Home-Office
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Alleinsein im Home-Office: Vorteile, Nachteile und Strategien

homeoffice-alleinsein-auswertung

Den Home-Office-Nerv getroffen

Zuerst einmal ein ganz dickes Dankeschön an alle beteiligte Blogger und Bloggerinnen, dass sie uns so persönliche Einblicke in ihr Home-Office gewährt haben. Das ist nicht selbstverständlich und ich bin nicht nur von der Anzahl der Menschen, die hier mitgemacht haben, sondern eben auch von den Inhalten sehr beeindruckt!

Auch meine Inspirationsquelle für diese Blogparade habe ich inzwischen virtuell kennengelernt und mit ihr ein Interview darüber geführt, wie sie auf die Idee einer virtuellen Bürogemeinschaft gekommen ist und wie das genau funktioniert.

Um Tendenzen aus den Beiträgen abzuleiten, habe ich die Kernaussagen grob zusammengefasst und ausgewertet – jetzt kommen also ein paar Zahlen 🙂

  • Wirklich alleine oder einsam fühlt sich niemand von den TeilnehmerInnen im Home-Office.
  • Teilweise konnte ich leider nicht herauslesen, wie lange die TeilnehmerInnen bereits im Home-Office arbeiten, es ist allerdings von 1 Monat bis 25 Jahre alles bunt gemischt dabei.
  • Ebenso gemischt war, ob angestellt, freiberuflich, selbständig oder in einer Kombination aus allem im Home-Office gearbeitet wird. Der Hauptanteil liegt allerdings sicher bei den Selbständigen und jede Menge AutorInnen sind dabei.
  • Und zuletzt: 12 Blogger und 38 Bloggerinnen haben sich beteiligt.

Jetzt aber zu den Details der wichtigsten Fragen, die beantwortet wurden:

1. Vorteile an der Arbeit im Home-Office

ho-vorteileBitte klicke auf die Grafik, um sie in voller Pracht anzuschauen 🙂

Der absolute Spitzenreiter ist der Begriff Freiheit. Das Bedürfnis danach, dann zu arbeiten, wann (und wo) es dem eigenen Rhythmus entspricht, zieht sich durch alle Beiträge. Dazu gehört auch Selbstbestimmung und z.B. eigene Entscheidungen treffen zu können. Sehr oft wurde auch die Ruhe im Home-Offic und damit verbunden eine hohe Konzentration genannt. Ein ganz profaner Vorteil ist auch, dass Fahrtzeiten und Fahrtkosten wegfallen.

Was mich dann doch etwas überrascht hat war, dass die individuelle Gestaltung des Arbeitsumfelds so weit vorne liegt. Hätte mich eigentlich nicht überraschen sollen – ich freue mich jeden Tag auf den Anblick meines neuen Schreibtisches und habe meinen Arbeitsplatz natürlich auch zu 100% so eingerichtet, wie ich ihn mir gewünscht habe.

Ein wichtiger Punkt ist auch die Familie: egal ob es um die Kinderbetreuung geht oder einfach darum, dass man mehr von der Familie und der familiären Umgebung direkt mitbekommt, wurde genannt. Das widerspricht sich auch nicht unbedingt mit den Aussagen, dass im Home-Office keine Rücksichtsnahme notwendig ist.

Das Anpassen an die Familienstrukturen scheint nicht als Rücksichtnahme, sondern Bereicherung gewertet zu werden. Der Umgang mit Arbeitskollegen und die Rücksichtnahme auf deren Befindlichkeiten anscheinend nicht ;-).

2. Nachteile an der Arbeit im Home-Office

Nachteile im Home-OfficeAuch hier kannst du auf die Grafik klicken, um sie größer zu sehen.

Die Liste der Nachteile ist erwartungsgemäß kürzer 🙂

Der fehlende Austausch ist hier die absolute Nummer 1, was auch nicht verwundert. Home-Office heißt eben auch alleine … Überrascht hat mich dann aber doch, dass die lieben Kollegen fehlen – die auch oft als Nachteil im externen Büro genannt wurden. Hin- und hergerissen scheint mir da der Homeworker zu sein ;-).

