischler oder Chaot?

Und eine Person hat geschrieben: „Leerer Tisch sorgt mich, denn ich verbinde es mit fehlenden Aufträgen. Ist Blödsinn, ich weiß

Da beißt sich dann die Katze endgültig in den Schwanz, wenn wir „leer“ mit „keine Aufgaben – keine Aufträge – kein Einkommen“ verknüpfen, oder? Beobachte dich selbst einmal genau, wie diese unterbewussten Koppelungen bei dir aussehen!

Ein bisschen erinnert mich das übrigens an eine Ferialpraxis bei der Post, als ich 16 Jahre alt war: die Kollegen dort haben mich angewiesen, immer ein paar Akten auf dem linken (unbarbeiteten) Stapel zu lassen, damit der Chef nicht glaubt, ich hätte nichts zu tun und für Nachschub sorgt …

Mein (Lösungs)-Weg zum fertig werden

Hänge das Hakerl „fertig“ nicht nur an Aufgaben sondern an einen Zeit-Horizont! Bestimme also den Zeitpunkt „ICH bin fertig“ und nicht: „ES ist fertig“ (Mit „ES“ meine ich natürlich die jeweilige Aufgabe).

Lass‘ das mal sacken.

Spür‘ hin, was das für einen Riesen-Unterschied für dein Gefühl macht.

Klingt einfach, oder?

Und das ist es auch. Natürlich soll deine ToDo-Liste nach wie vor deine Aufgaben beinhalten. Allerdings

  1. möglichst kleinteilig
  2. möglichst konkret
  3. und: an einen Zeitraum gebunden!

Das bedeutet für die Beispiele, die ich dir oben genannt habe:

Wenn du deinen Posteingang öffnest, um die Zero-Inbox zu erreichen, dann verbeiße dich nicht an dem Zero, sondern nimm‘ dir z.B. vor: „Ich arbeite jetzt 30 Minuten eMails ab. Und dann ist diese Aufgabe für jetzt erledigt.“ Du kannst ja später oder morgen weitermachen. Und sehr schnell wirst du auch bemerken, wie viel Zeit du wirklich jeweils benötigst, um fertig zu werden.

Wenn du eine größere Aufgabe vor dir hast (die nicht zeitrelevant heute fertig sein muss), dann nimm dir wieder einen gewissen Zeitraum vor, in dem du daran arbeitest.

Nehmen wir das Beispiel Landingpage noch einmal her. Arbeite eine Stunde daran. Oder auch gerne einen halben Tag. Aber dann bist DU fertig. ES (die Landingpage) vielleicht nicht.

Aber. DU. bist. damit. fertig!

Eine gute Herangehensweise ist bei so großen Brocken wie z.B. einem Buch zu schreiben oder einen Kurs zu erstellen auch die 90-90-1 Methode, die ich im Artikel über die Minuten-Regeln beschrieben habe.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

In dieser Episode genannte Links:

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

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Was das mit der Home-sweet-Office Challenge zu tun hat …

Diese Überlegungen und natürlich meine praktische Erfahrung damit hat mich auch dazu gebracht, für die Home-sweet-Office Challenge, die übrigens am 1. Oktober wieder startet, Aufgaben zu kreieren, die in 30 Minuten machbar sind.

Zumindest so weit machbar, dass du innerhalb dieser 30 Minuten einen großen Schritt weiter gekommen bist, als du vorher warst. Und ich sage und schreibe auch immer dazu, dass nach 30 Minuten Schluss sein soll (mit Hilfe deines Timers). Denn dann bist du fertig mit der Tages-Aufgabe.

Wenn du also Lust hast, das selbst zu erleben, dann sichere dir hier und jetzt deinen Platz in dieser besonderen Challenge, in der du auch nicht alleine arbeiten musst, denn es gibt wie üblich auch an allen 5 Tagen unser Virtuelles CoWorking.

Fazit

Es ist nur ein Wort, das hier so einen großen Unterschied für deine Zufriedenheit macht.

Und ein kurzes auch noch dazu ;-).

Ich würde mir sehr wünschen, dass du bei dir selbst ausprobierst, was es für deine Zufriedenheit bedeutet, wenn du öfter als bisher das „fertig werden“ abhaken kannst.

Vielleicht ist es ein großer Mindshift für dich, der seine Zeit braucht.

Ich freue mich auf jeden Fall, wenn du mir im Kommentar hinterlasst, wie es dir mit dem „fertig werden“ geht und was sich durch solche Zeiträume bei dir verändert!

Und bis dahin, nicht vergessen …

Bleib‘ neugierig!

 


Gesunde Augen trotz Bildschirmarbeit

Bildschirmarbeit – So bleiben deine Augen fit!

Kennst du tränende, trockene oder brennende Augen, wenn du es mit der Bildschirmarbeit übertrieben hast?

Unsere Augen sind enorm belastet durch das lange Starren auf den Bildschirm. Welche kleinen Auszeiten du deinen Augen und damit dir selbst gönnen kannst, stelle ich dir in diesem Artikel vor.  Und darum geht es:

  • Die Auswirkungen von PC Arbeit auf die Sehfähigkeit, die Augen und den gesamten Körper
  • Sehgewohnheiten
  • Brille und PC
  • Effektive Sehübungen
    • Blicksprünge
    • Handflächenbad für die Augen
    • Blinzeln
    • Den Blick weit werden lassen
    • Augen entspannen mit kalt-warmen Kompressen

Was Bildschirmarbeit nicht nur für unsere Augen bedeutet

Der menschliche Körper wurde nicht für die Arbeit am Computer erschaffen.

Von unserer Bestimmung her sind wir immer noch Jäger und Sammler, die sich viel bewegen und nicht lange stillsitzen. In fast jedem Berufsfeld ist es jedoch mittlerweile notwendig geworden, zumindest einige Zeit am PC zu verbringen. Die Evolution verlangt von uns also eine Transferleistung, um mit den geänderten Bedingungen so gut es geht klarzukommen.

