Alle Artikel in: Produktivität und Effizienz

Fokussiertes Arbeiten durch Beobachtung

Fokussiertes arbeiten gelingt nicht? Beobachten hilft!

„Ich will dranbleiben.“ „Mir fällt fokussiertes Arbeiten so schwer.“ „Ich will mich nicht ablenken lassen.“ Das sind oft die Aussagen, die ich höre, wenn ich meine Kunden oder KursteilnehmerInnen frage, was sie verändern möchten. Und du weißt, es ist oft gar nicht so leicht, wenn das Wort „verändern“ darin vorkommt … Mit oder ohne Hilfsmittel – Veränderung ist nicht leicht Natürlich gibt es alle möglichen Tools, um die eigene Konzentration zu steigern. Entweder währenddessen, wie z.B. brain.fm, oder vorher, indem du z.B. mit focusme möglichst viele Ablenker ausschaltest. Dabei geht es allerdings um den aktuellen Moment und oft haben solche Hilfsmittel den Nimbus von „Ich kann nicht anders, ich schaff’s nicht ohne„. Diese Gedanken finde ich gefährlich, denn sie geben dir das ein schlechtes Gefühl, vielleicht sogar ein negatives Selbstbild, weil du „es“ nicht ohne Krücke kannst. Außerdem ist das jeweils nur ein kurzfristiger Effekt, der keine langfristige und anhaltende Veränderung bringt. Versteh‘ mich bitte nicht falsch, ich selbst verwende brain.fm auch, um mich zu unterstützen, ich empfehle es sogar sehr gerne. Aber es sollte …

Terminvereinbarung mit Kunden nach deinen Regeln

Kunden und Terminvereinbarung. Nach deinen eigenen Regeln!

Kunden-Termine sind etwas Wunderbares. Egal ob in der Gruppe oder in Einzelgesprächen. Und je nach Geschäftsmodell sind sie natürlich auch essentiell für dein Einkommen. Wenn Kunden-Termine allerdings deine Woche oder deinen Tag „zerbröseln“, dann sind sie auch ein Effizienz-Stopper, wie sie im Buche stehen. Wie vereinbarst und verteilst du Kunden-Termine am besten? Und zwar am besten für dich und dein Zeitmanagement. Ich erlebe bei meinen Kunden zwei unterschiedliche Strategien: Kunden-Termine werden nur an bestimmten Tagen komprimiert vergeben, oder sie werden möglichst gleichmäßig über die Woche verteilt. Wenn Kunden-Termine gleichmäßig über die Woche verteilt werden. Dadurch versuchst du vielleicht, dir nicht zu viel auf einmal aufzubürden. Denn Gespräche mit Kunden, egal ob in der Gruppe oder 1:1, können anstrengend sein. Vor allem, wenn du wie z.B. auch ich eher der introvertierte Typ bist. Es erscheint fast unmöglich, hintereinander (mit kurzen Pausen dazwischen) mehrere Gespräche zu führen, ohne dass die Qualität leidet oder du völlig erschöpft bist. Allerdings ist das aus meiner Erfahrung auch Trainings-Sache. Beziehungsweise sogar eine Frage der guten Vorbereitung und eines guten Workflows. Aber …

Regelmäßigkeit

3 Umstände, mit denen du deine Regelmäßigkeit boykottierst

In einem älteren Artikel habe ich dir ein paar Tipps gegeben, wie du mit Unvorhergesehenem in deiner Tagesplanung umgehen kannst. Und bei den Rückmeldungen bzw. beim Beobachten meines eigenen Verhaltens ist mir aufgefallen, dass ich eine Art von Aufgaben dann besonders gerne nicht mache, wenn mir Dinge dazwischenkommen: Die regelmäßigen Aufgaben. Und die kommen derzeit bei mir auch viel zu kurz, weil ich momentan wie eine Wilde die Inhalte für den laufenden Kurs Home-sweet-Office erstelle. Was sind regelmäßige Aufgaben und warum sind sie so wichtig? Das sind Aufgaben bzw. Tätigkeiten, die dir heute Arbeit machen, aber dir erst überüberübermorgen ein Ergebnis bringen! „Regelmäßigkeit ist wichtig! Auch, wenn sie erst überübermorgen Ergebnisse bringt.“ Bei Selbständigen ist das klar: Akquisition, Aufbau von Kontakten, Pflege von sozialen Netzwerken, kontinuierliches Füllen des Blogs und des Podcasts, Buchhaltung, das Leeren des Posteingangs, regelmäßige Entwicklung von Projekten, usw. Aber auch als „Privatier“ oder Angestellter kennst du das sicher: Das allmähliche Aneignen von bestimmten Fertigkeiten (z.B. einer Sprache) oder ebenso die Pflege von Kontakten (intern oder extern). Na und? Dann halt nicht! …