Auch der Punkt „Ablenkung“ wurde sowohl als Vor- als auch als Nachteil genannt. Für die Einen ist das Home-Office randvoll mit Ablenkungen, für den Anderen eben das Büro durch die KollegInnen. Genauso  „Disziplin„. Ein Teil der TeilnehmerInnen hat bemerkt, dass ihnen das Home-Office eine gewisse Disziplin anerzogen hat, der andere Teil ist anscheinend auf einem guten Weg dorthin und empfindet die notwendige Disziplin durchaus noch als Nachteil.

Zuletzt noch ein Nachteil, mit dem ich persönlich auch sehr lange gekämpft habe: die Familie und Umgebung davon zu überzeugen, dass man im Home-Office wirklich, wirklich arbeitet und nicht jederzeit verfügbar ist. Ich möchte nicht wissen, was sich meine Nachbarn über die Frau, die auf Nr. 1 immer zu Hause ist, denken 😉 Wie schön, dass mir das inzwischen wurscht ist …

Ein Nachteil, den ich sehr oft auch in meinen Coachings oder im Online-Kurs höre, ist die fehlende Abgrenzung zwischen Home und Office. Darum habe ich auch das „Nebenbei“ mit hineingenommen. Ich schätze, dazu kommt in der nächsten Zeit noch ein eigener Blogartikel von mir.

3. Strategien, um im Home-Office nicht einsam zu sein.

Strategien im Home-OfficeUnd ein letzter Klick auf die Grafik, um sie größer zu sehen 🙂

An erster Stelle steht das, was Grundvoraussetzung dafür ist, dass inzwischen so viele Menschen in die Selbständigkeit gehen können bzw. dass auch für Unternehmen das Home-Office immer interessanter wird. Das Internet. Zusammengefasst also Social Media, Foren, Gruppen, Skype-Kontakte, und, und, und. Gleich danach – das freut mich besonders 😉 – wird als Strategie genannt, dass der Arbeitstag im Home-Office besonders gut strukturiert und geplant werden sollte, um nicht das Gefühl der Einsamkeit aufkommen zu lassen.

Alle Formen von Gruppen wie Erfolgsteams, Masterminds oder auch Schreibgruppen sind auch sehr beliebt, um den fehlenden Austausch abzufangen. Zum Thema Erfolgsteams habe ich im letzten Jahr eine Blogparade gestartet, daraus ist ein Audio-eBook entstanden, das du dir hier kostenlos herunterladen kannst.

Wer drinnen sitzt muss auch raus!

Netzwerktreffen (wobei auch das übertrieben werden kann, wie ein paar TeilnehmerInnen beschreiben) sind ebenso wichtig wie der direkte, persönliche Kontakt zu Kunden. Immer wieder wird betont: die Mischung macht’s! D.h. wenn du ein Business hast, bei dem du keinen direkten Kundenkontakt hast (sondern nur online arbeitest z.B.), ist das Rausgehen zu Netzwerktreffen und das Treffen von Freunden besonders wichtig. Gefallen hat mir auch eine besondere Strategie: keine Freunde zu Hause treffen! Einfach um einmal rauszukommen.

Übrigens: Solange es AutorInnen gibt, stirbt die Kaffeehaus-Kultur sicher nicht aus 😉 Sie arbeiten besonders gerne im Café, aber auch in der Bibliothek.

Aber jetzt: Vorhang auf für die TeilnehmerInnen

An dieser Stelle habe ich mir wirklich überlegt, diesen Artikel auf zwei aufzuteilen … er ist schon über 3.000 Wörter lang … aber das wäre natürlich unfair den TeilnehmerInnen gegenüber, darum jetzt alle Blogbeiträge in umgekehrter Reihenfolge ihres Eintreffens, jeweils mit meinem Lieblings-(Ab)satz 🙂

Viel Spaß dabei – und vielleicht magst du den einen oder anderen Blog gleich in deine Favoriten aufnehmen!

P.S. Und bleib‘ neugierig!


 

Thomas Mangold, Trainer, Coach für Selbstmanagement, Autor
Arbeiten von Zuhause aus! Probleme, Lösungen, Strategien

Aber machmal muss man einfach unter Menschen. Bei mir ist es so, dass mir daheim dann manchmal die Decke auf den Kopf fällt und ich einfach mal einen Tapetenwechsel brauche und unter Menschen muss (auch wenn ich mit denen nicht zwangsweise kommuniziere).

