Alle Artikel in: Online-Business

Kosten Onlinebusiness

Das kostet (m)ein Onlinebusiness

In den ersten Jahren meiner Selbständigkeit (immerhin bin ich 2005 als Sidepreneur gestartet) habe ich nur mit zugekniffenen Augen und halb abgewendetem Kopf auf meine Zahlen im Business geblinzelt … Nicht unbedingt, weil sie so fürchterlich schlecht waren oder ich sogar in die roten Zahlen gerutscht bin. Einfach aus der Überzeugung heraus, dass ich kein Zahlenmensch bin. Sehr bald hat sich das aber geändert. Genauer gesagt, ich wollte es ändern! Denn immer, wenn ich vor der Frage stand „Kann (oder will) ich mir diesen Service / dieses Seminar / diese Reise / diese Dienstleistung leisten?“ konnte ich es nicht so genau sagen. Seitdem sind meine Zahlen auch meine Freunde, die mir eine ganz klare Antwort geben können, wenn ich mir eine Investition überlege. Sie sind nicht die einzigen Kriterien. Oft geht es auch um den Fun-Faktor, die Übersichtlichkeit oder auch einfach die Bequemlichkeit. Aber eben auch um die Zahlen. Und jetzt ist wieder so ein Zeitpunkt, sehr genau auf meine Zahlen zu schauen, denn, wie ich in der Podcast-Episode „Kein Plan für 2026“ erzählt habe, …

Kooperationsformen im Onlinebusiness

5 leichte Kooperationen im Online-Business

Kooperationen im Onlinebusiness sind kein Selbstläufer, aber sie sind eines der wirkungsvollsten Mittel, um deine Reichweite zu erhöhen, deinen Expertenstatus zu festigen und die eigene Bubble zu durchbrechen. Und das Beste: Sie müssen nicht für immer sein. Ob ein gemeinsamer Podcast für eine Season, ein einmaliger Gastartikel oder eine mehrwöchige Verkaufsaktion, Kooperationen können so gestaltet werden, wie es zum eigenen Business passt. Ich selbst bin nicht der Typ für langfristige Kooperationen, wie z.B. einen gemeinsamen Onlinekurs zu starten, ich arbeite lieber alleine. Aber wie du an meinen Beispielen sehen wirst, können auch kurzfristige Kooperationen Spaß machen und deiner Reichweite einen ordentlichen Boost geben. Das Wichtigste vorab: Die Grundvoraussetzungen Bevor du überhaupt an eine Kooperation denkst, gibt es ein paar Grundprinzipien, die du unbedingt beachten solltest: Gleiche Werte, ähnliche Zielgruppe, aber anderes Angebot. Das ist die wichtigste Voraussetzung. Zwei Hundetrainerinnen, von denen eine Agility und die andere verhaltensauffällige Hunde betreut, können wunderbar kooperieren. Zwei Selbstmanagement-Trainerinnen mit demselben Angebot eher nicht. Die Zielgruppe soll übereinstimmen, das Angebot soll sich ergänzen. Ähnliche Business-Größe Wenn der Unterschied in Reichweite …

Kein Plan für 2026

Kein Plan für 2026

In dieser sehr persönlichen Episode erzähle ich dir, warum ich zum ersten Mal seit Jahren keinen konkreten Plan für das kommende Jahr habe – und wie es sich anfühlt, diese Ungewissheit zu akzeptieren. Warum ich keinen Plan für 2026 habe Meine Einstellung zur Arbeit hat sich durch meine zweite Brustkrebserkrankung 2023 verändert. Die Erkenntnis, dass meine Energie nicht mehr dieselbe ist wie früher. Wie 3 Monate Urlaub in 2025 mir gezeigt haben, was mir gefällt. Was sich 2026 ändern wird Der Content-Planung-Club wird im Dezember 2025 zum letzten Mal geöffnet. Reduktion meiner Arbeitszeit auf 20 Stunden pro Woche (oder weniger). Home-sweet-Office 3.0 bleibt mein Herzensprojekt und wird weitergeführt. Meine Ideen für 2026 (noch unausgereift) Weiterführung meiner kostenlosen Circle-Community Monatliche Coworking-Sessions Unregelmäßige 3-Stunden-Workshops Eventuell Wiedereinführung meiner Power -Tage Punktuelle Angebote statt durchgehender Programme Pension und Selbstständigkeit Ab 1.8.2026 kann ich ohne Abschläge in Pension gehen. Die Herausforderungen mit Zuverdienstgrenzen in Österreich. Mein Ziel: Fixkosten decken und das Business als „sinnstiftendes Hobby“ weiterführen. Letzte Chance: Der Intensivtag „So geht Contentplanung“ findet am 4. Dezember 2025 zum letzten …

