Autor: Claudia Kauscheder

Zeitmanagement-Falle Membership - meine besten Tipps

Zeitmanagement-Falle Membership? Meine besten Tipps

Was für ein Titel – Dein Zeitmanagement sollte immer gut sein, egal ob du ein Membership anbietest, oder Online-Kurse, oder Online-Coaching. Oder gibt’s da doch einen Unterschied, der dich im Endeffekt davon abhält, selbst einen Mitgliederbereich anzubieten? So ist es mir nämlich gegangen … Unterschied im Zeitmanagement zwischen Online-Kurs und Membership Der größte Unterschied was dein Zeitmanagement angeht, ist die Tatsache, dass ein Online-Kurs irgendwann vorbei ist. Das bedeutet auf der anderen Seite auch, dass du den Eindruck hast, du kannst in deinem Online-Kurs volle Power geben – und während du deine Kurs-TeilnehmerInnen betreust, dürfen ein paar andere Aufgaben warten bzw. nicht erledigt werden. Mit dieser Einstellung kannst du allerdings nicht in deinem Membership arbeiten. Denn das ist nicht irgendwann vorbei. Im Gegenteil. Bei einem Online-Kurs hast du vordefinierte Phasen, die hintereinander stattfinden: Seeding Launch Onboarding Betreuung Abschluss In deinem Membership gibt es diese Phasen auch, allerdings laufen sie im Kreis. Während du deine Mitglieder betreust, bist du auch immer wieder im Launch. Und das erfordert natürlich ein ganz anderes Zeitmanagement für dich. Diese Überlegungen …

Zeitmanagement für AnbieterInnen von Mitgliederbereich oder Membership

Zeitmanagement für Membership-AnbieterInnen – Einladung zur Blogparade

Wie oft habe ich diese Frage gehört. „Claudia, wieso machst du dein Home-sweet-Office 2.0 nicht zu einem Membership? Home-sweet-Office 3.0 sozusagen?“ Und meine Standard-Antwort war: Niemals werde ich ein Membership starten! Ich erstelle schon jede Woche so viel kostenlosen Content, wie sollte ich es da auch noch schaffen, regelmäßig Inhalte für einen Mitgliederbereich zu produzieren? Mein Zeitmanagement ist schon sehr gut, aber so gut? Meine Angst davor, im Content-Hamsterrad zu landen, war einfach zu groß und nachdem ich in all meinen Angeboten auch immer viele Live-Elemente einbaue, war mein Kalender ebenso ein Nadelöhr. Außerdem gibt es in Home-sweet-Office 2.0 einen roten Faden, um das Zeit- und Selbstmanagement meiner TeilnehmerInnen von der Basis ihres Zeitmanagements bis zur effizienten Content-Planung zu führen. In einem Membership könnte ich aber nicht dafür sorgen, dass wirklich die Basis für effizientes Arbeiten im Home-Office gelegt wird. Tja, sag‘ niemals nie! Erstens hatte ich bereits ein sogenanntes „Backend-Membership“ (das ist ein Mitgliederbereich, der nur nach einem Kurs zu buchen ist) ohne es zu wissen und zweitens habe ich es doch getan. Und …

nebenberuflich selbständig machen

Nebenberuflich selbständig – Wie sinnvoll ist das für dich?

„Ich war zufrieden und hatte auch eigentlich nie geplant 100% selbständig zu werden.“ Das schreibt meine Kollegin Beatrice Krammer in ihrer Ankündigung zu dieser Blogparade, bei der du noch bis 18.07.2021 mitmachen kannst! Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. ICH wollte niemals nie nicht selbständig sein! Ja, ich hab‘ in jungen Jahren sogar den einen oder anderen „Prinzen“ am Wegesrand stehen lassen, weil ich dahinterkam, dass er nicht „richtig“ arbeitet ;-). Beatrice hat einige gute Fragen aufgeworfen, von denen ich mir drei herausgepickt habe, einfach weil ich schon einige Male über meinen Weg von der nebenberuflichen zur Vollzeit-Selbständigkeit geschrieben habe. Zu meiner eigenen Entwicklung: 2016 war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass ich als Sidepreneur absolut glücklich bin, als dann allerdings meine beiden Lieblings-Chefs das Unternehmen verließen, war es 2020 für mich dann doch an der Zeit, zu kündigen. Und das sind meine Lieblinge aus ihrem Fragenkatalog. Wie ist das mit dem Angestelltenverhältnis. Leidet es? Wie sehen Chefs sowas? Drei Fragen in einer – aber natürlich hängen sie zusammen. Als ich damals, bereits …

Nicht ablenken lassen!

Nicht ablenken lassen, sondern selbst bestimmen!

