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So findest du den richtigen Onlinekurs für dich

guten Onlinekurs finden

Hand auf die Festplatte.

Wie viele Online-Kurse, Challenges, eMail-Kurse, Audio-Kurse hast du bestellt, bezahlt (wenn es keine Freebies waren) und nie hineingeschaut?

Nicht nur, weil der Herbst kommt (und da schießen die Challenges und Online-Kurse wie Schwammerl aus dem Boden) und nicht nur, weil durch C*** (du weißt schon) viele Selbständige inzwischen auch online arbeiten wird das Angebot, dich online weiterzubilden, immer mehr.

Womit wir bei den Kursen auf deiner Festplatte wären.

Sie liegen in der Schublade und machen genau so ein schlechtes Gewissen wie unfertige Online-Kurse, die du anbieten möchtest und nicht auf den Markt bringst.

Es ist unter Umständen ein Riesenprojekt, einen Online-Kurs als TeilnehmerIn zu besuchen – und aktiv mitzumachen! Kaufen geht in Zeiten von Paypal ja wirklich rasend schnell, daran liegt es nicht.

Bevor wir allerdings ans Mitmachen denken – wie findest du DEN idealen Online-Kurs für dich?

Nehmen wir also an, du stolperst über einen Online-Kurs oder eine der vielen Challenges. Um dich gleich einmal zu testen, wann dein Bestell-Finger auf der Maustaste unruhig wird, hier ein paar handverlesene Challenges und Aktionen:

Ein paar davon sind bald ungefährlich, weil abgelaufen … aber bis dahin 🤔

Fangen wir aber mit den Entscheidungs-Hilfen für dich an.

Hier kannst du ins Abenteuer hineinhorchen!

Danke fürs Zuhören!

Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über ein paar Zeilen und Sternchen auf iTunes von dir!

Hier zeige ich dir genau, wie’s geht.

Was kannst du in dem Online-Kurs lernen?

Ein paar Beispiele:

Aber stopp!

Nicht gleich kaufen!

Damit du jetzt nicht gleich sechs Kurse parallel startest, ist die nächste Frage, die du dir stellen solltest, sehr wichtig:

Passt es jetzt?

Sehen deine Auswahl-Kriterien für online lernen so aus?

  • Ist gerade so günstig.
  • Wollte ich immer schon wissen.
  • Da macht auch XY mit, das darf ich nicht verpassen.

Günstig ist natürlich nicht schlecht und oft gibt’s als Frühbucher wirklich interessante Schnäppchen zu machen.

Was mich zum zweiten Punkt bringt.

Es hilft nichts, wenn du es immer schon wissen wolltest. Wenn du dieses Wissen nicht anwendest, und zwar so oft wie möglich und sofort, dann nützt dir der schönste Kurs nichts. Auch, wenn er günstig war.

Dasselbe gilt auch, wenn du dich von anderen TeilnehmerInnen oder etwa der „Konkurrenz“ dazu verleiten lasst, dich auf einen Kurs einzulassen.

Denn …

Ein Online-Kurs ist keine Dauerwurst, die sich auch noch in einem Jahr ohne ärgere Bauchschmerzen „genießen“ lässt. Selbst, wenn du ein Jahr lang Zugang zu den Unterlagen hast.

Wenn du „irgendwann“ damit anfangen möchtest, fehlt dir eine ganz wichtige Zutat: das Momentum!

entscheidung-onlinekurs

Um wieder mit der Dauerwurst zu vergleichen: du wirst nie wieder so viel Guster auf diese Wurst haben wie in dem Moment, als du sie in den Einkaufswagen gelegt hast!

Damit meine ich das Gefühl, genau JETZT gefunden zu haben, was du JETZT brauchst, um … was auch immer du damit anstellen möchtest. Wenn du das Momentum nicht ausnützt, kannst du gleich bis auf den nächsten Start des Kurses (oder auf einen anderen) warten.

Diesen Fehler habe ich übrigens am Anfang dieses Jahres gemacht. Es gab einen Kurs zu Facebook-Ads, der beim nächsten Durchgang teurer werden sollte. Mein Gedanke war: „Das brauchst du dann, wenn du Home-sweet-Office 2.0 wieder launcht!

Der Launch lag damals aber ein halbes Jahr in der Zukunft.

Momentum verpasst, nicht reingeschaut, nicht umgesetzt – und für den Launch habe ich im Endeffekt keine Facebook-Ads gebraucht, er hat auch ohne funktioniert.

Leise kann ich mich daran erinnern, dass ich schon vor 2 oder 3 Jahren einen ähnlichen Kurs gekauft habe, um meine Webinare voll zu bekommen. Auch nicht gebraucht …

Besonders bitter sind solche Käufe, wenn du dann nur beschränkt Zugang zu den Kursinhalten hast!

Welches Format hat der Online-Kurs?

Inzwischen gibt es unendlich viele unterschiedliche Formate und Kombinationen, ich kann gar nicht auf alle eingehen.

