Online-Business
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Weil es nicht passt! Ein Online-Kurs wird erwachsen

Ein Onlinekurs wird erwachsen

Weil ich nicht mehr will …

Ich will nicht alle zwei Monate einen Sprint hinlegen.
Ich will nicht meine LeserInnen alle zwei Monate mit eMails bombardieren.
Ich will mich nicht alle zwei Monate auspowern und keine Kraft für die Dinge haben, die ich regelmäßig tun möchte.

Und daher habe ich per heute den Onlinekurs Home-sweet-Office geöffnet.

  • Kein großer Launch mehr.
  • Keine eMail-Aktion mehr.
  • Kein Öffnungs-Datum mehr.
  • Und trotzdem betreut.
  • Und trotzdem regelmäßige Online-Live-Meetings.
  • Und trotzdem kein Membership-Programm.
  • Und trotzdem nur eine einmalige Investition.

Und das fühlt sich gerade richtig, richtig gut an!

Ein Onlinekurs wird erwachsen

Im Herbst 2014 ist Home-sweet-Office als sehr intensiv betreutes Programm, inklusive wöchentlicher Webinare, in der Beta-Phase online gegangen. Und es war auf jeden Fall gut so, weil ich dadurch erst gesehen habe, an welchen Stellen im Kurs ich nicht klar genug war. Die Teilnehmer haben mir durch ihr Nachfragen sofort zurückgemeldet, was ich ausführlicher behandeln musste.

Die nächsten zwei Durchgänge habe ich genau so durchgeführt, im Jänner 2015 mit sehr wenigen, im April dann mit mehr TeilnehmerInnen. Schon damals habe ich gemerkt, dass die wöchentlichen Webinare und die Betreuung auf drei verschiedenen Kanälen extrem viel Aufmerksamkeit von meinem „Tagesgeschäft“ abgezogen haben.

Der Effekt, den das bei mir ausgelöst hat, war am Ende des Kurses: „Uff, geschafft, jetzt kann ich mich wieder auf etwas Anderes konzentrieren.

Bis zum nächsten Mal …

Ich hätte es schon damals bemerken können, dass diese Art der Vermarktung und auch der Durchführung des Kurses für mich persönlich nicht optimal ist.

Aber so macht „man“ das eben …

Im Herbst 2015 hatte ich den nächsten Launch. Sogar mit einer eMail-Marketing-Aktion. Wie viel Kraft mich das gekostet hat, habe ich damals hier – inklusive den Ergebnissen – beschrieben.

Und wieder hätte ich merken können, dass ich nach diesem Kursdurchgang in ein Energie-Loch gefallen bin, aus dem ich mich erst sehr spät wieder herausarbeiten konnte.

Aber ich konnte es mir nicht anders vorstellen.

In meinem Kopf tauchte einfach kein anderes Bild auf.

Schon im Spätsommer 2015 hatte ich ein Gespräch mit meinem Kollegen Markus Cerenak gehabt, der mir ein paar Schlüsselsätze mitgegeben hatte, die erst hier und heute Sinn für mich machen:

  • „Und was ist mit den Menschen, die zwischen deinen Launches den Kurs brauchen? Die müssen weiter wurschteln bis du so weit bist?“
  • „Selbst- und Zeitmanagement ist nichts, was warten kann. Das brauchst du sofort, wenn du merkst, dass du schwimmst.“
  • „Wenn du glaubst, dass du bei dem Thema Händchen halten musst, dann überarbeite deine Kursinhalte.“

Bämm. Das hatte gesessen. Oder leider eben nicht.

Ich war innerlich ein wenig empört ;-).

Und ich gestehe, der letzte Satz war der einzige, der halbwegs durchgedrungen ist.

Inzwischen war der Onlinekurs jedes Mal von mir überarbeitet und vor allem erweitert worden. Aber nicht die Art der Durchführung!

Mehr Online-Tools, mehr Workflows, mehr Projekt-Management, mehr Blicke hinter meine eigenen Arbeitsabläufe. Die Zielgruppe hatte sich von „Alle, die im Home-Office arbeiten“ auf „Menschen, die ein Online-Business betreiben oder betreiben wollen und im Home-Office arbeiten.“ zugespitzt.

