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Ein Kartenset für dein Selbstmanagement im Home-Office entsteht

Kartenset für dein Selbstmanagement Zeitmanagement im Home-Office

Manches dauert einfach länger

Bereit 2016 war die Idee eines eigenen Kartensets fürs Selbstmanagement im Home-Office bei mir präsent. Und die Ideen-Geberin war damals Katrin Linzbach, die ihr eigenes Kartenset herausgebracht hatte und gleich einen Onlinekurs dazu erstellt hatte.

Und ja, den hatte ich mir damals gekauft, in dem festen Willen, ihn sofort umzusetzen. Aber irgendwie wollte mir nicht die zündende Idee dafür einfallen und ein Projekt durchzuziehen, nur einfach, um es durchzuziehen, das war noch nie mein Ding.

So schlummerte diese Idee bis Ende letzten Jahres und wie sehr hab‘ ich mich gefreut, dass Katrin ihren Kurs nicht eingestampft hat, sondern mein Zugang noch funktioniert hat!

5 Jahre später – ein Kartenset entsteht

In diesem Jahr 2021 habe ich mir genau zwei große Projekte vorgenommen.

Eines davon ist eben ein Kartenset mit ein paar Extras (die ich noch ein bisserl durchdenken muss), das dich dabei unterstützen soll, Schrittchen für Schrittchen dein Leben im Home-Office zu verbessern und vor allem dranzubleiben.

Das zweite Projekt ist wahrscheinlich weniger witzig, aber umso notwendiger für uns Selbständige – aber darüber liest du erst in ein paar Wochen mehr.

Der erste richtige Schritt – die Umfrage

Ich weiß, was ein Kartenset ist. Ich habe schon als Coach damit gearbeitet und liebe den spielerischen Zugang dazu.

Aber wissen das auch meine LeserInnen? Kennst DU so etwas? Ist es überhaupt sinnvoll, dass ich in dieses Projekt viel Zeit und natürlich auch Geld stecke?

Das waren die Fragen, die ich mir Ende letzten Jahres gestellt habe und die ich mit Hilfe einer Umfrage hoffte, beantwortet zu bekommen.

Zu meinem großen Glück, hat in dieser Phase Karin Cvrtila ihr Programm „Was Kunden wollen“ gestartet (OK, ich geb's zu, ich hab's mir von ihr gewünscht …), in dem sie ihren TeilnehmerInnen zeigt, wie sinnvolle Umfragen gestaltet werden, um dann auch die richtigen Schlüsse daraus ziehen zu können.

Ich bin heilfroh, dass ich Karin an meiner Seite hatte, denn eine Umfrage ist viel mehr, als ein paar Fragen. Du musst ja schlussendlich auch die richtigen Antworten von den richtigen Menschen bekommen und das ist gar nicht so einfach!

Die Podcast-Episode zum Artikel

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie's geht.

Ein paar Ergebnisse meiner Umfrage zum Kartenset

Hätte ich die Umfrage ohne Hilfe gemacht, dann hätte ich sie höchstwahrscheinlich an meine gesamte Newsletter-Liste geschickt – und nicht so passende Ergebnisse bekommen. Wie ich von Karin gelernt habe, kommt es wie so oft im Leben hier auf die Qualität und nicht die Quantität an …

Kartenset Umfrage ErgebnisseIch habe also die Umfrage an ein ausgesuchtes Segment meiner Liste geschickt und die nebenstehenden Öffnungs- bzw. Klickraten erzielt.

Außerdem habe ich sie noch in meiner Facebook-Gruppe geteilt (mit der Bitte, sie nicht außerhalb weiterzuverbreiten), denn hier tummeln sich natürlich auch sehr viele Menschen, die im Home-Office arbeiten. 83 Personen aus meiner Liste haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt und dann kamen aus der Gruppe noch 49 dazu (DANKE an dieser Stelle!)

Neben den Fragen zu den gewünschten Themen in einem Kartenset, das sich ums Selbstmanagement im Home-Office dreht, gab es auch ein paar Statistik-Fragen, auch um zu sehen, ob ich die „richtigen“ Menschen erreicht habe:

Wie viele TeilnehmerInnen kennen bereits Kartensets?

Kartenset Umfrage ErgebnisseIch hatte so meine Bedenken, ob meine LeserInnen überhaupt Kartensets kennen. Wahrscheinlich hätte es mich auch nicht davon abgehalten, eines zu entwickeln, wenn die Verteilung umgekehrt ausgesehen hätte, aber die Vermarktung wäre sicher schwieriger gewesen.

