Alle Artikel in: Online-Business

nebenberuflich selbständig machen

Nebenberuflich selbständig – Wie sinnvoll ist das für dich?

„Ich war zufrieden und hatte auch eigentlich nie geplant 100% selbständig zu werden.“ Das schreibt meine Kollegin Beatrice Krammer in ihrer Ankündigung zu dieser Blogparade, bei der du noch bis 18.07.2021 mitmachen kannst! Und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. ICH wollte niemals nie nicht selbständig sein! Ja, ich hab‘ in jungen Jahren sogar den einen oder anderen „Prinzen“ am Wegesrand stehen lassen, weil ich dahinterkam, dass er nicht „richtig“ arbeitet ;-). Beatrice hat einige gute Fragen aufgeworfen, von denen ich mir drei herausgepickt habe, einfach weil ich schon einige Male über meinen Weg von der nebenberuflichen zur Vollzeit-Selbständigkeit geschrieben habe. Zu meiner eigenen Entwicklung: 2016 war ich noch felsenfest davon überzeugt, dass ich als Sidepreneur absolut glücklich bin, als dann allerdings meine beiden Lieblings-Chefs das Unternehmen verließen, war es 2020 für mich dann doch an der Zeit, zu kündigen. Und das sind meine Lieblinge aus ihrem Fragenkatalog. Wie ist das mit dem Angestelltenverhältnis. Leidet es? Wie sehen Chefs sowas? Drei Fragen in einer – aber natürlich hängen sie zusammen. Als ich damals, bereits …

No-Gos in Online-Kursen

No-Gos in Beta Online-Kursen

Ich arbeite eher selten mit 1:1-KundInnen zusammen und wenn, dann gleich in intensiver 3-Monats-Begleitung. In den Vorgesprächen betone ich dann immer, dass ich kein Business-Coach bin. Und ich würde mich auch sicher nicht als Expertin für das Erstellen von Online-Kursen bezeichnen, da gibt es wesentlich versiertere, wie z.B. Marit Alke. Aber ich habe in den letzten Jahren dutzende Online-Kurse und Online-Programme mitgemacht, darunter auch sehr viele in der Beta-Phase. Zu Beginn eher aus dem Gedanken der finanziellen Ersparnis heraus, aber später habe ich dann bemerkt, dass mir das Mitgestalten von Online-Kursen total Spaß macht. Und je mehr Online-Kurse und Online-Programme ich selbst erstellt habe, desto mehr konnte ich auch weitergeben und somit hoffentlich auch eine Art „Mehrwert“ für die AnbieterInnen sein. Die Verlockung von Beta Online-Kursen Gleich zu Beginn eine kleine Warnung: Mach‘ bitte bei Beta-Programmen nur mit, wenn du wirklich zu diesem Zeitpunkt den Bedarf hast! Auch wenn das bedeutet, dass du vielleicht ein Jahr später das Doppelte dafür zahlen müsstest. Es hat keinen Sinn, ein Programm oder einen Kurs nur wegen der finanziellen …

Perfektionismus - Warum dich die 100 besten Tipps nicht weiterbringen

Warum dich die 100 besten Tipps nicht weiterbringen

Das Internet besteht aus den besten 10/100/500 besten Tipps. Den Eindruck könnte man zumindest gewinnen. Vor kurzem bin ich genau deswegen in einem Live-Meeting mit meiner HSO-Club-Gruppe ein bisserl emotionaler geworden. Eine der Teilnehmerinnen hatte sich (endlich) in die Planung ihrer SocialMedia-Beiträge hineingefuchst und das, was sie sich ausgedacht hatte, hatte eine echt machbare Struktur. Ich muss dazu sagen, dass sie bisher sehr zögerlich bzw. gar nicht auf Facebook & Co. unterwegs war und nun mithilfe dieser Struktur nicht mehr den Gedanken haben wollte „Was poste ich denn heute?„. Und das ist ein guter Einstieg in eine Regelmäßigkeit! Perfektionismus – der perfekte Trigger für mich Dann kam von einer anderen Teilnehmerin folgender (sicher gut gemeinter!) Tipp: „Ich habe gelesen, man soll, bevor man etwas auf Facebook postet, eine halbe Stunde vorher kommentieren und liken, damit der Algorithmus angeworfen wird.“ Ja, in einer optimalen Welt wäre das vielleicht so. Aber. Wenn du an der Stelle stehst, überhaupt einmal etwas zu posten, dann kann genau so ein (oder einer der anderen 100) Tipp dazu führen, dass du …