In der Meisterklasse mit Markus und Holger Grethe dann die nächste Idee:

Ich war bereit auszuloten, ob die Betreuung auf nur einer Plattform, nämlich der geheimen Facebook-Gruppe, ausreicht und wie wertvoll die wöchentlichen Webinare wirklich für die Interessenten waren. Wertvoll im monetären Sinn.

Drei Versionen des Kurses waren geboren:

onlinekurs-3-versionen

Die Preise unterschieden sich jeweils um EUR 100,–. Also 199,– / 299,– / 399,– Euro.

Und das, was mir die beiden in der Meisterklasse prophezeit hatten, ist eingetreten: alle TeilnehmerInnen entschieden sich für die mittlere Version. Ohne Webinare, nur intensive Betreuung in der Facebook-Gruppe.

So viel zu meinem Bild im Kopf.

Damit war klar: Keine Webinare mehr, die beiden anderen Versionen vom Netz nehmen und darauf konzentrieren, was die Interessenten wirklich wollen. Und öfter launchen. Nicht mit großem Brimbamborium, sondern alle zwei Monate mit einem schlichten eMail …

Tja, willkommen in der Gegenwart.

Vor zwei Wochen war es so weit, ich sollte wieder beginnen, die Werbetrommel für den Kurs zu rühren, der nächste Start war für den 23. April 2016 geplant.

Und dann begann es wieder …

Die Müdigkeit.
Die Angst vor dem Versagen.
Die Niedergeschlagenheit.

Wirklich ätzend – immer wieder dieser ermüdende Satz in meinem Kopf: „Ich kann nicht …„.In den verschiedensten Variationen natürlich.

Und dann, mitten im Stau.

Vergangene Woche auf dem Weg von meinem Angestellten-Job in Wien nach Hause. Stau. Aber macht ja nichts, umso länger habe ich Zeit, Podcasts zu horchen. Der nächste ungehörte in der Liste war einer von Marit Alke. Marit habe ich ja meine Entwicklung in Richtung Online-Kurse*) zu verdanken, aber das nur nebenbei …

Jedenfalls sagte sie in dieser Podcast-Episode:

„Und dann kannst du überlegen, was aus deinem Kurs werden soll …“

Den Rest der Episode habe ich nicht mehr richtig mitbekommen, weil es auf einmal passiert ist. Mir wurde klar:

Es stimmt gar nicht, dass ich nicht kann – ich will nicht!

Ich will nicht alle paar Wochen einen Sprint hinlegen, ich bin der Marathon-Läufer!

Mein Lebens-Konzept passt nicht zu extremen Arbeits-Spitzen und dann wieder nichts!

Ich denke, ich bin recht bekannt dafür, regelmäßig zu liefern. Jeden Tag kleine Schritt für meine Sichtbarkeit zu gehen. Kontinuität.

Ja, auch wenn’s langweilig klingt, das ist meine Stärke. Das ist das, was ich im Kurs vermittle. Das ist das, was ich meinen Kunden beibringe.

Die „Ich-will-nichts“ sind nur so herausgepurzelt und endlich hat sich der Nebel gelichtet. Nach fast zwei Stunden zu Hause angekommen, war das neue Konzept für mein Home-sweet-Office bereit:

  • Die Türen sind jederzeit offen. Du kannst heute entscheiden, dass du in deine Weiterentwicklung investierst.
  • Die Inhalte werden innerhalb der ersten 6 Wochen ausgeliefert. Insofern ist es kein Membership-Programm.
  • Die Betreuung läuft über die geheime Facebook-Gruppe. Und zwar über die 6 Wochen hinaus, ein ganzes Jahr lang.
  • Es gibt wieder Live-Calls! Und zwar monatlich. Das darf und wird einen Mastermind-Charakter bekommen.
  • Die Inhalte werden natürlich weiter auf dem neuesten Stand gehalten.

Damit ist eine besondere Onlinekurs-Mischung gelungen:

  • Kein Selbstlern-Kurs – denn ich bin für die TeilnehmerInnen ein ganzes Jahr greifbar und damit bleiben sie dran.
  • Kein Membership-Programm, für das monatlich gezahlt werden muss.
  • Kein Membership-Programm, für das ich regelmäßig neue Inhalte produzieren muss.
  • Der Mastermind-Gedanke, der mir von Anfang an so wichtig war, ist wieder eingebaut, allerdings in einer kontinuierlichen Art und Weise.