KI als Denkpartner - Interview mit Marit Alke

KI als Denkpartner – Interview mit Marit Alke

In dieser Podcast-Episode spreche ich mit Marit Alke über ihren besonderen Ansatz im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Marit war jahrelang als Expertin für Online-Kurs-Entwicklung bekannt, hat sich aber nach einer beruflichen Pause 2024 neu orientiert und sich auf KI für Solo-Selbstständige spezialisiert. Der Wendepunkt: Vom Online-Kurs-Business zur KI Nach ihrer Weltreise während Corona fand Marit einen völlig veränderten Markt vor. Der Online-Kurs-Markt war übersättigt, die Nachfrage gesunken. Gleichzeitig erkannte sie, dass KI das traditionelle „Von A nach B“-Lernen revolutioniert – ChatGPT kann heute interaktive Kurse erstellen, Texte vorlesen und sogar Videos generieren. Die Workation-Erfahrung: KI als Berater nutzen Den Durchbruch erlebte Marit während einer einwöchigen Workation am Plöner See. Statt KI für schnelle Textproduktion zu nutzen, stellte sie ChatGPT eine entscheidende Frage: „Ich möchte dich als empathischen, väterlichen Berater nutzen. Hilf mir herauszufinden, was ich mit meinem Business machen soll – aber gib mir keine Ratschläge, sondern stell mir eine Frage nach der anderen.“ Das Ergebnis: Ein tiefes, überraschendes Gespräch, das sie zum ersten Mal wirklich zum Denken brachte, anstatt das Denken an die KI …

Community aufbauen auf Circle - meine Erfahrungen

Eine Community aufbauen abseits von Facebook – meine Erfahrungen

Mach eine Gruppe auf Facebook auf und wachse mit dieser Community! Meine Erfahrung dazu zeigt, dass das vor ein paar Jahren noch ein guter Tipp war, allerdings wegen Änderungen innerhalb von Facebook und der Veränderung der Mitglieder nicht mehr gilt. Auch bei meinen begleitenden Gruppen zu meinen kostenpflichtigen Kursen ist mir in den letzten Jahren aufgefallen, dass die Beteiligung immer mehr zurückgegangen ist. Eine neue Möglichkeit zum Austausch musste her Im Juli 2025 öffnete ich daher auf Circle eine Gruppe zum Abenteuer Homeoffice, die demnächst der hundertprozentige Ersatz für meine Facebook-Gruppe wird. Diese Entscheidung fiel mir nicht leicht, denn die Facebook-Gruppe zählte zu diesem Zeitpunkt 2.247 Mitglieder. Doch nur 20 bis 30 davon beteiligten sich aktiv am Geschehen. Viele haben wahrscheinlich mitgelesen, aber die aktive Beteiligung wurde immer weniger. Auch in meinen begleitenden Gruppen für kostenpflichtige Angebote, Kurse und Memberships bemerkte ich diesen Trend. In den letzten Jahren hörte ich immer öfter: „Facebook? Da bin ich gar nicht mehr, möchte ich eigentlich nicht.“ Und diejenigen, die aktiv teilnehmen wollten, bekamen oft nicht angezeigt, was sich …

Den zweiten Launch meistern

Warum der zweite Launch so verdammt gruselig ist (und wie du ihn trotzdem meisterst)

Vor ein paar Wochen habe ich in einem Podcast den Satz gehört, dass zweite Sachen immer gruseliger sind als erste. Ich habe mir diesen Gedanken sofort notiert, weil mir das Launchen eines Produktes in den Sinn kam – sei es ein neues oder ein bereits bestehendes. Der zweite Launch ist tatsächlich oft gruseliger als der erste. Warum? Weil man vermeintlich weiß, was auf einen zukommt. Aber ist das wirklich so? Wissen wir beim zweiten Mal tatsächlich, was uns erwartet? Wir schauen uns an, was mir in der Online-Blase auffällt, welche Chancen sich bieten, wenn du mehrmals dasselbe Produkt launchst (statt ständig neue Produkte zu entwickeln), und welche Schritte du direkt nach deinem ersten Launch einleiten solltest, damit der zweite vielleicht weniger gruselig wird. Das fällt mir in der Online-Blase auf Was mir in meiner Online-Blase besonders auffällt: EinsteigerInnen werden deutlich häufiger angesprochen als Fortgeschrittene. EinsteigerInnen werden öfter abgeholt als Fortgeschrittene Ich glaube, es liegt daran, dass Einsteigerthemen einfacher zu verkaufen sind. Die Visionen sind klarer: Wenn du einen Onlinekurs kaufst, um etwas Neues aufzubauen, ist …

Tod einer Einzelunternehmerin

Tod eines Einzelunternehmers – alles vorbereitet?

