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Glaubenssätze auflösen – beweise dir nur ein Mal das Gegenteil!

negative Glaubenssätze auflösen Tipps

Was du vielleicht über mich nicht weißt: Ich habe etliche energetische Ausbildungen und war auch in meinen ersten Jahren damit selbständig.

Und in diesen Ausbildungen habe ich natürlich jede Menge über negative Glaubenssätze gelernt und wie man sie auflösen könnte. Angefangen mit positiven Affirmationen, bis hin zur Arbeit mit Symbolen.

Allerdings gehe ich inzwischen wie du weißt ganz andere Wege, auch wenn alle Ausbildungen immer im Hintergrund mitschwingen. Deswegen möchte ich dir heute eine sehr pragmatische Methode zeigen, die nichts mit Energetik zu tun hat, sondern damit, wie du dich an eine Herausforderung herantasten kannst, um sie zu überwinden.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Glaubenssatz, Persönlichkeit, Erlebtes oder Ausrede?

Ich bin davon überzeugt, dass es zwischen diesen Begriffen einen himmelhohen Unterschied gibt. Bei der Methode, dir nur ein Mal das Gegenteil zu beweisen, geht es eher in Richtung Glaubenssatz, daher lass‘ mich dir kurz die Unterschiede zeigen.

Beschummelst du dich selbst mit einer Ausrede?

Eigentlich willst du etwas nicht tun, allerdings wäre das eine Entscheidung, die du triffst. Und Entscheidungen zu treffen ist nicht so einfach, weil du dann auch die Verantwortung dafür übernehmen und auch zu den Konsequenzen daraus stehen müsstest. Ein Beispiel:

Wie oft hast du in letzter Zeit gesagt:

„Ich kann das nicht!“

Tja. Das bringt dich nicht weiter, oder?
Das nimmt dir den Mut.
Das macht dich machtlos!

Die zugegebenermaßen radikale Lösung: Verändere nur ein Wort:

„Ich will das nicht!“

Das ist ehrlich.
Das gibt dir die Macht, dazuzustehen.
Das öffnet deine Gedanken für andere Wege!

Wenn es nicht deiner Persönlichkeit entspricht

Ich weiß, dass ich wesentlich mehr in meinem Business erreichen könnte, wenn ich „anders“ wäre als ich bin. Aber es entspricht nicht meiner Persönlichkeit, lautes Marketing zu machen. Es entspricht nicht meiner Persönlichkeit, die Betreuung meiner Kurs-TeilnehmerInnen einem Team zu überlassen.

Du findest dich sicher auch oft in der Zwickmühle zwischen dem, was du tun solltest und dem, was dir als Person entspricht. Aber du hast einen Grund dafür, dich so zu entscheiden, schließlich hast du viele Jahre damit verbracht, diese deine Persönlichkeit zu entwickeln.

Es bringt überhaupt nichts, dich zu verbiegen, um ein Ziel zu erreichen, das wird dich nicht glücklich machen!

DAS macht mich übrigens glücklich: Wenn ich eine Kleingruppe über 6 Monate lang zu mehr Zeit und Fertigwerden begleiten darf.

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Gehst du von bisherigen Erlebnissen aus?

Bisherige Erlebnisse prägen natürlich auch deine Persönlichkeit, ganz klar. Was ich damit meine, ist, dass du ein Erlebnis als „So ist es und nicht anders und so bleibt es“ annimmst, ohne  es zu hinterfragen.

Ich weiß, das ist recht schwammig, darum lass‘ mich dir ein Beispiel geben.

Vor kurzem hatte ich mit einer Kundin in der 1:1-Beratung eine Diskussion darüber, wie oft sie einen Newsletter verschicken kann. Du kennst das wahrscheinlich: „Ich möchte meine Newsletter-LeserInnen nicht nerven.

Auf meine Nachfrage, wie sie denn darauf kommt, dass sie nerven könnte, hat sie mir folgendes erzählt:

„Ich habe Rückmeldungen bekommen, dass ich zu viele Mails verschicke und Leute haben sich aus der Liste ausgetragen.“

Das wollte ich genauer wissen und herausgekommen ist, dass es 2-3 dieser Mails gegeben hat, wobei auf dieser Liste 1.500 LeserInnen waren. Noch dazu hatte sie in der Zwischenzeit durch ein Hoppala ihre gesamte Liste unwiederbringlich gelöscht und wieder ganz von vorne begonnen, übrigens auch mit einer neuen Positionierung.

Fällt dir etwas auf?

Ihre Annahme stützt sich auf völlig falsche Faktoren, die inzwischen schon lange nicht mehr gültig sind!

Was ist „tiefer“ als eine Ausrede?