Und es fühlt sich richtig an.

Ist es ein Risiko?

Durchaus möglich, dass ich mit diesem neuen Konzept auf die Nase falle. Ich weiß auch noch nicht genau, wie mein Marketing aussehen wird. Im Kopf schwirrt mir der Begriff „Beziehungs-Marketing“ – ich weiß gar nicht mehr, wo ich ihn zum ersten Mal gelesen habe.

Doch ich glaube, das entspricht mir und auch dir sehr gut.

Es ist eine Chance.

Mein Fazit – und was ich dir mitgeben möchte

Schau‘ auf dein Lebens-Konzept!

Marit hat  in einem ihrer Podcast-Episoden über das ideale Arbeitsjahr als Online-Unternehmer gezeigt, wie ihr Lebens-Konzept aussieht. Meines ist völlig anders und deines vielleicht auch.

Überlege dir genau, welches Konzept zu deinem derzeitigen Leben passt, wenn du ein neues Projekt angehst oder über Veränderungen nachdenkst. Du gibst dir damit viel Schwung und Energie, wenn du nicht gegen deinen eigenen Rhythmus arbeitest.

Sei ehrlich zu dir selbst.

Und ersetzte öfter einmal das „kann ich nicht“ durch ein „will ich nicht“.

Das ist ehrlich.
Das gibt dir die Macht, dazu zu stehen.
Das öffnet deine Gedanken für andere Wege!

Und natürlich: Bleib‘ neugierig!

Beiß‘ dir in Zukunft auf die Zunge, bevor du dir denkst: Das funktioniert bei mir (bei meinem Onlinekurs, in meiner Beziehung, mit meinem Partner …) nicht. Nur wenn du es ernsthaft ausprobiert hast, wirst du wissen, ob du die richtige Entscheidung getroffen hast!

P.S. Dieser Artikel ist gleichzeitig auch ein Beitrag zur Blogparade von Simone Weissenbach, in der sie nach Erfahrungen mit Onlinekursen gefragt hat. Ich hoffe, ich kann damit zu viel Leichtigkeit und Kreativität bei Onlinekursen beitragen!

P.P.S. Und jetzt horch‘ ich mir endlich die Episode von Marit fertig an: Was kommt nach dem ersten Onlinekurs? 🙂

P.P.P.S Falls du noch nicht im Text geklickt hast:

Hier kannst du dich im Online-Kurs Home-sweet-Office eintragen.


 

59 Kommentare

  1. Liebe Claudia,
    danke für deine Inputs – genau so ist es mir gegangen. Mein Kurs läuft schon und dann kamen wieder Gedanken auf, ob es doch besser ist mit fixen Startdatum zu arbeiten. Jetzt ist aber klar – nein! Mein Kurs wird erwachsen werden und mit meinem Konzept fliegen lernen. Alles Liebe, Maria

    • Liebe Maria,

      vielen Dank für deine lieben Worte – fliegen lernen … das ist für mich dann der nächste Schritt, jetzt muss er erst einmal aus dem Nest geschubst werden 😉

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Danke Claudia, das war genau der Anstoß, der mir fehlte. Vor lauter „so kann ich das nicht“ und „so auch nicht“ und „das kann ich eh nicht“ hab ich vergessen, WAS ich eigentlich will und kann.
    Zeit für einen kleinen Rückzug, um mich mal wieder auf das zu fokussieren, was meine Talente sind.
    Vielen, vielen Dank
    Bettina

    • Sehr gerne, Bettina! So tolle ist, bei anderen zu sehen, was geht – es geht halt nicht immer optimal! Bin gespannt, mit welchen Erkenntnissen du aus deinem Rückzug kommst!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  3. Liebe Claudia!

    Herzlichen Dank für deinen unglaublich authentischen Artikel und Erfahrungsbericht.
    Was „man“ wie machen soll, kann, müsste … dieser Gedanke hat mich auch immer wieder blockiert, bis ich einfach gesagt habe: „Nein, ich mach das so und aus“
    Es ist genau, wie du schreibst, es muss DIR und deinem ganzen Leben entsprechen.