Langanhaltendes Starren auf den Bildschirm führt zu Verspannungen des gesamten Körpers, vor allem im Schulter-Nacken Bereich, zu Kopfschmerzen und zu Trockenheit. Manchmal tränen die Augen oder das seitliche Gesichtsfeld ist eingeschränkt.

Dadurch entsteht ein stressbedingter Tunnelblick, der effizientes Arbeiten, Produktivität und kreative Lösungsfindung verhindert. Das ist mit ein Grund dafür, dass man oft auf schon Bekanntes zurückgreift.

Sehübungen für bewegliche Augen und ein weiter offener Blick sind effektive Maßnahmen, um dem entgegen zu wirken. In diesem Artikel stelle ich dir einige Übungen und Experimente vor, die du während der Arbeitszeit – vor dem PC sitzend – tun kannst.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

 

Unterstützung im Alltag

Um deinen Stoffwechsel und deine Organsysteme bei dieser enormen Anpassungsleistung positiv zu unterstützen, gibt es ganz einfache Dinge, die du in deinen Alltag integrieren kannst:

  • Bewege dich so viel wie möglich.
  • Iss vitalstoffreiche, bunte und frische Nahrung.
  • Plane Ruhephasen in deinem Alltag ein.
  • Trinke reines Wasser.

Das Auge ist ein passives, rezeptives Organ. Es nimmt Lichtimpulse auf und leitet diese über den Sehnerv zum Gehirn. Dort werden die Lichtimpulse zu Bildern verarbeitet.

20% des Sehens geschieht im Auge selbst und 80% unseres Sehens findet im Gehirn statt!

Es ist daher durchaus lohnenswert, die Aufmerksamkeit auf den gesamten Sehvorgang zu lenken und die Sehrinde (visueller Cortex) am Hinterkopf zu aktivieren. Da so viel Sehleistung im Gehirn erbracht wird, biete ich zu den praktischen Übungen auch immer Gedankenimpulse an.

Beobachte deine Sehgewohnheiten, während du vor dem Bildschirm sitzt und etwas liest, einen Text schreibst oder deine E-Mails checkst.

  • Kneifst du vielleicht die Augen zusammen?
  • Spannst du vielleicht den Nacken an und schiebst den Kopf nach vorne um vermeintlich besser sehen zu können?
  • Hältst du eventuell die Luft ein wenig an um schärfer zu sehen?

Der Spannungszustand unseres gesamten Körpers hat Auswirkungen auf den Sehprozess. Eine ausgewogene Körperspannung führt zu weniger Augenspannung, einem entspannten Sehen und besseren Arbeitsergebnissen.

Was auch immer du beobachtet hast, während du auf den PC-Bildschirm gestarrt hast, erlaube dir, anschließend zu einer ausbalancierten Koordination zwischen Kopf und Wirbelsäule zurückzukommen. Mach dir bewusst, dass deine Wirbelsäule sich zwischen Steißbein und Atlas, dem obersten Halswirbel, ausbreitet.

Nimm deine Sitzknochen auf dem Stuhl wahr und bemerke den Abstand zu deinem Schädeldach. Dein Kopf findet seine Balance auf dem Atlas immer wieder neu.

Gedankenimpulse:

„Ich lasse die Lichtimpulse des Bildschirms zu mir kommen.
Zwischen dem Bildschirm und meinen Augen gibt es eine angemessene Distanz.
Ich nehme den Raum zwischen mir und dem Bildschirm wahr.
Ich lasse die Lichtimpulse zu meiner Sehrinde nach hinten durchgehen.“

Brillenträger und PC Arbeit

Ein Hilfsmittel für Kurzsichtige oder altersweitsichtige Menschen ist die Office-Brille. Sie hat zwei verschiedene Zonen mit unterschiedlicher Brechkraft. Durch die obere Hälfte des Glases kann man gut die Abbildungen im Bildschirm lesen (Abstand etwa 50-70 cm). Die untere Zone ermöglicht es altersweitsichtigen Menschen außerdem zu erkennen, was sie mit der Hand auf ein Blatt Papier schreiben (Abstand etwa 40 cm).

Zudem verfügen Office-Brillen über einen UV-Filter, der die schädliche Wirkung des Bildschirmes verringert.

Für Menschen mit Fehlsichtigkeit empfehle ich den Gebrauch einer solche Brille. Ich trage sie selbst, wenn ich am Computer arbeite.

Die Office-Brille solltest du allerdings wirklich nur bei der PC Arbeit tragen oder wenn du etwas lesen möchtest. Wechsle danach wieder zu einer Brille mit Einstärkengläsern oder einer normalen Gleitsichtbrille.

Es ist auch sehr zu empfehlen, dass du die Brille immer wieder mal absetzt und das Auge und den gesamten Sehprozess herausforderst. Denn egal wie hilfreich Brillen sind, sie sind auch Krücken.

Eine normale Gleitsichtbrille ist  für die Computerarbeit nicht zu empfehlen, da drei Sichtfelder in noch kleinere Zonen unterteilt sind. Bei dem Versuch das kleine untere Sichtfeld zu finden entstehen viele Nacken- und Schulterverspannungen, gefolgt von Kopfschmerzen, die sich wieder auf die Sehkraft der Augen auswirken.

Gewohnheiten mit der Office-Brille

Als ich meine Office Brille neu hatte, bemerkte ich bei mir ein Verhalten, das ich auch vorher schon bei vielen Klienten gesehen hatte: Auf der Suche nach dem richtigen Sichtfeld und dem damit verbunden scharfen Sehen schob ich den Kopf nach vorne unten und legte den Kopf in den Nacken.

Dadurch fand ich den richtigen Spot und konnte schärfer sehen.

Allerdings erhöhte ich dadurch auch die Anspannung im Nacken. Das hätte Verspannungen und Schmerzen zur Folge gehabt. Da ich dieses automatische Verhalten schnell bemerkte, konnte ich dem entgegenwirken.

