Alle Artikel in: Selbstmanagement und Selbstführung

weniger ablenken lassen durch einen Eingangskorb

Weniger ablenken lassen durch das Konzept Eingangskorb

Es lässt sich kaum verhindern … Du möchtest etwas auf Facebook posten – und da springt dir ein interessanter Artikel ins Auge. Du bist dabei eine E-Mail zu schreiben – und da erscheint während du schreibst eine E-Mail in deinem Posteingang, für die du mehr als 2 Minuten brauchst, um sie zu beantworten. Dein Kind steckt den Kopf in dein Home-Office und sagt dir, dass es noch eine Unterschrift für die Schule braucht. Und zack – du bist abgelenkt! Dabei wolltest du dich doch weniger ablenken lassen, während du arbeitest! Das ist eine sehr häufige Antwort auf meine Frage: „Was ist deine größte Schwierigkeit beim Arbeiten im Home-Office?“ Dass Ablenkungen überall lauern. Und darum empfehle ich gerne den virtuellen Eingangskorb als Gegenmaßnahme! Einen Eingangskorb kennst du vielleicht von früher aus dem Arbeiten im externen Büro. Ein netter Schuber, der sich im Laufe der Woche mit Papier füllt, weil jeder, der etwas von dir erledigt haben möchte, seine Unterlagen dort hinterlässt. Im optimalen Fall stört dich das nicht, weil du weißt, dass du dir die Zeit …

Arbeitsvorbereitung im Online-Business

Mit Arbeitsvorbereitung zu mehr Produktivität

Er ist wieder einfach so hineingestolpert. In seinen Tag. Ich spreche von einem 1:1-Kunden, der mir frustriert erzählte, dass er am Montag ins Büro kam, die MitarbeiterInnen sich auf ihn gestürzt haben und damit der Tag schon verloren war. Das war der Moment, als ich sehr eindrücklich über Arbeitsvorbereitung mit ihm gesprochen habe … Arbeitsvorbereitung für Solopreneure Klar, dir passiert das als SolopreneurIn nicht unbedingt, du hast ja keine Mitarbeiter. Zumindest nicht im engeren Sinne, denn deine „Mitarbeiter“ kommen in ganz anderer Form um die Ecke: Dein E-Mail-Eingangskorb verlangt nach Aufmerksamkeit von dir. Deine Social-Media-Kanäle buhlen um einen Blick von dir. Und der Papier-Stapel auf deinem Schreibtisch wird auch nicht kleiner. Warum du all das beim Start in deinen Tag vorerst ignorieren solltest und wie du durch Arbeitsvorbereitung deine Produktivität erhöhen kannst, darum geht’s heute. Du kannst jede (größere) Aufgabe im Prinzip in drei Abschnitte aufteilen: (Arbeits)-Vorbereitung TUN Nachbereitung Wenn du das im Hinterkopf behältst, dann fällt es dir übrigens auch leichter, größere Aufgaben so herunterzubrechen, dass sie für dich kleiner und damit auch machbarer …

Aufgaben priorisieren

Aufgaben priorisieren nach dem Domino-Prinzip

Aufgaben priorisieren passiert meist nach dem Prinzip „Wer am lautesten schreit, kommt zuerst dran.“ Aber wann hast du zum letzten Mal eine Aufgabe erledigt, bei der dir nicht die Zeit oder ein Termin im Nacken gesessen hat? Wenn du dich daran nicht mehr erinnern kannst, dann bis du hier genau richtig, denn dann priorisierst du deine Aufgaben nach der Dringlichkeit und nicht nach der Wichtigkeit! Identifiziere deine Domino-Aufgaben! Bei den Domino-Aufgaben geht es nicht um die operative Arbeit in deinem Tagesgeschäft. Zumindest nicht unmittelbar. Und darum gehen sie oft in diesem Tagesgeschäft unter. Bevor du damit anfangen kannst, sie für dich zu identifizieren, klären wir einmal, was diese Aufgaben gemeinsam haben: Du schiebst sie vor dir her. Sie sind vordergründig nicht dringend, weil kein Termin dranhängt. Sie würden dein Tagesgeschäft im ersten Moment verlangsamen. Darum greifst du sie nicht an. Sie fühlen sich für dich riesig an. Oder du weißt nicht genau, wie du sie angehen sollst. Sie haben allerdings auch gemeinsam, dass sie dir in Zukunft Zeit und Energie sparen würden, wenn du sie …

Selbstmanagement und Selbstführung im Homeoffice

Selbstführung ist TUN – und damit keine Raketenwissenschaft!