Tja – wenn du bemerkst, dass das, was dich abhält, keine Ausrede ist, sondern eine tiefe Überzeugung. Und ja, meistens ist das natürlich eine negative Überzeugung, auch gerne Glaubenssatz genannt, sonst würde sie dich nicht von etwas Wichtigem abhalten können.

Durch das Online-Business und das Arbeiten im Home-Office bin ich an meine tiefsten und hartnäckigsten Überzeugungen gekommen und auch bei meinen Kunden macht sich das immer wieder bemerkbar. Es liefert sogar täglich neue.

Nicht hilfreich: Mach‘ einfach!

Wenn ich das schon höre … denn wenn es einfach wäre, dann wäre es ja kein Problem, diese Glaubenssätze beiseite zu schieben, oder? Augen zu und durch ist auch ein beliebter Ratschlag – der in meinen Augen nichts bringt.

Ich bin eher die Verfechterin der sanften Methode der kleinen Schritte – egal worum es geht. Das fordert genau so heraus, lässt dich deine Komfortzone schrittweise erweitern und ruft nicht so viele Widerstände hervor, dass ein Scheitern vorprogrammiert ist.

Eine hartnäckige Überzeugung und wie ich sie losgeworden bin

Schon vor Jahren hat mir ein sehr erfolgreicher Kollege den Rat gegeben: „Claudia, du musst Videos machen. Nicht die Screenvideos, sondern solche, in denen du zu sehen bist!

Meine Reaktion: „Ich weiß – aber niemals nie nicht!!!“ Ich war davon überzeugt, dass ich in Videos ganz schlecht rüberkomme, das nicht kann und wohl nie können werde. Stell‘ mich auf eine Bühne vor 500 Menschen und ich halte spontan einen Vortrag. Aber Video?

Einige „Eingeweihte“, die von meiner Phobie gegenüber Videokameras wissen, haben es nicht ganz verstanden, weil ich ja in den Webinaren überhaupt kein Problem habe, die Kamera dabei laufen zu lassen. Aber: in einem Webinar konzentrieren sich die Leute auf das, was ich am Bildschirm zeige und nicht auf mich in dem klitzekleinen Video rechts oben.

Aber so ein „ganz nur ich“ Video ist wieder etwas gaaaaaanz anderes, finde ich.

OK, fand ich ;-)

Wie so oft (siehe mein Podcast-Commitment aus 2016 …) konnte ich mich damals nur selbst überlisten, indem ich einen Anlass kreiert habe, bei dem ich Videos machen „musste“ und mich dieser Überzeugung stellen konnte. Die Aktion hieß damals „Goodbye 2016“ und war so etwas wie eine Challenge.

Natürlich hätte es gereicht, wenn ich Audios gemacht oder nur Text geliefert hätte … aber mein Ziel war, mir selbst und meinem Unterbewusstsein das Gegenteil zu beweisen.

Ich kann Video mit mir drinnen.

Glaubenssätze auflösen –  so geht’s auch in ganz kleinen Schritten

Diese Methode funktioniert am besten, wenn es um einen Glaubenssatz geht, der „ich bin nicht gut genug“ oder „ich kann das nicht“ beinhaltet. Natürlich nur, wenn es keine Ausrede ist, siehe oben.

Und so geht’s:

  • Finde die Überzeugung, die dich am meisten bremst.
  • Finde den Punkt, an dem der Widerstand am geringsten ist.
  • Beweise dir nur ein Mal das Gegenteil!

Anhand meiner eigenen „Ich kann keine Videos von mir machen“, zeige ich dir die Widerstands-Stufen, damit du ein Beispiel für das Arbeitsblatt hast, das du dir am Ende des Artikels herunterladen kannst.

Glaubenssätze auflösen über Widerstands-Stufen

 

  • Stufe 1: Live Videos – das war und ist für mich das „Höchste“. Ich bewundere immer Leute wie z.B. Gordon Schönwälder von den Podcast-Helden, der einfach seinen Kopf in die Kamera hält und losplaudert. Da dieser Schritt für mich zu heftig war, habe ich überlegt, was ein bisserl weniger Widerstand bedeutet.
  • Stufe 2: Videos sehr öffentlich – Hmmm, darüber dachte ich zumindest schon nach. Aber in Wahrheit war die Stufe 3 diejenige, bei der ich mich halbwegs wohlfühlte.
  • Stufe 3: Videos für eine begrenzte Anzahl von Leuten. Meine ersten Videos habe ich für die geheime Facebook-Gruppe im Kurs gemacht und das Feedback war gut. Das kannst du natürlich auch gerne machen, wenn es bei deiner Überzeugung um Live-Videos geht! Wenn das allerdings immer noch zu schwer ist, dann gehe noch eine Stufe hinunter.
  • Stufe 4: Zeige dein Video nur 3 Freunden, von denen du sicher sein kannst, dass du wertschätzendes und konstruktives Feedback bekommst. Immer noch zu viel Widerstand vorhanden? Dann noch einen Schritt retour:
  • Stufe 5: Mache nur für dich ein Video – zeige es niemandem sonst! Auch damit kann man einige Zeit verbraten, das kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen. Und wenn dir das auch noch Herzklopfen bereitet, dann versuche es mit
  • Stufe 6: Schau‘ einfach einmal nur in die Video-Kamera und beobachte dich selbst im Display.

