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Offline ist wie online – nur krasser! (Immer wieder #InspiCamp)

Offline ist wie online - nur krasser! (Immer wieder #InspiCamp)

Aktualisiert am

Diese Spruch-Kombination habe ich ehrlicherweise von Susanne Speer gemopst. Sie hat mir auf einem der letzten InspiCamps ein Lesezeichen geschenkt, auf dem stand „Tun ist wie wollen – nur krasser!“. Und es passte so gut zum InspiCamp, da konnte ich nicht widerstehen.

Herausforderung Klassentreffen am InspiCamp

Ich habe einige Male den Ausspruch gehört „Das InspiCamp ist wie ein Klassentreffen„, aber damit würde ich diesem Offline-Event nicht gerecht werden. Denn ich war in meinem ganzen Leben zwei Mal auf einem Klassentreffen, und es hat sich damals nicht so gut angefühlt.

Der große Unterschied ist in meinem Empfinden, dass – zumindest auf den Klassentreffen, auf denen ich war – nicht das Gemeinsame im Vordergrund stand, sondern eher die Profilierung.

Schau, was ich geschafft habe.

Mein Auto – meine Familie – mein Job.

DAS ist der größte Unterschied zum InspiCamp!

Denn auf diesen Treffen muss sich niemand darstellen oder profilieren. Jeder gibt was er zu geben hat, nimmt mit, was in den eigenen Rucksack passt und das Allerschönste: Jeder ist so wie er ist!

Es ist jedes Jahr wieder großartig, all die KollegInnen live zu sehen und auch mal in den Arm zu nehmen. Und so ein 3D-Treffen birgt auch einige Überraschungen in sich.

TeilnehmerInnen InspiCamp 2019

Meistens kennen wir uns nur von Zoom-Meetings, d.h., um einen weiteren Spruch zu mopsen „nur oben rum schön“. (Der ist übrigens auf der Podcaster-Konferenz von Mira Giesen geprägt worden). Und dann kommt da jemand in den Raum, den du schon Ewigkeiten kennst und die ist soooo groß! Das ist immer wieder witzig :-).

Aber es verändert sich …

Spannend finde ich auch, wie sich mein eigenes Erleben auf den InspiCamps verändert hat. In meinem ersten Jahr war ich noch völlig erschlagen von den Eindrücken und Inhalten, die ich dort bekommen habe. Im zweiten Jahr ging es dann schon etwas besser, schließlich kannte ich schon viele TeilnehmerInnen inzwischen persönlich – und die Örtlichkeiten inklusive Hotel waren auch bekannt.

Ich glaube, es war erst im dritten Jahr, dass ich es gewagt habe und selbst eine Session angeboten habe. Wenn du dich jetzt fragst, was eine Session ist und wie ein Barcamp funktioniert, dann horch in meinen Rückblick von 2016 hinein , da erkläre ich das genauer.

Jedenfalls war es auch in diesem, meinem 5. Jahr InspiCamp wieder ganz anders. Der Druck, alles mitnehmen zu müssen ist kleiner geworden und die Gespräche in den vielen (ganz wichtigen!) Pausen sind intensiver geworden.

Begegnungen und Erkenntnisse

Die größte Überraschung war für mich das unvermutete „Auftauchen“ von Christina Emmer. Ich war total perplex, sie dort zu sehen, hatte ich sie doch ein wenig aus den Augen verloren.

Dabei war Christina eine derjenigen, die mich 2015 in die richtige Richtung gestupst haben – übrigens auch auf dem InspiCamp. Im Artikel, wie lange es dauern kann, bis ein Online-Business entsteht, habe ich über diesen Stupser schon geschrieben.

Und wenn ich mir jetzt den aus dem InspiCamp2019 entstandenen Artikel von Christina (Online ist nicht echt. Oder?) durchlese, erkenne ich wieder einmal, WIE unterschiedlich unser Bild nach außen und das nach innen ist.

Christina schreibt, dass sie damals 2015 gestartet ist – und ich habe sie damals schon als eine der ganz Großen empfunden. Spannend, oder?