Stefan Schütz, Kommunikationsberatung, angestellt
Isch habe gar kein Home Office Signorina

Natürlich ist es totaler Quatsch, Privat- und Berufsleben miteinander zu verwursten. Gewollt, meine ich. Home Sweet Home Office funktioniert ausschließlich mit ausreichend Disziplin, einer strikten Trennung der Parallelwelten sowie einem straffen Zeitmanagement.

Frank Katzer, Webdesign, Blogger, Sichtbarkeits-Beratung
vom home-office zum repräsentativen büro zum home-office

home-office-schaffende meinen, das büro in einer “richtigen” firma nachbilden zu müssen anstatt den jeweils eigenen weg zu finden und zu gehen. d.h. schauen, wie eigentlich der ideale arbeitstag aussehen kann und wie das büro ohne 08/15 ausstattung effizient funktionieren kann.

Karin Schnappauf, Beratung für Selbständige
Sweet homeoffice, ich kombinier Dich gern!

Es gibt nur einen Personenkreis, dem ich das homeoffice nicht empfehlen würde: Allen die alleine leben. Weil ich davon überzeugt bin, daß es gut ist, andere Menschen nicht nur virtuell um sich zu haben. „Übergriffe“ seitens der Familie lassen sich hingegen mit Kreativität und Konsequenz gut in den Griff bekommen,

Claude Müller, Blogger
Zuhause, allein auf der einsamen Home-Office Insel

Wenn wir frei wählen könnten wo wir gerade arbeiten möchten, wo wäre unser Sweet Spot? In der Veranda, im Schlafzimmer, in dem kleinen gemütlichen Büro mit sanfter Musik und Aquarium auf dem Dachboden. Wie wäre es im Wohnzimmer oder besser noch… unter freiem Himmel draussen in freier Natur.

Die Rabenmutti, Angestellte in einer Agentur für Online-Marketing
Als Mutter im Home Office arbeiten – Gut oder schlecht?

Wenn ich arbeite, hüpfe ich in meine eigene kleine Welt. Das sieht dann oft aus, als wäre ich Desinteressiert, was ich gar nicht so meine… Irgendwie hat mich das Arbeiten im Home Office aber dennoch unkollegialer gemacht. Ich muss nun wieder lernen im Team zu arbeiten, was ehrlich gesagt ein wenig schwer fällt.

Claudia Rietsch, Webdesign
Abenteuer Home-Office

Für mich ist es auch wichtig ein speparates Zimmer als Büro zu haben, denn hier kann ich viel effektiver meiner Tätigkeit nachgehen. Türe zu und alle im Haus wissen – jetzt bin ich auf Arbeit! Per Email, Telefon, Social Media und Kundenbesuche pflege ich den beruflichen “Kontakt zur Außenwelt”.

Ralf Wanda, Beratung SEO
3 geniale Home-Office Vorteile und eine Blogparade, die dich zum Nachdenken bringt

Lass dir von anderen nicht einreden, dass ein Home-Office schlecht oder verdammt gut ist. Probiere es einfach aus! Nimm dir meine Tipps zu Herzen, sieh die Welt des Home-Office locker und mach das Beste draus. Und wenn du mal zum Grillen kommen willst, sag einfach Bescheid

Maren Kaiser, Coaching Zeitmanagement
Ein Solo-Unternehmer allein zu Haus – so kompensieren Sie den fehlenden fachlichen Austausch

Die größte Herausforderung besteht darin, sich zu trauen und diese Unterstützung aktiv zu suchen, statt im eigenen Saft zu schmoren. Da ich zum Glück wenig anfällig für Ablenkungen durch Putzen und Ähnliches bin, überwiegen für mich die Vorteile eines Home-Office.

Irene Wolk, Webdesign mit WordPress
Irene allein im Homeoffice – erst gehasst, und jetzt geliebt

Aber ich bin dennoch immer „ins Büro“ gegangen und habe Arbeit und Privatleben klar voneinander getrennt. Ich dachte, das müsse so sein – „man“ geht zur Arbeit, zuhause würde sich alles nur vermischen und die Arbeit wird nicht ernst genommen.

Jasmin, Coach, Trainerin
Arbeiten im Home-Office – 7 Tipps, wie es gelingen kann

Natürlich! Es ist NUR ein Home-Office! Da reicht doch der IKEA-Stuhl und die Billy-Regale. Auch der billige Laptop schafft das schon! Und egal, welche Ordner gerade im Angebot sind, die passen schon!