Probiere aus, was ich gemacht habe, damit es gar nicht erst zu diesen Verspannungen kam:

  • Ich achtete darauf, dass der Kopf zwischen den Ohren und hinter der Nase auf dem Atlas aufliegt.
  • Ich machte mir bewusst, dass das scharfe Sehen am Hinterkopf (visueller Cortex) stattfindet.
  • Ich achtete darauf, dass der Kopf auf dem Atlas beweglich ist.

So geht’s: Rolle deinen Kopf auf dem Atlas und beobachte gleichzeitig, wie sich die Schärfe der Schrift vom oberen zum unteren Rand des Bildschirmes verändert. Stell dir vor, wie sich der Kopf vom Hinterkopf aus bewegt. Während des Rollens ist die Halsmuskulatur elastisch und flexibel.

Bildschirmarbeit - damit deine Augen fit bleiben

Effektive Sehübungen

Gönne deinen Augen eine Erholungspause, wenn du lange Zeit auf den Bildschirm geschaut hast!

Blicksprünge

Schau aus dem Fenster und wähle dir Punkte (Objekte) aus, auf denen dein Blick gerne ruht.

Punkt 1 befindet sich kurz hinter dem Fenster.
Punkt 2 ist in der Ferne am Horizont.
Punkt 3 ist ein Gegenstand in unmittelbarer Nähe, auf deinem Tisch.

Lass deinen Blick zwischen den Punkten hin und her wandern und halte an jedem Punkt inne, um deine körperliche Präsenz wahrzunehmen. Spüre deinen Körper und deine Anwesenheit im Körper (alles zwischen den Füßen auf dem Boden und dem balancierenden Kopf auf der Wirbelsäule).

Wiederhole den wandernden Blick einige Male, wobei die Punkte gleich bleiben, du jedoch das Tempo variierst.

Wenn du den Horizont von deinem Bürofenster aus nicht sehen kannst, kannst du für die Punkte 1und 2 auch ein Bild oder ein Kalenderblatt benutzen.

Durch diese Sehübung werden deine Augen angeregt, sich immer wieder umzufokussieren. Dies geschieht nicht, wenn der Blick permanent im gleichen Abstand auf den Bildschirm gerichtet ist.

Ein Handflächenbad für die Augen

Durch den fortwährenden Blick auf den Bildschirm sind die Augen schnell ermüdet, neigen zu Trockenheit oder verstärktem Tränenfluss. Gönne deinen Augen eine Pause!

Wenn du Brillenträger bist, nimm die Brille für diese Übung ab.

Reibe deine Handflächen mehrmals schnell vor und zurück, bis eine angenehme Wärme entsteht. Öffne die Hände, so dass du in deine Handflächen hineinschauen kannst. Führe deine Hände zu deinen Augen und bedecke die geschlossenen Augen komplett.

Nach dem flimmernden Bildschirm ist es eine Wohltat in die Dunkelheit hinter den Handflächen einzutauchen.

Diesen Vorgang nennt man palmieren (von palm = Handfläche). Verweile in dieser Haltung und erinnere deine Arme und Schultern daran, dass sie sich nicht übermäßig anzustrengen brauchen. Was auch immer deine Hände und Arme tun, Dein restlicher Körper bleibt in einer Ausrichtung von Größe und Weite.

Nachdem Du mehrmals ruhig geatmet hast, nimm die Hände von den geschlossenen Augen. Du kannst bemerken, wie die Lichtimpulse durch die Lider ins Auge nach innen kommen. Probiere mal aus, die geschlossenen Lider in das direkte Sonnenlicht zu halten.

Wiederhole das Handflächenbad und den Blick mit geschlossenen Augen in die Sonne einige Male.

Wende den Blick aus dem direkten Sonnenlicht und öffne die Lider ganz allmählich. Es ist wie eine Tür, die du öffnest. Durch diese Tür kannst du die Welt und die Helligkeit in dich hineinlassen. Gib innerlich deine Zustimmung dazu.

Variante: Du kannst das Palmieren auch mit geöffneten Augen praktizieren und vorher einen Tropfen essenzielles Öl (Weihrauch o. Elemi) in deiner Handfläche verreiben. Die Handflächen mit Abstand vor die Augen halten. Die Dämpfe der Aroma-Essenz dringen sanft ins Auge ein und haben einen belebenden, klärenden Effekt.

Gedanken-Impulse

„Meine Hände gehen zu meinen Augen, der Rest von mir bleibt groß und weit.
Meine Atmung fließt gleichmäßig und ruhig.
In der Dunkelheit können sich die Augen nach hinten, oben und rundherum in der Augenhöhle anlehnen.“

Hier kannst du ins Interview hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Die Episode hat dir gefallen? Dann gehe gleich auf iTunes und hinterlasse mir ein paar Sternchen und eine Rezension! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

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Ein Tipp bei trockenen Augen

Solltest du zu trockenen Augen neigen, empfehle ich dir, viel Wasser zu trinken. Augentropfen sind nicht zu empfehlen, da die Einnahme zu einem Gewöhnungseffekt führt und man dann immer öfter tropfen muss.

Die tägliche Einnahme von einem Teelöffel Leinöl baut zusätzlich die ölige Schicht des Tränenfilms wieder auf.

Um die Tränenflüssigkeit im Auge zu verteilen ist es wichtig, regelmäßig zu blinzeln. Durch konzentriertes Arbeiten sinkt jedoch die Lidschlagrate von normalen 20-25 Mal pro Minute, wie im entspannten Alltag, auf nur noch 5 Mal pro Minute, wenn wir das Gefühl haben, dass wir gestresst sind.

Blinzeln

Durch bewusstes Blinzeln oder Zwinkern erhöht man den Tränenfilm im Auge und wirkt der Augentrockenheit entgegen. Das bewusste Blinzeln kannst du alle 30 Minuten ausführen.

Damit du es nicht vergisst, kannst du dir einen Wecker stellen oder auch ein Post-it (mit einem zwinkernden Auge draufgemalt) an den Bildschirm kleben.

(Anmerkung Claudia: Das wären doch super Übungen für kurzen Pausen während du mit der Pomodoro-Technik arbeitest?)