Unvorhergesehenes vermeiden

4 Tipps, wie du Unvorhergesehenes einplanen kannst

Inzwischen öffne ich mein Online-Programm Home-sweet-Office 2.0 nur mehr ein Mal im Jahr und auch im letzten Durchgang hat es nur ein paar Wochen gebraucht und es hat sich bei vielen Teilnehmerinnen vieles verändert. Vor allem, was ihre Planung anbelangt. Oder vielleicht sollte ich eher sagen: sie schaffen es bereits jetzt, ihre Pläne auch umzusetzen! Ich bin wirklich mächtig stolz auf diese Gruppe. Denn zu Beginn des Kurses habe ich beim wöchentlichen CoWorking in den Abschluss-Runden sehr oft gehört: „Ich bin heute nicht zu dem gekommen, was ich mir vorgenommen habe.“ Denn es passiert(e): Das Unplanbare funkt dazwischen, Unvorhergesehenes wirbelt die ersten ambitionierten Tagespläne durcheinander und die Frage „Wie soll ich jemals Unvorhersehbares einplanen können?“ steht wie der berühmte Elefant im Raum. Kennst du das Phänomen auch? Am Montagmorgen schaust du zufrieden auf deinen Wochenplan und bereits mittags ist die Luft draußen – weil nichts von dem, was du dir vorgenommen hattest, Realität geworden ist. Immer wenn eine der Teilnehmerinnen das gesagt hat, konnten wir natürlich auch gleich analysieren, was genau passiert war – und …

Wenn die Todo-Liste zu lang ist

Streiche die Hälfte deiner ToDo-Liste!

Stell‘ dir einmal vor, du arbeitest im Team. Besser noch, du bist für ein Team verantwortlich und musst deinen Mitarbeitern die Arbeit zuweisen. Das kann z.B. auch sein, wenn du mit einer Virtuellen Assistentin zusammenarbeitest … Was ist dein erster Gedanke dabei, wenn du ihr oder ihm (ich bleib‘ jetzt der Einfachheit halber bei ihr) Arbeit überträgst? Ich bin davon überzeugt, dass es nicht ist „Der drück‘ ich jetzt so richtig viel rein, damit sie weiß, wo der Chef wohnt!“ Oder irre ich mich? Wenn du deine ToDo-Liste jemand anderem geben müsstest … Lass mich das an einem Beispiel noch plakativer zeigen: Bevor ich in meiner Anstellung in die IT-Abteilung gewechselt bin, habe ich die Abteilung für Datenerfassung mit ca. 30 MitarbeiterInnen geleitet. Damals war es noch üblich, (ja, vor Facebook- und E-Mail-Marketing-Zeiten), mit diversen lustigen Gewinnspielen an die Adressen von Interessenten zu kommen. Und dann kamen in meiner Abteilung säckeweise Postkarten an, die in einer Datenbank erfasst werden mussten. Ich kannte die Geschwindigkeit meiner MitarbeiterInnen sehr genau, manche schafften durchaus 100 solcher Kärtchen pro …

Produktivität - Trenne denken vom tun

Der Produktivitäts-Booster: Trenne denken von tun

Produktivität wird gleichgesetzt mit erledigen und tun. Die Definition von Arbeitsproduktivität lt. Wikipedia ist: Arbeitsproduktivität = Ausbringungsmenge durch eingesetzte Arbeitsstunden Das kennst du sicher: Wenn viele Punkte (= Ausbringungsmenge) auf deiner ToDo-Liste abgehakt sind, dann fühlst du dich produktiv. Das heißt aber auch, dass dem Tun wesentlich mehr „Wert“ zugestanden wird, als z.B. dem Denken. Beim Denken kommt ja nichts raus, oder? Sei ehrlich: hast du das auf deiner ToDo-Liste stehen? Über die nächste Aktion nachdenken. Überlegen, was mich morgen zufriedener macht als heute. Nachdenken, wie ich Problem xy lösen kann. Recherchieren, wer mich bei xy unterstützen kann. Nachdenken, was ich an meinem Workflow ändern sollte. Ich gestehe: ich nicht. Früher zumindest nicht ;-) Denken ist nicht produktiv. Denken kannst du nicht abhaken. Denken bringt keinen direkten Output. Bäh! Die Podcast-Episode zum Artikel Ein Schritt zurück Weißt du, was einen wirklichen Produktivitäts-Schub bei mir auslöst? Ich schaue auf meinen Plan und denke nicht darüber nach, ob ich jetzt gerade Lust darauf habe, das zu tun. Manchmal schleicht sich zwar der Gedanke ein: „Das könntest du …