NEIN!

Uwe Werner, Blogger
Alleinsein im Home-Office

Es gab eine Zeit, da empfand ich das Arbeiten aus dem Home-Office als eher belastend. Zuviel Ablenkung, zu groß die Gefahr mal “eben nebenbei” was anderes noch zu erledigen, fehlende Ansprache und manchmal das Gefühl den ganzen Tag nicht einen Schritt vor die Tür getan zu haben.

Ulrike Bergmann, Coaching
Homeoffice in vielen Spielarten

Dank der unterschiedlichen Erfahrungen der letzten 20 Jahre weiß ich, dass sich die Bedürfnisse in unterschiedlichen Lebensphasen ändern. Derzeit passt das Homeoffice am besten zu mir. Das mag sich wieder ändern.

Gudrun Traumann, Vertriebscoach
Selbstbestimmt, frei und inspiriert – leben und arbeiten zu Hause

Für mich überwiegen die Vorteile der selbständigen Tätigkeit aus dem Home-Office heraus. Ich habe mehr Zeit für meine Familie und letztendlich auch für mich und meine Hobbies. Den größten Nutzen hat mein Hund, der bekommt einen extra Spaziergang, wenn Frauchen mal wieder denken muss.“

Anja Maschlanka, Angestellt im Kundenservice, Bloggerin
Home-Office – macht selbstständiges Arbeiten frei oder einsam?

Ich gehöre nicht zu den so genannten Nachtigallen, die Morgens um 6 Uhr frisch fröhlich ans Tagwerk gehen. Außerdem ist bei selbstständigem arbeiten niemand da, der mich anspornt, mitreißt, motiviert und meinen Arbeitsalltag organisiert. All diese Dinge muss ich allein hinbekommen – ich muss in der Lage sein allein aus einem “Tief” herauszufinden und Hürden allein zu überwinden. Nicht jeder Mensch ist dafür geschaffen.

Miriam Malik, Texterin
Von zuhause arbeiten – meine Erfahrung

Wenn der Termin drückt und dafür definitiv keine Zeit bleibt (oder das Wetter zu schlecht ist), schaue ich kurz (oder doch auch mal etwas länger…) auf Facebook vorbei oder werfe einen Blick auf mein derzeit favorisiertes Online-Spiel (gerade zum Beispiel Clash of Clans). Und danach hilft es nichts, ich mache weiter mit meinem Text.

Andrea Giesler, Coaching für Selbständige
Alleine im Home Office

Yin und Yang. Introvertiert und Extrovertiert. Alleine und Team. Wir benötigen von beiden etwas. Egal, wie wir „gestrickt“ sind: Wir benötigen das Alleinsein. Es ist wichtig, in uns zu gehen. Aus der Stille, aus uns heraus zu schöpfen. Und wir benötigen den Austausch mit anderen.

Zamyat M. Klein, Kreativ-Training und Coaching
Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home Office?

Ich habe alle Freunde und Familie dazu erzogen, vormittags auf keinen Fall anzurufen, wenn es nicht etwas wirklich wichtiges ist. Da ist meine „heilige Arbeitszeit“, wo ich konzentriert arbeiten und nicht gestört werden will.

Simone Melzer, Energetikerin
Ich tu´s schon wieder…mach doch auch mit!

Ich genieße Ruhe und mein Schlaf ist mir inzwischen heilig…da lob ich mir Facebook…das ist für mich wie ausgehen…man hat Kontakt, aber kann mit fettigen Haaren im Schlafanzug Kekse essend und Trash-Fernsehen laufend Teil haben…

Tina Franziska Paulik, Studentin
Über Umwege zum Home-Office – Auslandsjahr im Studium und Dann?

Alles in Allem glaube ich, dass die meisten Studierenden irgendwo Einzelkämpfer sind. Gut, man geht zusammen in die Mensa, unterhält sich vor Seminaren, macht ab und zu etwas zusammen, aber im Endeffekt arbeiten und lernen alle für sich allein. Ich mag Lerngruppen, allerdings habe ich das Gefühl allein effektiver arbeiten zu können.

