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3 Blog-Einsteiger-Tipps mit der magischen 100

Tipps für Blog-Einsteiger

„Womit fang‘ ich an?“

Das ist eine der häufigen Fragen, die mir gestellt werden. Und da ist es ganz egal, ob es um Projektplanung, Chaos im Büro oder eben ums Bloggen geht.

Letzeres wurde für ein paar der TeilnehmerInnen von Home-sweet-Office 2.0 in den letzten Wochen immer wichtiger. Nicht, dass dieses Programm oder auch ich darauf ausgelegt wären, jemandem das Bloggen beizubringen. Da gibt es andere Spezialisten.

Allerdings kommt mit dem besseren Selbstmanagement auch automatisch „mehr Zeit für …“ heraus. Und diese Zeit wird dann von meinen TeilnehmerInnen gerne genutzt, vernachlässigte Blogs wieder aufleben zu lassen oder eben ganz neu zu beginnen.

Wie gesagt: ich bin weit entfernt von einer Blogging-Expertin (auch wenn ich „es“ bereits seit 2013 tue …). Aber trotzdem gebe ich gerne „100-er“-Tipps an meine TeilnehmerInnen weiter. Weil auch hier die Devise gilt:

Trenne Denken vom Tun!

Und mit dem Denken kannst du Schwung fürs Tun holen.

Schreibe 100 Headlines für deinen Blog auf

Am Beginn des Blogs (oder vielleicht auch deiner Fanpage?) steht wahrscheinlich auch für dich die Frage: „Worüber soll ich überhaupt schreiben?

Vielleicht interessieren dich viele unterschiedliche Themen. Wenn du selbständig bist hast du viele unterschiedliche Kunden. Du beherrscht sogar viele unterschiedliche Methoden.

Aber welchem Thema möchtest/kannst/sollst du dich so hingeben (ja, es ist eine Hingabe, zu bloggen!), dass du wöchentlich dazu schreiben kannst? Das sind 52 Veröffentlichungen pro Jahr!

Wie kannst du sicherstellen, dass dir nicht mitten drinnen die Luft ausgeht?

Ganz einfach: mache eine Liste mit 100 Headlines für deinen Blog. Und zwar bitte völlig unsortiert und auch nicht ausformuliert. Das ist der erste Schritt, nämlich das Sammeln. Natürlich könntest du auch mit einer MindMap beginnen, allerdings sehe ich da immer wieder bei meinen KundInnen, dass sie dann sofort beginnen zu sortieren.

Mit diesem sortieren ist das aber so eine Sache: Du bremst damit den Fluss deiner Ideen, denn bei jedem neuen Titel beginnst du zu überlegen, zu welchem Oberpunkt das jetzt gehören könnte.

Daher: zuerst in Listen-Form aufschreiben. Im zweiten Schritt kannst du diese 100 Headlines dann gerne in einer MindMap sortieren und in Form bringen. Und du wirst sehen, auch da fallen dir dann wieder ganz viele neue Themen ein!

Noch ein kleiner Hinweis: 100 sind keine 30, 40 oder 50 – es sind 100. Bleib‘ dran!

Wenn dazwischen Leere im Kopf auftaucht ist das gut, denn wenn du diesen Punkt überwunden hast, kommen erst die richtig, richtig guten Ideen auf!

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Lese bei 100 Blogs regelmäßig mit

Wie soll das denn gehen?

Das geht – wenn du dir die Zeit dafür nimmst und dir sowohl Unterstützung durch einen RSS-Feed-Reader holst, als auch für dich einen Workflow für das Informations-Management zulegst. Im Artikel „Wie du im Informationsmeer plantscht, anstatt unterzugehen“ beschreibe ich genauer, wie das Verfolgen von Blogs mit dem Feed-Reader Newsblur funktioniert.

Wichtig ist, dass du nicht in die Versuchung kommst, „abzuschreiben“. Auch nicht einzelne Sätze oder Wortbilder. Aber du kannst daraus lernen, wie andere es machen. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig, alles ganz genau zu lesen, scannen genügt oft.

Sei aufmerksam:

  • welche Headlines fesseln dich,
  • wo liest du weiter und wo nicht?
  • Welche Bilder sprechen dich an?
  • Was gefällt dir so sehr, dass du es auch umsetzen möchtest?
  • Welche Artikel haben besonders viele Kommentare bekommen – und warum?

Dieses Video ansehen auf YouTube.

 

Irgendwann, wenn dein eigener Blog gewachsen ist, wirst du vielleicht genauso wie ich weniger Blogs verfolgen oder sie mit anderen Zielen lesen. Z.B., um die anderen Blogger mit Kommentaren wertzuschätzen oder um interessante Artikel mit deinen Followern zu teilen.

Was mich zum letzten Tipp bringt:

Sammle 100 Dinge, die du nach und nach umsetzen möchtest

Ganz egal, ob du über ein interessantes Plugin liest, ob dir ein Artikel vom Aufbau besonders gefällt, ob dich ein Artikel-Format besonders anspricht – sammle diese Ideen!

Aber bitte so, dass du später wirklich noch weißt, was genau du tun möchtest. Also:

  • Alle Ideen an einem Platz (bei mir ist das natürlich Trello).
  • Speichere dir nicht nur einen Link ab, sondern schreibe dazu, warum du ihn aufgehoben hast. Also z.B. „Autoren-Box gefällt mir – Check welches Plugin“. Oder „Freebie ist schön eingebunden“. Oder „Text der Optin-Box ist ansprechend“. Oder „Blogparade zu Thema XY veranstalten“.
  • Oft ist es auch hilfreich, einen kleinen PrintScreen zu machen, denn die Inhalte verschwinden oft wieder.

Damit kannst du auch nach dem Start deines Blogs sicherstellen, dass du nicht stehenbleibst.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es Spaß macht, diese Liste oder Sammlung durchzusehen um zu entscheiden, was als nächstes probiert wird – und dann natürlich zu beobachten, was passiert :-)

Warum gerade 100?

Hast du die Luft angehalten, als du „100“ gelesen hast? Genau das ist das Magische an dieser Zahl, wie ich meine. So groß, so unerreichbar, so begehrt. Sie macht auch ein bisserl bange, oder?

Alles darunter erscheint machbar und erlebbar. 30 Tage etwas Neues durchhalten, das geht schon. Aber 100?

Das bedeutet aber auf der anderen Seite, dass du top gerüstet dafür bist, was im Blogger-Leben so auf dich zukommen wird!

P.S. Und der 100. Blogartikel ist auch etwas ganz Besonderes (wenn man ihn nicht verpennt, wie es mir passiert ist ;-)

P.P.S. Und nicht vergessen: Bleib‘ neugierig!


 

2 Kommentare

  1. Eine Ideen Liste bei Trello, das ist wirklich ein guter Tipp. Diesen werde ich gleich mal umsetzen. Vielen Dank für diesen wieder hilfreichen Blogartikel!
    Lieben Gruß Michaela

  2. Ich fühle mich ertappt, erkannt und verstanden. :-D Danke für den Anstups und vor allem für den Tipp, nicht gleich mit einer Mindmap zu beginnen. Unsortiert brainstormen und sortieren sind zwei sehr unterschiedliche Aktivitäten – wieder einmal gut erkannt und formuliert! lg, Gabi

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