    Liebe Grüße
    Katharina

  4. Pingback: Blogparade: Online-Kurse | Simone Weisssenbach

  5. Liebe Claudia,
    Volltreffer. Ich habe seit 2 Jahren einen Online-Kurs komplett fertig in meiner „Schublade“ und nie habe ich ihn wirklich ins laufen gebracht und nun weiss ich warum! Weil ich hier auch versucht habe irgend einem Bild „so und so muss es gemacht werden“ angehaftet bin. Vielen Dank und ganz viel Erfolg für dich!
    Stefanie

    • Liebe Stefanie,

      zwei Jahre!! Das tut mir ja im Herzen weh! Wenn du magst, werfen wir gemeinsam einen Blick auf diesen Schatz, den du da verbirgst, melde dich einfach bei mir!

      Liebe Grüße,
      Claudia

      • Oh wow, vielen Dank Claudia. Ich habe durch deinen Artikel echt mehr Klarheit gewonnen, doch das ist eine wirklich gute Idee 🙂 Danke dir, ich melde mich!
        LG Stefanie

  6. Danke für deine Erfahrungen! Ich hab von Anfang an schon keine Lust auf dieses ganze „Gedöns“ gehabt. Auf all die „du musst es so und so machen …“. Alles recht und gut und ich bin dankbar für die Inputs, die ich dadurch bekommen habe, aber es wird genauso gemacht, wie ich es möchte und ich mich gut bei fühle.

    Wozu habe ich mich selbstständig gemacht (und bin es seit über dreißig Jahren – erfolgreich!)? Ich habe doch immer meinen Weg gefunden, der zu mir gepasst hat und so wird es auch mit den Online-Kursen sein.

    Danke dir, ich lese immer gerne bei dir!

    Sylvia

    • Hallo Sylvia!

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Es war für mich schon wichtig, diese ersten Schritte so zu gehen, wie „man“ es macht. Ohne hatte ich es ja auch schon vorher gemacht und das gab mir erst die richtige Richtung vor und den nötigen Stups, um dorthin zu gehen. Also aus Erfahrungswerten anderer etwas zu lernen, da bin ich immer dabei. Aber es kommt halt der Punkt … oder nicht ;-).

      Ich freue mich, dass du bei mir mitliest!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  7. Liebe Claudia,

    danke für den Einblick in den Reifungsweg deiner neuen Strategie. Was mir beim Lesen noch einmal klar geworden ist – neben dem, dass ich sowieso mein Ding mache und nicht besonders auf das was MAN so macht achte – ist Folgendes: Es ist unglaublich wichtig, das eigene Business nach eigener Persönlichkeit auszurichten. Es braucht natürlich Zeit und den Mut, immer wieder Neues auszuprobieren, bis es wirklich passt. Und es ist sicher kein einfacher Prozess. Aber am Ende lohnt es sich. Allein schon die Erleichterung nach der Entscheidung, von der du schreibst, zeigt, dass die Kurskorrektur für dich richtig ist.

    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg für den neuen Weg!

    Herzliche Grüße
    Natalie

    • Liebe Natalie,

      wie wir in unserem Gespräch ja schon festgestellt hatten: das Online-Business liegt uns ;-). Aber es gibt so viele Möglichkeiten – und da gilt es wirklich, die eigene zu finden. Und ich kann mir gut vorstellen, dass es noch gaaanz viele gibt, die wir noch nicht einmal gesehen haben :-).

      Und nein, der Prozess ist sicher nicht leicht, die Arbeit kommt jetzt noch, nämlich die Strategie, damit der Kurs nicht in der Versenkung verschwindet. Aber es darf eine Strategie sein, die mir entspricht und mich weiter authentisch sein lässt!

      Sonnige Grüße,
      Claudia

  8. Toll Claudia, und so spannend berichtet.
    Und ich musste ganz oft innerlich schmunzeln. Denn ich komme von der anderen Schiene mit meinem Kurs SinnSTIFTen. Er ist als Selbst-Lernkurs gestartet mit Gruppenbetreuung.
    Doch ich merke, dass viele Teilnehmer das gemeinsame Gruppenerlebnis suchen.
    Deshalb biete ich demnächst Gruppenführungen auf den Zeichengipfel an. Und am Konzept ändere ich nix, nur dass in einem festen Zeitfenster gebucht werden muss, damit die Gruppe zusammenbleibt.