Weil der Druck, alles mitmachen zu müssen, diesmal so klein wie noch nie war, bin ich auch nur bei drei Sessions aktiv dabei gewesen und durfte aus allen gute Gedanken mitnehmen.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Webinar-Tage oder -Wochen mit Sabine Piarry

Als mich Sabine Piarry das erste Mal zu ihrem SocialMedia-Camp als Vortragende eingeladen hatte, war ich mehr als baff und geehrt. Inzwischen war ich zwei Mal dabei und schon lange hatte ich dieses Format im Hinterkopf.

Jetzt ist es im Vorderkopf gelandet ;-).

Sabine hat tolle Einblicke in die Möglichkeiten gegeben, die so ein Format geben kann. Natürlich kommt es auch hier immer auf das Ziel an, das du damit erreichen möchtest, danach kannst du dann auch die Feinheiten und die Organisation ausrichten.

Mein Ziel für so einen Webinar-Tag: Ich möchte den TeilnehmerInnen aus Home-sweet-Office 2.0 eine Plattform geben, sich und ihre Themen an einem Webinar-Tag zu präsentieren.

Es werden natürlich Themen rund um die Selbständigkeit und das Home-Office sein, das steht schon fest. Wann dieser HSO-Webinartag stattfinden wird? Das weiß ich noch nicht, aber 2020 kommt er sicher!

Inside-Out mit Silvia Chytil und Shailia Stephens

OK, also das Thema der beiden in einen Absatz zu packen fällt mir schwer, auch wenn ich schon seit einiger Zeit mit Silvia als Coach zusammenarbeite und Shailia auch schon lange kenne und schätze.

Wenn du mehr über Inside-Out erfahren möchtest, dann kann ich dir das Online-Magazin Unternehmer Geist von Silvia sehr empfehlen, in der letzten Ausgabe geht es genau darum.

Jedenfalls haben die beiden folgende These zur Diskussion gestellt:

„Du kannst planen – oder nicht. Und es wird funktionieren – oder nicht.“

Für mich als Verfechterin von Planung und Regelmäßigkeit ist es immer wieder eine Herausforderung, mich auf diese Gedanken einzulassen. Aber es hilft in sehr vielen Situationen, probier’s aus!

Content-Bombe mit Christina Emmer

Das war eine sehr spontane, kreative und spannende Session! Die TeilnehmerInnen konnten kurz ihr Kernthema erklären und dann wurden sie von der ganzen Gruppe mit Content- und Überschriften-Ideen „bombardiert“.

Ich fand es extrem interessant, wie hier Knöpfe gelöst und ganze Zöpfe abgeschnitten wurden!

Dabei hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, sich im Brainstorming Ideen und Inspirationen von anderen zu holen. Das hilft beim Blick über den Tellerrand enorm ;-).

Es darf nachwirken …

Als ich mich am Sonntag nach dem InspiCamp zusammengepackt habe, hatte ich das Gefühl, dass das Wochenende großartig war, aber irgendwie nichts (außer dem Webinar-Tag), was ich so richtig anpacken konnte.

  • Keine lange ToDo-Liste.
  • Keine brandneuen Marketing-Ideen.
  • Keine Tools, die ich vorher nicht kannte.

Nein, ich war nicht enttäuscht darüber, denn ich wusste auch schon aus den vorigen Jahren: „Das kommt noch!“

Und genau so war es auch in diesem Jahr. Langsam haben sich Gedanken, die am InspiCamp angestoßen wurden verfestigt und jetzt, zwei Wochen danach, kann ich sie endlich auch greifen und ausdrücken.

Gedanke: „Wie schade, dass …“

Wie schade, dass es erst wieder in einem Jahr die Gelegenheit geben wird, all diese Menschen (und hoffentlich auch viele Neue) wieder zu sehen und intensive Gespräche zu führen!

Um wieder beim Klassentreffen zu landen: es gab nur eine einzige Kollegin, mit der ich nach einem Klassentreffen noch Kontakt hatte …

Das war der Gedanke. Daraus geworden ist die Idee, dass ich mir jede Woche Zeit für ein Gespräch (leider nur über Zoom) mit einem der Menschen nehmen möchte, die ich dort oder anderswo – vielleicht sogar nur virtuell – getroffen habe.

Müsste doch machbar sein? Ich werde berichten.

