Alle Artikel in: Planung für Solopreneure

Zeitplanung und Projektplanung mit Excel

Wie ich einen Excel-Kalender für meine Zeitplanung verwende

Alle Jahre wieder … 2014 habe ich das erste Mal (noch unter meiner alten Domain) meinen Excel-Kalender (auch liebevoll Cockpit genannt) als Video vorgestellt und inzwischen hat es auf fast 30.000 Views gebracht. Und jedes Jahr gibt es für alle, die sich den Excel-Kalender bestellt haben, das aktuelle Update! Warum ein Excel-Kalender? Obwohl ich ein begeisterter Trello-Nutzer bin, verwende ich genau so begeistert diverse Excel-Sheets für meine Planung. Denn die Trennung von Aufgaben und Terminen bekomme ich in Trello nicht hin – und da kommt es eben ins Spiel, mein Excel-Kalender. Wann das NICHT funktioniert Erklärend muss ich dazu sagen, dass diese Form der Zeitplanung für mich nur funktioniert, weil folgende Voraussetzungen gegeben sind: Ich bin so gut wie immer online. Ich bin ein Überblicks-Typ – Details sind erst im zweiten Schritt interessant. Ich trenne durch Trello meine Aufgaben von meiner Zeitplanung. Ich arbeite in Zeit-Blöcken. Ich arbeite auch in meinem Angestellten-Verhältnis hauptsächlich von zu Hause aus. Die vier Sheets im Excel-Kalender Wochen- und Tagesplanung Das Herzstück (darum auch Cockpit) ist aber Tages- und Wochenplanung. Ungewöhnlich …

content erstellen

Content erstellen – passt dein Rhythmus wirklich zu dir?

Ist dir etwas aufgefallen? Heute ist Donnerstag … Und das ist der dritte Artikel hier im Blog, der am Donnerstag und nicht am Montag erschienen ist. Content erstellen um jeden Preis? Wahrscheinlich ist es dir nicht (zumindest nicht unangenehm) aufgefallen. Ich habe mir  damit ein Stückchen Freiheit zurückerobert. Daher plaudere ich heute wieder einmal ein bisserl aus dem Nähkästchen – nachmachen ist absolut erwünscht! Ich habe nachgeschaut. Seit Beginn vom Abenteuer Home-Office (also Anfang 2015) erschien fast jeden Montag ein Blog-Artikel: Ein paar Auslöser für die Änderung beim Content erstellen Zuerst wurde der Dienstplan meines Mannes umgestellt und er hat nun jeden Montag frei. Ein verlängertes Wochenende also und daher absolut klasse (wenn nicht der Montag der Veröffentlichungs-Tag für mich gewesen wäre). In meiner Anstellung kann ich es mir locker einteilen, am Montag nicht zu arbeiten. Außerdem wollte ich schon seit Längerem meinen Newsletter von 14-tägig auf wöchentlich umstellen, damit er nicht so lang wird. Ich kenne es ja von mir selbst, dass mir mehrmals kurze, knackige Mails lieber sind, als monatliche halbe E-Books … …

recherchieren für deinen Blog

Richtig recherchieren für deinen Blog

Was machst du, wenn du etwas „richtig“ machen möchtest? Natürlich – du gehst auf die Suche nach Anleitungen. Bei Menschen, die bereits das geschafft haben, was du gerne erreichen möchtest. Und versteh mich nicht falsch, das ist der völlig natürliche Weg, den ich selbstverständlich auch gegangen bin. Um „richtig“ zu bloggen, bin ich damals also auf die Suche gegangen und habe viele Anleitungen gefunden, die sich in etwa geglichen haben. Dort wurde empfohlen, viiiiiel Zeit in die Recherche für einen Blogbeitrag zu stecken. Von mindestens 10 Stunden Gesamt-Dauer für das Erstellen eines Artikels war die Rede. Puh … 10 Stunden pro Artikel … davon mindestens die Hälfte in die Recherche stecken. Das war meine Vorgabe. Und ich hab’s wirklich ausprobiert. Aber so unter uns: Ich war bis 1.1.2020 zwanzig  Stunden die Woche angestellt, 10 Stunden für einen Blogartikel – das wird knapp mit all den anderen Dingen, die an so einem Business hängen. Mein gespaltenes Verhältnis zum Recherchieren Aber es war nicht nur der Zeitaufwand, der mich sehr bald tief frustriert hatte. Denn: Es war …