    Lustig, wir sind von den 2 Polen gestartet und trefen uns nun in der Mitte. Ich drücke dir die Daumen, dass dein Konzept jetzt zu deinem Lebensentwurf passt.

    Ganz liebe Grüße,
    David

    • Vielen Dank, David! Jetzt, wo du es schreibst … ja, genau! Wir sind an zwei unterschiedlichen Punkten gestartet :-). Aber es kommt ja auch nicht nur auf die eigene Lebens- und Arbeitsweise an, sondern auch ganz stark auf das Thema des Kurses. Und Gruppenführungen auf den Zeichengipfel klingt sehr genial 🙂

      Ganz liebe Grüße zurück,
      Claudia

  9. Liebe Claudia,
    ich habe mich schon gewundert, wie Du es schafft, in so einer hohen Betreuungsqualität den Kurs neben Deinem Halbtagsjob, Deinem Tagesgeschäft und Deinen anderen Kursen und Projekten zu realisieren.

    Mich hat sehr berührt, was Du geschrieben hast. Danke für Deine Offenheit. Es hat auch noch einmal meine Gedanken zu meinem geplanten Onlinekurs relativiert.

    Sich selbst zu fragen, welches Businessmodell man selber will, wie man arbeiten und leben möchte, finde ich auch als das absolute A und O.

    In den letzten Wochen habe ich mich auch etwas von mir entfernt und mehr nach außen geschaut, was gefordert und gewünscht wird. Das wird jetzt wieder anders werden ;-).

    Dein Artikel hat mich auch noch einmal wachgerüttelt.

    Danke dafür und alles Liebe für Deinen erwachsenen Online-Kurs.

    Diana

    • Liebe Diana,

      vielen Dank für deine lieben Worte … Ich glaube halt schon, dass ich inzwischen eine Effizienz beim Arbeiten habe, die das alles möglich macht – sollte in meinem Feld wohl auch möglichst so sein ;-). Und die hohe Betreuungsqualität wird bleiben, bzw. sicher durch die monatlichen Online-Meetings auch erhöht werden. Aber das ist planbar. Das kann ich in einen Workflow bringen, der mich nicht erschöpft!

      Ich freu‘ mich auf ein Wiedersehen – dann plaudern wir mal über deinen Onlinekurs!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  10. Liebe Claudia,

    ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem neuen Konzept. Es ist sehr mutig von dir, hier so offen über deine Erfahrungen zu schreiben.

    Wir kennen uns ja nun schon ziemlich lange, und ich finde es wirklich interessant, welche Wege aus unseren Anfangssituationen entstanden sind.

    Lieben Gruß
    Birgit

    • Oh, vielen Dank, Birgit! Ja, wir reisen schon ziemlich lange zusammen … ein bisserl Bauchweh hatte ich bei diesem Artikel, das muss ich gestehen ;-). Umso überwältigter bin ich von den Reaktionen. DAS hätte ich mir wirklich nicht erwartet!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  11. Hallo Claudina,
    vielen Dank für deinen offenen Einblick!
    Ich finde das Bild des „Marathon-Läufers“ so zutreffend. Weil der Weg und der Erfolg trotzdem funktionieren kann, eben auf eine andere Art und Weise – eben deine 🙂

    Liebe Grüße, Steffi

    • Gerne Steffi! Wobei – ich hatte schon Bedenken, dass ich als Sportmuffel von Marathon spreche ;-). Aber mir ist nichts Passenderes eingefallen ..

      Liebe Grüße,
      Claudia

  12. Liebe Claudia,
    mein Coach rät mir ständig, mich zu fokussieren und nicht dauernd nach noch mehr Informationen zu suchen, doch dein Blogartikel hat mich sofort angesprochen und mich in meiner Kursplanung wieder einen großen Schritt weiter gebracht.

    Ich fühle ähnlich wie du, war aber auf dem besten Weg, auch die Sprint-Variante zu wählen, statt den Marathon, der mit eigentlich besser liegt. 😉 Dein Artikel bestätigt mich darin, das Rad zwar nicht unbedingt neu erfinden zu müssen, aber eben auf meine persönliche Größe anzupassen.