guten Onlinekurs finden

So findest du den richtigen Onlinekurs für dich

Hand auf die Festplatte. Wie viele Online-Kurse, Challenges, eMail-Kurse, Audio-Kurse hast du bestellt, bezahlt (wenn es keine Freebies waren) und nie hineingeschaut? Nicht nur, weil der Herbst kommt (und da schießen die Challenges und Online-Kurse wie Schwammerl aus dem Boden) und nicht nur, weil durch C*** (du weißt schon) viele Selbständige inzwischen auch online arbeiten wird das Angebot, dich online weiterzubilden, immer mehr. Womit wir bei den Kursen auf deiner Festplatte wären. Sie liegen in der Schublade und machen genau so ein schlechtes Gewissen wie unfertige Online-Kurse, die du anbieten möchtest und nicht auf den Markt bringst. Es ist unter Umständen ein Riesenprojekt, einen Online-Kurs als TeilnehmerIn zu besuchen – und aktiv mitzumachen! Kaufen geht in Zeiten von Paypal ja wirklich rasend schnell, daran liegt es nicht. Bevor wir allerdings ans Mitmachen denken – wie findest du DEN idealen Online-Kurs für dich? Nehmen wir also an, du stolperst über einen Online-Kurs oder eine der vielen Challenges. Um dich gleich einmal zu testen, wann dein Bestell-Finger auf der Maustaste unruhig wird, hier ein paar handverlesene Challenges …

Home-sweet-Office

Wenn Kunden dich dazu zwingen, weiterzumachen

Ja, dann ist wohl irgendetwas ziemlich gut gelaufen! Wo fang‘ ich an … Ich möchte es heute relativ kurz halten und dich dazu animieren, dir die heutige Podcast-Episode anzuhorchen, denn die Emotionen, die mich gerade überschwemmen, kann ich dir schriftlich gar nicht rüberbringen. Und das möchte ich. Denn das Fazit aus inzwischen 6 Jahren durchhalten mit Home-sweet-Office für mich ist, dass sich eine Community rund um das Programm entwickelt hat, wie ich sie mir in den kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können! Ja, wieder ist es passiert, dass mich „meine Mädels“ aus Home-sweet-Office 2.0 dazu überredet haben, einen weiteren HSO-Baustein hinzuzufügen. 2018 ist ihnen das bereits mit dem HSO-Club gelungen und jetzt gibt’s die HSO-Family. Über mein, neudeutsch „Signature-Programm“, habe ich schon ein paar Mal geschrieben, hier etwas Lesestoff für dich: Virtuelles CoWorking als Motivations-Booster 5 Frauen und 5 Geschichten aus dem Home-Office Und noch 3 Frauen und 3 Geschichten aus dem Home-Office 5 Jahre Onlinekurs entwickeln – und kein bisschen weise Und ohne all das hätte das nicht geklappt: Gekündigt! Vom Side- zum Solopreneur …

Was bedeutet am Business arbeiten?

Was du gewinnst, wenn du AN deinem Business arbeitest

Als du in deine Selbständigkeit gestartet bist, war es ganz klar, dass du an deinem Business gearbeitet hast. Du hast eine Webseite und vielleicht auch einen Blog aufgesetzt, begonnen, diesen zu füllen, du hast dich weitergebildet, Netzwerke aufgebaut, usw. Je mehr du aber in dein Business eintauchst, desto öfter wirst du über Begriffe stolpern, die so groß klingen, dass du nicht sicher bist, was du damit anfangen sollst. Das sind Begriffe wie z.B. „Strategie“. Oder „Funnel“ und eben auch „AM statt IM Business arbeiten“. All das klingt so unheimlich groß und professionell, aber wenn du hinter diese Kulissen schaust und sie genau so wie große Projekte in Einzelteile zerlegst, dann verlieren sie ihre Unüberwindbarkeit. Besonders der Ausdruck „Am Business arbeiten“ hinterlässt manchmal einige Fragezeichen, darum starten wir mit einer kurzen Definition. Was bedeutet es, am Business zu arbeiten? Die Definition ist, glaube ich, relativ klar: Das sind alle Aufgaben, die dein Business stabil laufen lassen und auch für eine positive Umsatz-Entwicklung sorgen. Damit ist auch klar, dass es sich dabei immer um langfristiges Dranbleiben handelt. …

Vom Sidepreneur zum Solopreneur

Gekündigt. Vom Sidepreneur zum Solopreneur

Ich falle gleich mit der größten Veränderung ins Haus: Seit dem 1.1.2020 bin ich nur mehr fürs Abenteuer Home-Office da! Auf dem Papier bin ich zwar schon seit dem 01.06.2019 nur noch selbständig, allerdings gab es da noch einen Werkvertrag mit „meiner“ Firma. Aber lass‘ mich von vorne beginnen … Die Entscheidung zur Kündigung 2016 hatte ich in dem Artikel „5 Gründe, warum ich Sidepreneur bleibe und das Hamsterrad nicht verlasse“ geschrieben, dass ich keine Notwendigkeit sehe, meine 20-Stunden-Anstellung aufzugeben und dass ich die Entscheidung getroffen hatte, weiter nebenbei angestellt zu bleiben. In meinem Rückblick auf 2018 hatte ich das erste Mal geschrieben, dass ich bereits von meiner Selbständigkeit leben könnte. Ab da haben sich einige sehr wichtige Faktoren in meiner Anstellung geändert. Vor allem der Weggang von meinem Lieblingschef hat mich damals sehr getroffen und auch meine gesamte Arbeit negativ beeinflusst. Trotzdem war ich noch nicht bereit, den letzten Schritt zu gehen. Bis ich die Steuer-Abrechnung von 2018 gesehen habe. Die Podcast-Episode zum Artikel Ich ließ mir nämlich von meiner Steuerberaterin ausrechnen, wie viel …

