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5 Gedanken, die im Home-Office deinen Untergang bedeuten

Ich weiß, Gedanken sind einfach da.

Punkt.

Egal, wie sehr sie dich stören und verhindern, dass du mit dem vorankommen, was du gerade tun möchtest.

Aber musst du ihnen auch wirklich glauben?

Heute lade ich dich dazu ein, ein paar von ihnen in Frage zu stellen – um in deinem Home-Office freier, fokussierter und vor allem zufriedener zu arbeiten.

Gedanken auf die Seite zu schieben, gelingt meist nur einen kurzen Augenblick – die sind richtig hartnäckig … aber frag‘ dich doch einmal – nur als Gedanken-Experiment – ob das so wahr ist, was du dir denkst …

Fünf Gedanken, die dir – besonders im Home-Office und in deiner Selbständigkeit – keine Hilfe sind, habe ich für dich zur Auswahl, um dieses Experiment zu starten:

Alles

Viel hilft oft nicht viel. Ein Gedanke, der dir den Fokus raubt, ist „Alles“.

Du musst alle Social-Media Kanäle bedienen.

Und zwar möglichst perfekt. Egal, ob sich deine Zielgruppe dort tummelt oder nicht. Besonders gefährlich sind die neuen, hippen Kanäle, die wie Schwammerl aus dem Boden schießen und jede Menge neuer Kunden versprechen.

Aber: wenn du deine Zielgruppe auf einem oder zwei Kanälen bereits gefunden hast, dann kannst du davon ausgehen, dass sie vielleicht zusätzlich auch auf diese hippen Kanäle gehen, aber weiterhin bei den bisherigen bleiben. Also kannst du das getrost auch tun.

Du musst auf alle Kooperationen/Angebote eingehen

Ich kann mich noch gut daran erinnern. Als ich das Abenteuer Home-Office gestartet habe, habe ich wirklich jede Anfrage und jede Kooperation angenommen. Jeden Gastartikel geschrieben, jedes Interview gegeben … bis ich keine Zeit mehr hatte, meine eigenen Inhalte hochwertig zu gestalten – und dann vor allem unter „meine“ Leute zu bringen!

In der Challenge habe ich den TeilnehmerInnen eine Entscheidungs-Matrix zur Verfügung gestellt, um nicht nur die eigenen Ideen schnell aussortieren zu können. Auch für Kooperationen, Kundenprojekte und ähnliches ist diese Matrix geeignet, um schnell eine Entscheidung zu treffen, was davon für dich sinnvoll ist.

Natürlich ist die Arbeit mit dieser Matrix und die Projektplanung danach ein wichtiger Teil von Home-Sweet-Office 2.0. Denn zusagen alleine genügt nicht …

Du musst alle Ideen umsetzen

Das selbe Spiel wie für Kooperationen und Anfragen gilt auch für deine Ideen. Die große Angst, „DIE“ eine Idee zu vergessen oder zu spät umzusetzen, führt oft dazu, dass du Ideen an verschiedenen Orten festhaltest oder versuchst, sie im Kopf zu behalten

Du musst nicht alle Ideen umsetzen – schon gar nicht gleichzeitig! Finde die eine, die dir jetzt gerade das beste Ergebnis bringt und dann bleib‘ dran!

Immer

Besonders in Kombination mit „Alles“ ist dieser Gedanke extrem belastend.

Ich bin ein großer Verfechter von Regelmäßigkeit. Vor allem wenn du gerade startest. Aber es gibt Zeiten, in denen es besser ist, du hältst die Füße etwas stiller und konzentrierst dich z.B. darauf, eine Aktion mit 120% Einsatz durchzuziehen. Dann darf auch das „Normal-Business“ zurückgestellt werden.

Oder wenn Kinder oder du selbst krank werden – Schluss mit dem schlechten Gewissen und dem verzweifelten Versuch, alles hinzubekommen!

Ich hatte auch vorgehabt, während meiner Home-Sweet-Office Challenge alles rundherum weiterlaufen zu lassen … aber ganz schnell habe ich gesehen, dass eben nicht alles geht. Die Entscheidung, mich lieber auf die Teilnehmer in der Challenge und die Inhalte zu konzentrieren, war sehr schnell getroffen.

Es geht nicht immer – und vergiss nicht, manchmal grätscht das Leben oder ein Kunde dawischen …

Die richtigen Prioritäten im Zusammenspiel mit Entscheidungen hilft dir dann auch dabei, Frieden mit der Situation zu schließen. Und dieser Frieden ist wiederum notwendig, damit du kein schlechtes Gewissen entwickelst.