    Danke für die Inspiration und deine ehrlichen und persönlichen Worte – mir haben sie wieder ein Stück weiter geholfen, wo es bei mir lang geht …

    Lieben Gruß Irene

    • Liebe Irene,

      sorry und liebe Grüße an deinen Coach ;-). Und manchmal ist es doch gut, auf die innere Stimme („Klick‘ da jetzt!!„) zu hören! Das Rad auf deine persönliche Größe anzupassen – ein schönes Bild, danke dafür!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  13. Liebe Claudia,

    mit diesem Blogartikel ist dir etwas ganz Besonderes gelungen: Es geht ins Herz, es fühlt sich gut an und es macht Mut.

    Ja, ich gehöre auch zu den Menschen, die keine Lust haben auf eine gigantische Launch-Aktion. Das muss sich einfach mit Leichtigkeit ganz nebenbei verkaufen. Locker.

    Nicht einfach, aber möglich.
    Nicht immer, aber immer öfter.
    Nicht gefahrenlos, aber befreiend.

    Danke, dass du diese Gedanken mit uns teilst.

    Viele Grüße von Sabine

    • Liebe Sabine,

      ich danke dir! Und jetzt ist der nächste Schritt darüber nachzudenken, WIE wir das hinbekommen, oder? Einfach, immer öfter, nebenbei und befreiend!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  14. Liebe Claudia,
    danke für Deinen offenen und – wie ich finde – mutigen Beitrag. Der Kern ist für mich, dass wir das eigene Lebenskonzept in den Vordergrund stellen und unsere Angebote so darum bauen, dass es alles gut zusammenpasst. Ich habe das nicht so berücksichtigt, als ich meine Onlinekurse vermarktet habe und mich deshalb öfter sagen hören „Ich kann nicht mehr“. Wenn ich mir das heute anschaue, bin ich auch ehrlicher, ich wollte nicht mehr und weil ich nicht darauf gehorcht habe, konnte ich dann auch bald nicht mehr. Ganz besonders weil die Art und Weise , wie „man“ das macht nicht meine war. Hab ganz herzlichen Dank für diesen ins Schwarze treffenden Beitrag. Viel Erfolg mit Deinem „neuen“ Kurs!
    Herzliche Grüße
    Kristine

    • Liebe Kristine,

      ich danke dir – und bin an dieser Stelle wirklich überrascht, WIE viele Online-Business-Betreiberinnen das genau so empfinden. Das heißt aber auch für mich, dass wir alle miteinander ein neues Rad erfinden dürfen?

      Bleiben wir gespannt, wie es aussehen wird!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  15. Hallo Claudia,

    ich wünsche Dir ganz viel Erfolg mit Deinem Kursangebot.

    Danke auch, dass Du über Deine persönlichen Niederschläge geredet hast.
    Es ist schön zu hören, wenn man trotz Rückschlägen, weitergemacht hat.

    Viele Grüße,
    Mathias

    • Hi Mathias!

      Danke dir – und das Spannende dabei: es fühlt sich absolut nicht wie eine Niederlage sondern eher wie ein Befreiungsschlag an :-). In einem halben Jahr kann ich dann sagen, ob’s eine Niederlage war. Bericht folgt ganz sicher …

      Liebe Grüße,
      Claudia

  16. Liebe Ckaudia, nachdem ich seit 2004 mit verschiedensten Varianten von Online-Programmen unterwegs bin, aber auch von meiner generellen Erfahrung in der Solo-Selbstständigkeit, kann ich nur unterschreiben: Das Geschäftsmodell muss zur eigenen Persönlichkeit passen. Das gilt für Online-Kurse und das gilt für alle anderen Angebote genauso.

    Wir haben als Solo-Unternehmer alle Freiheit, die wir uns nur wünschen können – und die Versuchung ist groß, danach zu schauen, wie „man“ es macht.

    Mit deinem offenen Artikel hast du einen großen Beitrag geleistet, wie sich ja auch schon an der Resonanz zeigt, dazu zu motivieren, nach innen zu schauen und zu spüren, was man denn selbst will und was zu einem passt.

    Für das neue Kurskonzept viel Erfolg!