Gedanke: „Zu wenig Zeit …“

Auf diesem InspiCamp hatten sich auch ein paar der TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 2.0 getroffen. Und trotz aller Vorsätze, die Kaffee-Pausen waren zu kurz!

HSO-Treffen am InspiCamp 2019

(hintere Reihe: Marion Nissen, Gabriele Brandhuber, Frauke Schramm, Deva Noori Lehmann, vorne: Daniela Heiser, Sara Menzel-Berger und Susanne Speer)

Einen virtuellen Stammtisch für alle ehemaligen HSOlerInnen (HSO = Home-sweet-Office) gibt es bereits alle drei Monate und auch der Termin für das erste HSO-Offline-Treffen in Wien gibt es schon.

Aber beim InspiCamp ist mir wieder bewusst geworden, wie wichtig die Kaffee-Pausen sind und dass es davon bei unserem Treffen in Wien sehr viele geben wird! Weniger Programm – mehr Kontakt.

Oder wie es Stefanie ausgedrückt hat:

„Eigentlich reicht es, wenn du für viele Kaffee- und Cocktail-Pausen sorgst.“

Gedanke: „Gleich zu Hause …“

Vielleicht hast du es über Facebook mitbekommen, Silvia Chytil und ich sind in Bonn gestrandet. 10 Minuten vor dem Boarding wurde der Flug wegen eines Streiks abgesagt. Hier kannst du unser Posting auf Facebook lesen.

Ja, natürlich waren wir sauer.

Aber für meinen Teil war ich froh, Silvia dabei zu haben, ich wäre wahrscheinlich ins Hotel zurückgefahren und hätte abgewartet, bis sie wieder fliegen.

Aber: wenn das nicht gewesen wäre,

  • dann hätten wir die Gespräche, die wir auf unserer Rückreise hatten, nicht geführt.
  • Wir hätten dieses entzückende Hotel in Regensburg nicht entdeckt.
  • Und wir hätten nicht für uns beschlossen, beim nächsten Mal gleich mit dem eigenen Auto nach Bonn zu fahren und ein Happening daraus zu machen.

Was mich irgendwie wieder zur Session von Silvia und Shaila bringt: „Du kannst planen – oder nicht. Und es wird funktionieren – oder nicht.“

P.S. In diesem Sinne: Bleib‘ neugierig!


 

5 Kommentare

  1. Ach wie schön! Ein herrlicher Artikel und so wahr!

    Ich freu mich schon auf nächstes Jahr! Und da werde ich wohl auch noch viel mehr „Kaffeepausen“ machen. :-D

    Alles Liebe
    Christina

    • Claudia Kauscheder sagt

      Oh, wie schön, dass du wieder kommst! Und wer weiß, vielleicht zoomen wir einmal möglichst vorher? ;-)

      Liebe Grüße
      Claudia

  2. Das hast du ganz wunderbar geschrieben, liebe Claudia. Ich fand es so schade, dass wir fast gar nicht geplaudert hatten, aber ich kann mich noch eindrücklich an deinen Beitrag in der Session mit Shaila und Silvia erinnern.

    Liebe Grüße aus Hamburg
    Meike

  3. Liebe Claudia, danke für Deinen wunderbaren Vergleich zum Klassentreffen. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, dass Klassentreffen häufig eine Show der Eitelkeiten sind. Vor allem in meinem Maturajahrgang, weil wir keine besonders gute Klassengemeinschaft hatten. Aber das InspiCamp war inspirierend und wertschätzend und ein tolles Miteinander. Ich bin so froh, dass ich durch Dich verleitet wurde, dorthin zu fahren. Es hat sehr viel in mir bewegt, da kommt noch was. Liebe Grüße, Gabi

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hi, Gabi!

      Sehr gerne – und vielleicht liegt es ja wirklich auch an der Klassengemeinschaft. Ich bin jeweils nicht von Beginn an in diesen Klassen gewesen. Meine Schwiegereltern haben immer noch jedes Jahr Klassentreffen und die Gruppe unternimmt gemeinsame Reisen … so kann’s auch sein!

      Und ich bin total gespannt darauf, was in den nächsten Monaten bei dir passieren wird <3

      Liebe Grüße
      Claudia

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