  • Zwinkere mit dem rechten Auge 6 Mal
  • Zwinkere mit dem linken Auge 6 Mal
  • Zwinkere mit beiden Augen 6 Mal

Schließe die Augen und stell dir einen Schmetterling vor, dessen langsamen Flügelschlag du beobachtest. Dann zwinkerst du automatisch mit geschlossenen Augen im Tempo des langsamen Flügelschlags.

Öffne nun deine Augen und mache noch einige langsame Schmetterlings Zwinkerbewegungen.

Den Blick weit werden lassen

Stell dich hin und suche dir ein Objekt aus. Schaue auf unterschiedliche Art und Weise darauf. und mache ein Beobachtungsexperiment.

Fixiere deinen Blick auf das Objekt und versuche es scharf zu sehen => fokussiertes Sehen.

Lass deinen Blick auf dem Objekt ruhen und lade gleichzeitig die Peripherie ein, mit in dein Blickfeld zu kommen.

Die Peripherie schließt das rechte und linke Umfeld mit ein, sowie oberhalb und unterhalb.

Das Objekt wird etwas unschärfer werden und leicht diffus erscheinen, als Teil eines großen Ganzen => peripheres Sehen.

Wechsle 1. und 2. ab und beobachte die Auswirkungen auf deinen Körper.

Wie verändert sich deine Atmung?
Was geschieht mit deiner Kopf-Wirbelsäulen-Koordination?
Wie reagieren deine Beine auf den unterschiedlichen Blick?

Wechsle zwischen fokussiertem und peripherem Sehen ab und erinnere deine Halsmuskeln daran, dass sie loslassen können und der Kopf sich auf der Wirbelsäule ausbalanciert. Deinen Beinen kannst du erlauben loszulassen und sich auf dem Boden auszubalancieren, so dass sich kleine Ausgleichsbewegungen im gesamten Körper zeigen können.

Gedankenimpulse

„Mein Blick ist weich, offen und entspannt.
Mein Blick ist weit, nach rechts und links und nach oben und unten geöffnet.
Ich erlaube einen diffusen Blick.
Unscharf zu sehen ist in Ordnung.“

Durch diese Übung kannst du die Auswirkungen der Sehgewohnheiten auf den gesamten Körper bemerken. Durch den Peripheren Blick findet der Körper in eine ausgewogene Körperspannung zurück und wirkt dem verengten Tunnelblick entgegen.

Augen entspannen mit kalt-warmen Kompressen

Du kannst mit Kompressen einen wertvollen Beitrag für die Gesunderhaltung deiner Augen leisten.

Entweder nutzt du das Waschbecken in deinem Büro oder du stellst dir zwei Schüsseln bereit, eine mit kaltem und eine mit warmen Wasser. Tauche ein kleines Handtuch zuerst in das warme Wasser, wringe es aus und lege es dir auf die geschlossenen Augen.

Lehne dabei deinen Kopf entspannt zurück, gegen die Wand oder ein Kissen. Nach ca. 2-3 Minuten tauche das Handtuch in das kalte Wasser, wringe es aus und legen es dir auf die geschlossenen Augen. Wechsle so oft hin und her, wie es dir angenehm ist und das warme Wasser noch warm ist.

Wenn du die Kompressen zu Hause machst, kannst du dich dabei natürlich auch bequem ins Bett legen.

Tipp: Besonders regenerierend ist es, wenn du 1-2 Tropfen Lavendelöl in das Wasser gibst.

Gedankenimpulse

Ich genieße die Dunkelheit und atme ruhig und gleichmäßig.
Mein Kopf wird getragen, es gibt nichts zu tun.
Meine Augen dürfen sich ausruhen.

Und nun – leg‘ los!

Beginne nun die Sehübungen in deinen Büroalltag zu integrieren. Mache regelmäßige Pausen, in denen du dich bewegst, Wasser trinkst, das Fenster öffnest und eine der Sehübungen machst und unterstütze dadurch die Gesundheit deiner Augen.

Es kann hilfreich sein dir einen Timer zu stellen, der dich an die Pausen erinnert, wenn der Bildschirm und das Thema, an dem du gerade arbeitest, deine gesamte Aufmerksamkeit fordern.

Ich wünsche Dir viel Freude und Leichtigkeit bei der Umsetzung. Solltest Du Fragen haben, kannst Du Dich gerne unter post@performance-enhancement.de an mich wenden.

Zur Autorin Maike Lenz-Scheele

Maike Lenz-Scheele

Ich lebe in Darmstadt mit meinem Mann Frank und seinen zwei Kindern und einem Hund in einer Patchworkfamilie. Als Beraterin, Trainerin und Coach stelle ich seit 30 Jahren meine Erfahrung Unternehmen und Einzelpersonen zur Verfügung. Ich unterstütze Menschen darin, ein gesundes und erfülltes ArbeitsLeben zu führen. Dabei arbeite ich auf der Basis neurobiologischer Erkenntnisse und verbinde vielfältige Ansätze, wie Körperarbeit, Alexander-Technik, Hypnosystemische Konzepte, Focusing, Aroma-Essenzen, MotivationsPotential Analyse, Bewegung, Tanz und ganz generell meine Liebe zu Menschen.

Auf der Seite performance-enhancement.de kannst Du Dich über meine Aktivitäten informieren.

Wenn Du etwas tiefer einsteigen möchtest, kannst Du Dir das Freebie „3 Schritte um die Produktivität mühelos zu verdoppeln“ herunterladen.

Du erfährst darin, wie Du Stress in Leichtigkeit transformieren kannst, um produktiv zu arbeiten ohne auszubrennen und länger leistungsfähig und gesund zu bleiben.

Schluss mit dem Verzetteln auf Social Media

Schluss mit dem Verzetteln auf Social Media!

Verzetteln, verplempern, verschwenden, egal wie du es nennen willst, unterm Strich geht es darum, dass du eventuell zu viel Zeit mit zu wenig Wirkung in den Social Media Kanälen verbringst.

Könnte das sein?

