Alle Artikel mit dem Schlagwort: Selbstcoaching

Weil ich's kann!

Weil ich’s kann! – 5 Dinge, die du daraus lernen kannst

Vorgeschichte Mein Sohn muss ca. 10 Jahre alt gewesen sein, da schnappte er irgendwo folgenden Spruch auf: „Weil ich’s kann …“. Der war anscheinend so genial für ihn, dass er ihn zu jeder passenden (und auch unpassenden) Gelegenheit loswurde: „Warum räumst du das nie weg?“ – „Weil ich’s kann.“ „Wie schaffst du es nur, ….“ – „Weil ich’s kann.“ „Ich verstehe nicht, warum du … – “ Weil ich’s kann.“ So ging es in einer Tour. Diesen Spruch würzte er noch dazu mit seinem total charmanten Grinsen und Strahlen, hin und wieder einer Umarmung – und bald war es „DER“ Spruch der gesamten Familie. Es entstand fast so etwas wie ein Wettbewerb, wer ihn wohl am passendsten anbringt. Ja, wir hatten (und haben immer noch) unseren Spaß damit. Und wie ist das jetzt mit dem Lernen? Du lernst, sinnlose (rhetorische) Fragen zu vermeiden. Wie du schon lesen konntest – es waren meist völlig sinnlose Fragen, die ich da gestellt habe. Was habe ich mir denn eigentlich als Antwort erwartet! Vielleicht fällt dir das, wenn du …

Entlastung durch Routinen (2)

Im ersten Teil dieser Artikelserie ging es um die Interpretation und Wahrnehmung des Wortes „Routine“ ansich. Im zweiten Teil sehen wir uns an, wie, wo und wann Routinen zum Einsatz kommen können. Routine oder Ritual? Bei der Betrachtung der verschiedenen Bedeutungen frage ich mich inzwischen, ob es leichter wäre und weniger Widerstände gäbe, wenn wir nicht von Routinen sondern von Ritualen sprechen würden? Wie seht ihr das? Aber nun zum Kern des heutigen Artikels: Wie kannst du Routinen einbauen? Zeitpunkt Wenn du einen recht gleichmäßigen Tages- bzw. Wochenrhythmus hast, kannst du dir bestimmte Tage und Uhrzeiten blocken, um gewisse Routinen einzubauen. Ich selbst erledige z.B. immer am Samstag Vormittag meine Buchhaltung. Die Erleichterung dabei ist, dass ich eingehende und zu schreibende Rechnungen (diese notiere ich auf einem Notizzettel) die ganze Woche über in einer einfachen Mappe sammle – und keinen Gedanken daran verschwenden muss. Ich weiß ja, dass ich mich am Samstag Vormittag (bei einem zweiten Kaffee als Belohnung ;-)) darum kümmere. Wenn ich am Samstag z.B. ein Seminar habe, verschiebe ich diese Buchhaltungs-Routine übrigens …

Entlastung durch Routinen (1)

In meinen letzten Coachings kam häufig die Rede auf „Routinen“. Immer von den Coachees selbst – und immer wiegelten sie selbst im selben Satz ab. So nach dem Motto „ich weiß, Routinen würden mir helfen, aber … das geht ja gar nicht, weil …“ Das hat mich veranlasst, mir dieses „Un-Wort“ näher anzusehen und diese Artikelserie für euch zu schreiben. Im erste Teil geht es darum, was im allgemeinen mit Routinen assoziiert wird und was eigentlich für sie spricht. Wie solche Abläufe gestaltet werden können und wie man diversen Stolpersteinen begegnen kann, darum geht es im zweiten Teil. Im letzten Artikel gibt es dann handfeste Tipps zur Umsetzung.  Interpretation Los geht’s also damit, dass ich auf die Suche nach Bedeutungen von „Routine“ gegangen bin. Und siehe da, die Interpretationsmöglichkeiten sind durchaus vielfältig! Positive Bedeutungen sind z.B.: „Durch längere Erfahrung erworbene Fähigkeit, eine bestimmte Tätigkeit sehr sicher, schnell und überlegen auszuführen“ „EDV: meist kleineres Programm … mit einer bestimmten, gewöhnlich häufiger benötigten Funktion.“ „Fachbegriff für einen Zaubertrick“ „Die Geschicklichkeit, die jemand durch lange Übung erworben hat.“ …

Mein (derzeit) bester Business-Tipp

Gitte Härter hat ein Sommergewinnspiel gestartet und fragt ihre LeserInnen nach ihrem besten Business-Tipp. Ich lese/sehe/höre sie sehr gerne und würde mich über einen Gewinn freuen – außerdem gibt’s ihn wirklich, den Tipp, der mir in den letzten Monaten am besten geholfen hat :-)   Mein Tipp: Messen! Was messen? Wisst ihr ganz genau oder auch nur ansatzweise, wie lange gewisse Tätigkeiten dauern? Rechnungen schreiben, Geschirrspüler aus- und einräumen, einen Blog-Artikel vorbereiten, eMails bearbeiten? Ich wusste es im ganz groben Rahmen – und hab‘ mich doch immer wieder verschätzt, dadurch Pläne über den Haufen werfen müssen oder Ziele nicht erreicht. Das war zumindest für mich ein Zustand, der mich grübeln ließ. Den Anstoß zum ganz genauen Messen meiner (Arbeits-)Schritte gab mir dann ein Webinar bzw. ein Blog-Artikel von Ivan Blatter. Ich höre schon: „Das ist ja müüüühsam!“ Zur Beruhigung: wenn euch das prinzipiell keinen Spaß macht, dann beschränkt das Messen auf eine gewisse Zeitspanne. Z.B. auf 10 Tage. Nehmt einen Zeitraum, in dem ihr möglichst viele wiederkehrende Arbeiten absolviert (da macht es im ersten Schritt …