Alle Artikel in: Produktivität und Effizienz

Prioritäten setzen mit Fokustagen

Prioritäten setzen leicht gemacht mit den Themen-Tagen!

Das Schönste am Home-Office ist, dass du selbst entscheiden kannst, was du wann erledigst. Das Schwierigste am Home-Office ist, dass du selbst entscheiden musst, was du wann erledigst. Ist doch so, oder? Immer wieder werde ich auf die Themen „Ablenkung“ und „Fokus halten“ angesprochen, weil gerade diese Seite der Medaille besonders schwierig ist. Eine Möglichkeit, den Fokus dort zu halten, wo du ihn brauchst (und dich weniger ablenken zu lassen), ist das Prinzip der Themen-Tage. Zwei Spielarten davon, die ich auch gerne verwende, vor allem, wenn sehr viel los ist, stelle ich dir heute vor. Beide Arten habe ich auch im letzten Live-Video auf Facebook besprochen:   Der Leuchtturm zum Prioritäten setzen Stell‘ dir vor, du sitzt in einem Boot und bist in Küstennähe unterwegs. Die einzige Möglichkeit, das Ufer sicher zu erreichen, ist ein Leuchtturm, der dir beständig ein Signal aussendet, in welche Richtung du dein Boot steuern musst, um anzukommen … Solange du dich auf dieses Signal konzentrierst, wirst du immer die richtige Entscheidung treffen. Genau diese Orientierung innerhalb deines Tages können dir …

Die Noguchi-Ablage im Praxis-Test

Die chaotische Papierablage – Noguchi im Praxis-Test

Na, hat dich das „chaotisch“ in der Überschrift angesprochen? Erwischt … mich damals auch. Nun ist es so, dass ich selbst nicht viel Papier herumliegen habe und gleichzeitig eine Verfechterin des „Eingangskorbes“ bin. Nicht nur in meinen Trello-Boards, sondern auch in echt – also in Papier. Die Ablage ist also nicht soooo ein großes Schmerzthema. Aber es gibt da Papiere, die wollen einfach nicht in einem Ordner landen und – du wirst es erraten – im Eingangskorb bleiben. Oder vielleicht ein Fach tiefer wandern. Höchstens. Und wann immer ich dann einen Rappel bekomme (oder etwas Bestimmtes suche), wird dieser Stapel durchgesehen, um dann genau so wieder im selben Fach zu landen. Im Live-Video geht es nicht nur um die Noguchi-Ablage, sondern darum, ob du insgesamt zu viel Papier produzierst.   Die Podcast-Episode zum Artikel Über Noguchi war ich schon öfter gestolpert, aber wie das so ist, muss man Informationen immer auch zum richtigen Zeitpunkt lesen, um etwas umzusetzen. Und als ich den Artikel vom Toolblog über Noguchi in meiner Facebook-Gruppe Abenteuer Home-Office geteilt hatte, entstand …

Kundenkontakt anstrengend

Was du tun und lassen kannst, wenn der Kundenkontakt anstrengend wird.

Das liegt nicht nur an deinen Kunden Bitte versteh‘ mich nicht falsch. Ich liebe es, Kundenkontakt zu haben! Sei es 1:1 oder in Kursen. Allerdings war das nicht immer so – und ganz ehrlich: Das war nicht immer die Schuld meiner Kunden! Das ist die Krux beim Arbeiten im Home-Office. Theoretisch bist du immer verfügbar und kannst jederzeit auf deine Kunden reagieren. Sprich, du kannst eigentlich immer arbeiten. Wenn du davon selbst überzeugt bist, dann teilst du das bewusst oder auch unbewusst deinen Kunden mit. Du selbst bist aber dafür verantwortlich, dass du auf deinen eigenen Energielevel, deine Regeneration und deinen Spaß an der Arbeit achtest! Meistens heißt das aber auch, in der Situation zu sein, Grenzen setzen zu müssen. Dir selbst und deinen Kunden. „Achte auf deine Energie! Setze Grenzen – dir und deinen Kunden!“ In den folgenden zwei Situationen, die ich gelesen oder gehört habe, zeige ich dir, was du selbst tun kannst, wenn der Kundenkontakt für dich anstrengend wird. Die Podcast-Episode zum Artikel Situation Nr. 1: Dein Kunde erwartet, dass du am …