Mit Wirkung meine ich nicht Spaß haben oder Neugierde befriedigen. Das bringen sämtliche Kanäle durchaus mit sich. Ich gehe aber davon aus, dass du Social Media auch für dein Business und deine Sichtbarkeit verwendest. Und nicht nur zum Spaß.

Eine Freundin von mir hat es einmal so beschrieben:

Es ist wie ein Sog – sich da nicht hineinziehen zu lassen, fällt mir wahnsinnig schwer!

Bitte versteh‘ mich nicht falsch, Vergnügen an den vielen spannenden Inhalten zu haben, hat absolut seine Berechtigung, wenn du dich entspannen möchtest oder einfach nur eine kleine Pause zwischendurch machst.

Wenn’s bei der kleinen Pause bleiben würde …

und da nehme ich mich überhaupt nicht aus. Ich beobachte auch manchmal meinen Zeigefinger wie er wie von Geisterhand über das Scrollrad streicht ;-).

Aber was sind die Hauptgründe, weshalb es passiert, dass die Minuten und Stunden so schnell am Mausrad verloren gehen?

1) Ziellos auf Social Media

Wenn du beruflich auf den Social Media Kanälen unterwegs bist und kein Ziel oder keinen Zweck damit verfolgst, dann gibt es auch keinen Punkt, an dem du sagen kannst: „Geschafft, fertig, weiter zum Nächsten …„.

Ich vergleiche das einmal mit einer Radtour.

Macht du einen Radausflug nur um Rad zu fahren? Oder nimmst du dir etwas vor? Z.B. eine gewisse Strecke zurückzulegen. Oder ein Ausflugsziel zu erreichen. Oder eine bestimmte Durchschnitts-Geschwindigkeit, oder, oder. Ich kenne eigentlich niemanden, der sich auf’s Rad setzt und sagt: „Ich fahr‘ dann mal … keine Ahnung wohin, wie lange und wozu eigentlich.“ Falls ich mich irre, melde dich bitte bei mir.

Ja, und genau so ist es beim Stöbern in den Social Media Kanälen. Wenn das Ziel „Entspannung“ heißt oder „unterhalten werden“, ist das völlig legitim. Nicht aber, wenn das Ziel z.B. Sichtbarkeit heißt!

Zum Thema Sichtbarkeit kann ich dir übrigens diese tolle Facebook-Gruppe von Frank Katzer empfehlen, aber das nur nebenbei.

2) Keine standardisierte Arbeitsweise

Da muss ich ein bisserl ausholen. Ich bin begeisterte Teilnehmerin von Barcamps und freu‘ mich schon auf das nächste im Oktober … Jedenfalls war eine der Grundregeln am InspiCamp, dass man „hummeln“ darf. Also von einer zur anderen Session gehen, gerade wie einem danach ist, ohne das Ende eines Vortrags abzuwarten. Einfach aufstehen und anderswo hinhummeln.

Ehrlich, in diesem Kontext ist mir das total schwergefallen. Vielleicht hat es mit meiner „Generation“ zu tun, dass ich es nicht geschafft habe, mittendrin aufzustehen und zu gehen, weil es mir unhöflich vorgekommen ist …

Ich weiß nicht, wie es dir beim Hummeln gehen würde – aber wenn es um dein Verhalten in den Social-Media Kanälen geht, kann ich mir vorstellen, dass du genau das tust.

Mal hier, mal da ein Blümchen pflücken, weiterklicken, weiterziehen und hier und da ein paar Pollen hinterlassen.

Oft steckt kein Workflow dahinter. Und das kostet wahnsinnig viel Zeit!

Hier kannst du ansetzen, wenn du dich auf Social Media verzettelst

Ich schätze, du bist jetzt schon neugierig, WIE du dieses Verzetteln auf Social Media verhindern kannst, aber (und das ist sehr wichtig!) den Spaß nicht daran verlierst! Denn reine Automatisierung ohne persönliches Zutun und ohne Interaktion … nein, das soll es natürlich auch nicht sein.

Nach meiner Beobachtung und eigenen Erfahrung gibt es mehrere Bereiche, in denen du mit verschiedenen Maßnahmen ansetzen kannst. Zu jedem einzelnen findest du hier ein paar Fragen, die du dir selbst stellen kannst. Deine Antworten auf diese Fragen zeigen dir schon, in welche Richtung du dich weiter entwickeln könntest, um in Zukunft weniger zu hummeln …

1. Beim Filtern deiner Social Media Kanäle

Facebook und inzwischen auch Twitter filtert die Inhalte, die du siehst, vor. Aber wenn du selbst bestimmen möchtest, was du siehst, dann musst und kannst du aktiv werden.

  • Auf welchen Kanälen solltest du aktiv sein?
  • Wem folgst du auf welchem Kanal?
  • Wer ist für dich und auf der anderen Seite für deine LeserInnen interessant?
  • Wie genau verfolgst du diese anderen Profile?

2. Beim Sammeln von Inhalten für deine Social Media Auftritte

Es ist aus mehreren Gründen wichtig, dass du auch andere AutorInnen zu Wort kommen lasst. Empfehlungen, Kommentare und mehr erweitern nicht nur dein eigenes Netzwerk, sondern zeigen deinen LeserInnen auch, dass du abgesehen von deinen eigenen outstanding Inhalten noch viel mehr zu bieten hast. Allerdings bleibt da oft viel Zeit auf der Strecke:

  • Liest du sofort alles, was nur annähernd interessant ist?
  • Wie und wo sammelst du interessante Inhalte? Sowohl für dich als auch für deine LeserInnen?
  • Sammelst du so viel, dass du es dann nicht mehr verarbeiten kannst?

3. Beim Planen deiner Postings

Jetzt kommt’s wieder, das böse P-Wort ;-).

In meinen Augen geht’s ohne Planung nicht, wenn du sowohl Frequenz als auch Relevanz auf deinen eigenen Kanälen bieten, bzw. nicht zu viel Zeit beim Posten selbst verbringen möchtest. Tools, um deine Beiträge vorauszuplanen sind wertvoll – wenn du vorher gut gesammelt und ausgewählt und danach gut geplant hast.