Ist das nicht blöd, dass „man“ sich immer die negativen Dinge am besten merkt? Jedenfalls ist es inzwischen bereits ein paar Jahre her, da hatte ich das erste Mal mein Webinar zum Thema „Mit der Wochenplanung zu mehr Freiheit“ gehalten. Es war  zu dem Zeitpunkt eines der meistbesuchten Webinare und das zeigte mir, dass es hier wirklich noch Bedarf an Ideen und Inspirationen gab. Das haben auch die Antworten auf meine Umfrage nach dem Webinar gezeigt. Eine der Antworten auf die Frage „Hast du einen Wunsch für eines der nächsten Webinare? Um welches Thema soll es gehen?“ hat mich damals nicht losgelassen und bringt mich auch zu diesem Artikel: „[…] fachlich kompetent aufbereitetes Hintergrundwissen zu Thema Selbstmanagement zu erfahren. […]“ Der Wunsch nach einem Selbstmanagement-Rezept Gibt’s nicht. Punkt. Ja, viele Tipps sind vielfach im Netz oder in Büchern zu lesen (und in Webinaren zu hören …). Aber es kommt nicht auf diese Tipps an, sondern auf den Kontext und die Erfahrungen des Trainers. Vor kurzem hatte ich das auch schon im Artikel Warum dich die …

Mit Selbstvertrauen zu gutem Selbstmanagement

Mit Selbstvertrauen zum besseren Selbstmanagement

Wenn du an den Begriff „Selbstbewusstsein“ denkst – welches Bild taucht da vor deinem inneren Auge auf? Vielleicht die „stolzgeschwellte“ Brust oder den Eindruck, den ein selbstbewusster Mensch macht, wenn er einen Raum betritt? Also das, was nach außen sichtbar ist? Ich möchte dir heute zeigen, dass es eine ganz andere Form des Selbstbewusstseins und auch Selbstvertrauens gibt, das dir massiv helfen kann, dein Selbst-Management zu verbessern. Angestoßen hat diese Überlegungen eine Frage: „Hat Selbstmanagement auch mit Selbstvertrauen zu tun, oder geht es eher um Selbst-Organisation?“ Ich hab’s ja nicht so mit Definitionen, allerdings hat mich diese Frage, als sie mir das erste Mal gestellt wurde, kalt erwischt. Denn mein erster Gedanke war: „Hier geht’s mehr um Selbst-Organisation.“ Übrigens wurde mir diese Frage das erste Mal zu Home-sweet-Office 2.0 gestellt. Die Interessentin wollte im Prinzip wissen, was denn da genau drinnen ist. Ob wir „nur“ über Mindset sprechen und diskutieren, oder ob es in diesem Programm auch um handfeste Organisations-Anleitungen geht.   Aber zurück zu der Frage. Mein zweiter Gedanke war: „Naja … nicht so …

negative Glaubenssätze auflösen Tipps

Glaubenssätze auflösen – beweise dir nur ein Mal das Gegenteil!

Was du vielleicht über mich nicht weißt: Ich habe etliche energetische Ausbildungen und war auch in meinen ersten Jahren damit selbständig. Und in diesen Ausbildungen habe ich natürlich jede Menge über negative Glaubenssätze gelernt und wie man sie auflösen könnte. Angefangen mit positiven Affirmationen, bis hin zur Arbeit mit Symbolen. Allerdings gehe ich inzwischen wie du weißt ganz andere Wege, auch wenn alle Ausbildungen immer im Hintergrund mitschwingen. Deswegen möchte ich dir heute eine sehr pragmatische Methode zeigen, die nichts mit Energetik zu tun hat, sondern damit, wie du dich an eine Herausforderung herantasten kannst, um sie zu überwinden. Glaubenssatz, Persönlichkeit, Erlebtes oder Ausrede? Ich bin davon überzeugt, dass es zwischen diesen Begriffen einen himmelhohen Unterschied gibt. Bei der Methode, dir nur ein Mal das Gegenteil zu beweisen, geht es eher in Richtung Glaubenssatz, daher lass‘ mich dir kurz die Unterschiede zeigen. Beschummelst du dich selbst mit einer Ausrede? Eigentlich willst du etwas nicht tun, allerdings wäre das eine Entscheidung, die du triffst. Und Entscheidungen zu treffen ist nicht so einfach, weil du dann auch …

Selbständig im Urlaub

Urlaub und Selbständigkeit – nur mit schlechtem Gewissen?

Selbständigkeit und Urlaub passen nicht zusammen. Bevor du jetzt heftig widersprichst: das war nur meine Erfahrung aus meiner Kindheit. Meine Eltern haben gemeinsam eine KFZ-Werkstätte betrieben und es gab weder einen Familien-Urlaub, noch sind meine Eltern, als wir Kinder aus dem Haus waren, zu zweit auf Urlaub gefahren. Das war mit ein Grund, warum ich niemals nie nicht selbständig werden wollte! Allerdings war das Bild von Selbständigkeit natürlich ein ganz anderes, als das, was es heute an Business-Möglichkeiten gibt. Das Thema Urlaub in der Selbständigkeit ist eines, das auch viele meiner KundInnen und KursteilnehmerInnen beschäftigt und oftmals höre ich auch, dass Urlaub als Online-Business-BetreiberIn nur mit einem Team möglich ist, damit alles so weiterläuft wie bisher. Ist das aber wirklich notwendig? Dieser und vielen anderen Fragen widmet sich dieser Artikel. Vieles davon wird auch für Offline-Business-BetreiberInnen gelten und funktionieren. Übrigens habe ich erst kürzlich von einer Selbständigen gehört „Ich möchte endlich wieder 5 Wochen Urlaub haben„. Sie hatte 4 Angestellte und hatte gehofft, dass sie mit diesem Team-Aufbau ihr Unternehmen so aufgestellt hätte, dass sie …