Es geht darum, deinem Unterbewusstsein Schritt für Schritt klarzumachen, dass es falsch liegt!

Inzwischen bin ich zwar immer noch nervös, bevor ich den Live- oder Aufnahme-Button drücke, aber das verfliegt binnen Sekunden. In den letzten Monaten habe ich auch so lange am Konzept meiner Live-Videos gedreht und gebastelt, bis es sich nun „richtig“ und nach Spaß anfühlt.

Du siehst, es kann unter Umständen ein etwas längerer Weg sein, wenn du dich an deine hartnäckigsten Stolpersteine heranwagst – aber es lohnt sich!

Bei welchen Themen stehst du dir selbst im Weg?

Die Möglichkeiten, sich selbst mit so einer Überzeugung im Weg zu stehen, sind fast unendlich. Ein paar der „beliebtesten“ Überzeugungen, die ich in meinen Kursen und bei meinen KundInnen immer wieder antreffe, sind die folgenden – vielleicht kommt dir etwas bekannt vor und du möchtest etwas daran ändern?

  • Deine Sichtbarkeit: Bist du der Meinung, dass Audio, Video, Foto oder einfach einmal ein persönlicher Artikel nichts für dich ist?
  • Deine Gesundheit: Du kannst kein Frühstück essen? Es ist für dich unmöglich, 3 Liter Wasser pro Tag zu trinken? Früher aufzustehen? Früher schlafen zu gehen? Das wäre doch eine Überprüfung wert.
  • Dein Home-Office: Wie sieht’s aus mit Schreibtisch aufräumen, Zero-Inbox oder einer Tagesplanung? Alles nicht Deins?
  • Deine Ernährung: Ohne deinen Kaffee bist du nicht arbeitsfähig? Ein Green Smoothie ist außer grün nur grün und vertragen tust du ihn auch nicht? Ein Tag pro Woche ohne Fleisch ist ein verlorener Tag – und kochen kannst du eh nicht?
  • Dein Business: Du kannst nicht in kurzer Zeit einen Blogartikel schreiben, Sichtbarkeit ist gruselig, du kannst nicht verkaufen, du bist nicht für die Technik gemacht und außerdem kannst du nur Perfektes veröffentlichen?

Tu‘ es einfach 🎉

Ja, auch wenn ich geschrieben hatte, dass dieses „Tu‘ es einfach“ oft nicht hilfreich ist. Tu‘ es und klicke auf den Button, um dir das Worksheet herunterzuladen (ganz ohne eMail-Adresse)! Lass‘ dich nicht von solchen Überzeugungen bremsen und gehe sie eine nach der anderen an.

Worksheet als PDF herunterladen

Das Leben (und dein Business) wird um so vieles leichter, das kann ich dir versprechen. Und bitte, lass‘ es mich wissen, entweder hier über den Kommentar oder über eine eMail, welches Thema du dir schnappst und auf welcher der Stufen du startest.

Du weißt ja: wenn du dich dazu commitest wird’s leichter!

P.S. Und nicht vergessen: Bleib‘ neugierig!


 

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Dranbleiben leicht(er) gemacht
am 10.12.2020, 11:00 Uhr

4 Kommentare

  1. Gute Anleitung, danke! Und wie so oft bewährt sich der Tipp, dass man den Elefanten am besten in ganz kleinen Häppchen isst. Glaubenssätze können stark und hinderlich sein, und wenn Du die Schwelle ganz niedrig setzt, machst Du den ersten Schritt zu ihrer Beseitigung ganz einfach.

    • Claudia Kauscheder sagt

      Danke, Susanna. Ich erlebe halt oft, dass es Schwierigkeiten macht, diese Elefanten-Häppchen zu bestimmen!

      Liebe Grüße
      Claudia

  2. Liebe Claudia,
    also, ich sehe Dich sehr gerne in Live-Videos und finde Dich dort wunderbar. Allerdings weiß ich von mir selbst um diese verflixte Hürde, live zu gehen/sein … :-) Deine Abstufung ist da wunderbar hilfreich!

    Und das Thema „Entscheidungen“ … ist auch in meiner Arbeit mit meinen Kundinnen immer wieder einer der größten Bausteine. Und ich arbeite hier auch sehr gerne mit ganz kleinen Schritten, wenn die eben notwendig sind.

    Viele Grüße, Anja

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