  • Wie regelmäßig kannst und willst du präsent sein?
  • Wo ist dein persönlicher Einsatz ausschlaggebend, wo reicht Automatisierung mit zeitweiser Anwesenheit für dich aus?
  • Mit welchen Tools arbeitest du schon? Nützt du sie wirklich optimal aus?
  • Hast du einen Überblick darüber, wo du was postest?

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

In dieser Episode genannte Links:

Bitte unterstütze mich dabei, den Podcast bekannter zu machen, indem du auf iTunes eine Rezension und/oder eine Bewertung hinterlässt! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

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4. Beim Produzieren deiner Inhalte

Ich kann dir versprechen: Du kannst z.B. aus deinen eigenen Blogbeiträgen soooo viel herausholen, dass du gar nicht alles davon umsetzen kannst.

Warum ich das versprechen kann? Weil ich es selbst nicht schaffe, immer alles umzusetzen. Aber es wäre doch toll, wenn du Möglichkeiten kennen würdest, wie du schnell relevante Inhalte produzieren könntest?

  • Was tust du mit den Inhalten, die du selbst produzierst?
  • Holst du wirklich das Beste für dich und deine LeserInnen daraus heraus?
  • Hast du einen Plan, wie du deine Inhalte am Leben hältst?
  • Hast du schon über Repurposing oder Micro-Content nachgedacht, bzw. davon gehört?

Und noch drei simple Strategien, die du sofort ausprobieren kannst:

Der Timer – dein Freund und Helfer

Mag sein, dass ich mich wiederhole – aber trotzdem: egal ob du mit Ziel oder nur zum Vergnügen, wenn du auf Social Media unterwegs bist, lass einen Timer auf deinen Zeigefinger aufpassen ;-). Selbst wenn du aktiv für dein Business etwas tust, stell‘ dir einen Timer oder Küchenwecker auf eine halbe Stunde, in der du wirklich fokussiert und zielgerichtet etwas für dein Netzwerk tust.

Ignoriere dabei alles, was dich „anspringt“ – und speichere dir z.B. Inhalte, die interessant erscheinen und lies und beurteile sie nicht sofort! Das kann in einer späteren Session passieren, in der es um Recherche und ums Sammeln geht. Natürlich möglichst auch wieder zeitlich beschränkt.

Wie viele Fragen stecken in deinem Blogbeitrag?

Fragen kommen immer gut an. Natürlich könntest du dich einmal hinsetzen und dir einfach 20 – 30 Fragen überlegen, die du im Laufe der nächsten Wochen deinen LeserInnen stellen könntest.

Aber schau‘ dir bitte deinen letzten Blogbeitrag an und filtere dort heraus, wie viele Fragen du darin schon beantwortet hast. Das sind Fragen, die du trotzdem (oder gerade deswegen) deinen LeserInnen auf den Social-Media-Kanälen stellen könntest.

Kennst du alle Funktionen deines Tools?

Wenn du ein Tool wie z.B. Hootsuite, CoSchedule oder Buffer verwendest, bekommst du wahrscheinlich so wie ich auch immer wieder Mitteilungen, dass neue Features hinzugekommen sind. Oder du wünscht dir, es wäre ein anderer Workflow mit dem Tool möglich, das du bereits im Einsatz hast.

Meiner Erfahrung nach ist es sinnvoller zuerst zu schauen, welche Möglichkeiten (die du noch nicht nutzt …) das Tool deiner Wahl bereits beinhaltet, als nach einem neuen zu suchen.

Daher wirf‘ doch einmal einen Blick in die Hilfe-Funktion des Tools und lese dir zumindest das Inhalts-Verzeichnis dazu durch. Dann erkennst du vielleicht Möglichkeiten, die deinen Workflow sofort verbessern!

Fazit

Es gibt einen Mittelweg zwischen „immer und überall online“ und „Verweigerung“. Und den musst du leider selbst für dich herausfinden, was oft nicht ohne testen und vor allem beobachten funktioniert.

Damit der Mittelweg nicht zur Gratwanderung wird!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Wenn die Liebe zu Trello nicht sofort entflammt

Trello – Die große Liebe braucht Zeit

Der meistgelesene Artikel hier am Blog ist der, in dem ich 20 Fragen zu Trello beantworte … und das zeigt mir, dass die Suche nach dem „richtigen“ Tool eine ist, die viele meiner LeserInnen bewegt.

Und auch in meinem Halbjahres-Programm Home-sweet-Office 2.0 zeige ich den TeilnehmerInnen eine Menge an Tools, die mir den Arbeitsalltag erleichtern – und ehrlicherweise auch viel Spaß beim Verwenden machen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass es auch nur eine Teilnehmerin in der Vergangenheit gab, die Trello verweigert hätte … bis Stefanie kam.

Die Liebe zum Papier war groß

Stefanie hat ein ganz besonderes Business, das aus Einzelberatungen, Telefon-Beratungen und TV-Auftritten besteht. Außerdem liebt sie ihren Filofax, hat zwar alle vorgeschlagenen Tools ausprobiert – ist aber immer wieder zu ihrem geliebten Papier zurückgekehrt.

Im Rahmen eines Interviews zu den 5 Frauen – 5 Geschichten aus dem Home-Office hat sie das damals auch noch betont.

Egal ob Projektplanung oder die 1-Minuten ToDo-Liste … alles wurde im Filofax umgesetzt.

Irgendwann kamen plötzlich Trello-Fragen von ihr in der Facebook-Gruppe zum Programm – und meine Verwunderung war groß. Stefanie und Trello? Was war passiert?

Genau das habe ich sie unlängst gefragt und wir haben ein paar Punkte herausgearbeitet, die dir auch helfen könnten

  • umzusteigen,
  • dich für das „richtige“ Tool zu entscheiden
  • und dranzubleiben

Tool trifft Workflow

Schon in einem etwas älteren Artikel, nämlich „Tools – wann ist es genug?!“ habe ich den Zusammenhang zwischen Workflow und Tool herausgestrichen.