10 Anzeichen, dass du vom toten Pferd absteigen solltest

Wann du vom toten Pferd absteigen solltest

In einer Podcast-Episode mit Marit Alke und Sonja Kreye  mit dem Titel „Der Weg ins Online-Business“ (übrigens sehr empfehlenswert) habe ich gehört, dass es den Unterschied zwischen erfolgreich oder nicht erfolgreich ausmacht, durchzuhalten und nicht aufzugeben. Und dem stimme ich absolut zu – und fahre damit auch prinzipiell sehr gut. Es gibt sie, diese toten Pferde im Online-Business Ich habe damals, als ich diesen Artikel geschrieben habe, kurz davor beschlossen, eines davon gehen zu lassen … Keine Angst, das klingt jetzt ein bisserl dramatisch, das ist es nicht. Nicht wirklich. Das Gespräch mit einer Freundin, die Podcastfolge von Marit und Sonja, und das unbestimmte Gefühl, dass ich mich verrenne, haben diese Gedanken ins Laufen gebracht – und eigentlich hätte ich es schon viel früher wissen können, dass das Pferd nicht mehr bereit ist, mich weiterzutragen. Was sind also die Anzeichen, die ich nicht erkannt habe, und auf die du achten solltest Du schläfst nicht mehr gut. Du stehst auf und dein Puls wird erhöht, wenn du an dieses Projekt denkst. Du vernachlässigst alles Andere, nur …

Die gefährlichste Phase deiner Projektplanung

Wie du die gefährlichste Phase der Projektplanung meisterst

Natürlich liegt in jeder Phase der Projektplanung die Tücke im Detail. Allerdings gibt es eine Phase, die unweigerlich dazu führt, dass Projekte in der Schublade verstauben. Nämlich dann, wenn sie nicht umgesetzt werden können. Nicht, weil sie für dich uninteressant werden oder du eine sprunghafte Natur bist, sondern aus Zeitgründen. Du hast keine Zeit, sie umzusetzen! Aber fangen wir mit einer kurzen Zusammenfassung der verschiedenen Phasen in der Projektplanung an – zumindest so, wie mein eigener Workflow dazu aussieht und ich ihn auch mit meinen TeilnehmerInnen in Home-sweet-Office 2.0 durcharbeite: Phase 1 – Projekt auswählen Bei den unendlichen Möglichkeiten, die wir als Selbständige im Online-Business haben und der Kreativität, die höchstwahrscheinlich aus dir sprudelt, ist die erste Herausforderung, das für dich richtige Projekt auszuwählen. Wenn alles spannend klingt und auch förderlich für dein Business wäre, ist es oft nicht leicht, die Entscheidung für EINES zu treffen und den Rest für später aufzuheben. Mein Werkzeug, um mich für ein Projekt zu entscheiden ist meine Entscheidungsmatrix, die ich im Artikel 7 Fragen für eine kraftvolle Projektentscheidung genauer beschrieben …

Wenn Planung nicht funktioniert

Die 7 größten Mythen über Planung

Nicht nur momentan kreisen viele meiner Gedanken rund ums Planen, das gehört zu meinem Business einfach dazu. Meine 1:1-Kunden möchten besser/sinnvoller/umsetzbarer planen und ich habe, wie du im Artikel „Das geht sich nicht aus!“ lesen kannst, immer wieder völlig über den Haufen geworfen. Warum Mythos? Ein Mythos ist eine allgemeine Aussage, die sich hartnäckig hält, obwohl es jede Menge Gegenbeispiele und Gegenargumente gibt. Diese Aussage wird als Tatsache hingestellt – und somit überhaupt nicht infrage gestellt. Ist natürlich praktisch. Wieso solltest du etwas hinterfragen, was allgemeingültig ist? Du stellst ja auch nicht infrage, dass der Himmel blau ist. Oder etwa doch? „Schau genau, ob deine Gedanken über Planung wirklich wahr sind!“ Übrigens: Der Himmel ist gar nicht blau, wie du hier nachlesen kannst :-) Also schauen wir uns einmal an, welche Mythen sich hartnäckig um Planung ranken. Dabei ist es übrigens egal, ob es um Projektplanung, Redaktionsplanung, Urlaubsplanung oder welche auch immer geht … Mythos Nr. 1: Planung muss perfekt und vollständig sein. Perfektionismus ist immer eine Bremse. Eine Spaß-, Produktivitäts- und Motivationsbremse. Oft höre ich, …

Verlässlichkeit

Das geht sich nicht aus!

Im vergangenen Dezember war es das erste Mal … Ich konnte nicht liefern. Es lief die Aktion „Goodbye 2016“ und es ging sich einfach nicht aus, ich konnte nicht noch zusätzlich zu all den Inhalten für diese Aktion meinen Podcast ausliefern. Damals habe ich das im Newsletter meinen LeserInnen gegenüber angesprochen, mich auch dafür entschuldigt, dass ich den Podcast ausgelassen habe – und bin nach der Aktion 3 Wochen in eine Schaffens-Pause (zumindest was Blog und Podcast anging) gegangen. Das Stichwort war für mich „Verlässlichkeit“ und ich war überrascht, wie viele Antworten ich auf diesen Newsletter damals bekam. Die Inhalte waren in etwa dieselben: „Ich schaffe es leider eh nicht, alles zu lesen und zu hören, was du produzierst, es ist einfach zu viel …“ „Ich glaube nicht, dass es auffällt, wenn du hier und da deine Frequenz nicht einhaltest.“ „Ich denke, dass diese Verlässlichkeit gar nicht notwendig ist.“ Wie wichtig ist Verlässlichkeit beim Ausliefern von kostenlosen Inhalten? Ja, damals hat das natürlich gutgetan, das zu lesen – mein schlechtes Gewissen war etwas beruhigt. Aber …

Willkommen 2017, Danke 2016!