Somit bin ich echt froh, dass mehr als die Hälfte der Umfrage-TeilnehmerInnen bereits Kartensets kennen und auch damit arbeiten.

WIE sie am liebsten Kartensets verwenden, kommt in einer späteren Frage.

Wie viele TeilnehmerInnen arbeiten im Home-Office?

Kartenset für Selbstmanagement im HomeofficeDiese Frage war so etwas wie eine „Sicherheits-Frage“. Einfach um zu sehen, ob das Segment, an das ich die Umfrage geschickt habe, auch das richtige war.

Zum Beginn vom Abenteuer Home-Office war mein Fokus auf Selbständige noch nicht so geschärft, das ergab sich erst in den darauffolgenden Jahren. Wenn du meinen Rückblick auf 2020 gelesen hast, dann weißt du auch, dass sich dieser Fokus in diesem Jahr noch mehr gefestigt hat.

Wie viele TeilnehmerInnen sind bereits KundInnen von mir?

Kartenset Umfrage ErgebnisseDas Ergebnis aus dieser Frage hat mich echt überrascht. Ich hatte bei der Zusammenstellung des Segments nämlich extra nicht darauf geachtet, viele bereits bestehende KundInnen dabeizuhaben.

Der Gedanke dahinter war, dass das Kartenset zweierlei sein soll: Erstens ein Einstiegsprodukt für Menschen, die noch nie von mir gehört haben und zweitens ein Produkt, durch das bestehende KundInnen weiter mit mir in Kontakt und dranbleiben können.

Wie das durch ein Kartenset funktionieren soll? Tja, daran arbeite ich noch, aber die Idee wird dir garantiert gefallen 😇.

Wenn ihnen Kartensets bekannt sind – wie verwenden sie diese?

kartenset selbstmanagement verwenden

Ich habe Kartensets durch meine Arbeit als Coach und auch als MET-Trainerin kennengelernt. Meistens sollen sie dabei helfen, neue Impulse in die Gedanken des Coachees zu bringen, ohne durch den Coach beeinflusst zu werden. Im Zusammenhang mit MET hat ein Kartenset dabei geholfen, die eigenen Gefühle besser in Worte fassen zu können.

Darum war es für mich besonders spannend abzufragen, wie genau Kartensets verwendet werden. Überrascht hat mich dabei, dass Kartensets weniger dazu genutzt werden, etwas Neues zu lernen bzw. sich Routinen anzugewöhnen.

Denn das soll genau das sein, was ich mit meinem Kartenset für meine KundInnen bewirken möchte!

Zuerst dachte ich mir bei diesem Ergebnis „Oh, verflixt, sie wollen das gar nicht …„. Inzwischen sehe ich mehr das Potenzial darin. Auf jeden Fall ist das ein guter Hinweis für mich, wie ich das Kartenset und alles rundherum aufbauen muss.

Der zweite Schritt: zeitliche Planung

Ganz ehrlich, das ist das erste Mal seit Längerem, dass ich überhaupt nicht abschätzen kann, wie viel Zeit ich brauchen werde, um in diesem Projekt voranzukommen. In den letzten 3 Jahren habe ich eigentlich nur Projekte gemacht, bei denen ich schon ein paar Erfahrungen mitgebracht hatte.

Und ja, ein bisserl Bammel hab‘ ich schon davor.

Auf der anderen Seite drängt mich nichts (was allerdings auch nicht so gut sein könnte … du weißt schon … Aufschieberitis und so 🤦‍♀️), wenn es fertig ist, ist es fertig.

Trotzdem habe ich mir schon Gedanken über die unterschiedlichen Phasen dieses Projekts gemacht und sie in vier ganz grobe Abschnitte unterteilt:

  • Konzept und Vorbereitung
  • Inhalte produzieren
  • End-Produktion
  • Launch

Auch in meiner Grob-Planung habe ich das festgehalten, wie du hier sehen kannst. Rein theoretisch sollte das Kartenset zum Abenteuer Home-Office (das ist mein Arbeitstitel, ich habe noch keine Ahnung wie es heißen wird) Anfang August 2021 auf den Markt kommen.

Kartenset zeitliche Planung Produktion

Ob das realistisch ist? Keine Ahnung!