Du willst dir wirklich von einem Tool vorschreiben lassen, was du jetzt gerade zu tun hast? Wahrscheinlich schüttelst du empört den Kopf und widersprichst: „Das hab‘ ich doch selbst bestimmt, wann ich an meine Aufgabe erinnert werden soll!“ Wenn du dich da nur nicht irrst – und warum du hoffentlich nach diesem Artikel alle Benachrichtigungen abdrehst und selbst für dich sorgst, darum soll’s heute gehen. Gerade arbeite ich in einem 3-Monats-Paket mit einem 1:1-Kunden zusammen und schon nach kurzer Zeit, in der wir nur wenige Trello-Boards für ihn eingerichtet haben, spürt er bereits die Erleichterung und Entspannung im Kopf. Natürlich gehört zu jedem Board auch ein gewisser Workflow, das hatten wir so definiert. Umso mehr war ich überrascht, als er mich gebeten hat, ihm genau zu erklären, wie die Benachrichtigungen bei Trello einzustellen seien. Meine etwas ketzerische Rückfrage an ihn: „Wozu brauchst du das?“ Nicht ablenken lassen – unmöglich durch Benachrichtigungen In diesem Bedürfnis, dich von Tools an Termine und Aufgaben erinnern zu lassen, stecken ganz unterschiedliche Beweggründe. Bei meinem Kunden war es z.B. auch, …

Erfolgstagebuch

Das missverstandene Erfolgstagebuch

Hast du in deiner Jugend ein Tagebuch geführt? Du konntest so richtig abschimpfen, jammern, diesem besten Freund alle Geheimnisse und Ärgernisse, jeden Frust, Liebeskummer und die Unfairness deiner Eltern anvertrauen, ohne mit Konsequenzen zu rechnen. Man könnte das als Psycho-Hygiene betrachten und als Tochter bin ich durchaus froh, dass meine Mutter nie auf die Suche nach meinem Tagebuch gegangen ist. Sie hat sich jedenfalls nie durch unbedachte Fragen zu Dingen, die sie eigentlich nicht wissen konnte, verraten 🙃. Das Erfolgstagebuch zur  Psycho-Hygiene Starten wir mit dem ersten Missverständnis: Es gibt nicht DAS #Erfolgstagebuch – Es gibt nur DEIN Erfolgstagebuch! Click To Tweet Denn natürlich gibt es viele Tipps dazu, wie du sinnvoll ein Erfolgstagebuch führen kannst, aber ich denke, dass du im Laufe der Zeit selbst erkennen wirst, was dir guttut und was nicht. Für mich gibt es speziell beim Erfolgstagebuch nur ein paar wenige Regeln, zu denen wir später auch noch kommen. Was mich dazu bringt, über Erfolgstagebücher zu schreiben, ist, dass es von fast jedem Coach, den ich kenne, empfohlen wird. Aber ich …

Unproduktiv sein

6 Gelegenheiten, um weniger unproduktiv zu sein

Kannst du deine unproduktiven Phasen so richtig genießen? Ganz ohne schlechtes Gewissen? Nein? Dann hast du die Entscheidung, einfach mal einen solchen unproduktiven Tag einzulegen, nicht getroffen. Es ist nichts Böses dran. Ständig und durchgehend sollte es halt nicht sein, weil es dich unzufrieden macht, wenn du eben immer dieses doofe Gefühl hast, dass du nichts weiterbringst und für alles Ewigkeiten brauchst. Erkennst du, wenn du unproduktiv bist? Sicher gibt es dafür irgendwo schlaue Berechnungen, wenn du in einem Produktionsbetrieb arbeitest. Ich sehe bei meinen KundInnen aber, dass das eher ein diffuses Gefühl ist. Dass du das erkennst und mit einem Augenzwinkern und Wohlwollen auf dich selbst schaust, das möchte ich erreichen. Es gibt genügend Tipps dafür, wie du deine Produktivität steigerst und darum gehen wir die Sache einfach einmal von der anderen Seite an, nämlich der Unproduktivität. Vielleicht fühlst du dich an der einen oder anderen Stelle ertappt? Apropos ertappt: Ich habe kürzlich alle Newsletter der TeilnehmerInnen meines Content-Planungs-Clubs abonniert und dann folgende Rückmeldung einer Teilnehmerin bekommen: „Ich muss zugeben, dass ich mich ein …

Nicht mehr verzetteln

Nicht mehr verzetteln mit dieser Universal-Reihenfolge!

Verwendest du PostIts? Oder mehrere Notizbücher? Bei uns Onlinern: Mehrere Tools für ein und dieselbe Art von Aufgaben? Das ist das, was oft als Ursache fürs Verzetteln genannt wird, wenn ich bei meinen KundInnen nachfrage. Aber selbst wenn du diesen Versuchungen widerstehen kannst, gibt’s noch einen anderen Grund dafür, dass du das Gefühl hast, nichts zu Ende zu bringen und keine Struktur in deiner Arbeit zu haben. Struktur – ein großes Wort – aber was bedeutet das eigentlich? Lass es uns einfach einmal auf drei ganz simple Fragen herunterbrechen: Was ist genau zu tun? Diese Frage steht immer an erster Stelle, wenn es um ein Projekt (und sei es noch so klein) geht und natürlich auch ums Alltagsgeschäft geht. Wenn du also den großen Berg „Projekt“ in kleine Was-Abschnitte zerteilst, achte bitte darauf, dass die Einzelschritte so klein wie möglich aber so groß wie nötig sind. Ein Beispiel: Die Aufgabe „Landingpage erstellen“ kann für dich ein Riesenaufwand sein, wenn du es das erste Mal machst – und dich daran hindern loszulegen. Wenn das der Fall …

sprachnachrichten verschicken tool tipps

Du hasst Sprachnachrichten?