Christine Strobl, Ganzheitliche Tierkommunikation und Energetik
Mein Leben im Home-Office

Mache ich mein Emailprogramm oder Facebook auf, ist es vorbei mit dem Alleinsein und diese Kontakte tun mir sehr gut, ich bin ja kein vollkommener Eremit 😉 Aber ich brauche keine Menschenmengen um mich, weder in der U-Bahn noch in einem Großraumbüro.

Sandra Heim, Coaching für Frauen, um ihr Business voranzubringen
Wenn Dein Mann will, dass Du Dir einen „richtigen“ Job suchst. 5 Schritte, die ihn von Deinem Business überzeuge

Es gibt einen ganz einfachen Weg, die Vorbehalte Deines Mannes aufzulösen: 1. Zuhören, 2. Ausreden lassen und 3. Das Gesagte wiedergeben.

Carla, Sozialarbeiterin, schreibt gerade über das Thema Prokrastination eine Masterarbeit
Vier Tipps gegen Einsamkeit & Prokrastination im Home-Office

Lagerkoller? Decke auf dem Kopf? Alle Fliesen gezählt? Na dann wird es Zeit für einen Tapetenwechsel. Suche Dir ein nettes Café und arbeite bis der Strom Deines Laptops alle ist oder Deine Arbeitsmaterialien Dich wieder in’s Home-Office rufen.

Birgit Terletzki, Impulse für mehr Gesundheit und Lebensenergie
Blogparade – Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office?

Als ich dann mit dem Homeoffice begann, war das schon eine extreme Umstellung. Heute genieße ich meine Arbeit im Homeoffice. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen, werde nicht gestört, gerade wenn man ein Buch schreibt ist dies von unsäglichem Vorteil, und wenn ich mich alleine fühle, gibt es ja noch das Telefon, Skype und die reale Welt da draußen.

Bettina Kalandra, Spirituelles Webdesign
Blogparade: Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office?

Plötzlich hatte ich mehr soziale Kontakte, als ich täglich bewältigen kann. Und ich hatte dabei nie das Gefühl, allein zu sein. Ein Knopfdruck, und ich kann Fragen stellen oder mich unterhalten und austauschen.
Der Vorteil: wenn ich Ruhe haben wollte, hab ich das Forum einfach geschlossen. Und weg waren sie alle.

Thomas, Angestellter im IT-Bereich
Homeoffice – Fluch oder Segen?

Für mich ist das Homeoffice eindeutig ein Segen. Bei uns in der Firma ist das Homeoffice akzeptiert und recht stark verbreitet. Rund 20% der Mitarbeiter haben diese Möglichkeit, verstreut durch fast alle Bereiche den Unternehmens.

Christian Müller, Coaching zur Lebenskarriere
Home Office: Preis der Leidenschaft #Blogparade

Es ist definitiv keine Schande, wenn Du ab und an Abwechslung vom Home Office brauchst. Sei bereit, das anzuerkennen und die notwendige Abwechslung zu schaffen. Deine Leidenschaft fürs Home Office wirst Du langfristig vermutlich nur erhalten können, wenn es etwas besonderes bleibt. Manchmal ist dazu Abwechslung und bewusste Arbeit und Einschränkung – selbst gewählt – notwendig. Das ist der Preis dieser Leidenschaft.

Angelika Eder, Akquisitions- und Vertriebstraining
Wie gehts mir ‘allein im Home-Office’?

Wer als Selbstständiger dauernd der Versuchung erliegt, was anderes zu tun als sich um sein Business zu kümmern, der hat kein Disziplinmanko, sondern sich einfach das falsche Business ausgesucht. Dafür ist das Home-Office eine gute Nagelprobe!

Marion Mergen, Autorin
Blogparade: Home-Office

Okay, die mittlerweile etwas eingeschüchterten Mitarbeiter vom Paketdienst kommen dankenswerterweise immer noch, aber wenigstens habe ich nunmehr meine Familie und den engeren Freundeskreis davon überzeugt, dass ich keinerlei Unterhaltung benötige und äußerst ungern mitten im kreativen Gedankengang unterbrochen werde.

Thomas Boley, Programmierer, Dozent in der Erwachsenenbildung
Home-Office — Segen statt Fluch

Mit zwei Tagen Home-Office sollte man vielleicht nicht übermütig werden, aber wenn ich was ändern könnte, würde ich die zwei Tage noch weiter ausbauen. … Leicht autistische Züge sind vermutlich ein großes Plus, wenn man über Home-Office spricht.