Pomodoro-Technik funktioniert nicht

Fallstricke bei der Pomodoro-Technik – so umgehst du sie

Die Pomodoro-Technik ist schon in einigen Blog-Beiträgen und Podcast-Episoden Haupt- oder Nebendarsteller gewesen – einfach, weil sie für viele Homeworker funktioniert, in diesem Artikel habe ich bereits 20 Vorteile und einen Nachteil von Pomodoro beschrieben. Aber was ist eigentlich, wenn du Tomaten magst, aber beim ersten Bissen in diese feststellst, dass sie dir nicht schmeckt? Wenn Pomodoro nicht funktioniert … Nach vielen Gesprächen und schriftlichen Diskussionen mit Pomodoro-Nichtanwendern traue ich mich zu behaupten, dass diese über die immer selben Fallstricke stolpern: „Was tun, wenn Pomodoro nicht funktioniert?“ „Die 25 Minuten sind bei Pomodoro zu kurz“ Zu kurz wofür? Es ist nicht immer unbedingt notwendig, deine Aufgaben so zu zerlegen, dass sie in diese 25 Minuten passen. Viel ausschlaggebender ist, WIE du die 5 Minuten Pause nach einem Pomodoro-Abschnitt verbringst … Du kannst natürlich auch 3 x 25 Minuten an einer Aufgabe arbeiten! Ausschlaggebend ist zwischendurch die Pause. „Ich vergesse darauf, den Timer richtigzustellen“ Ja, das kann ich nachvollziehen, ist mir zu Beginn genauso gegangen. Daher ist es wichtig, den für dich besten Pomodoro-Wecker zu finden. …

Workflow aufbauen

Leserfrage: Was meinst du mit Workflow?

In der letzten Woche hat mich zur Podcast-Episode „Ist Automatisierung böse? 3 leichte Wege zum Einstieg“ eine Frage erreicht, die mir wieder einmal zeigt, dass die eigenen Bilder oder Definitionen im Kopf nicht immer völlig klar und dieselben sind, wie in allen anderen Köpfen: „Claudia, du sprichst so oft von irgendwelchen Workflows – was meinst du genau damit, ich bin ja alleine und habe kein Team um mich?“ Also bin ich im Netz auf die Suche nach einer allgemein gültigen Definition gegangen und habe bemerkt, dass es fast keine Artikel darüber gibt, wie du dir als Solopreneur sinnvolle Workflows aufbauen kannst. Die meisten Artikel handeln von mächtigen Tools, mit deren Hilfe komplizierte Prozesse in großen Teams abgebildet werden können. Gibt’s kein deutsches Wort für „Workflow“? Allgemein könnte man sagen: „Ein Workflow ist der definierte Aufbau von einzelnen Arbeitsschritten, um einen reibungslosen Ablauf des Arbeitsprozesses zu gewährleisten.“ – oder so ähnlich. Klingt sehr technisch. Wenn du allerdings deinen Alltag beobachtest, wirst du bemerken, dass du bereits einige Workflows aufgebaut hast. Einfaches Beispiel: die Post. Bzw. das …

Erste Schritte zur Automatisierung im Online-Business

Ist Automatisierung böse? 3 leichte Möglichkeiten zum Einstieg

In einem meiner Blogbeiträge ging es in gewisser Weise schon um das Thema Automatisierung, nämlich um das Befüllen der Social-Media-Kanäle mithilfe eines Tools – und der Konsequenzen, die sich daraus eventuell ergeben. Aber das automatische Posten ist bei Weitem nicht alles, was du an Arbeitsabläufen in deinem Business über diverse Tools abwickeln (lassen) kannst. Du kannst dir und deinen Kunden das Vereinbaren von Terminen erleichtern. Du kannst dich an etwas erinnern lassen. Du kannst verschiedene Tools miteinander arbeiten lassen. Du kannst mit mehr Menschen gleichzeitig Kontakt halten. Du kannst deinen Kunden ein Service anbieten, das du ohne Automatisierung gar nicht abwickeln könntest. Totale Automatisierung ist aber nicht das Ziel Ein kontroverses Thema, sein Business in gewissem Maße unabhängig von sich selbst zu machen. Das erlebe ich immer wieder. Sowohl wenn es um Tools geht, als auch, wenn „selbst gemachte“ Abläufe automatisiert werden sollen, wie z.B. Routinen oder Gewohnheiten. „Auch hilfreiche Gewohnheiten sind eine Automatisierung.“ Welche Ziele kannst du mit Automatisierung erreichen? Du musst weniger denken bzw. dir weniger merken. Du „sparst“ Zeit, wenn du weniger händisch …

Ausreden

Und was sind deine Ausreden?