Damit es klappt mit dem Kartenset-Projekt

Aber um es realistischer zu machen habe ich noch an etwas gehalten, das ich auch meinen Kundinnen immer wieder empfehle.

Brainstorming

Die Devise ist: zuerst alles sammeln, was dir zu deinem Projekt einfällt. Ganz ohne Einschränkung, egal ob „es“ funktioniert, ob du die richtigen Ressourcen dazu hast, ob du das bereits kannst, usw.

Solche Brainstormings mache ich sehr gerne in einer Mindmap am PC. Die Verknüpfung dorthin liegt auf meinem Desktop und wann immer mir etwas durch den Kopf schießt, mache ich diese Mindmap auf und füge es hinzu.

Derzeit besteht meine Mindmap zum Kartenset aus folgenden Ästen, das kann sich aber in den nächsten Wochen auch noch ändern:

  • „Team“, denn ich kann das von der grafischen Gestaltung bis zum fehlerfreien Text ganz sicher nicht alleine machen.
  • „Technik“ – dabei hole ich mir Input aus dem angesprochenen Kurs von Katrin.
  • „Inhalte“, hier sammle ich relativ unsortiert alle Tipps, Aufgaben, etc., die auf so einem Kärtchen Platz hätten (wobei es auch eine Online-Verknüpfung geben wird, aber dazu später mehr).
  • „Offene Fragen“ – Du kannst dir vorstellen, dass das derzeit noch der dickste Ast ist.

Recherche und Dokumentation

Das wichtigste dabei: EIN Platz!

Ich habe mir ein Notizbuch in OneNote angelegt, wo alles hineinkommt, ich Ideen sammle, Inhalte ausarbeiten werde, usw.

Warum nicht in Trello, fragst du dich?

In meiner Trello-Projektplanung gibt es natürlich die Milestones, die ich bisher schon festgelegt habe und dort werden auch die einzelnen Aufgaben landen (sobald ich diese identifizieren kann …).

Aber für viel Text ist in meinen Augen Trello nicht so geeignet, darum splitte ich inhaltliche und zeitliche Planung immer auf diese beiden Tools auf.

Priorität setzen in der Wochenplanung

Ich denke, das ist der allerwichtigste Punkt.

Ich habe mir bereits bis Ende März jede Woche einen Zeitblock von 4-5 Stunden am Stück in meinem Kalender reserviert. Dadurch kann es mir nicht passieren, dass dann für dieses Projekt „keine Zeit“ mehr übrig ist.

Was ich dann genau innerhalb dieser Zeitblöcke tun werde, das ist heute noch nicht relevant, das entscheidet sich dann von Woche zu Woche.

Mein erster Milestone im Kartenset-Projekt

Übrigens, mein erster Milestone ist schon geschafft – Du kannst dich bereits heute in meine „Kartenset-Commitment“-Liste eintragen!

Dann bekommst du von mir Nachrichten über den Projekt-Fortschritt, sicher auch einige Insights, die es nur dort gibt und du wirst auch zu den Ersten gehören, die in das Kartenset hineinschnuppern können.

Öffentliches Commitment ist alles 😎. Also trag‘ dich gleich hier ein!

Ich habe zwar schon viele Antworten über meine Umfrage bekommen, aber deine interessieren mich noch besonders. Lass‘ mich doch hier im Kommentar wissen, wie DU zu Kartensets stehst und was du dir vor allem von meinem Kartenset erwarten würdest!

Ich freu‘ mich drauf!

P.S. Und nicht vergessen: Bleib‘ neugierig!


 

18 Kommentare

  1. Liebe Claudia,
    danke, dass du uns in dein Karten-Set-Projekt mitnimmst.

    Ich habe ein paar Kartensets – nutze sie aber gar nicht. Wobei ich mich genau aus diesem Grund von etlichen schon wieder verabschiedet habe.
    Auf deins bin ich schon sehr gespannt, weil ich mir dazu beim Thema Homeoffice überhaupt nichts vorstellen kann.

    Liebe Grüße
    Michaela

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Michaela!

      Danke für deine Zeilen – vor der Umfrage war mir auch noch nicht klar, dass es nicht klar ist, was ein Kartenset ist. Du hast dich ja in meine Commitment-Liste eingetragen, da erfährst du sicher bald mehr. Nur so viel sei gesagt: Es geht um kleine Tipps und Tricks, die ich so aufbereite, dass du dir dann quasi das Kärtchen vor deine Nase stellen kannst, um nicht zu vergessen, das umzusetzen.