Corinna Rindlisbacher, Texterin, Autorin, Selfpublishing
Lemonbits allein im Home Office

Wenn man Essen bestellen will, aber bei den günstigen Mittagsangeboten der Lieferservices als Einzelperson nicht über den Bestellwert kommt. Das hasse ich! Echt.

Ann-Bettina, Autorin, Texterin
Home-Office: Fluch oder Segen?

Das einzige wirkliche Problem besteht darin meinen Mitmenschen klar zu machen, dass ich zwar zu Hause bin, aber keine Zeit habe.

Sonja Schmidt-Liebert, Human- und Tierenergethik
Abenteuer Home-Office

Ich liebe es, denn ich habe meine Berufung zum Beruf gemacht und werde für das was ich von Herzen gerne tue bezahlt. Mein Home-Office passt perfekt zu meinem Leben.

Birgit Geistbeck, Wohncoaching für Frauen
Als Mama im Homeoffice – allein und einsam oder einfach nur frei?

Mit Familie gehe ich Kompromisse ein, nehme natürlich Rücksicht. In meinem Homeoffice am Vormittag kann ich absolut rücksichtslos sein. Das ist Zeit nur für mich. Und das finde ich genial. Ich fühle mich also absolut nicht alleine, ich fühle mich frei!

Anni Bürkl, Autorin, Lektorin
Alleinsein beim Schreiben

Eines der wesentlichsten Dinge ist, mich mit Freunden zu treffen und Dinge abseits von Arbeit und Deadlinejagen zu genießen. Einfach leben und das Leben genießen.

Fabian, Online-Marketing
Blogparade: Alleinsein im Home-Office?

Es liegt oftmals an einem selbst, die Einsamkeit zu bekämpfen. … Es ist wichtig, sich auch mal selbst in den werten Hintern zu treten und etwas gegen seine Einsamkeit zu tun. Dem einen fällt so etwas leicht und anderen dagegen sehr schwer. Nur darf man einfach  nicht darauf warten, dass einer einem die Einsamkeit nimmt, so etwas kann immer lange dauern…

Claudia Dieterle, Autorin
Vor- und Nachteile Homeofffice

Ich denke, dass alles eine Frage von guter Organisation und Kommunikation ist und eine Mischung von Homeoffice und persönlichen Kontakten von Vorteil ist.

Judith Torma, Rhetorik-Trainerin, Dozentin
Allein im #Homeoffice? Nicht bei mir!

Mein Homeoffice wandelt sich dank Twitter, Skype, Xing und Webinaren jedoch immer mehr hin zum Großraumbüro.

Riccarda Larcher, Mental- und Bewusstseinstraining
Home Office mit Rückenwind

Mein Tag hat 25 Stunden: Ich habe keine Fahrtzeit zu meinem Arbeitsplatz. d.h. ich spare täglich eine Stunde für Hin- und Rückfahrt, mindestens eine Stunde.

Gitte Härter, Texterin, Coach, Trainerin
Zur Homeoffice-Blogparade

Zwei Sachen habe ich vermisst: 1. Dass Feiertage bedeutungslos wurden (was nicht nur, aber auch am Home-Office liegt). 2. Dass ich keinen Scheiß mit Kollegen machen konnte. Ich war früher ein großer Streichspieler.

Christiane Quenel, Texterin, Autorin
Zehn Jahre Einsamkeit – Artikel zur Blogparade einsam im Homeoffice

Zwei Einstellungen haben mich damals in mein Homeoffice geführt: 1. „Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!“ 2. „Besser allein etwas tun als allein gar nichts tun!“

Daniela Pucher, Autorin, Lektorin
Des Autors einsamer Job

Es ist die Einsamkeit, die meine Kreativität killt, nicht das Alleinsein

Ilse Lechner, Coaching für Frauen
Allein im Home-Office?

Ich habe in den letzten Jahren auch etwas über mich gelernt: Ich arbeite besser, wenn ich alleine arbeite und mich nicht ständig mit anderen vergleiche.
Dennoch geht es mir manchmal ab, jemanden um mich zu haben. Jemanden, der mal ein Konzept überfliegt und seinen Senf (österreichisch für die eigene Meinung) und seine Kommentare abgibt.