    • Vielen Dank, liebe Monika! Ich denke, es liegt auch daran, dass „Online-Kurse erstellen“ bereits als völlig eigenständiges Geschäftsmodell gesehen wird. Genau so, wie oft der Blog als Geschäftsmodell herhalten muss. Dass das zu eng gedacht bist – nun, da bist du ja absolute Spezialistin dafür!

      Ich wünsche dir eine schöne Restwoche!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  17. Ja, Claudia – was Du beschreibst gilt ja nicht nur für Online-Kurse. Es ist IMMER so, dass wir ganz frei sind, zu definieren, wie „man“ etwas macht. Diese Freiheit ist es, die ich an meiner Frei-Beruflichkeit (im Homeoffice) so liebe. Und auch einen Kurs, einen Vortrag, ein eBook oder „freebee“ etc., macht man so, wie es zum eigenen Anspruch, eigenen Verständnis und zur eigenen Persönlichkeit passt. Es erstmal zu probieren, wie andere es schon erfolgreich vorgemacht haben, ist ja legitim und okay – richtig gut wird es dann, wenn man anschließend die eigenen Modifikationen vornimmt – wenn man dazu den Mut hat. Und den zeigst Du ja immer wieder. Weiter so!!!

    • Hallo, Christiane!

      Vielen Dank – ja, das hast du recht, das gilt nicht nur hierbei :-). Und mal gucken, wo mich mein „Mut“ (der eher aus der Verzweiflung entstanden ist …) hinführt!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  18. Super Claudia, ganz toller Artikel. Bei mir ist zwar ein Online-Kurs noch in weiter Ferne, da ich mich derzeit erst darauf konzentriere überhaupt online sichtbarer zu werden. Als ich vor einem Jahr überhaupt auf die Idee gekommen bin, dass ich evtl. auch online etwas machen könnte hat mich die Auswahl und die Verschiedenheit der Konzepte schier erschlagen. Und mir gings so, dass ich gar nicht mehr wusste was zu mir passen könnte. Inzwischen bin ich wieder da „gelandet“ wie ich zunächst vorhatte. Zuerst offline weiter aufbauen und parallel online sichtbarer werden. Online zunächst eher auch 1:1 Beratungen und dann mal einen Online-Kurs. Auch dein Konzept des Marathons liegt mir z.B. näher. Deinen Mut nicht mehr den Konzepten anderer hinterherzuhecheln finde ich wirklich toll. Und eigentlich wissen wirs ja alle. Wenn es für uns selbst nicht stimmig ist, ist es auf Dauer auch nicht so gut und wir halten es auch nicht durch. Ich wünsche dir viel Erfolg für dein neues Kurskonzept. Liebe Grüße Monika

    • Liebe Monika,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Aber ohne die Konzepte von anderen, hätte ich „meines“ (von dem ich ja noch nicht weiß, ob’s wirklich aufgeht!) nicht gefunden. Inserferne: jeder Schritt, den du gehst ist der richtige und bringt dich deinem Ziel ein Stück näher!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  19. Liebe Claudia,

    danke für diesen Artikel.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass der Kurs jetzt so läuft, wie du es dir wünschst – oder noch viel besser. 😉

    Bei mir liegen auch mehrere Kurse „auf Halde“.
    Aktuell sind andere Projekte im Vordergrund, aber ich weiß auch, dass so ein „üblicher Launch“ einfach nicht meins ist.
    Danke für die Erinnerung, dass ich es auch in Pipi Langstrumpf Manier machen kann – so, wie es mir gefällt.
    Wenn ich nicht hinter dem stehe, was ich tue, kommt es beim Gegenüber an. Und wenn es „nur“ das Marketing ist.

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Vielen Dank, Michaela! Momentan schaut es so aus 🙂 Aber ich kann natürlich in ca. einem halben Jahr sagen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Und noch als Ergänzung: die Launches, die ich auf verschiedene Art und Weise durchgeführt habe, waren auf jeden Fall notwendig, um auszuprobieren was zu mir und meiner Zielgruppe passt!

      Weiter viel Erfolg!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  20. Liebe Claudia,

    vielen Dank für den offenen und persönlichen Einblick. Mir macht das Mut, Dinge zu tun und auch wieder lassen zu dürfen. Und Hoffnung, dass es (egal auf welchem Level) immer wieder weiter geht. Weiter, im Sinne von sich selbst und seinen Zielen und Werten näher zu kommen.

