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Erfahrungs-Bericht: Günstige Apple-Technik von backmarket.de

Backmarket - Refursbished Technik günstig kaufen

Gleich vorneweg: Dies ist keine bezahlte Werbung!

Ich möchte dir nur von meinen durchwegs positiven Erfahrungen mit dieser Firma berichten – und den Hindernissen, die ich als Österreicherin damit überwinden musste. Denn manchmal ist es gar nicht so einfach, Produkte von einem deutschen Unternehmen ins kleine Österreich (manchmal fühl‘ ich mich wie die berühmten Gallier …) zu bekommen. EU hin oder her …

Aber starten wir am Anfang …

Warum musste es ein Apple sein?

Ich bin quasi mit Windows aufgewachsen. Als ich begonnen habe, mich mit EDV zu beschäftigen, gab es schlicht keine Apple-Geräte. Und dementsprechend kam ich auch nie auf die Idee, meine Windows-PCs durch einen Mac zu ersetzen.

Ganz anders sah es mit den „Nebengeräten“ aus. Ich kann mich noch gut an mein erstes iPad erinnern und auch heute gilt: Ich freue mich jeden Tag daran, dieses Teil in Händen zu halten und damit zu arbeiten. Das Gleiche gilt für mein Handy. In meiner Anstellung musste ich mit einem Android Handy vorlieb nehmen – und intuitiv ist für mich etwas anderes …

Also war ich schon so ein bisschen mit Appel infiziert.

Aber erst in den letzten beiden Jahren, in denen ich mein Halbjahresprogramm Home-sweet-Office 2.0 durchführe, tauchte immer wieder der Gedanke an ein zusätzliches Apple-Gerät auf. Denn immer mehr meiner TeilnehmerInnen arbeiten auf Apple – und ich kann ihnen keine Anleitungen für die Programme, die ich empfehle, für einen Mac geben.

Der Entschluss kam spontan, als ich den Anbieter backmarket.de entdeckte. Gebrauchte Apple-Geräte, die komplett überarbeitet werden, zu erschwinglichen Preisen und inklusive 12-36 Monaten Garantie.

backmarket - apple in günsitg

Man könnte jetzt darüber diskutieren, ob ein 4 Jahre altes Gerät wirklich noch 50% seines Wertes hat. Buchhalterisch gesehen sicher nicht. Und ich kann heute natürlich auch noch nicht sagen, wie lange mein brandneues gebrauchtes MacBook Air halten wird. Allerdings hätte ich bei aller Liebe zu meinen KundInnen keine 1.400 € für ein neues MacBook Air ausgegeben, um ein paar Anleitungen zu machen.

Zusätzlich zu der Kundensicht wollte ich schon länger meinen alten Dell-Laptop durch einen neuen ersetzen.

Nebenbei: Ich möchte hier keine Diskussion darüber auslösen, ob Apple oder Windows besser ist. Ich schätze, das ist genauso eine fruchtlose Diskussion wie darüber, ob man Vanillekipferl mit geriebenen Mandeln oder geriebenen Haselnüssen macht. Das ist einfach Geschmacks- und Gewohnheitssache.

Ich nehme übrigens Haselnüsse …

Mein erster Versuch, ein MacBook auf backmarket.de zu bestellen

An der Überschrift erkennst du schon: Der erste Versuch ist schiefgegangen 😉

Aber zuerst: die Auswahl an Geräten ist gewaltig. Du solltest bereits vor deiner Bestellung genau überlegen, was du suchst. Dann schränkst du deine Suche nach den Kriterien ein und schaust dann ganz genau (!), ob das von dir gewählte Gerät deinen Anforderungen entspricht!

Mir war Folgendes wichtig:

  • 13 Zoll (denn 11 Zoll habe ich bereits auf meinem iPad)
  • SSD Festplatte – ist einfach schneller
  • mindestens 8 GB Arbeitsspeicher
  • QERTZ-Tastatur (da bin ich ein bisserl gestolpert)
  • Für neuestes Betriebssystem (MacOS Catalina) ausgelegt
  • Speichergröße egal, da es nicht mein Haupt-Arbeitsgerät sein wird.

Ich hatte mir also „mein“ Gerät ausgesucht und sicherheitshalber meinen Freund und Kollegen Frank Katzer den Link geschickt, um seinen Segen dafür zu bekommen. Und nachdem ich diesen gehabt hatte, ging es ans Bestellen.

Bis zur Lieferadresse hat alles geklappt. Und dann …

Keine Lieferung nach Österreich möglich!

Ja, klar, das hätte ich vielleicht schon vorher bemerken können, hab‘ ich aber nicht.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Wie du etwas nach Österreich geliefert bekommst, obwohl das eigentlich nicht möglich ist.