Willkommen 2017 – Vorschau und Rückblick [P021]

Als Abschluss des Jahres ist es inzwischen schon fast Tradition, darauf zu warten, dass Marit Alke ihre jährliche Blogparade eröffnet. Ich bin jetzt bereits zum dritten Mal dabei und es war durchaus spannend und aufschlussreich, sich auch einmal wieder den Rückblick auf 2014 und den Blogartikel Ende 2015 durchzulesen :-). „Jeder Rückblick bringt dir Stoff für die Vorschau!“ Da habe ich einerseits Projekte gefunden, die ich einfach losgelassen habe (z.B. den PhraseExpress-Kurs), welche, die ich schon 2014 ins Auge gefasst und nun endlich abgeschlossen habe (z.B. den Podcast) und sogar ein Projekt, das ich völlig aus den Augen verloren habe, obwohl das Konzept schon lange fertig ist! Aber dazu mehr bei den einzelnen Fragen von Marit: In dieser Episode erfährst du: Was im vergangenen Jahr nicht so gut gelaufen ist. Was es im nächsten Jahr weiter gibt, was nicht und was neu kommt. Wofür ich dankbar bin und welche wesentlichen Erkenntnisse ich über mein Online-Business gewonnen habe. Warum ich die Kleinunternehmer-Regelung verlassen habe. Welche neuen Formen der Zusammenarbeit es 2017 geben wird. Wohin sich mein …

Als Sidepreneur nicht im Hamsterrad

5 Gründe, warum ich Sidepreneur bleibe und das Hamsterrad nicht verlasse

Und? Wann kündigst du? Eine Frage, die ich in den letzten Monaten vermehrt gestellt bekommen habe und die mich sehr beschäftigt hatte. Anfang 2015 habe ich mich daher als Coachee in die Hände der übrigens wunderbaren Sandra Heim begeben, weil ich mir über einige Dinge klar werden wollte. Unter anderem auch darüber, ob ich voll in die Selbständigkeit gehen oder weiter Sidepreneur bleiben wollte. Die Umsätze stiegen, die Zeit wurde knapper und ich brauchte Klarheit. Vielleicht weißt du es nicht (ist ja nicht aus jedem Artikel herauszulesen), aber ich bin neben meiner Selbständigkeit auch noch 20 Stunden als Programmiererin angestellt … „Jede Entscheidung ist besser als keine!“ Mein Ziel war es, bis Mitte 2016 diese Entscheidung treffen zu können. Es ging schneller :-). Bereits Ende 2015 war für mich klar: Es ist gut, wie es ist! Bis dahin war es wirklich eine Zitterpartie für mich. Die ewigen Gedanken darum, ob ich es nun wagen sollte, haben mich im Prinzip mehr blockiert, als sie mir weitergeholfen haben. Der Druck, den ich mir selber machte, wurde immer …

Repurposing - Content-Marketing

So machst du mehr aus deinen Blogartikeln – mit Repurposing!

Das Thema der 5. Aufgabe im BlogMomentum von Markus rennt bei mir quasi offene Türen ein – zumindest theoretisch, in der Praxis könnte ich natürlich wesentlich mehr machen, als ich bisher tue. Allerdings: mehr geht immer und wenn es danach ginge, was wir Onliner alles tun „sollten“ oder „könnten“, um unserem Business zu dienen, dann bräuchte der Tag wirklich 48 Stunden. Daher: Prioritäten setzen! In einem meiner letzten Webinare habe ich als Strategie gegen das Verzetteln auf Social Media genau dieses Zerlegen und Wiederverwenden von bereits bestehenden Inhalten angerissen und kurz anhand eines Beispiels aus meinem Blog gezeigt. Falls du das Webinar verpasst hast, machen wir doch direkt hier in diesem Artikel das Experiment. Repurposing: Was kann ich alles aus einem einzigen Blogartikel generieren? Ich habe mir extra einen Blogartikel ausgesucht, der Noch nicht von mir „zerlegt“ oder wiederverwendet wurde und Keine List-Post ist – das wäre fast zu einfach, oder? Aber bereits gut angenommen wurde – das heißt, das Thema hat meine LeserInnen interessiert. Und hier ist er: Ideenmanagement für Solopreneure Zitate (Bilder oder …