    Danke, und weiterhin viel „Ehrlichkeit mit Dir selbst“.

    Schöne Grüße
    Andreas

    • Sehr gerne Andreas und danke für deinen Kommentar!
      Ja, es geht immer weiter. Und es gibt so viele Spielarten von Online- oder Offline-Business, halte nur die Augen offen und du wirst finden, was zu dir passt. Oder du „erfindest“ es selbst?

      Liebe Grüße,
      Claudia

  21. Jennifer sagt

    Liebe Claudia,

    dein Beitrag hat mich genau zur richtigen Zeit erreicht. Ich versuche auch ein Online Business aufzubauen… Aber nicht um ausschließlich davon zu leben. Genau wie du habe ich gemerkt alle Kollegen und Kolleginnen in diesem Business bieten etwas an was nicht in mein Leben passt.
    Du hast mir mit deinem Beitrag einen neuen Impuls gegeben, dass ein Online Business sich persönlichen Lebenskonzepten anpassen muss und nicht umgekehrt!

    Liebe Grüße
    Jennifer

    • Liebe Jennifer,

      vielen Dank! Und ich bin sehr dankbar, dass ich anscheinend viele Stupser mit diesem Artikel gegeben habe … dabei war es „nur“ als Befreiungsschlag gedacht ;-). Lass‘ mich wissen, wo es dich hingeführt hat!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  22. Hallo Claudia,
    leider bin ich erst heute auf deinen tollen Artikel aufmerksam geworden – mit toll meine ich „wirklich toll“!! Mit dem Wort „leider“ habe ich eingeleitet, da ich derzeit selbst gerade dabei bin, meinen ersten Online-Kurs für mein Projekt b2b-ingenieur.com vorzubereiten und bezüglich des Formats noch hin und her gerissen bin. Auch den Podcast von Marit Alke habe ich mir schon reingezogen – das hat auch geholfen!
    Und dann heute dein Artikel – das gibt mir neuen Mut. Danke Claudia!
    Liebe Grüße,
    Markus.

    • Danke, Markus! Den Podcast von Marit kannst du ruhig von Folge 1 an anhorchen, ich bin sicher, das klärt auch ein paar Unklarheiten!

      Viel Erfolg – und lass‘ von dir hören!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  23. Liebe Claudia,

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich würde auch viel lieber kontinuierlich Leute für mein Erfolgsteam akquirieren, als alle zu einem Tag X. Aber natürlich ist bei mir die Lage ein wenig anders und es würde dann vielleicht mehr in Richtung Membership gehen… Aber vielleicht wäre das auch ok…

    Danke, dass du mit deinem Bericht wertvolle Denkprozesse bei mir ausgelöst hast… 😉

    Und ich finde deine Lösung super! Dass ich dann buchen kann, wenn ich es brauche. Ich glaube das macht das Buchen leichter. Denn es gibt so viele interessante Angebote, nur oft bringe ich sie einfach terminlich nicht unter…

    LG
    Sonja

    • Sehr gerne, Sonja! Aber ein Erfolgsteam ist natürlich eine ganz andere Sache, ich denke, da geht es nicht ohne fixen Start-Termin – und fixe Gruppe. Den Kurs völlig aufzumachen passt sicher auch nicht zu jedem Thema, aber inzwischen halt in meinen Augen für Selbst- und Zeitmanagement. Das war ehrlich gesagt auch nicht immer so! Nur inzwischen sind die Unterlagen so detailliert und umfangreich, dass ich als Trainerin nur mehr an manchen Ecken und zur Motivation gebraucht werde …

      Ich bin gespannt, wie dein Weg aussehen wird!
      Liebe Grüße,
      Claudia

  24. Interessanter Einblick hinter die Kulissen. Ich bin selber auch eher von der Sorte „slow and steady wins the race“. Kann deine Gedanken daher gut nachvollziehen. VG Pascal

  25. Liebe Claudia,

    toller Artikel. Ich denke das Format Onlinekurs ist so vielfältig, dass man im learning by doing Prozess als Anbieter verschiedene Kombinationen ausprobiert und jeweils zurecht ruckelt bis es passt.

    Der Name „home sweet office“ ist der Hit! Ich müsste den Kurs unbedingt machen ….

    Viele Grüße
    Eva

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