Als ich bei meinem Arbeitskollegen darüber gejammert habe, dass ich mir jetzt etwas anderes einfallen lassen muss, meinte er: „Ist doch kein Problem, dann leg‘ dir eine Nachsende-Adresse  in Deutschland an. Da gibt’s Anbieter dafür, mein Bruder macht das immer so.

Teufel auch, Sachen gibt’s?!

Was tut dieser Weiterleitungs-Dienst?

Im Prinzip bekommst du dadurch eine vollständige Lieferadresse in Deutschland. Und wenn dort etwas für dich angeliefert wird, wird es weiter an deine Heimat-Adresse geschickt.

Auf Empfehlung meines Kollegen habe ich mir also einen kostenlosen Account bei LogoiX angelegt und dann ging das nächste Abenteuer los.

Denn diese Seite ist echt optisch gruselig und nicht benutzerfreundlich. Außerdem sichern sie sich gegen jede Art von Missbrauch extrem ab. Das ist zwar für dich ein wenig aufwendig, allerdings zeigt es mir auf der anderen Seite auch, dass dieser Weiterleitungs-Dienst verlässlich ist.

  • Du musst eine Kopie eines Lichtbildausweises hochladen (ich bin nicht sicher, ob das DSGVO-gerecht ist, aber …).
  • Wenn du dich als Unternehmen anmeldest, musst du noch die Kopie eines Gewerbescheins hochladen.
  • Wenn du als Zahlungs-Modus Lastschrift angibst (monatlich wird eingezogen, was du für die Dienstleistung zu zahlen hast), wird dir ein Cent auf dein angegebenes Konto überwiesen, im Zahlungs-Feld wird ein Code geschrieben und diesen musst du dann in deinem Account angeben. Damit ist das Konto verifiziert.

So sieht dann eine Versand-Adresse aus, die du in Zukunft als Lieferadresse angeben kannst. Wichtig: Es ist eine „richtige“ Adresse und kein Postfach! Denn oft kann man keine Postfach-Adresse angeben, wenn man etwas bestellen möchte.

Nachdem das endlich alles erledigt war (der Cent hat ein paar Tage gebraucht, um auf meinem Konto zu landen …), konnte ich den nächsten Bestell-Versuch starten.

Die Bestellung bei backmarket.de – und das nächste Hindernis

Vorneweg: es hat im Prinzip geklappt, diesen Artikel schreibe ich gerade auf meinem MacBook Air ;-).

Allerdings hatte ich bei der Rechnungsadresse dasselbe Problem wie bei der Lieferadresse. Österreich war nicht auswählbar! Und DAS finde ich schon extrem engstirnig in Zeiten des europäischen Gedankens!

Du kannst dir vorstellen, WIE genervt ich in diesem Moment war. Ich habe etwas gemacht, was ich dir hier und jetzt noch nicht explizit empfehlen kann. Ich habe meine deutsche Versand-Adresse als Rechnungsadresse angegeben. Demnächst werde ich den Versuch starten, die Rechnung umschreiben zu lassen. Sobald ich hier ein positives oder negatives Ergebnis habe, aktualisiere ich diesen Artikel.

Aber, wie gesagt, ich war so genervt und wollte unbedingt bestellen, also bin ich dieses Risiko eingegangen. Mal sehen, wie es ausgeht …

Liefer-Versprechen und die Realität

Bei meiner Bestellung am 18.11.2019 stand ursprünglich: Lieferung bis spätestens 23.11.2019. Jetzt bin ich nicht so naiv, dass ich davon ausgehe – noch dazu vor Weihnachten -, dass so ein mögliches Lieferdatum zu 100 % eingehalten wird. Als ich allerdings am 27.11.2019 bei der Bestell-Nachverfolgung sah, dass mein MacBook noch nicht einmal losgeschickt worden war, wurde ich dann doch skeptisch.

Backmarket - Bestellung

Also, dachte ich mir, dann testen wir doch auch gleich einmal den Support von backmarket.de. Und da wurde ich echt positiv überrascht.

Auf meine Nachfrage, wie es sein kann, dass das Gerät noch nicht einmal auf den Weg gebracht wurde, war binnen zwei Stunden eine Antwort da. Sie war nicht wirklich befriedigend, aber immerhin da. Also schrieb ich, dass ich hoffe, dass mein MacBook noch vor meinem Urlaub bei mir sein würde.

Hallo Claudia!

Du hast gerade eine neue Diskussion in unserem Bereich für Kundenservice eröffnet. Es geht um deine Bestellung Nr. xxxx: MacBook Air 13″ Core i5 1,6 GHz – SSD 128 GB RAM 8 GB QWERTZ.