Klaudia Zotzmann-Koch, Projektmanagement, nebenberuflich Autorin
Alleinsein im Homeoffice [Blogparade]

Ich schreibe am liebsten im Kaffeehaus. Straßencafé, wenn’s sein muss, aber ich bevorzuge Wände um mich herum. Draußen schreibe ich nicht gern. Keine Ahnung warum, aber ich bin eben ein Drinnen-Schreiber. Und allein daheim schreiben geht leider wirklich schlecht, im Gegensatz zu daheim Arbeiten.

Philipp, Agentur. Webdesign, Online-PR, Social-Media, Medienentwicklung und Digitalstrategie
Quäntchen allein zu Haus‘

Jedes Quäntchen verbringt einen Teil seiner Arbeitszeit nicht im Büro, sondern zu Hause. Wobei das „Home“ in „Home-Office“ bei uns gerne mal einem Interpretationsspielraum unterliegt.

Karen Seelmann-Eggebert, Coaching
Alleine und einsam im Homeoffice?

Zu Beginn meiner Selbständigkeit habe ich den Fehler und damit die Erfahrung gemacht, dass ich mich aus dem Gefühl des Alleinseins als Netzwerk-Junkie entwickelt habe. Meine Woche war jeden Abend belegt mit irgendwelchen Treffen, von denen ich glaubte, dass sie für mich notwendig und unendlich wichtig seien.

Kourosh Ghaffari, Business-Coaching und Consulting
Wann ist Home-Office für Ihre Mitar­beiter sinnvoll?

Was Sie über­sehen, ist, dass Sie das Problem mögli­cher­weise bereits die ganze Zeit haben – auch ohne Home-Office – und es nicht merken. Denn viele Vorge­setzte unter­schätzen die Krea­ti­vität ihrer Mitar­beiter, wenn es darum geht, so zu tun als ob, um am Ende des Tages offi­ziell sogar Über­stunden auszu­weisen.

Tina, Fotografie
{Blogparade} Wie geht’s dir mit dem Alleinsein im Home-Office

Ansonsten, wenn ich dann doch mal ein paar Tage zu Hause arbeite, geh ich raus einkaufen, mache Musik an oder lass den Fernseher mit seinem miesen Tagesprogramm im Hintergrund ein wenig laufen. Für mich wäre wohl die Stille des Raumes der absolute Obergau.

Inga von Thomsen, WordPress, redaktionelle Texte, Social Media Managerin
Abenteuer: Homeoffice oder Büro

Homeoffice klang für mich früher immer nach Funktionsbüromöbeln, Nadelfilz und Tonergeruch. Eine neutrale Palme in der Ecke gehörte in meinem Kopf dazu, ebenso wie merkwürdig-spießige Flurdekoration. Dieses Spukbild hatte keinerlei reale Hintergründe in meinem wahren Leben.

Peter Groth, Trainer für MS Office und Windows online.
Allein sein im Home-Office

Wie viele Kollegen, war ich unsicher, ob „DAS NEUE“ meins sein würde. Wird es mir gefallen, von zu Hause aus zu unterrichten? Das habe ich vorher gedacht. Veränderung ist ja immer erst mal komisch.

 

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32 Kommentare

  1. Hallo Claudia,
    eine wundervolle Auswertung der Blogparade. Da hast Du Dir richtig Mühe gemacht mit den Grafiken. Vor allem gefällt mir die Auflistung der Teilnehmer mit den Lieblings(ab)sätzen. Vielen Dank. Kleiner Hinweis: Die Rabenmutti und Peter Groth sind durchgestrichen und bei Peter Groth funktioniert der Link nicht.
    Viele Grüße und einen guten Wochenstart
    Claudia

    • Vielen Dank, Claudia! Die beiden durchgestrichenen, d.h. nicht erreichbare Links habe ich auch gerade gesehen – schade wenn Teilnehmer den Permalink mittendrinnen ändern 🙁

      Liebe Grüße,
      Claudia

  2. Hallo Claudia,

    Danke für diese tolle Blogparade. Gerade das Home-Office ist ein Thema bei dem die Meinungen oft sehr unterschiedlich sind. Werd mir die Zeit nehmen und sehen was die anderen Teilnehmer so darüber denken.