Und genau so war es bei Stefanie: Sie hat für ihr Kalender-Projekt begonnen, mit dem Fotografen und der Grafikerin in einem Trello-Board zusammen zu arbeiten. Der Workflow und die Kommunikation wurde dadurch immens erleichtert, jeder weiß jetzt immer, was bis wann erledigt werden muss, alle haben den selben Wissensstand. Und – nicht zu vergessen – es kommen viel weniger eMails in ihren Posteingang!

Von da aus war es nicht mehr weit, zu anderen Anwendungen mit Trello, denn die nächste Frage war: „Wobei kann mich Trello noch unterstützen“?

Alles im Leben hat seine Zeit

Bestimmte Dinge funktionieren nur zu bestimmten Zeiten und müssen bis dahin wachsen.

Stefanie hat den treffenden Vergleich gebracht:

Ich kann ja auch nicht im Februar bei uns Birnen pflücken, da muss ich warten, bis sie reif sind!

Genau so kann es bei der Verwendung von Tools gehen.

Wenn du also das Gefühl hast, du bist noch nicht so weit und müsstest dir gerade mit der rechten großen Zehe dein linkes Ohr kratzen, um es zu verwenden, dann warte einfach ein bisserl ab. Die Zeit wird kommen.

Ich kann mich auch noch gut erinnern wie es war, als ich das erste Mal Trello geöffnet habe.

Die Oberfläche klar und aufgeräumt – nicht unbedingt hübsch -, Listen und Kärtchen.

Aha.

Ich konnte nicht unbedingt etwas damit anfangen, weil es so aufgeräumt war – so viele Funktionen waren (und sind) in irgendwelchen Menüs versteckt, dass ich nicht auf einen Blick erfassen konnte, was ich damit tun kann.

Aber es blieb in meinem Hinterkopf … und als ich auf die 1-Minuten ToDo-Liste gestoßen bin, dann war endlich die Zeit reif, mir Trello etwas näher anzuschauen.

So war es wohl auch für Stefanie. Sie hat die vielen Trello-Hinweise im Programm gesehen und reifen lassen.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

In dieser Episode genannte Links:

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Man muss sich daran gewöhnen

Das war ein Argument von Stefanie, das ich nicht sofort nachvollziehen konnte.

Aber sie hat Recht. Damit zu arbeiten ist für jemanden, der mit Windows großgeworden ist, ungewohnt. Du bist es maximal gewöhnt, im Explorer Dateien mit der Maus zu schnappen und von einem Ordner in den anderen zu verschieben.

Am Handy oder Tablet ist das für dich sicher auch nichts Neues. Aber am PC etwas „anzufassen“ und zu verschieben, ist total neu.

Darauf musste sie sich erst einlassen.

Wofür verwendet Stefanie Trello heute? Was sind die Vorteile für sie?

Ja, inzwischen ist Stefanie glühend begeisterte Trello-Userin!

Sie erspart sich dadurch unendlich viel unnötige Kommunikation. Stefanie hat ein sehr „menschenlastiges“ Business und du kennst das vielleicht auch von dir selbst: wenn du den ganzen Tag zugehört und gesprochen hast, dann brauchst du eine Kommunikations-Pause.

Stefanie macht z.B. in einem Trello-Board einen Essensplan. Ihre Kinder können so sehen, was sie am Mittags-Tisch erwartet (und Kommentare abgeben, wenn sie das toll oder nicht so toll finden), sie verlinkt in dem jeweiligen Kärtchen auch das Rezept, damit die Haushaltshilfe weiß, was eingekauft und gekocht werden muss.

Sobald ihr im Haushalt – oder auch für ihr Business – etwas auffällt, hält sie es sofort im richtigen Board fest. Somit kann sie nichts vergessen und hat den Kopf für wichtigere Dinge frei.

Übrigens hat ihre Haushaltshilfe inzwischen selbst den Wert von Trello erkannt: sie hat für jeden ihrer Kunden ein Board und kommuniziert darüber mit ihnen.

Also: Gib‘ Tools – und dir – eine Chance, zusammenzuwachsen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Projekte planen und dranbleiben

5 Tipps, wie du dein nächstes Projekt sicher nicht umsetzt

Es ist wie mit dem Verliebtsein.

Zuerst fliegen die Schmetterlinge, die Euphorie überschwemmt den Kopf, aber irgendwann kommt der Alltag und damit auch die Ernüchterung.

Denn es ist nicht schwer, neue Ideen zu haben.

Aber dranzubleiben an einem Projekt? Sich tagtäglich zu überwinden, das zu tun, was dazu gehört, um es auch zu Ende zu bringen, das ist die Herausforderung!

Fünf nicht ganz ernst gemeinte Tipps habe ich für dich, wie du verhindern kannst, dass deine nächste Idee flügge wird und dein nächstes Projekt so richtig rockt:

1. Mach‘ dir keinen Kopf darüber, wie lange du wofür brauchst

Jedes Projekt hat eine zeitliche und eine inhaltliche Komponente. Du solltest sie dir zwar getrennt ansehen, allerdings müssen sie trotzdem miteinander „spielen“, damit du ein Projekt wirklich umsetzt. Und auch den zeitlichen Teil eines Projekts kannst du wieder auf zwei Ebenen betrachten, die zusammenpassen sollten:

  • Wann ist der Endtermin, also wann soll es fertig sein?
  • Und wie lange brauchst du für die einzelnen Aufgaben?

Wenn du dir keine Gedanken darüber machst, wie viel Zeit du für die Umsetzung brauchst, ist es völlig klar, dass du dich oftmals verschätzen bzw. auch überfordern wirst. Und damit ist auch klar, dass es mit der Umsetzung hapert.

2. Plane dein Projekt zeitlich so detailliert wie möglich

Egal, ob es um die Projekt- oder Tagesplanung geht – wenn du nicht umsetzt, was du geplant hast, kommt dir vielleicht in den Sinn: „Wenn ich das nur genauer, detaillierter mache, dann wird es klappen!