Dieser Artikel ist das Sammelbecken für das wohl schwierigste Projekt, das ich 2025 starte und schon lange vor mir herschiebe – einfach, weil es unangenehm ist, ans Ende zu denken. Einleitung mit meinem Warum und was dich hier erwartet Als ich im April 2023 erkrankt bin, war meine große Sorge, dass ich vielleicht meine Familie damit belasten könnte, mein Business schließen zu müssen. Ohne Anleitung, nur mit ein paar Kontaktdaten von Menschen, die Zugang zu meinen Gruppen, meiner Homepage, etc. haben. Jetzt bin ich (2025) 60 Jahre alt und keine Sorge , ich denke noch nicht ans Aufhören, aber es ist doch absehbar, dass ich mich darum kümmern sollte, wie man (ich) so ein Business auflöst. Und ja, auch der Gedanke an den berühmten „Pflasterstein“, der einem auf den Kopf fallen kann, wenn man das Haus verlässt, drängt sich mir nach dieser Erfahrung immer wieder auf. Was passiert, wenn du plötzlich und unerwartet keine Entscheidungen treffen kannst? Ich habe den Tod von 3 KollegInnen bzw. Freundinnen erlebt, deren Facebook-Profile z.B. immer noch aktiv sind. Auf denen …

Weniger ist mehr - auch in deinem Business!

Weniger ist mehr – Warum du in deinem Business nicht alles machen solltest

Manchmal schießt es mir siedendheiß in den Kopf: „Du solltest mehr machen, damit dein Business stabil bleibt.“ Ich sehe Riesenlaunches mit Affiliates und Boni, die auf allen Kanälen ausgespielt und promotet werden – und wundere mich dann, wie das alles ohne Team zu schaffen wäre. Die Antwort ist ganz einfach: gar nicht! Und wenn du wie ich auch kein großes Team hast und haben möchtest, dann bleibt dir eigentlich gar nichts anderes übrig, als dem Spruch zu folgen: Weniger ist mehr! Auch in deinem Business! Du möchtest alles erledigen, was auf deiner Todo-Liste steht Immer, wenn ich meinen Blogartikel „Streiche die Hälfte deiner Todo-Liste“ wieder verteile, ist der Aufschrei groß. „Ich kann keine Aufgaben von meiner Todo-Liste löschen, die sind alle wichtig!“ Das höre ich dann. Und ja, manchmal gehe ich diese Todo-Liste mit meinen KundInnen auch durch und sie sind danach verwundert, erleichtert – und wieder fokussiert! Denn eines muss dir klar sein: Wenn ALLES wichtig ist, wird auch ALLES irgendwann einmal dringend. Du kannst nicht alles auf später verschieben, ohne in die Bredouille …

Onlinekurs verbessern

Wenn ein Onlinekurs frischen Wind bekommt

Die Geschichte, die über Onlinekurse und das Online-Business oft erzählt wird: Einmal Zeit investieren und einen Kurs erstellen und ab da passives Einkommen generieren. Ich kann dir gleich sagen: Vergiss es. Sowohl meine Selbstlernkurse als auch meine Programme habe ich immer und immer wieder überarbeitet, verändert und teilweise sogar völlig neu gemacht. Und jetzt steht eine komplette Überarbeitung meines Flaggschiffs, des Online-Programms Home-sweet-Office an. Denn ich möchte einige Erfahrungen, die ich mit meinem Membership, dem Content-Planungs-Club gemacht habe, einfließen lassen, meinen Kundinnen mehr Umsetzungspower verleihen und einen gewissen „Wildwuchs“ an Inhalten ausdünnen. So war die bisherige Entwicklung seit 2017 Wahrscheinlich hast du von Onlinekurs-EntwicklerInnen auch schon den Tipp gehört, ein Angebot auf drei unterschiedliche Pakete aufzuteilen. Und das habe ich bei der ersten Version von Home-sweet-Office 2.0 auch gemacht. Das „2.0“ kam übrigens daher, dass die allererste Version aus 2015 nur 6 Wochen gedauert hatte und ich den Kurs ab 2017 auf 6 Monate aufgeweitet habe. Diese 3-Teilung habe ich gleich wieder aufgegeben, aber wenn dich diese Entwicklung interessiert, dann lies bitte den Artikel 5 …

Selbständig machen liegt in der DNA?

Das UnternehmerInnen-Gen – Voraussetzung für deine Selbstständigkeit?

2025 feiere ich mein 20-jähriges Jubiläum als Selbstständige. Hättest du mir das vor 21 Jahren gesagt, hätte ich mit dem Brustton der Überzeugung behauptet, dass das niemals so sein wird, dass ich mich selbstständig mache! Wobei ich dazusagen muss, dass ich in der absolut privilegierten Position war, nie von meiner Selbstständigkeit und auch nicht von meiner Anstellung leben zu müssen. Beides hätte in den ersten Jahren einzeln nicht geklappt. Heute sieht das natürlich ganz anders aus, ich muss zwar nicht, könnte aber von meiner Selbstständigkeit meine Familie ernähren. Und wenn mir meine KundInnen sagen: „Bei dir schaut das so leicht aus!„, dann kann ich nur erwidern: „Das war nicht immer so – und schaut nur so aus!„. In den Jahren sind mir allerdings ein paar Grundsätze meiner Eltern aufgefallen, die es mir überhaupt erst möglich gemacht haben, diesen Weg zu gehen. Denn 2019 habe ich ja auch noch dazu meinen „sicheren“ Teilzeitjob aufgegeben und bin seitdem ausschließlich für das Abenteuer Home-Office da. Aber was sind denn das für persönliche Voraussetzungen, die dir dabei helfen, deine …