Aus welcher Perspektive heraus hast du diese Überschrift gerade gelesen? Als Sprachnachricht-EmpfängerIn, als der/die du genervt davon bist, wenn dir Kunden ihre Aufträge oder ihre Fragen per Sprachnachricht schicken? Und du hasst es, dass du dir jetzt alles mitschreiben musst, um dieser Bitte dann wirklich nachzukommen? Oder als Sprachnachricht-VersenderIn, als der/die du davon begeistert bist, auf lange E-Mails schnell und persönlich antworten zu können? Du siehst schon, die Sache hat zwei Seiten … Entschuldige bitte die späte Antwort, aber … Wie viele E-Mails mit so einem ersten Satz bekommst du? Und wie viele schreibst du selbst? Das kommt in den besten Familien vor, oder? Wie ich im Artikel über die liebsten Kommunikationskanäle geschrieben habe: E-Mails sind für viele der liebste Kommunikationskanal. Und gleichzeitig der größte Fluch. Es ist eher eine Teillösung Oft wäre es einfacher, zum Telefon zu greifen, anzurufen und die Frage zu beantworten, die dir in einem Mail gestellt wurde. Trotzdem tust du das wahrscheinlich selten. Weil du die Telefonnummer nicht bei der Hand hast. Weil du den Anderen nicht persönlich kennst. Weil …

No-Gos in Online-Kursen

No-Gos in Beta Online-Kursen

Ich arbeite eher selten mit 1:1-KundInnen zusammen und wenn, dann gleich in intensiver 3-Monats-Begleitung. In den Vorgesprächen betone ich dann immer, dass ich kein Business-Coach bin. Und ich würde mich auch sicher nicht als Expertin für das Erstellen von Online-Kursen bezeichnen, da gibt es wesentlich versiertere, wie z.B. Marit Alke. Aber ich habe in den letzten Jahren dutzende Online-Kurse und Online-Programme mitgemacht, darunter auch sehr viele in der Beta-Phase. Zu Beginn eher aus dem Gedanken der finanziellen Ersparnis heraus, aber später habe ich dann bemerkt, dass mir das Mitgestalten von Online-Kursen total Spaß macht. Und je mehr Online-Kurse und Online-Programme ich selbst erstellt habe, desto mehr konnte ich auch weitergeben und somit hoffentlich auch eine Art „Mehrwert“ für die AnbieterInnen sein. Die Verlockung von Beta Online-Kursen Gleich zu Beginn eine kleine Warnung: Mach‘ bitte bei Beta-Programmen nur mit, wenn du wirklich zu diesem Zeitpunkt den Bedarf hast! Auch wenn das bedeutet, dass du vielleicht ein Jahr später das Doppelte dafür zahlen müsstest. Es hat keinen Sinn, ein Programm oder einen Kurs nur wegen der finanziellen …

ToDo-Liste funktioniert nicht

Warum deine ToDo-Liste nicht funktioniert

Ich arbeite ja schon seit Jahren mit der 1-Minuten ToDo-Liste nach Linenberger und empfehle dieses System auch immer meinen KundInnen. Aber obwohl dieses ToDo-Liste vorsieht, dass du dir nicht mehr als eine Handvoll Aufgaben für den Tag vornimmst, höre ich einen Satz von meinen KundInnen immer wieder: „Ich schreibe mir  eine ToDo-Liste und dann setze ich es nicht um.“ Und am liebsten antworte ich ihnen: „Bleib entspannt, das ist ganz normal!“ Natürlich gibt es einige Gründe, warum deine ToDo-Liste nicht funktioniert, und die schauen wir uns auch genauer an. Aber auf der anderen Seite ist es einfach so, dass ich nur sehr wenige Menschen kenne, die das zu 100% im Griff haben. Ich gehöre übrigens auch nicht dazu. Sie schreiben sich ihre Aufgaben auf ihre Liste und fangen dann an von oben nach unten abzuarbeiten. Ohne wenn und aber. Und ja, ich empfehle meinen KundInnen auch immer, nicht darüber nachzudenken, ob sie gerade „Bock“ auf die Aufgabe haben, die ansteht, denn das spart Zeit und lässt weniger Widerstände aufploppen. Was wichtiger als „funktionieren“ ist Viel …