      Hilft dir das?
      Liebe Grüße
      Claudia

  2. Jetzt machst du mich aber richtig neugierig: ich hab keinen Plan was verflixt nochmal mit Kartenset gemeint ist??!!
    Im Zusammenhang mit DIR fallen mir nur Trello-Karten ein….
    Ich bin schon sehr gespannt, wie du das Projekt gestaltest – danke, dass wir da Einblick haben dürfen!

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Daniela!

      Ah, ja, da hab‘ ich in der Umfrage mehrmals gelesen, dass dabei – im Zusammenhang bei mir – an Trello gedacht wurde!

      Nein, das ist es nicht, es sind effektiv Karten, auf denen Tipps oder kleine Aufgaben stehen werden und die du entweder immer wieder Mal eine neue ziehen oder auch Stück für Stück durcharbeiten kannst. Es geht also auch um Routinen – das kennst du ja von mir

      Sonnige Grüße
      Claudia

  3. Liebe Claudia,

    ich freue mich schon auf das Kartenset und bin schon seehr gespannt darauf! Ich bin mir sicher, dass wir mit der Umfrage eine gute Grundlage geschaffen haben. Auch für mich ist das eine Premiere: bisher sind aus dem Was Kunden wollen Programm hauptsächlich online-Angebote entstanden, aber noch kein richtiges physisches Produkt :-)

    Alles Liebe und viel Erfolg
    Karin

    • Claudia Kauscheder sagt

      Danke dir, liebe Karin! Die Ergebnisse haben mir auf jeden Fall Sicherheit für dieses Projekt gegeben – und die brauch‘ ich auch, weil alles rundherum neu genug ist!

      Liebe Grüße
      Claudia

  4. Claudia Feuz sagt

    Liebe Claudia

    Ich liebe Kartensets!
    Inhaltlich möchte ich Dir da in Bezug auf Deines gar nichts sagen. Da bist Du der Profi und ich freue mich jetzt schon darauf!
    Für mich ist eine ansprechende Gestaltung sehr wichtig. Professionell, aber nicht zu trocken.. Bunt, aber nicht zu kindlich, kreativ aber nicht zu esoterisch.
    Etwas das man gerne in den Händen hält, es gerne ziehen lässt, Stelle mir das grad in der Beratungsarbeit mit Klienten vor… und eine hübsche Verpackung gehört absolut dazu.
    Viel Spass bei der Entwicklung-
    Herzliche Grüsse, Claudia

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Claudia!

      Danke für deine Zeilen! So, wie du das schilderst, ist das eine gute Mischung. Für die Beratungsarbeit mit Klienten ist mein Kartenset sicher nicht geeignet, aber es wird zum Dranbleiben motivieren!

      Liebe Grüße
      Claudia

  5. Daniel sagt

    Hallo,

    leider gehöre ich zu den 39% die Kartensets nicht kennen. Auch eine Google Recherche brachte mich nicht weiter da ich nicht wusste nach was ich suchen sollte.
    Schön wäre es wenn Sie den 39% den Sinn und Zweck des kartensets erklären würden.
    Gruss
    Daniel

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Daniel!

      Also ganz generell ist ein Kartenset eine kleine Box, in der Karten mit unterschiedlichsten Inhalten enthalten sind. Das gibt es z.B. als Inspirationskarten mit positiven Gedanken, usw. Und Menschen gehen ganz unterschiedlich damit um, sehr oft ziehen sie jeden Tag eine dieser Karten (stell‘ es dir bitte wie ein Kartenspiel vor) und legen dann den Fokus darauf.

      Ja, und mein Kartenset wird Tipps fürs Selbstmanagement im Home-Office enthalten, wie z.B. fürs fokussierte Arbeiten, Aufschieberitis begegnen, usw. Also eben alles, was in mein Spezialgebiet fällt.

      Hilft dir das?

      Liebe Grüße
      Claudia

  6. Das ist total spannend, danke für deinen Beitrag Claudia! Eine ziemlich cool Idee so ein Kartenset. Ich bin schon gespannt auf dein Endprodukt!

    Liebe Grüße,
    Janneke

    • Claudia Kauscheder sagt

      Oh, darauf bist nicht nur du gespannt, Janneke ;-) Aber es nimmt schön langsam Formen an!
      Liebe Grüße
      Claudia

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