Die Werkstatt Okamac wird dir in den nächsten 24 Stunden antworten. Wir lassen euch erst mal schauen, ob ihr das unter euch klären könnt. Falls es jedoch zu Missverständnissen oder Problemen kommen sollte, werden wir von Back Market uns erlauben, mit in die Diskussion einzusteigen.

Wir werden alles dran legen, schnell eine Lösung für das Problem zu finden!

Beste Grüße, 

Greg
verantwortlich für Kundenservice. Und Kundenfreude.
hallo@backmarket.de

Und schwupps, am selben Tag wurde es verschickt, am nächsten Tag war es bei meiner Lieferadresse in Deutschland und am übernächsten Tag hier bei mir!

In diesen zwei Tagen bekam ich dann vom Support weitere eMails mit dem Status meiner Bestellung und netten Urlaubswünschen. Also von dieser Seite her absolut top!

Vielleicht auch interessant: Das Weiterleiten durch LogoiX hat mich € 6,03 gekostet, der Versand innerhalb von Deutschland von backmarket war kostenlos.

Das Leben als Windows-User auf einem Mac

Man hat’s nicht leicht, aber leicht hat’s einen ;-)

Wie schon oben geschrieben, bin ich ein absoluter Windows-User. Und der Gedanke, dass ich ja bereits auf dem iPad arbeite, hat sich als nicht relevant erwiesen.

Ganz begeistert habe ich mich ins WLAN gehängt und wollte als ersten Schritt meinen Passwortmanager LastPass aufrufen. Tja, wenn da nicht das #-Zeichen im Master-Passwort gewesen wäre!

Das gab’s nämlich nicht auf meiner QERTZ-Tastatur! Ebenso fehlt das Hochkomma.

Apple-Tastatur

Gott sei Dank gibt’s Facebook und meine Community. Auf meine Frage nach dem fehlenden # hat sich ein Thread entsponnen, der einfach nur hilfreich und vor allem auch höchst amüsant ist. In voller Länge kannst du ihn hier durchlesen, wenn du mit mir auf Facebook befreundet bist (falls nicht, dann wird’s aber Zeit!). Es sind auch einige hilfreiche Tipps darin versteckt, falls du ebenfalls mit Apple kämpfst!

Fazit

Neue Technik und neue Wege sind immer ein Abenteuer! Aber nach den ersten paar Tagen muss ich sagen, dass es wohl hilft, sich ganz darauf einzulassen und nicht immer mit dem „alten“ Weg zu vergleichen. Ja, es ist eine Umgewöhnung und gewisse Funktionsweisen verstehe ich noch nicht ganz. Aber es hilft ja nix, da möchte ich durch.

Und das „möchten“ statt „müssen“ hilft total.

Übrigens: mein Mann hat es extrem witzig gefunden, als ich neben ihm gesessen bin, vom iPad auf das MacBook gewechselt habe – und dann am Bildschirm herumgetippt habe … verrückt, oder?

P.S. Und nicht vergessen: Bleib‘ neugierig!


 

4 Kommentare

  1. Liebe Claudia, alles wird gut! Ja, es ist eine Umstellung von Windows auf Mac. Nein, es ist nicht alles intuitiv am Mac, Manches muss man suchen, aber einige Funktionen möchte ich auch nicht mehr missen! (Mac Userin seit 10 Jahren.) Und du machst das – wie immer – genau richtig: Mit Neugierde und Entdeckergeist an die Sache rangehen, vieles selbst herausfinden und Dir helfen lassen, bevor du verzweifelst. (Ich sag nur: „aktive Ecken“ und „wischen“. Viel Freude mit Deinem neuen Gerät! Liebe Grüße, Gabi
    PS: Logoix ist extrem hilfreich, verwende ich ebenfalls seit einigen Jahren.

    • Claudia Kauscheder sagt

      Danke für den Zuspruch, liebe Gabi :-) Bin ich froh, dass ich mich schon zu deinem Workshop angemeldet habe! Denn „aktive Ecken“ und „wischen“??? Echt jetzt?

      Bis bald!
      Claudia

  2. Franz Feurhuber sagt

    Hallo Claudia, was mich interessiert, hat das mit der deutsche Versand-Adresse als Rechnungsadresse funktioniert! Ich hab nämlich das gleiche Problem und auf meiner Anfrage bei LogoiX wurde mir geantwortet, das Dies nicht erlaubt sei?

    • Claudia Kauscheder sagt

      Hallo, Franz!

      Ja, als Rechnungs-Adresse funktioniert das nicht. Ich habe einfach nachher dem Verkäufer geschrieben und um Korrektur gebeten. Das war überhaupt kein Problem – muss aber natürlich nicht bei jedem klappen …

      Hoffe, das hilft!
      Liebe Grüße
      Claudia

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