Offline ist wie online - nur krasser! (Immer wieder #InspiCamp)

Offline ist wie online – nur krasser! (Immer wieder #InspiCamp)

Diese Spruch-Kombination habe ich ehrlicherweise von Susanne Speer gemopst. Sie hat mir auf einem der letzten InspiCamps ein Lesezeichen geschenkt, auf dem stand „Tun ist wie wollen – nur krasser!“. Und es passte so gut zum InspiCamp, da konnte ich nicht widerstehen. Herausforderung Klassentreffen am InspiCamp Ich habe einige Male den Ausspruch gehört „Das InspiCamp ist wie ein Klassentreffen„, aber damit würde ich diesem Offline-Event nicht gerecht werden. Denn ich war in meinem ganzen Leben zwei Mal auf einem Klassentreffen, und es hat sich damals nicht so gut angefühlt. Der große Unterschied ist in meinem Empfinden, dass – zumindest auf den Klassentreffen, auf denen ich war – nicht das Gemeinsame im Vordergrund stand, sondern eher die Profilierung. Schau, was ich geschafft habe. Mein Auto – meine Familie – mein Job. DAS ist der größte Unterschied zum InspiCamp! Denn auf diesen Treffen muss sich niemand darstellen oder profilieren. Jeder gibt was er zu geben hat, nimmt mit, was in den eigenen Rucksack passt und das Allerschönste: Jeder ist so wie er ist! Es ist jedes Jahr …

Business aufbauen - Das kannst du schon vorher dafür tun

Business aufbauen – Was du tun kannst, bevor du noch eines hast

Mein Launch für Home-sweet-Office 2.0 ist vorbei, vielleicht hast du das auch über meinen Newsletter mitbekommen, und im Zuge dessen habe ich viele Gespräche mit Interessentinnen für dieses Halbjahres-Programm geführt. Wenn du ein Business aufbauen möchtest Und mehrfach hatten sich Mütter mit kleinen Kindern dafür interessiert, die gemeint hatten, ihnen würde die Decke auf den Kopf fallen und sie würden gerne beginnen, sich nebenbei etwas aufzubauen. Auch in Vollzeit angestellte Frauen waren darunter. Diesen Frauen musste ich leider absagen, weil der Kern von meinem Programm nicht die (sehr umfangreichen) Inhalte sind, sondern die enge Zusammenarbeit im Virtuellen Coworking, in den Live-Meetings und natürlich auch in der absolut fantastischen Facebook-Gruppe. Um das alles „mitzunehmen“ – und damit auch motiviert ein halbes Jahr durchzuhalten – müssen die TeilnehmerInnen über ein gewisses Maß an Zeithoheit verfügen. Die Erfahrung aus den bisherigen Durchgängen hat gezeigt, dass das eine Voraussetzung ist, die Mütter mit kleinen Kindern und Vollzeit Angestellte einfach nicht haben. Wenn du genau in dieser oder einer ähnlichen Situation bist, dann heißt das allerdings nicht, dass du noch …

Wie geht man vor beim Onlinekurs entwickeln?

5 Jahre Onlinekurs entwickeln – und kein bisschen weise …

In einem der Live-Meetings in Home-sweet-Office 2.0 ging es vor kurzem um das Thema Onlinekurs entwickeln. Für viele meiner KundInnen ist es DAS Ziel, auf das sie hinarbeiten. Wenn dieses Thema aufkommt, werde ich nicht müde zu betonen, dass das keine Sache von einem netten Wochenende ist – auch wenn dir so Manche(r) das weismachen möchte. Du darfst dein Thema für einen Onlinekurs finden. Dann darfst du Beta-TeilnehmerInnen dafür finden, die dir das Feedback geben, das du brauchst, um nicht an deiner Zielgruppe vorbei zu entwickeln. Und du darfst alles Mögliche ausprobieren und testen. Sowohl was die Auslieferung, die Betreuung und das Marketing betrifft. Und so kann ich die Frage „Hast du eigentlich auch herumprobiert, bis du „deines“ gefunden hast?“ mit einem beherzten „Natürlich!“ beantworten. In diesem Artikel erfährst du die wichtigsten Entwicklungs-Schritte bzw. Versuche, die dazu geführt haben, dass Home-sweet-Office 2.0 heute mein Signatur-Programm ist, wie Monika Birkner das einmal treffend bezeichnet hat. Auch die Versuche, die in die Hose gegangen sind, möchte ich dir nicht vorbehalten, aber das heißt nicht, dass du die …