Selbst

Ich möchte gar nicht so sehr auf die Möglichkeit eingehen, dass du dir externe Hilfe holst. Über meine ersten Schritte in Richtung delegieren habe ich schon geschrieben. Und genauso über Automatisierung und Tools, die dir helfen, weniger Zeit auf Social-Media zu verbringen.

Der Hinweis, dass du nicht alles selbst machen muss, gilt vom ersten Tag an in deinem Home-Office. Sehr oft erlebe ich nämlich, dass (sorry, Jungs, ist so …) Frauen, die von zu Hause arbeiten, den Anspruch an sich haben, dass dann der Haushalt besonders super und perfekt sein wird.

Aber gerade im Haushalt ergibt sich ein großes Potential an schlechtem Gewissen, wie auch an Potential, um Zeit zu gewinnen.

Und wenn du keine Haushalts-Perle findest oder niemanden Fremden in deinem Haushalt wuseln haben möchtest, dann denke daran, dass auch deine Familie mit anpacken kann – auch sie gehört zu deinem Team.

Sofort

Kennst du sie, die Zeitfresser? Da werden eMails, SocialMedia und andere Kommunikationskanäle genannt. Allerdings sind sie nur Zeitfresser, wenn du sie es auch sein lasst. Es ist deine Entscheidung, dass du das Handy nicht auf Flugmodus stellst, wenn du konzentriert arbeiten möchtest. Es ist deine Entscheidung, alle halben Stunden ins eMail-Programm zu gucken …

Und dann auch noch sofort zu reagieren!

Genau das ist das negative „Zauberwort“. Du REagierst auf alles, was dein Home-Office „betritt“. Und zwar sofort.

Ein probates Mittel dagegen ist das Arbeiten mit Zeitblöcken. Schreibe mindestens eine Woche lang auf, was du alles in deinem Business erledigst. Im ersten Schritt geht es nicht darum, dass du weißt, wie lange du mit welcher Tätigkeit verbringst. Schreib‘ einfach eine Liste.

Im zweiten Schritt überlege dir, wie du diese Aufgaben zu Zeitblöcken bündeln kannst. Z.B. ein Zeitblock für Social Media, einer für Buchhaltung, einer für Content-Erstellung, einer für Marketing, einer für eMail-Bearbeitung, etc.

Das müssen keine großen Zeitblöcke sein. Es reicht vielleicht, 3 x täglich 10 Minuten deine eMails zu bearbeiten. Oder 1 x täglich in der von dir betreuten Facebook-Gruppe vorbeizuschauen. Das ist sicher ganz individuell.

Im Online-Programm Home-Sweet-Office wird das übrigens eine der ersten spannenden Aufgaben für dich sein …

Home-Sweet-Office

ALLEINE!

„Ich habe es verdammt noch einmal satt, immer nur alleine vor mich hinzuarbeiten!“

Das hat vor kurzem jemand in einem Posting auf Facebook geschrieben.

Und ich kann es nachvollziehen. Wenn ich nicht meine Anstellung hätte, in der ich die volle Dosis Kollegen bekomme, wäre ich wahrscheinlich auch sehr einsam hier in meinem Home-Office.

Aber es geht nicht nur um das Alleinsein – das kann man ja wirklich noch genießen. Wenn du hier auf meinem Blog mitliest, nehme ich an, dass du höchstwahrscheinlich auch noch selbständig bist. Du bist Expertin/Experte in deinem Thema … und du hast den Experten-Tunnelblick.

Es ist immer wieder erstaunlich, was sich an frischen Gedanken auftut, wenn ich die Möglichkeit habe, mit anderen Homeworkern und Selbständigen zu sprechen. Oder auch einfach nur zuzuhören …

Fazit

Wenn ich mir das so durchlese, machen wir uns das Leben ziemlich schwer, oder? All diese Gedanken dürfen natürlich kommen – aber auch wieder gehen …

Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das alleine schwierig sein kann. Du musst aber nicht alleine vor dich hin arbeiten – in der Home-Sweet-Office Challenge hat sich einmal mehr gezeigt, dass Virtuelles CoWorking genau dagegen hilft!

Hast du Lust auf 26 Tage CoWorking? Austausch und Unterstützung? Tools, Tricks und Tipps?

Was könnte DAS für dich im Home-Office bedeuten!

Dann klicke hier und schau‘, was Home-Sweet-Office für dich bereithält.

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

6 Kommentare

  1. Diese Matrix, die du erwähnst, würde mich gerade mal interessieren. Ich bin mir immer unsicher, wie ich Anfragen bewerten und beantworten soll.
    LG
    Sabienes

  2. Bei Social Media muss man auch so konsequent sein und es einfach auch mal einigen Stunden ausmachen. Das ständig online sein und die Benachrichtigungen lenken nur ab…

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