Vorige Woche hatte ich die großartige Gelegenheit, ein Seminar mit Shailia Stephens und Sandra Heim in Frankfurt mitzuerleben. Und ich muss sagen: das waren zwei so intensive und erkenntnisreiche Tage, wie ich sie sehr selten erlebt habe. Nicht, dass ich vieles, was ich gehört habe, nicht schon gewusst habe – im Wissen sind wir ja alle gut. Oft braucht es ein besonderes Setting oder besondere Menschen. Einen besonderen Zeitpunkt, um die Dinge an sich heranzulassen. Und zwar so nahe, dass sie wirklich etwas bewirken und nachhallen. Auf meiner Heimreise habe ich darüber nachgedacht, wie ich es schaffen könnte, dir alles, was ich gehört und an mich heran gelassen habe, in diesen Artikel zu packen. Geht nicht, du ahnst es schon ;-) Also schnappe ich mir einen Kern, von dem ich denke, dass er auch für dich im Home-Office spannend sein könnte: Meine und deine Ausreden Ausreden, die dich daran hindern, das zu tun was gut für dich ist. Ausreden, die dich daran hindern, zu wachsen. Ausreden, die dich daran hindern, authentisch zu sein. Ausreden, die …

Wann es Zeit ist, deine ToDo-Liste zu ignorieren

Es gibt diese Tage … In der letzten Woche hatte ich einen dieser Tage … an denen überhaupt nichts geht. OK, da war der Computer bzw. das Nichtfunktionieren des Computers daran schuld, aber es gibt auch viele andere „Gelegenheiten“, bei denen deine Planung völlig durcheinander gewürfelt wird. Oder es wird jemand krank, oder du hast das Gefühl, es wird alles zu viel. Kennst du diese Tage? Dann ist es Zeit, deine ToDo-Liste zu ignorieren und dich auf das zu fokussieren, was gerade wirklich wichtig ist. Das Beruhigende ist ja: Es läuft dir mit Sicherheit nichts davon ;-). In dieser Episode erfährst du: Wann es Zeit ist, in den Vogel-Strauß-Modus zu wechseln. Was ich in dieser Situation falsch gemacht habe. Was ich richtig gemacht habe. Die ersten drei Schritte raus aus der Krise. P.S: Und nicht vergessen: Bleib neugierig!

fokussiert arbeiten und Scheuklappen aufsetzen

Wo nehm‘ ich bloß den Fokus her?

Techniken und Methoden alleine bringen’s nicht! Sich auf eine einzige Sache zu konzentrieren, ist für viele etwas, das nicht unbedingt Spaß macht. Wo es am Wegesrand doch so unheimlich spannende Dinge gibt, die mindestens genauso interessant sind! Das vielseitige Interesse bis hin zu Multitasking wird in meinen Augen auch recht oft mit „Kreativität“ gleichgesetzt. Aber Fokus bedeutet nicht, dass du dich nur für eine Sache interessieren darfst und mit Scheuklappen durch’s Leben läufst. Es bedeutet nur, dass du dich zu einer Zeit mit einer Sache beschäftigst. Dann eben die Scheuklappen aufsetzt, um sie, nachdem du fertig bist, wieder abzunehmen. „Mach eines – aber das richtig!“ Genau dieser Wechsel ist für uns Selbständige besonders schwierig, wie ich beobachten kann – nicht nur bei meinen Kunden :-). Was macht es so schwer, den Fokus zu halten? Vorweg: es gibt unzählige Methoden, Techniken und Tipps, die du dazu verwenden kannst, um konzentriert bei einer Sache zu bleiben. Ich habe allerdings beobachtet, dass die ganzen Tipps überhaupt nichts helfen, wenn die Basis dafür nicht gelegt ist. Und diese Basis …

Prioritäten setzen

5 schnelle Fragen, um deine Prioritäten leichter zu setzen

Prioritäten setzen leicht gemacht? Auch wieder so ein Begriff, der einem schnell einmal an den Kopf geworfen wird: „Na da musst du einfach andere Prioritäten setzen!„. Damit wird ein sehr komplexes Thema in nur einen Satz gequetscht. Was drinnen nicht steht ist, WIE du FÜR DICH Prioritäten setzen kannst. Das kommt nämlich – wie so oft – ganz drauf an und ist somit sehr individuell und bedeutet unterm Strich eines: „Prioritäten setzen bedeutet Entscheidungen treffen.“ Methodik ist nicht alles! Methoden gibt es einige und in der Episode reiße ich auch ein paar davon an: Die ABC-Methode Die Eisenhower-Matrix Die Alpen-Methode Bei allen dreien werden die anstehenden Aufgaben nach bestimmten Kriterien (meist wichtig und/oder dringend) bewertet und danach sortiert, wobei die Alpen-Methode in meiner Wahrnehmung dabei noch Schritte davor und danach einfügt. Das macht sie neben dem priorisieren auch für die Umsetzung wertvoll. Damit kümmerst du dich nämlich nicht nur um die Wichtigkeit und Dringlichkeit einer Aufgabe, sondern auch darum, wie lange du geschätzt dafür benötigen wirst. Außerdem hältst du, nachdem du die Aufgaben erledigt hast, …