    Als überzeugter Solopreneur holt man sich gerne noch Anregungen was die Organisation der Arbeit betrifft.

    Mit freundlichen Grüssen aus dem derzeit sonnigen Luxemburg

  3. Wunderbare Zusammenstellung der Ergebnisse, liebe Claudia. Vor allem die Zitate geben gleich eine Ahnung davon, was mich in den Beiträgen erwartet. Damit hast Du noch einmal neugierig gemacht, in den Beiträgen zu stöbern.
    Liebe Grüße
    Ulrike

    • Liebe Ulrike,

      vielen Dank! Ich dachte mir, dass ich mit einer Kurzzusammenfassung der Artikel sicher keinem gerecht werde. Schön, dass die Zitat so gut ankommen!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  4. Ganz tolle Zusammenfassung, gefällt mir und hat „kurz und bündig“ das wichtigste von der Blogparade wieder gegeben.
    Vielen Dank für deinen Artikel der mich mal in die verschiedenen Home Office reinschauen ließ
    Gruß Ede

    • Danke Fabian 🙂 Ganz zu Beginn hatte ich in Richtung eBook gedacht … aber ich denke, so bringt es mehr Mehrwert für meine LeserInnen und auch für die beteiligten BloggerInnen!

      Liebe Grüße,
      Claudia

  5. Hey Claudia,

    Dank für die tolle Auswertung und die Zusammenfassung! Das ist echt eine tolle Aktion mit vielen Perspektiven geworden 🙂
    Schöne Zitate übrigens, das auch mal eine neue Methode an sowas heranzugehen 🙂

    Liebe Grüße
    Yasmin

    • Vielen Dank, Yasmin! Ich glaube, ich wäre den AutorInnen nicht gerecht geworden, wenn ich die Beiträge in einem Satz zusammengefasst hätte …

      Einen schönen Tag wünsche ich dir,
      Claudia

  6. Sehr schöne Auflistung, da kann ich nur zustimmen.
    Ich arbeite auch sehr viel von zu Hause aus, mache meine Beratungen Online und erstelle auch meinem Blog etc alles von zu Hause aus. Disziplin ist wirklich nötig, um sich nicht von anderem ablenken zu lassen. Ich habe mir meine Zeit eingeteilt, von wann bis wann ich für das Geschäft arbeite und wann ich meine Alltagsarbeiten mache. Gerade bei unliebsamen Tätigkeiten, passiert es mir aber trotzdem, dass ich was anderes mache.
    Liebe Grüsse
    Alexandra Müller-Ihrig
    http://www.sinnreichleben.de

    • Hallo Alexandra,

      Vielen Dank für deinen Kommentar! Ich glaube auch, dass Zeiteinteilung eines der „Geheimnisse“ ist und habe mich auch gefreut, dass das öfter als Strategie genannt wurde. Oft wird die „Freiheit“ über die Planung gestellt – da tut man sich aber oft nichts Gutes damit.

      Liebe Grüße,
      Claudia

  7. Liebe Claudia!
    Super! Vielen Dank für Deine tolle Arbeit. Ich habe zwar selber nicht teilgenommen an der Blogparade, aber sehr gerne werde ich mich in den einen oder anderen Artikel noch vertiefen.

    Herzliche Grüße aus meinem Home-Office (gerade am Küchentisch)
    Manuela

    • Gerne, Manuela! Küchentisch … so hab‘ ich angefangen 😉 Könnte ich mir aber inzwischen nicht mehr vorstellen, ich liebe meine beiden großen Bildschirme!

      Einen wunderschönen Tag und liebe Grüße,
      Claudia

  8. Liebe Claudia,

    sehr interessant die Auswertung und vor allem die Blogparade. Ich habe auch nicht teilgenommen aber viele Beiträge zwischendurch mal gelesen (von meinem Home-Office aus). Für mich ist aber auch die Freiheit, meine Arbeit selbst einteilen zu können, ein Hauptgrund.

    Dir ganz herzliche Grüße
    Silvia

    • Liebe Silvia,

      nach der Blogparade ist vor der Blogparade 😉 Vielleicht passt das nächste Thema für dich, über das ich stolpere!

      Danke, dass du vorbeigeschaut hast!
      Liebe Grüße,
      Claudia

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