Dann werden im Kalender auf die Minute genau die einzelnen Umsetzungs-Schritte eingetragen. Allerdings kommt immer wieder das Leben (oder besser gesagt andere Prioritäten) dazwischen – und du beginnst mit der Planung von Neuem.

Eine andere Spielart könnte sein, dass du am Montag bereits beginnst, Aufgaben auf den Dienstag zu schieben, am Dienstag packst du dann alles, was du nicht geschafft hast auf den Mittwoch … und am Freitag bist du alleine von der Liste, die übrig geblieben ist, völlig erschöpft.

Das ist also ein Irrtum, dass Detailreichtum zum Ziel führt!

Zumindest, was die zeitliche Planung angeht. Inhaltlich mag das stimmen, wenn du dir selbst den Freiraum lasst, in „Pflicht“ und „Kür“ zu unterscheiden.

Die Pflicht-Schritte in einem Projekt sind diejenigen, die du auf keinen Fall auslassen darfst, damit die Sache funktioniert. Als Kür bezeichne ich gerne Aufgaben, die zwar nice to have wären, die aber die berühmten 80 Prozent im Pareto-Prinzip betreffen.

Das Pareto-Prinzip besagt nämlich, dass du mit 20% deines Aufwandes 80% vom Ergebnis erreichst. Und genau diese 20% sind die Pflicht.

3. Ignoriere die 5 anderen Projekte, die du angefangen hast

Oh, wenn Neues nur nicht so attraktiv wäre!

Dann wäre es doch wirklich simpel, an Projekten dranzubleiben, oder? In meiner Home-sweet-Office Challenge gibt es an einem Tag die Aufgabe herauszufinden, wie viele angefangenen Projekte in der Schublade liegen und auf ihre Fertigstellung warten. Und sehr oft bemerken die Teilnehmerinnen, dass nur mehr ein kleiner Schritt fehlen würde, um so ein angefangenes Projekt zu Ende zu bringen.

Da ist dann wohl eine neue Idee dazwischen gekommen.

Wenn du den absoluten Drang zu etwas Neuem verspürst, dann schau‘ trotzdem zuerst, woran du gerade arbeitest.

Das heißt nicht, dass du jedes tote Pferd weiter reiten solltest, manchmal macht es einfach keinen Sinn, daran festzuhalten. Aber ein Blick in die Richtung, ob du überhaupt die notwendigen zeitlichen Ressourcen für ein neues Projekt hast, ist oft hilfreich.

Auch der Gedanke, dass dir nichts davon läuft und du Projekte nicht sofort im selben Moment der Idee umsetzen musst, kann dir dabei helfen, dich nicht zu übernehmen und umzusetzen!

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Bitte unterstütze mich dabei, den Podcast bekannter zu machen, indem du auf iTunes eine Rezension und/oder eine Bewertung hinterlässt! Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

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4. Denke nicht darüber nach – fang‘ einfach an

Das ist zugegebenermaßen ein bisschen zwiespältig. Denn ich habe schon oft „einfach gemacht“, ohne einen ganz genauen Plan zu haben. Ich denke da z.B. an den Sommer 2017, als ich einfach angefangen habe, mit dem geführten virtuellen CoWorking zu experimentieren. Oder als ich 2016 meine Aktion Goodbye 2016 gestartet habe. Beides hat mich ziemlich unter Druck gesetzt, beides hat geklappt.

Aber Spaß schaut anders aus, ganz ehrlich!

Bei der Überlegung „Einfach anfangen oder vorher doch nachdenken?“ kommt es auch darauf an, wie viel Erfahrung du bereits mitbringst. Je mehr Erfahrung, desto „spontaner“ kannst du einfach losstarten.

Ich bin aber der Überzeugung, dass du dir einiges an Energie sparst, wenn du denken vom tun trennst.

Immer wieder sehe ich z.B., dass Einsteiger ein Webinar planen, Landingpage machen, Anmeldungen einsammeln – und am Abend davor in Panik ausbrechen, weil sie nicht wissen, wo und wie sie so ein Webinar abhalten werden und was danach passieren soll.  Natürlich lässt sich das alles irgendwie dann in einer Nacht- und Nebel-Aktion lösen und technische Hoppalas gehören dazu – aber den Stress kannst du dir eindeutig sparen, wenn du dir rechtzeitig (frühzeitig?) den Ablauf überlegst.

Selbst wenn du die Lösung noch nicht zu 100% parat hast, du weißt zumindest, was auf dich zukommt.

5. Ignoriere deinen Kalender

Der Weg von der Idee zur Umsetzung – und zum Dranbleiben – führt leider nicht am Kalender vorbei. Auch jede ToDo-Liste nicht.

Wenn du ignorierst, dass du in den nächsten Wochen drei Mal auf Fortbildung bist, die Abschlussfeier deines Kindes zu organisieren ist und du den Hund des Nachbarn betreuen musst, dann ist klar, dass du mit einer vollgepackten ToDo-Liste, die sich aus einem Projekt ergibt, nur scheitern kannst.

Ich plädiere immer dafür, eine Projekt-Planung, die daraus entstehende ToDo-Liste und den Kalender zu trennen. Das schafft einerseits Überblick, verleitet aber eben auch dazu, zu planen, ohne die Zeit, die dir zur Verfügung steht, mit einzubeziehen.

Dazu gehört übrigens auch der Tipp Nr. 1 – denn wenn du nicht annähernd (also vielleicht sogar geschätzt, wenn es dein erstes Mal ist) weißt, wie lange du wofür brauchst, wie kannst du dann realistisch fürs Umsetzen sorgen?

Fühlst du dich ertappt?

Nein, ich rede (oder schreibe) nicht schlau daher, denn das sind genau die Fehler, die ich zu Beginn meiner Selbständigkeit gemacht habe. Und manchmal im privaten Bereich immer noch mache ;-).

Also: wie gehst du es das nächste Mal an, wenn ein Schwarm Schmetterlinge dich überfällt?

P.S. Und bleib‘ neugierig!