auf Veränderung vorbereiten

So bereitest du dich auf große Veränderungen vor

Dieser Artikel ist gleichzeitig mein Beitrag zu meiner Blogparade „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte …“ Ich hatte eine Anfrage für ein 1:1-Coaching von einer jungen Frau, die folgende Veränderung in ihrem Leben ab Herbst hatte: Sie stockt ihre Arbeitszeit von 20 auf 40 Stunden auf und sie beginnt ein berufsbegleitendes Studium mit täglichen Präsenzveranstaltungen am Abend. Uff. Das klingt nach viel. Eigentlich viel zu viel. Gleichzeitig hat sie mir erzählt, dass sie mit ihrer Haushaltsführung total unzufrieden ist und sich eigentlich überhaupt nicht in ihrem Zuhause wohlfühlt. Um es kurz zu machen: Sie hat sich dann aus finanziellen Gründen gegen das Coaching entschieden und ich habe ihr per Mail noch ein paar Tipps geschrieben, die ich heute hier aufdröseln möchte. Denn es gibt immer wieder solche große Veränderungen im Leben, die es auch erforderlich machen, dein bisheriges Denken und Tun völlig über den Haufen zu werfen oder zu optimieren. Ich habe mich bei dem Gespräch mit ihr sofort an eine Zeit vor mehr als 30 Jahren zurückerinnert, als so eine Riesenveränderung auf mich zukam. …

Bist du ein cooler Chef für dich?

Bist du ein cooler Chef für dich?

Was für eine Frage … Thomas Reining hat mich zu seiner Blogparade „Die coole Führungskraft“ eingeladen – und das könnte durchaus passen, weil ich seit nunmehr 27 Jahren im gleichen Unternehmen das Glück habe, als Angestellte sehr coole Führungskräfte gehabt zu haben. Doch daneben bin ich jetzt seit 2005 auch selbständig – und da ist sie mir eingeschossen, die Frage, die ich dir heute stellen möchte: Bist du ein cooler Chef für dich? Davor steht aber eine grundsätzliche Frage. Nämlich die, was das denn überhaupt ist, eine coole Führungskraft. Da ich davon überzeugt bin, dass mein Chef, der leider das Unternehmen verlassen hat, ein absolut großartiger Chef war, fange ich als Antwort auf diese Frage am besten an, ihn ein bisserl zu charakterisieren. Übrigens, lieber Hannes: ein Hoch auf dich! Die Podcast-Episode zum Artikel Mein cooler Chef Hannes und was ihn ausgemacht hat Ich würde es so zusammenfassen: Er hat ein ausgeprägtes Interesse an Menschen. Er ist total flexibel im Denken und Handeln – und zwar, ohne das Ziel (der Abteilung) aus den Augen zu …

Zeitmanagement - Minuten-Regeln

Was du mit Minuten-Regeln im Zeitmanagement erreichst

Immer wieder stolpere ich über „Minuten-Regeln“ – und empfehle die eine oder andere auch gerne meinen Kunden und Kurs-TeilnehmerInnen. Daher bin ich diesmal auf die konkrete Suche danach gegangen (ja, manchmal recherchiere ich auch …) und habe dir ein paar davon hier zusammengetragen, die ich sinnvoll finde. Aber Achtung! Bitte versuche nicht, alle auf einmal umzusetzen, sondern picke dir die eine heraus, die dich am besten unterstützen könnte! Die 2-Minuten-Regel für kürzere ToDo-Listen Ich denke, das ist die am leichtesten umsetzbare Regel, die – wenn du sie durchziehst – dein gesamtes Selbstmanagement verbessern wird. Und sie ist ganz einfach: Alles, was du innerhalb von 2 (oder 3) Minuten erledigen kannst, erledige sofort. Und schreibe es eben NICHT auf deine ToDo-Liste. Denn da gehören diese Kleinigkeiten einfach nicht drauf, genauso wie diese Dinge, die ich im Artikel „Was auf deiner ToDo-Liste nichts zu suchen hat“ beschrieben habe. Schau mal, du kannst diese Regel auf alle Bereiche deines Lebens anwenden: Die Waschmaschine anzuwerfen dauert nur 2 Minuten Das Kaffee-Häferl in den Geschirrspüler zu stellen, dauert noch weniger …

Keine Zeit für Neues?

Keine Zeit für Neues?

Am 1. Juni 2017 habe ich die Aktion 300.000 Schritte in 30 Tagen gestartet und es hat mich nicht gewundert, dass eine Diskussion darüber entstanden ist. Immer wieder. „Woher soll ich die Zeit nehmen, um täglich eine Stunde oder mehr spazieren zu gehen?„. Teilweise ist sogar als leichter Vorwurf formuliert: „Ja, du kannst ja nicht viel zu tun haben (= erfolgreich sein?), wenn du stundenlang spazieren gehen kannst. Ich habe so viele Kunden, ich hab‘ dazu keine Zeit„. Ja, tatsächlich, wurde mir so geschrieben. Aufgrund dieser schriftlichen Konversation habe ich dann auch spontan und ziemlich aus dem Bauch heraus bei einem meiner Spaziergänge ein Video gedreht, das ich dir hier einbinde. „Neues ins Alte quetschen – das funktioniert nicht! Niemals!“ Was bedeutet es, wenn du keine Zeit hast? Es ist dir nicht wichtig genug, um etwas zu ändern Und das ist völlig legitim! Das bedeutet im positiven Sinne doch nur, dass du deine Prioritäten gesetzt hast! Wie schon im Video gesagt: wenn du Kinder hast, wird dir auch nicht einfallen, zu sagen: „Ich habe keine …