Umstände, die dich an deinen strategischen Aufgaben hindern

Drei Umstände, die dich an deinen strategischen Aufgaben hindern

Eine der größeren Herausforderungen, wenn dein Business zu laufen beginnt, ist es, neben dem Abarbeiten deiner Kunden-Aufträge, etwas weiterzudenken. Damit meine ich, dir Zeit zu nehmen, auch strategische und nicht nur operative Aufgaben in deinen Fokus zu rücken. Das ist völlig normal und verständlich. Denn Priorität 1 hat es nun für dich, deine Kunden zufriedenzustellen. Egal ob du vermehrt 1:1 mit deinen Kunden zusammenarbeitest, ob du Dienstleistungen anbietest oder sich die ersten Kunden in deinem ersten Online-Kurs tummeln und du parallel dafür noch die Inhalte erstellen musst. Viele meiner TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 2.0 befinden sich genau in dieser Phase ihres Business-Aufbaus und daher kommt es auch immer wieder zu Diskussionen über Strategien – und was alles dagegen spricht, sie durchzuhalten oder sich überhaupt einmal damit zu befassen. Dabei geht es – zumindest bei meinen Teilnehmerinnen – vorrangig um die liebe Zeit, die mit wachsendem Business leider nicht mehr wird … Damit wir beide vom selben reden, klären wir zuerst, was strategische Aufgaben sind. Was sind strategische Aufgaben? Das sind Aufgaben bzw. Tätigkeiten, die dir heute …

Wie Aufschieberitis, Prioritäten setzen und Altlasten zusammenhängen

Wie Aufschieberitis, Prioritäten und Altlasten zusammenhängen

Zeit, wieder einmal zusammenzufassen, welche Fragen ich in meiner Live-Video-Serie #3um8 in den letzten Wochen beantwortet habe. Falls du dieses Format noch nicht kennst: Jeden Freitag um 08:00 Uhr beantworte ich auf meiner Fanpage drei Fragen, die mir immer wieder gestellt werden. Kurz und knackig, damit du dir jede Woche eine Kleinigkeit mitnehmen kannst! Diesmal habe ich drei Folgen herausgepickt, die wunderbar zusammen passen und Themen behandeln, die dir in Kombination ziemliche Knüppel zwischen die Beine werfen. Die Podcast-Episode zum Artikel Denn wenn du mit Aufschieberitis kämpfst, dann fällt es dir auch schwer, Prioritäten so zu setzen, dass du vorankommst – und keine Altlasten auflaufen … #3um8 – drei Fragen zur Aufschieberitis Du kennst sicher den Scherz von Studenten: So sauber wie vor einer Prüfung ist meine Wohnung sonst nie … Aber nicht nur Studenten befällt die Aufschieberitis (auch Prokrastination genannt), dieses Phänomen zieht sich durch alle Berufsgruppen, so auch uns Homeworker. Vor allem weil wir auch so wunderbar viele Möglichkeiten haben, uns anderweitig zu beschäftigen! Das wichtigste, das du dir bewusst machen kannst, ist, …

So klappt die Organisation mit verschiedenen Arbeitsplätzen

So baust du Brücken zwischen mehreren Arbeitsplätzen

Wenn es um die Wochenplanung geht, habe ich bereits in einem Artikel darüber geschrieben, dass eine Art Stundenplan hilfreich sein kann – und vor allem, dass nicht jede Woche gleich aussehen muss! Aber wie steht es um die Planung und dein Home-Office, wenn du sogar wochenlang unterwegs bist? Oder wenn du zwischen Offline- und Online-Business hin- und herswitcht? Oder wenn du – so wie ich – neben deiner Selbständigkeit auch noch angestellt im Home-Office arbeitest? Dann ist es besonders wichtig, dass du diese Übergänge zwischen den einzelnen Arbeitsphasen gut gestaltest. Im Programm Home-sweet-Office 2.0 sind immer wieder Teilnehmerinnen, die genau solche Arbeitsrhythmen haben. Eine Teilnehmerin hat es so ausgedrückt: „Wie bringe ich meine 2 Leben (Home Office & Reisen) unter einem Hut, so dass beides ein Fluss bleibt? Bisher sind es 2 getrennten Seen und dazwischen liegt ein Berg.“ Da ist z.B. Martha, die oft 4-6 Wochen unterwegs ist, um an Universitäten zu unterrichten, aber auch ein Online-Business aufbaut. Cornelia ist als Coach auch immer wieder mit Offline-Kunden und Offline-Gruppen beschäftigt und in diesen Phasen …