Eine Unterscheidung finde ich allerdings besonders wichtig:

Wie sieht die Betreuung aus?

Es gibt Themen, da ist die persönliche Betreuung nicht unbedingt notwendig. Aber auch das kommt auf dich an. Denn ich brauche z.B. bei Technik nicht unbedingt jemanden an meiner Seite, das kann aber bei dir ganz anders ausschauen. Im Artikel „Zu blond für Technik – echt jetzt?“ zeige ich dir übrigens, wie du am besten mit Technik-Tutorials arbeitest.

Ein wichtiger Grund für ein betreutes Programm kann aber das Commitment sein, das du dadurch abgibst. Dir selbst und dem/der KursbetreuerIn gegenüber.

Brauchst du Gruppen-Gedöns?

Ich muss gestehen: wenn ich einen Online-Kurs – oder besser ein Online-Programm – buche, bin ich meistens in den dazugehörigen Facebook-Gruppen sehr ruhig.

Im Gegensatz dazu habe ich mich als Kurs- oder Programm-Anbieterin darauf spezialisiert, mit möglichst kleinen Gruppen zu arbeiten und darüber die TeilnehmerInnen bei der Stange zu halten und zu motivieren.

Erst kürzlich hatte ich ein Orientierungs-Gespräch mit einer Interessentin für Home-sweet-Office 2.0, die meinte, das ganze Gruppen-Gedöns ist nichts für sie. Deshalb war HSO aber leider auch nichts für sie, denn der Erfolg und das Umsetzen in diesem Programm fußt auf der Community von HSO.

Wenn du also Gruppen – in welcher Form auch immer – nicht prickelnd findest, dann ist vielleicht eine 1:1-Beratung und -Betreuung für dich der bessere Weg!

Wer hält den Kurs ab?

Kennst du denjenigen schon seit einiger Zeit? Gefällt dir der Schreibstil oder die Stimme, wenn ein Podcast angeboten wird?

Natürlich sind kostenlose Challenges auch dazu da, den Anbieter und deren Arbeitsweise näher kennenzulernen. Dann ist das bereits Kennen sicher nicht so wichtig, denn dazu ist es ja da.

Aber wenn es um ein bezahltes Angebot geht, lohnt es sich schon, dir vorher ein paar „Arbeitsproben“ anzuschauen, im Blog querzulesen oder sogar ein kurzes Zoom-Gespräch zu vereinbaren.

Besonders schön zum Kennenlernen finde ich auch kleine Video-Kurse oder eMail-Sequenzen. Über die Videos sehe und höre ich den Menschen und in gut geschriebenen eMails bekomme ich auf jeden Fall mit, wie der- oder diejenige „tickt“.

Ein paar Beispiele gefällig?

Kannst du Zeit zaubern?

Einen Online-Kurs – und auch so manche Challenge – zu absolvieren, kann ein Großprojekt sein! Und wie ein solches solltest du ihn auch behandeln.

Ich kenne niemanden, der selbständig ist und sagt: „Mir ist gerade langweilig … „. Das bedeutet auch, dass du dir mit einem Kurs neben dem Alltagsgeschäft und deinen eigenen Projekten, noch eines ans Bein bindest.

Dafür brauchst du Zeit.

Die du dir „herzaubern“ kannst. Ganz sicher, versprochen! Ein paar Ideen dazu:

  • Was tust du jeden Tag (in deinem Business). Es lässt sich Zeit sparen, wenn du das nur mehr 2-3 Mal die Woche machst. Also bündelst.
  • Wie viel Output an Inhalten lieferst du momentan? Ein bisserl weniger schafft Zeit und verärgert aus eigener Erfahrung niemanden.
  • Nimm in der Zeit des Online-Kurses weniger Neuaufträge an.
    In wie vielen Sozialen Netzwerken bist du unterwegs? Was lässt sich automatisieren? Müssen es immer alle sein?
  • Wann stehst du üblicherweise in der Früh auf? Ein Stündchen früher bringt dir 5 Stunden pro Woche!
  • Was kannst du während des Kurses einfach NICHT machen? Triff eine Entscheidung!
  • Denke auch an Entlastung im Haushalt und Unterstützung durch Partner und Kinder.

Der Vorschlag, weniger Neukunden in der Zeit des Online-Kurses anzunehmen, stößt dir eventuell unangenehm auf. Und das verstehe ich absolut. Trotzdem:

Fazit

Wenn du also weißt,

  • was du lernen möchtest,
  • warum du das möchtest,
  • dass du das Gelernte sofort anwenden kannst,
  • dass du mit dem Trainer/der Trainerin gut kannst
  • und dir Zeit dafür freischaufeln kannst –

Dann bist du auf dem besten Weg, das Optimum aus dem Kurs herauszuholen!

Wie sehen deine Erfahrungen mit Online-Kursen aus? Verrate mir doch ein paar deiner Tricks im Kommentar!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

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